Beiträge von kallegerd1234

    Es kommt auf das Produkt an. Deswegen schrieb ich ja: Im Falle eines Motorrades ist der Ansprechpartner der Selbe (Händler).

    Was ist nun mit einem Gebrauchtmotorrad, das aus Erstbesitz über einen Zwischenhändler (kein Markenhändler) weiterverkauft wurde?

    Da ist die Sache nun nicht mehr ganz so einfach! Dieser Händler hat ja mit KTM keinerlei Verbindung.
    Somit wäre er der Ansprechpartner für die Gewährleistung, KTM direkt aber für eine Garantie (Garantie ist bei KTM übertragbar!).


    Beschreibt den Sachverhalt bitte nicht als "überflüssig", denn genau das sind im Zweifel die Fallstricke, die euch im Zweifel ohne jegliche Leistung da stehen lassen.
    Woher ich das nur weiß?.....


    Anderer Fall:
    Ihr bestellt einen Artikel bei Amazon, sagen wir einen Fernseher.
    Defekt nach 8 Monaten.
    Was macht ihr?

    Garantie in Anspruch nehmen bedeutet: Ihr müsst euch mit dem Hersteller direkt auseinandersetzen, den Versand hin und her organisieren. Wenn der Hersteller den Garantieanspruch ablehnt, könnt ihr nichts mehr machen, da die Garantie eine freiwillige Leistung ist!


    Gewährleistung in Anspruch nehmen: Hier gelten nun alle gesetzlichen Rahmenbedingungen. Der Händler muss sich um alles kümmern und ihr habt ein Recht auf Rücktritt vom Kaufvertrag, wenn die Nummer in die Binsen geht.

    Warum schreibst du so offensichtlich falsche Behauptungen?

    Die gesetzliche Gewährleistung ist auf 2 Jahre beschränkt und nach einem Jahr kommt es zur Beweislastumkehr.

    Und die Gewährleistung gilt nur für den einwandfreien Zustand des Fahrzeugs bei der Übergabe.

    Wenn sich also wirklich mehr als 2 Jahren und mehr als 15Tkm das Zahnrad auf der Nockenwelle verdreht haben sollte (kann ich mir nur schwer vorstellen), dann war das definitiv noch nicht bei der Übergabe.

    Und an der Materialpaarung wird es nicht gelegen haben, sonst wäre das hier nicht der erste Fall den man hier im Forum liest.


    Das stimmt so auch wieder nicht!
    Es geht um Mängel, auch versteckte, die bei der Übergabe der Ware bestanden haben und zu Folgeschäden führen können/geführt haben.
    Innerhalb des ersten Jahres wird automatisch davon ausgegangen, dass der Fehler bereits bei Übergabe bestand, danach muss man diesen Nachweis selbst führen (was selten/schwierig möglich ist).

    Das ist ja der Witz an der Sache. Man sollte sich immer überlegen, wann man eine Garantie und wann man die gesetzliche Gewährleistung in Anspruch nimmt!

    Im Zweifel ist die gesetzliche Gewährleistung, innerhalb des ersten Jahres, die stärkere Option. Denn nur hier gilt dann auch die Regelung bzgl. der Nachbesserung nach 2 erfolglosen Reparaturversuchen (ggf. sogar Rücktritt vom Kaufvertrag).


    Bei korrekter Auslegung und Fertigung verdreht sich ein solches Zahnrad nicht einfach so!

    Und es kann doch nicht sein das die Qualität inzwischen so schlecht ist das ich eine Garantieverlängerung zum Preis von ca. 350 jährlich zzgl. jährlichen Inspektionskosten von 300,- €

    machen muß um beruhigt fahren zu können.

    Ganz genau!

    Es geht auch anders.

    Man hat die Kundschaft aber mittlerweile so konditioniert, dass sie denkt, eine Garantieverlängerung wäre unabdingbar, damit der Ofen 4 Jahre durchhält.

    Traurig.

    Ist bei BMW (Stichwort Kardan) genauso.

    Honda baut derweil Antriebe, die einfach laufen.

    Verzeiht, wenn ich es überlesen haben sollte aber ich frage jetzt noch einmal: Wurde das 15K Service gemacht?


    Naja. Man ist ja auch als Kunde etwas selbst Schuld. Normalerweise tauscht man das Motorrad ja bei ca. 10tkm gegen ein neues Modell ein.
    Hätte man das so gemacht, hätte man auch kein Problem gehabt.
    Da kann KTM ja nichts dafür!
    17000km ist außerdem schon eine Menge. Überlegt mal. Das ist 29 Mal die Strecke München-Berlin. In Zeiten der Klimakatastrophe sollte man sicher eher mal fragen, ob man wirklich so viel fahren muss, oder ob man nicht einfach auf den ÖPNV umsteigen könnte!

    Wobei weniger Hub nicht automatisch mehr Drehmoment bedeutet.


    Der Hub wird durch das Mehr an Fläche, auf die der Verbrennungsdruck wirkt, ganz gut kompensiert.

    Stimmt alles. Man braucht eben die großen Zahlen für den Katalog.

    Die 690er haben ja schon gut Kraft unten raus, wenn man sie entsprechend abstimmt, nur eben nicht aus der Kiste raus...

    Das Drehmoment "unten raus" kann auch ganz gut täuschen, man denke an die Pumpe Düse TDI von VW.

    Ein kurzer (massiver) Drehmomentpeak, der sich einfach "stark" angefühlt hat, vor allem gegen die CommonRail, die auch auf Grund neuer Normen weniger Drehmoment hatten.

    Realistisch betrachtet fährt der CR dem PD davon, es fühlt sich nur umgekehrt an.

    Jetzt ist die Frage:

    Ist man Mensch und geht es um Fahrspaß, oder ist man ein Leistungsprüfstand und/oder fährt Rennen?


    Insbesondere die 1.6? (Oder 1.5?) CR-Diesel von VW sind mir durch eine enorm miese Gasannahme aufgefallen.

    War die Tage mit einem A6 45 TFSI unterwegs. Irgendwie 265PS. Das Ding war objektiv nicht langsam, aber Fahrspaß kam da auf der Landstraße keiner auf, da man komplett entkoppelt rumgeschwebt ist.

    Das hat zwar nichts mit Mopedfahren zu tun, aber das Fahrgefühl macht eben doch mehr aus, als Katalogwerte.

    Es geht doch nicht primär darum, dass der Motor hoch dreht, sondern dass der Hub immer weiter verringert wird, um die Abgasnormen zu heben.

    Weniger Hub bedeutet eben automatisch weniger Drehmoment unten raus.

    Klar kann man das durch die Verdichtung kaschieren (brutal was da heute los ist), aber erst mal ist das so.


    Deswegen fühlen sich die "alten Dampfhämmer" auch so kräftig unten raus an: Die meisten waren Langhuber und haben deshalb auch nicht so hoch gedreht (wegen hoher mittlerer Kolbengeschwindigkeit bei den langhubigen Konzepten). Ist doch egal wie schnell man damit ist. Es macht einfach richtig Bock!


    Aber auch "früher" gab es richtigen Schrott.

    Wenn ich an den hochgelobten Fünventil-Minarellimotor aus der XTZ 660 Tenere denke, graust es mir. Keinen Bums unten raus, etwas Leistung oben raus und absolut unwillig hochzudrehen.

    Keine Ahnung wie das bei dem Modell ist. Meist mit einer Klammer gesichert, oder festgeschraubt. Die abziehen. Das Einspritzventil sitzt normalerweise einfach nur in einem Gummi drin. Rausziehen oder raushebeln. Geht manchmal etwas schwer. Vorsichtig sein!