Beiträge von kallegerd1234

    Ich hab dann wohl die "alten" mit 2 Riemen. Alle paar Tage stell ich die (bei Offroadeinsatz) mal minimal nach, aber das wars.
    Die "XL" haben glaub ich 18L je Seite - die kleineren waren mir persönlich zu klein. Eine halbe Tasche geht ja schon für Werkzeug und Ersatzteile drauf.
    Innentaschen gibts keine, aber dafür kann man ja einfach Plastiktüten oder sowas nehmen.

    Die Flaschenhalter sind auch super.

    In der Gepäckrolle hab ich das "leichte" Zeug drin, das viel Volumen weg nimmt: Isomatte, Schlafsack, Regenzeug.

    Einen Ersatzschlauch fürs Hinterrad hab ich am Lenker bzw. der Lampenmaske in einer Bauchtasche aus dem Supermarkt, die mit Kabelbindern befestigt ist. Das hat sich bewährt.

    Die Montiereisen sind am Motorrad verteilt und das meiste Bordwerkzeug ist unter der linken Seitenverkleidung im Werkzeugfach (etwas unpraktisch gelöst).




    1.jpg


    pasted-from-clipboard.png

    Hab die Enduristan Blizzard XL auf der 701 und bin top zufrieden damit.
    Hält was aus das Zeug! 1x eingestellt sind die Taschen auch in einer Minute ab- und angeschnallt.
    Allerdings bleiben sie bei mir sowieso meist dran, da ich hauptsächlich campe.


    Die Gepäckrolle wird einfach mit 2 ROK-Straps festgeschnallt.


    Die Kriega mit OS Base hatte ich mal "testweise" daheim, aber die hab ich direkt wieder eingepackt und zurückgeschickt.
    Das Taschenmaterial war gefühlt nur halb so dick wie das der Enduristantaschen und außerdem haben die Taschen nach oben "über die Sitzbank" übergestanden, sodass sie sich mit der Gepäckrolle überschnitten hätten.

    Ist kein Problem.
    Deckel links vorne abschrauben (Werkzeugbox), darunter ist eine Schraube der Airbox.
    Rechte Seite: Spannungswandler abschrauben, darunter ist eine Schraube der Airbox.
    Tankauflagen vorne abschrauben.

    Hinten 2 Schrauben der Airbox entfernen. Es reicht die Seitenverkleidungen zur Seite zu ziehen.
    Gummistutzen an Einspritzblock lösen.
    Airbox etwas rausziehen.
    Dann: rechte Seite: Schläuche von Airbox abziehen, aber nicht an der Airbox selbst.
    Airbox ausbauen.

    Injektor ist mit 1 Schraube fest. Lösen und ausbauen.

    Edit: Überlesen, dass der LR Zusatztank verbaut ist. Dazu kann ich nichts sagen.

    Du hast schon recht, das war kalkulierbar. Wenn die Zielgruppe die 48PS Klasse ist, muss man mit Mindestgewicht und entsprechendem Kostendruck rechnen. Aber wie von BMW gewohnt, wird es da schon ein paar "Paketoptionen" geben. Mal sehen ob es auch Option 719 Modelle geben wird ;)

    Schon wieder dieser Verweis auf ein Mindestgewicht.
    Leichter geht, dann weniger Leistung? Wäre ja zu einfach.

    Na Klar: Die Enduristan Blizzard sind echt top und halten was sie versprechen. :prost:

    Auch die Flaschenhalter sind richtig praktikabel: 1,25L-Colaflaschen passen perfekt hinein.

    Budget-Tip: Die günstigen "ROK-straps" von Louis kann guten Gewissens kaufen.

    Der Punkt ist, z.B. deine BMW R1100GS war einmal dieses Höchstpreismaterial als sie neu auf den Markt kam. Sie hat die neue Motorradklasse der Riesenenduros erschaffen, heute fährst du sie als alte Gebrauchte weil es eben kein Decatlon/Aldi/etc. Material war.

    Mag sein. Das Billigmoped schlechthin, eine Honda CB500, hielt im Test der Moto Revue 300000km durch.
    https://www.lamotoclassic.com/…00?utm_source=chatgpt.com
    Davon können viele GS ohne grundlegende und teure Reparaturen nur träumen. Gerade die 1100er halten motormäßig zwar ewig, aber Getriebe, Endantrieb, Kupplung, etc. sind "anfällig" und nur sehr teuer zu reparieren, falls man sich gar nicht selbst helfen kann.

    Beispiel Kupplungstausch (Quelle: https://boxerdoc.com/nehmerzylinder-bmw-r-modellen/):
    pasted-from-clipboard.png
    Macht richtig Spaß!


    Bei den ABS-Modellen gehts dann nahtlos weiter: ABS kaputt? >1000€ für eine Pfuschreparatur bei einem bekannten Elektronik"spezialisten". Nur Ausbau und Austragung hilft. Bei den 1200ern aufwärts wirds dann auch immer wilder.

    Was ich damit sagen will? Billig ist nicht immer schlecht und teuer nicht immer gut; teurer ist auch nicht immer besser als "nicht ganz so teuer" und manches ist einfach nur "überteuert".
    Wichtig find ich einfach genau die beste Schnittmenge zu finden. Ist doch in allen Bereichen so. Komplett OT: HiFi. Was da an Kohle rausgeschoben wird, das kann man sich gar nicht vorstellen. Dabei kann man guten (und auch richtig guten) Ton für solch einen schmalen Kurs bekommen ...


    Kurz, Billigzelte halten nicht lange, Mittelklassezelte halten für die meisten lange genug, hochpreisige Qualitätszelte halten am längsten.

    Ich denke hier im Thema geht es hauptsächlich um Reisen im Umfang eines "normalen Urlaubs". Jedes "teure" Zelt aus dem Decathlon macht das locker für 10 Jahre mit. Für den Preis eines >1000€ Zeltes kann man sich dann fast 10 davon kaufen.
    Natürlich hast Du damit Recht, dass wenn man ins Extrem geht auch tief in die Tasche greifen muss, aber das ist doch bei fast niemandem der Fall. Wie andere auch schon meinten: Beim Zelt kann man sparen, bei Schlafsack und Isomatte eher nicht.

    Wohl nur ganz wenige hier im Forum können eine KTM bewegen wie Chris Birch, dürfen dann alle die das nicht können/machen keine KTM kaufen und müssen daher die billigsten Moppeds am Markt kaufen?

    KTM sind doch mit die billigstem am Markt. :Daumen hoch:
    Mal im Ernst: Das war doch überhaupt nicht meine Aussage. Ich werd nur nicht gern "abgezockt" und wenn ich sehe wie in manchen Bereichen, beispielsweise Camping, die Preise für alles Mögliche ins Absurde getrieben werden und das bei meist sinkender Qualität, dann suche ich mir Alternativen.

    Wie viele Nutzermeinungen und Bewertungen zu allen möglichen Produkten, die schon ewig am Markt sind, kennt ihr denn, die ungefähr so lauten: "Hatte das Vorgängermodell 20 Jahre lang. Super Qualität. Nie ein Problem. Das aktuelle Modell war nach kurzer Zeit defekt."? Es sind so unfassbar viele, dass es mir schwer fällt, den Überblick zu behalten, was denn nicht einfach nur in der Herstellung verbilligt und gleichzeitig mit Hilfe von viel Marketing hinsichtlich des Verkaufspreises verteuert wurde.
    Richtig interessant wird es dann, wenn China-Dropshippingzeug als "deutsche Qualitätsware" angepriesen wird. Immerhin sind viele Dinge dann TÜV-geprüft und mit ABE.
    Hatte gestern erst nach Brems- und Kupplungshebel für einen Kollegen gesucht:
    Raximo: 119€, mit ABE

    Aliexpress: 12,59€ ohne ABE

    Das ist einfach 100% die selbe Ware und selbst bei 12,59€ macht da noch irgendwer Gewinn. Finds halt irsinnig, dass man für knapp den 10-fachen Preis eben nicht "bessere Qualität", sondern nur einen Stempel extra bekommt.


    Nur in Bezug auf die Mopeds: Im Mittelklassendurobereich (XT600, DR650, XR600, DRZ400) sind über mittlerweile 20 Jahre fast keine neuen Modelle auf den Markt kamen und es keinen guten Gebrachtmarkt mehr gibt. Die einzigen Fahrzeuge in der Hubraumklasse, die durchgehend gebaut wurden, sind eben die 690er KTM. Sonst gabs dann keine Motorräder "eine Klasse kleiner", sondern nur "3 Klassen kleiner" (Honda CRF250, Kawasaki KLX250). Ganz ehrlich: Eine DR650 erfüllt meine Ansprüche hinsichtlich der Performance ausreichend gut, aber hat sich einfach als unzuverlässig erwiesen, weil alt und abgenudelt. Da kann man irgendwann mit noch so viel Schrauberei nichts mehr rausreißen, wenn man nicht genau so viel Geld ausgeben möchte wie für ein neueres Motorrad - nur gibts in "neuer" eben nur Zeug von KTM.

    Probier doch mal den Juwel-Kocher aus. Der hat nicht viel Wartung nötig, weil einfach nichts dran ist. Auch ist er ausdrücklich auf Motorbenzin ausgelegt und stinkt wirklich kein Bisschen. Lässt sich auch gut regulieren.

    Einziger Nachteil: Man muss in der kleinen Vertiefung unten am Vergaser etwas Spiritus (oder Benzin) entzünden, um den Kocher vorzuwärmen. Ein winziges Flächschen Spiritus reicht für einen ganzen Urlaub.

    Gibts auch in "neu" als Optimus Svea, allerdings offiziell "nur geeignet für Reinbenzin". In wiefern das zutrifft, oder man sich nur absichern will, kann ich nicht sagen.Die anderen Kocher mit Flasche, Pumpe, 20 Dichtungen und einem Schlauch haben mich vom Konzept her auch nicht so recht überzeugt. Zu viel was kaputt gehen kann.

    Trangia 27 ist schon super, aber auch echt richtig wuchtig. Sturmfest ist das Ding aber sowas von.

    Für Solotouren find ich das Packmaß leider einfach zu groß.


    Mittlerweile muss ich sagen, dass ich mich bei der Kocherei unterwegs eher aufs Minimum beschränke (Dosenfutter, Wasser erhitzen), da mir das ganze Gerödel drumherum sonst zu viel wird.
    Allein die Zutaten für eine gut gekochte Mahlzeit nehmen dermaßen viel Platz weg, der einfach oft nicht da ist.

    Auch wieder wahr.
    Vielleicht sollte ich der Sache einfach noch mal eine 2. Chance geben.


    Alles Produkte der Mittel/Oberklasse.

    Da dies keine Chinaware ist kannst du die lange nutzen.


    Wenn dir deine Überheblichkeit nicht so im Weg stehen würde, könntest du den Zusammenhang bei Zelten auch sehen.

    Der Unterschied zwischen uraltem Kram, der auch gewartet und repariert werden will und neuem Höchstpreismaterial liegt auf der Hand.
    Wurde doch hier schon von einigen geschrieben (es ging mal um Zelte): Man braucht bei einigem eben nicht immer das Beste vom Besten, da die Qualität der Mittelklasse und teils sogar von günstigen Sachen ausreichend ist und auch diese lange halten. Manchmal muss man in den sauren Apfel beißen, aber oft lässt es sich doch vermeiden.
    Auch gibt es doch einen Unterschied zwischen "gut und günstig" und "billig/Chinaschrott".

    Eine DR650 war ursprünglich mal ein günstiges Motorrad für den Alltag.
    Der Beta Alp 4.0 unterstelle ich nach ausreichender Erfahrung mit dem Modell keine übermäßig hohe Qualität.
    Volvo und GS waren sicher mal teuer, aber die Zeit hat sicher weiter gedreht und "heute" ist das alles altes Eisen, das viel Arbeit macht.

    Kaum jemand möchte sich heute noch diese Mühe machen und etwas Wissen in dem Bereich braucht man halt auch.
    Kann nicht jeder, will auch nicht jeder - und das ist ok. Nur kann man eben so auch mit wenig Budget viele Dinge machen, die anders nicht drin wären.