Beiträge von Vite



    Das ist ganz alter Tobak!
    Später sind alle zurückgerudert, TÜV, KBA und Bundesverkehrsministerium.


    Und ja... es gibt die Markenbindung noch... nur bei einigen nicht mehr:


    Sind in den Papieren die Reifenmarken aufgelistet, bedeutet das: Markenbindung!


    Dann gab es einige Fahrzeuge, wo in den Papieren steht: Reifenbindung nach Betriebserlaubnis beachten, auch hier: Markenbindung!
    Aber man muss suchen, um zu wissen, welche Reifen man fahren darf. Oder Hersteller fragen.


    Dann wiederum gibt es einige Fahrzeuge (BMW), da steht in den Papieren auch das mit der Betriebserlaubnis, nur hier sind dann keine Hersteller mehr gelistet, hier also keine Markenbindung.


    Manchmal gibt es keine Markenbindung, aber es steht dann da: Reifen nur von einem Hersteller verwenden.


    Und dann gibt es einige Fahrzeuge, wie die RC8, wo nix steht, also keine Markenbindung.
    Die "Freigaben" haben dann rechtlich lediglich "empfehlenden Charakter".

    Erlöschen der Betriebserlaubnis geht heute nicht so schnell.


    Ganz grob:


    1. Geräusch- oder Abgasverhalten verschlechtert


    2. Vorgeschriebene Teile verändert plus eine Gefährdung.


    Bei Reifen bedeutet das:


    Man hat sich einen Reifen mit geringerer Tragkraft oder geringerem Geschwindigkeits-Index angenagelt.


    Oder man fährt mit Renn-Regenreifen im Trockenen auf der BAB... :grins:


    (Obwohl ich mit dem Gedanken im Winter schon gespielt habe.) :zwinker:




    Hinzu kommt, dass die RC8-ten keine Markenbindungen im Schein und der COC_Bescheinigung mehr haben.


    Man darf alles antüddeln, was rund und schwarz (kann mittlerweile auch bunt sein) ist, vorausgesetzt, Dimensionen, Tragkraft und Geschwindigkeits-Index stimmen und der Reifen allgemein für die öffentliche Straße zulässig ist.


    Trotzdem fahren KTM und die Reifenhersteller einige Reifen "frei".
    Das ist aber mehr als Empfehlung zu verstehen, oder als Garant, dass der jeweilige Reifen auch wirklich (einigermaßen) funktioniert.

    ... einfach mal die Neue Probe fahren, um dir selber
    ein unbestechliches Bild zu verschaffen? :tröst::zwinker:


    Mir zu gefährlich! Könnte mein Weltbild zerstören... :grins:


    Obwohl... Neugierig bin ich schon.


    Aber bis dahin:


    Nieder mit dem"R"!


    Runter damit bei der 2011-er und schwarze Farbe auf den Rahmen!!! :lautlach:


    Sie hätten sie auch "S" nennen können... :zwinker:

    Tja... habe mir deine Eindrücke mehrfach durchgelesen.


    Deine gefühlte fehlende Rückmeldung im Bezug auf die Haftung kann ich mir nur so erklären:


    Die Reifen haben gut warm einen hammermäßigen Grip.
    Hatte mit den DSS so wenig Rutscher oder leichte Slides (oder das Gefühl "Nicht weiter reinkerben") wie mit keinem anderen Reifen.


    Bedeutet, dass ich (in "Fahrlaune") hinten stets auf die Kante komme, und habe das sogar mal bei 1° bis 3° Außentemperatur geschafft. :staun:
    Das hatte ich bisher mit keinem Reifen geschafft.


    Es fehlt dann aber tatsächlich das Gefühl für die Haftungsgrenze... hoffe ich werde nicht irgendwann überrascht!


    Die Kontur der Vorderreifens ist tatsächlich etwas "touristisch" rund.
    Habe dort im Gegensatz zu sehr spitzen Reifen eine deutliche breitere unbenutzte Fläche an den Flanken, als mit den Pirellis z.B.


    Rund hat einige Vorteile:
    Rollern geradeaus stabiler, in Schräge ist der Aufstandspunkt nicht zu sehr außermittig, was vorteilhaft gegen ein hohes Brems-Aufstellmoment ist.


    Rund hat aber auch Nachteile:
    Weniger Aufstandsfläche in Schräge, was der Reifen aber mit seinem super Grip wieder wett macht.
    Weniger knackiges Einlenken.


    Und hier kann ich deine Empfindungen nachvollziehen.
    Bei Schleichfahrt handlich, bei "entschlossener Bewegung" muss er ein wenig "gebeten" werden, einzulenken.


    Einmal in Schräge weicht die Unentschlossenheit einer Superhandlichkeit, die einige auch vielleicht "nervös" empfinden könnten.
    Der Bock richtet sich beim Drucknachlass am Lenker aber wieder von selbst auf, also keinerlei "Einklapp-Neigung".


    Schön leichtes Nachregulieren bei wechselndem Radius in einer Kurve ist damit natürlich einfacher, mann muss allerdings aufpassen und konzentrierter fahren, als mit "stabileren" Reifen.


    Etwas Unruhe und einen nicht supergenauen Strich habe ich nur einmal erlebt, aber bei echt grenzwertiger Bewegung.
    Diese leichten Ungenauigkeiten habe ich mir mit meinem sehr soften Fahrwerk selbst "eingebaut".
    Man sollte das Fahrwerk schon "nachstraffen" wenn echt geknallt wird.
    Auf unseren geflickten Straßen bevorzuge ich aber doch eher eine softe Einstellung und muss wissen, dass ich dann nicht ganz so knallen kann.


    Denke, dass du gripmäßig den Reifen gut vertrauen kannst, allerdings ist es bei "Superklebern" immer so, dass sein Grenzbereich dann auch etwas schmaler ist.


    Rantasten...

    Tja, das Problem besteht bei neuem oder frisch gefettetem Leder.


    Einerseits will man das Leder pflegen und schützen andererseits ist es am Pöscher und den Innenschenkeln zu glatt.


    Mit "Pril"-Wasser und Lappen die Bereiche ordentlich abrubbeln, Glasreiniger geht auch.


    Den Sitz nicht vergessen.

    Leute... es geht hier doch nur um Luft... zugegebenermaßen heiße Luft. :grins:



    Muss allerdings gestehen, dass ich kein Freund sehr niedriger Luftdrücke bei normalen Sportreifen auf der Landstraße bin.


    Warum? Weil ich kaum einen Mehrdruck von 0,2 bis 0,3 bar auf der Landstraße zusammenbekomme.
    Für mehr müsste ich ganz derbe bügeln und das gibt unser öffentliche Verkehr (oder meine Fahrweise) nicht her.


    Vorne kalt 2,0 und warm maximal 2,3 bar sind mir mit diesen Reifen zu wenig, um knackiges Handling und brauchbare Stabilität zu bekommen.
    Ich persönlich brauche (je nach Bike) einen Heißdruck von mindestens 2,5 bar.


    Und würde ich einen gängigen Sportreifen derart fordern, dass ich durch das Heißfahren "meinen" Druck zustande bekomme, dann würde solch ein Reifen schon gerne mal aus seinem oberen Temperaturfenster "rutschen"... und rutschen.


    Das sieht mit einigen Hypersport- und Rennreifen sicher anders aus:
    Härtere Karkasse und ein deutlich höheres Temperaturfenster erlauben dann reduzierte Kalt-Drücke. Aber dann muss die Hausstrecke auch dazu passen, keine langen Geraden, voll am Kabel und satte Bremsungen... und kein Verkehr und keine Leute, die den Verkehr kontrollieren...


    Aber das ist nur meine Meinung dazu... und meine Erfahrung auf Landstraßen mit (unter-) durchschnittlichem Grip am Asphalt.

    Ach... noch was...


    Schleichender Luftverlust auf der Landstraße:


    Vorne: Bock lenkt irgendwie schwer ein, will über das Rad schieben.


    Hinten: Auch hier geht die gewohnte Handlichkeit perdue, Reifen will nach außen drängen gepaart mit: "Irgendwie schwammig... hier stimmt was nicht."


    Schleichender Luftverlust bei Full-Pull auf der Autobahn:


    Keine Zeit, was zu merken, bis sich der Reifen dann schlagartig in "Wohlgefallen" auflöst!!!

    Motorrad-Reifenindustrie zu Ventilen, Ventileinsatzen und Dichtkappen:



    1. Keine langen Gummiventile, nur kurze Ventile extra für Motorräder verwenden.
    Grund: Lange und steilstehende Ventile können hin- und herknicken, werden dadurch zerstört.


    2. Nur extra Motorrad-Ventileinsätze verwenden, die mit rotem Ring und verstärkter Schließ-Feder.
    Grund: Das schlappe Autoventil hält ab gewissen Fliehkräften den Druck nicht mehr, zumal die beim Motorrad nicht schräg stehen.


    3. Immer den vollen Reifendruck auf der BAB fahren.
    Grund: Weniger Gegendruck lässt das Ventil nicht abdichten.


    4. Beim Reifenwechsel immer ein neues Gummi-Ventil UND einen neuen Ventileinsatz verwenden.
    Grund 1: Gummi altert, unterliegt auch diverser Bewegungen, wird brüchig.
    Grund 2: Die (auch stärkere) Feder unterliegt der Alterung, kann an Spannung nachlassen.


    (Auch einige Fahrzeughersteller schreiben den Wechsel eines stehenden Stahlventils vor.)


    6. Immer Ventilkappe (möglichst aus Metall) mit Innendichtung verwenden.
    Grund: Wenn alle Stränge reißen, hält die Dichtung tatsächlich dicht.
    Außerdem Schutz des Einsatzes vor Dreck und Feuchtigkeit.




    Nach umfangreichen Tests wurde festgestellt, dass auch die verstärkten Motorradventile
    ab 290 KM/h und einem Gegendruck von 2,9 bar
    langsam öffnen können und ohne gute Ventilkappe Druck entweicht.


    Bei weniger Reifendruck öffnet ein Ventil früher.


    Auch bei Ventilen gibt es eine gewisse Serienstreuung, was die Stärke der Feder und damit die Dichtigkeit beeinflussen kann.


    Mit alten oder falschen Ventileinsätzen, mit zu geringem Reifendruck und ohne Dichtungs-Ventilkappe
    muss mit Druckverlusten auch deutlich unter 200 KM/ h gerechnet werden!
    Dieser Satz ist besonders an diejenigen gerichtet, die gerne mit deutlich weniger Reifendruck auf der Landstraße bügeln.



    Die Ventileinsätze in Winkelventilen unterliegen nicht der öffnenden Fliehkraft.
    Aber auch hier Motorrad-Ventileinsätze verwenden und diese nach jedem Reifenwechsel tauschen.
    Und auch zur Sicherheit eine Ventilkappe mit Dichtung verwenden.

    Ich würde die WaPu neu dichten lassen.


    Wurde bei meiner auch gemacht, bisher alles dicht.


    Auch wenn die Garantiezeit abgelaufen ist, könnte man vielleicht nach Kulanz fragen.


    Wenn nicht, sollte man um die 100.-€ (Material und Arbeit) investieren.

    Die beiden Bolzen des LD müssen mit Schraubensicherungsmittel versehen sein!


    Entweder hat da das Werk geschlampt, oder es wurde hinterher dran rumgeschraubt und das Mittelchen vergessen.


    Jedenfalls ist das eine sträfliche Unterlassung, welche Leben kosten kann!


    Einer Freundin aus MUC ist Ähnliches passiert:


    Eine Schraube hatte sich selbstständig gemacht und fiel zwischen die Lenkanschläge in der unteren Gabelbrücke.
    Im Kreisverkehr war die Lenkung dann derart "begrenzt", dass sie sich eine unsanfte Landung leistete.
    Nicht viel passiert, aber einige Passanten mussten doch etwas "sprinten".

    Bin nach wie vor immernoch der Meinung das es für die STRASSE nichts beseres gibt als den Pilot Power von Michelin.
    Spitzen Trockengrip auch bei kalten Temperaturen und er steht beinahe sofort zur Verfühgung und ausreichend Grip bei Nässe



    Das Bessere ist des Guten Feind... oder die Entwicklung über viele Jahre ist unaufhaltsam...


    Bin ja auch jahrelang absoluter PiPo-Fan gewesen und fahre nun den DSS.



    "Mein" direkter Vergleich PiPo vs. SportSmart, wer ist besser?


    Grip im Kalten: DSS


    Grip Nässe: beide top


    Grip Hitze: Weiß noch nicht, aber der PiPo hat dort Schwächen, daher ist mit Sicherheit anzunehmen, dass dieser Punkt an den DSS geht.


    Handling: PiPo


    Stabilität: DSS


    Laufruhe: DSS


    Aufwärmzeit: PiPo


    Verschleiß: Mal sehen... denke dass tendenziell (aber marginal) hinten der Punkt an PiPo geht, vorn an DSS


    Preis: PiPo


    Verfügbarkeit: Fraglich, denke zukünftig DSS

    Werd das nochmal mit ner Schraube und 2 Muttern testen.


    Ja, teste das doch bitte mal.


    Meins hat nämlich auch schon Frost in der Garage bekommen.


    Habe es trotzdem verwendet und festgestellt, dass es noch super funzte.


    Glaube, die Lagertemp. liegt zwischen 8 und 22°, bedeutet: Im Winter und Sommer in die Bude holen.



    Also ich finde den aber gelungen!


    Muss dir allerdings bei der Kennzeichenleuchte zustimmen.


    Ab damit und ein LED-Rizoma-Teil ran, dann sieht`s super aus.


    Ansonsten kannst du mal bei unseren RC8-Bildern nachsehen, mein Halter ist von R&G.

    Hatte die Gewichte (vorn/hinten) schon mal reingestellt:



    Mic PoPu: 4,0 / 5,8 KG
    Mic PiPo: 4,2 / 6,1 KG
    SportSmart: 4,5 / 7,3 KG


    Sonstige: min. vorn 4,1 / max. hinten 6,6 KG.


    Das ist schon fett, wenn man bedenkt, dass das Mehrgewicht ganz außen am Rad ist.
    Irgendwie schade, wenn man den Gewichtsvorteil von edlen Schmiederädern aufgezehrt sieht.


    Aber egal... der DSS funzt gut, ganz besonders bei Kälte, habe den bei +1° hinten auf die Kante bekommen.
    Und handwarm wurde er, das ging bisher bei keinem Reifen.


    Bei Nässe schlägt er sich auch gut.


    Wie er bei großer Hitze ist, weiß ich noch nicht, soll angeblich auch gut sein.

    Na... da bin ich mal gespannt!


    Endlich jemand der meine beiden Favoriten vergleichen kann.


    Tipp:
    Wenn er dir wirklich etwas unhandlich erscheint, kannst du dein Heck ja noch anheben.
    Hat bei mir das etwas träge Einlenkverhalten abgemildert.
    In Schräge ist er wieder agil.

    Weiß ich gar nicht so genau...


    Halt ein Allerwelts-Mehrzweck-Hochleistungsfett.


    Damit dichte ich leicht die Fugen in den Radlagern.


    Die Achse bekommt nur einen feinen Film, damit nix anbappen kann.