Beiträge von kallegerd1234

    echt? das wäre schade aber hab ich befürchtet...Gasannahme haben die Chinesen noch nicht drauf (ist ja quasi ein umgelabelter und modifizierter Chinese...Marke habe ich gerade vergessen aber gabs hier auch schon)

    Leider ja.
    Ich hatte an anderer Stelle schon mal meine Eindrücke der Probefahrt niedergeschrieben und kopiere es hier gerne mal rein:

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    Ich hatte die Möglichkeit, das Motorrad probefahren zu können (über ein paar Wiesen, getrocknete Matschwege und etwas auf der Straße). Es waren hierbei ein paar gescheite Stollenreifen montiert.

    Tja. Was soll ich sagen ...


    - Die Ergonomie ist ok - mehr nicht (für mich und aus meiner Sicht).

    - Die Bremse ist unauffällig.

    - Die Kupplung ist unauffällig.

    - Das Getriebe schaltet unauffällig.

    - Die Gabel fährt "ok". Etwas holzig und klapperig. Es war schon dickeres Gabelöl drin und die Gabel wurde etwas eingestellt.

    - Das Federbein ist in Ordnung.

    - Kommen wir zum Motor. Hier ein absolut 10000%-iges Argument gegen einen Kauf. Was hier serviert wird, geht absolut überhaupt nicht. Gefühlt null Drehmoment und mäßige Drehfreude: Eine recht unangenehme Kombination. Darüber könnte man vielleicht noch hinweg sehen, aber die Gasannahme ist katastrophal. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass dieses Motorrad die mieseste Gasannahme hat, die mir bisher unter kam. Wenn man mit gezogener Kupplung während der Fahrt mal Gas geben will, so ist das nie zuverlässig wiederholbar. Der Leerweg ist immens und dann geht die Drehzahl sofort mal auf 6-8 tausend Umdrehungen hoch. Schwambo hoch 10! Auch hatte ich bei der kleinen Proberunde ein Mal den Fall, dass ich Gas weggenommen hatte, schalten wollte und das Motorrad im Aufgeblick des Schaltvorganges dann noch mal hochgedreht hatte.

    Ich habe keine Ahnung wie man dies auch nur im entferntesten als "verbesserungswürdig" bezeichnen kann oder mit "zu hohem Anspruch". Das ist der letzte Schmutz!

    - Dazu kommen dann noch extreme Windgeräusche und "Buffeting" ab ca. 70 km/h, dank des genialen "Rally-Style-Dakar-Schießmichtot"-Windschildes.

    Die parallel dazu gefahrene neue DRZ4S war natürlich flüterleise, da kein unnützes Windschild verbaut wurde.


    Mein Fazit: Das Motorrad ist im Allgemeinen "ok", aber Motorabstimmung und Gasannahme sind eine absolute Vollkatastrophe. Der Händler hat hier mir beigepflichtet.
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    Auch verfolge ich das Thema im Offroadforum und es gibt bisher keine abschließende Lösung für die miese Gasannahme.

    Hat dein Kollege auch erwähnt, das er sich die ganze Theorie gespart hat?

    Ich hab den Weg auch hinter mir. In den 90ern den 1b gemacht und mit 35 stand ich vor der Entscheidung, A2 und dann nach zwei Jahren Aufstieg auf A oder direkt den A?

    Es wurde der Weg über den A2, weil ich mir dadurch Fahrstunden und die komplette Theorie gespart hab. Und damit einiges an Geld. Der A hätte laut diversen Fahrschulen ca 2500€ gekostet, effektiv hab ich dann keine 1300€ bezahlt. A2 waren irgendwas um 750€, der Aufstieg mit zwei(!) Fahrstunden vorab und der Prüfung waren nochmal so um die 500€.


    Edit, falls der vom B196 kam, dann ist klar, da gibts kein Bonus beim Aufstieg, der kostet aber auch lange nicht das, was ein "normaler" Schein kostet. B196 würde ich nie machen, wenn die Chance besteht doch nochmal aufsteigen zu wollen.

    Hat er.
    Dafür 2x Anmeldegebühr, 2x Prüfung, 2x die Chance durchzufallen.
    "Gespart" hat er letztlich kaum was, denn die Prüfung (Theorie) hatte er ja schon für den 125er abgelegt.
    Ich bezeichne es nach wie vor als das was es (meiner Meinung nach) ist: Abzocke, denn mit "Verkehrssicherheit" oder sonst was hat es nichts zu tun.


    Zum Preis der Führerscheine: Das scheint echt krass zu variieren. Meine Freundin hatte den großen Schein ohne Vorkenntnisse (0 Fahrpraxis) für 1700€ gemacht - das war vor 2 Jahren bei ner kleinen Fahrschule.
    Die großen Fahrschulen hingegen zocken halt richtig ab.


    B196 bringt halt wenig, da er nur in Deutschland gilt ...

    Danke für das Update. Hat sich einiges geändert.

    Das mit dem Erste-Hilfe-Kurs kann sein. Habe selbst den Kurs noch mal machen müssen und viele meiner Freunde auch. Wahrscheinlich lags an der "falschen Bezeichnung" des zuvor abgelegten Kurses. Der "Standard" ändert sich wohl alle paar Jahre, sodass man doch wieder antanzen darf.

    Ein interessantes Detail habe ich bei einem Kollegen mitbekommen. Der hatte nur den 125er Schein und wollte den "großen" A-Schein als Aufbau machen. Ging nicht, trotz höherem Alter.

    Er musste den 48PS-Schein machen und kann dann nach 2 Jahren noch mal eine Prüfung ablegen, um offen zu fahren. Geldschneiderei und Nepp. Naja.

    Der Nachweis über die Erste-Hilfe-Schulung kann nicht ablaufen. Wenn du schon einen Führerschein besitzt, musst du den Nachweis nie wieder erbringen. Nur der Sehtest hat eine begrenzte Gültigkeit von 2 Jahren.

    Stimmt, außer du willst einen neuen Führerschein machen. Dann musst du noch mal zur Schulung.

    Edit: Ich bezog mich hierauf ... kann sein, dass sich da mittlerweile wieder was geändert hat. (Quelle: ADAC):

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    Wenn Sie schon im Besitz einer Fahrerlaubnis sind und diese erweitern möchten, müssen Sie keinen Erste-Hilfe-Nachweis erbringen, wenn Sie bereits eine Schulung in Erster Hilfe gemacht haben. Der Kurs muss jedoch die aktuellen Anforderungen (9 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten) erfüllen.

    Ein Erste-Hilfe-Kurs ist dann erforderlich, wenn Sie beim Ersterwerb lediglich den Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort" (LSMU) besucht haben. Diese frühere Bescheinigung reicht seit 2019 nicht mehr aus.
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    Gibt es nicht die Möglichkeit für einen großen Schein?

    Also wenn man paar Jahre später mit 21 bis 25 oder so anfängt?

    Hab da was im Kopf.


    Ja. Ab 25 kann man direkt den großen Schein machen.


    Besser als ne Fireblade mit 34 PS. So wars zu meiner Zeit.

    Das stimmt schon, aber man hatte "damals" nur 1x Kosten und nicht 2x (für die 2. Prüfung). :grins:

    Die Argumentation ist doch absolut hanebüchen. Plötzlich kann man keine 400er mehr mit <170kg bauen? :der Hammer:
    Dass die Marketingmasche top funktioniert sieht man dann auch in allen möglichen Foren.

    Was wurde denn besser?
    Ja, man kann jetzt 48PS "direkt" mit 18 fahren. Super!
    Dafür darf man dann nach 2 Jahren noch mal Geld für eine zusätzliche Führerscheinprüfung ausgeben, damit man offen fahren darf und kann sich ein neues Motorrad kaufen.
    Welch Fortschritt!

    Die alte Regelung (27/34PS) war doch ideal.
    2 Jahre gedrosselt fahren macht aus meiner Sicht auch wirklich Sinn! Mit 34 PS kann man schon schnell genug unterwegs sein und kann die 2 Jahre zum Üben nutzen.
    Nach 2 Jahren: Drossel ausbauen und Abfahrt. Günstig und einfach.

    Wie siehts eigentlich mit der 390 Enduro aus? Ist das dickliche Ding schon mal jemand von euch gefahren, oder hat eine gekauft?
    Finds etwas "verwirrend", dass das 390er Modell exakt das gleiche wiegt wie eine 690er ...
    Seit dem 48-PS-Schein haben die Hersteller ja die perfekte Ausrede für billige (schwere) Bauweise gefunden.

    Aber ... taugt das Ding vielleicht trotzdem?

    Naja. Die DRZ ist, so würde ich sagen, direkt aus der Kiste raus 100% einsatzbereit. (Beim Federbein bin ich mir nicht ganz sicher, da ich keine Enduro gefahren bin, aber so extrem weich wie bei einer CRF300L wars zumiondest auch nicht.)
    Taschen drauf und ab geht die Fahrt.

    Bei ner CRF300L muss man gleich nach dem Kauf etwas Geld investieren, damit es "OK" ist (meine Freundin hat eine). Gegenüber 7k€ hätte man dann wenig bis nichts gespart (bei Neukauf) und einen kleineren Motor und ein Edelstahlauspuff ist auch nicht von Werk aus montiert.
    In meine 701 hab ich auch noch mal runde 1k€ reingesteckt (Motormapping, Gabel geändert, Lenkeraufnahme, blabla), bis das Ding brauchbar war. DAS find ich bei den Neupreisen irre.
    Den Bedarf sehe ich bei der DRZ eben nicht. Von daher wäre es für einen solchen Neupreis durchaus interessant.
    Hab selbst noch nie ein KFZ neu mit Garantie gekauft. Für mich wärs also so oder so - aktuell - aus Ermangelung eines Gebrauchtmarktes noch nicht interessant.

    Alternativ gibts auch sowas wie die neue Rieju 307 Aventura mit unterirdischster Gasannahme seit Anbeginn des motorisierten Zweirades (Selbst im Wald getestet.).
    Aber hey: Ist "billig" und aktuell brutal gehypt. Muss also gut sein. ;)

    Selbst der Händler, bei dem ich das Ding (als SM) probefahren konnte, riet vom Kauf zum aktuellen Kurs ab und sieht das Motorrad eher bei 7k€.
    Aktueller Preis vor Ort waren: 8600€.

    Zum Moped an sich:

    - Die Ergonomie ist wirklich super und das Motorrad fühlt sich recht wertig an.

    - Das allgemeine Fahrgefühl würde ich als "sehr stabil" bezeichnen.

    - Die Bremse ist tip top und gut dosierbar. Als sehr positiv sind mir Getriebe und Kupplung aufgefallen.

    - Die Kupplung ist fein dosierbar und hat eine gute Rückmeldung.

    - Das Getriebe schaltet knackig und präzise, aber trotzdem nicht "hart".

    - Vom Motor hätte ich mir etwas mehr erwartet. In einer Supermoto wirkt dier Motor leistungsmäßig absolut deplaziert, aber in einer Enduro könnte es "ok" sein. Gefühlt hat der Motor minimal mehr Drehmoment und Leistung als eine CRF300L (gefühlt!). Das Ansprechverhalten ist selbst im "aggressivsten" Modus super extrem soft, aber der Motor ist trotz Euro 5 gut und wiederholbar dosierbar.

    - Die Gabel fährt super: Gutes Ansprechverhalten und weiche Abstimmung.

    - Leider ist das Federbein übertrieben weich abgestimmt, was zu einem starken Pumpen nach dem Anbremsen einer Kurve führt. Supermoto? Ich hab mir nicht genau angeschaut in wiefern man das Federbein einstellen kann, aber das wäre einer der Punkte, an dem was etwas machen müsste.
    Alles in allem: Gutes Motorrad, aber mit 8600€ zu teuer.

    Bräuchte ich jetzt unbedingt (!) etwas in der Richtung, würde ich es vielleicht in Betracht ziehen, aber das "haben will"-Gefühl hatte ich jetzt auch nicht direkt.

    Aus meiner Sicht kommen solche Probleme genau von der Verwendung von Drehmomentschlüsseln bei solchen Gehäuseverschraubungenn.

    Weg damit!

    Am besten die Schrauben mit einer kleinen Ratsche festziehen, während man die Hand schön über dem Kopf der Ratsche hält. So hat man nur einen kleinen Hebel und merkt, wenn ein Gewinde nachgibt.

    Generell: So einen Deckel lieber in 2,3 "Runden" anziehen. So geht weniger wahrscheinlich was kaputt.

    Mit einem Drehmomentschlüssel merkt man nicht wenn sich so ein kleines Gewinde verabschiedet.

    Ob ein Bisschen Öl an so einer Schraube oder dem Gewinde im Gehäuse ist, macht den Bock nicht fett. Einfach mit Gefühl schrauben.

    Es ist auch völlig egal, ob die Schraube 4,5,6 oder 7Nm bekommt.


    Drehmomentschlüssel: Nur verwenden wo es auch sinnvoll ist.

    Danke dir für den Beitrag.

    Und ich dachte schon ich sei der einzige, dem das Geschwätz von wegen "Früher - 1830 im großen Matsch, da waren die Gummistiefel noch aus Holz!" sowas von aus den Ohren raushängt.

    Standard auf jedem Mopedtreffen. Gefahren wird dann aber meist neues Material oder mit altem Material bis zu einem Treffen und wieder heim.

    Hab seit ein paar Jahren so ein Decathlon Quechua Quickhiker 2 (nicht das Ultralight).
    Das Zelt ist an sich top - schnell aufgebaut und steht stabil, super wasserdicht, aber die Stangen (Alu) sind totaler Mist.
    Die Verbinder sind nämlich nur punktuell verformt (um eine Verbindung mit den Stangen herzustellen), sodass durch die Spannungsspitzen beim Aufbau gerne die Stangen reißen.
    Ersatz gibts natürlich nicht passend: Man kann sich dann 58,9 Stangen auf die richtige Länge schneiden. :/

    Hatte mal 110€ oder so gekostet.

    pasted-from-clipboard.png

    Der Nachfolger ist wahrscheinlich das hier:
    https://www.decathlon.de/p/tre…en/310893/c49c382m8858233