Beiträge von Gehberger

    Ich hab nach wie vor noch keine Rückmeldung bezügl. Lösungsvorschlag erhalten.. Support hier in Ö ist aktuell komplett überfordert..
    Piff1474 bist Du in Ö oder D zuhause?

    Hab bei der letzten Tour noch ein komische Elektronikproblem entdeckt: Die "nach oben" Taste merkt sich die konfigurierte Favoriten-/Schnellwahltasten-Einstellung nicht. Es funktioniert ein paar Tage, dann ist es plötzlich wie nie konfiguriert. Die "nach unten" Taste merkt sich hingegen die eingestellte Schnellauswahl..

    Irgendwo scheint da bei meiner SMT der Elektronikwurm drinn zu sein. Zumidest fährt sie sonst gut - die ersten 5000km sind schon drauf..

    UPDATE:


    Mein KTM Händler hat nach Rücksprache mit KTM Technikern jetzt folgendes berichtet: Es ist bekannt und üblich, dass es bei hart gefahrenen Bremsanlagen zu einer leichten ungleichen Abnützung zwischen Innen- und Aussenrand kommen kann. Das hat thermische Ursachen - Scheiben erhitzen sich unterschiedlich und nützen sich entsprechend leicht unterschiedlich ab. Kommt auf der Straße so gut wie nie vor, am Ring schon eher.

    ABER.. Ich hab meine Bremsscheiben jetzt mal in Ruhe vermessen:

    Die linke Scheibe hat im Durchschnitt knappe 4,8mm Restdicke aussen und 4,7mm innen. Das klingt nach dem oben beschriebenen Effekt.

    Die rechte Schreibe hat im Durchschnitt knappe 4,8mm Restdicke aussen und 4,6 (4,56 am schmalsten Punkt) mm innen. Die unterschiedliche Abnützung zw. links und rechts erklärt der obige Effekt allerdings nicht.

    Prinzipiell sind die Scheiben (jetzt auch lt. KTM Händler) technisch sicher zu fahren. Ich hätte diese ja ohne Bedenken weiter bis in Richtung 4,2mm Restdicke benutzt.. Aber im Zuge einer Pickerlüberprüfung wäre eine ungleiche Abnützung ein schwerer Mangel und musste deswegen getauscht werden. Am Ring könne man die Scheiben durchaus noch fahren... Soviel wiedermal zur sinnvollen Pickerlprüfung..

    Nach wie vor ungeklärt ist und bleibt die Tatsache, dass sich ein Bremsbelag in der rechten Bremszange im Vergleich zu allen anderen Belägen immer deutlich mehr und ungleich abfährt und es eben auf der rechten Bremsscheibe zu einem ungleicheren Abnutzungsbild kommt. Alle Beteiligten putzen sich natürlich ab, Brembo sagt es sind nicht ihre Scheiben und esa liegt garantiert nicht an den Zangen, KTM sagt es wurden ja auch Nicht-Original Bremsbeläge (SBS) gefahren. Für das Pickerl ist die ungleiche Abnützung zu unsicher, aber für einen Garantiefall (warum kommt es zu dieser ungleichen Abnutzung links/rechts, bzw. des einen Belages) ist plötzlich alles wieder zu normal...

    Ich werde wohl meine alten Bremsbeläge wieder montieren - weitere 30k km damit fahren und die neuen Scheiben nur zum nächsten Pickerl wieder draufschrauben.. Sonst habe ich beim nächsten Pickerl das gleiche Problem wieder und kann wieder halb angefahrene Scheiben ersetzen lassen...

    Nicht besonders lustig das Ganze..

    Ansonsten muss und möchte ich aber noch dazusagen, dass ich von den original verbauten GALFER Scheiben eigentlich sehr positiv überrascht war. Ich war hie und da auch am Ring unterwegs - inkl. dem bremsenmordenden Red Bull Ring, Bremsleistung fand ich tadellos, leichtes Fading gegen Ende des Stints, keinerlei Verziehen, und für 53.000 km Straßen/Ring-Betrieb ist die Abnutzung im Durchschnitt von 5.0 auf 4,7mm überraschend gut finde ich.. Also eigentlich noch ordentlich Luft bis 4,2... Wenn da nicht diese ungleiche Abnützung wäre...

    Also der Blinker wurde jetzt getauscht und leuchtet jetzt auch genauso hell und im gleichen Farbton wie die 3 anderen. Das Blinken der Warnleuchte bei Betätigung des Blinkers ist ebenfalls weg. Allerdings leuchten jetzt im Display immer beide Richtungspfeile, egal in welche Richtung geblinkt wird :denk:. Da werde ich nochmal nachhaken, das kann ja so nicht korrekt sein...

    Ja. leuchten bei mir auch IMMER beide Blinkerlichter..

    Ich muss mal schaun, ob bei mir auch ein Blinker anders leuchtet als die anderen - wär mir bis jetzt noch nicht aufgefallen...

    Bei Dir war es demnach jedenfalls "nur" der Blinker?

    lg,
    Bernhard

    ist diese Abnutzung nicht völlig normal? Immerhin macht der Bremsbelag innen weniger Weg als an der Aussenseite.

    Lt. KTM Werkstatt hätten sie soetwas in den letzten 3-4 Jahren noch kein einziges Mal gesehen..

    Ich habe inzwischen bei Brembo nachgefragt. Die putzen Sie sich naturgemäß schon mal deswegen ab, weil es keine Brembe Bremsscheibe ist. Und sie meinen, dass nach 50.000km Bremsscheiben sowieso zum Tauschen sind, egal wie diese aussehen.. Und die verbauten Brembo Bremszangen sind überhaupt die Besten und können natürlich keinesfalls der Grund sein..

    Der Bremsscheibenhersteller wird wieder sagen es sind die Bremsbeläge oder die Zangen.

    Der Bremsbelaghersteller wird vermutlich sagen dass das nichts mit den Belägen zu tun hat..

    Und KTM - die diese Mischung von Haus aus verbauen, tauschen halt einfach die nächsten Scheiben aus, wenn diese nicht mehr schön sind..

    Und der Kunde darf zahlen.

    Ich werde versuchen es bei KTM nochmal irgendwie zu kontrollieren oder vermessen zu lassen. Und rechen schon damit, dass ich den Aufwand um ein von Anfang an bestehendes Problem zu beheben zahlen darf - sofern es überhaupt identifiziert werdern kann..

    Hallo,

    genau an das habe ich auch gedacht.. Aber leider bin ich bestenfalls ein Laien-Hobby-Mechaniker und ich fürchte das übersteigt meine Fähigkeiten, bzw. ich könnte das höchstens irgendwie so nach Hausverstand und Bauchgefühl machen..

    Das erwartete ich eigentlich von der KTM Werkstatt, wenn Scheiben wegen ungewöhnlich ungelichmäßiger Abnutzung vorzeitig getauscht werden und der Grund unklar ist. Ich hatte schon beim Tausch der ersten Beläge bemerkt, dass sich einer der Beläge deutlich ungleicher abfährt als alle anderen. Ich habe das mehrfach angesprochen, die Bremszangen wurden während verschiedener Arbeiten x-fach gereinigt und mit neuen Belägen korrekt montiert - daran hat sich aber nie etwas geändert. Einer der Beläge fährt sich immer ungleich ab. Das hat mich an sich schon gestört, ist aber halt bei den Belägen jetzt nicht so ein Drama. Wenn es sich jetzt aber auch auf die Scheiben durchschlägt und ich diese deswegen soviel früher wechseln muss - dann möchte ich schon den Grund dafür finden. Vor allem weil ich eigentlich zumindest am Papier erweiterte Garantie hätte... Wenn es sich denn jemand genauer anschaun würde..

    Ja, also die Messergebnisse sind so gemeint, dass einmal an der Bremsscheiben Aussernseite = nahe der Aussenkante, und einmal auf der anderen, zur achse innenliegenden Seite der Bremsfläche gemessen wurde. Ich versuch mal Fotos einzustellen.

    Ich bin fast ausschließlich entweder die original Brembo Beläge, oder SBS 901HS Beläge gefahren.

    s!ApLW6khnOQXygaYcQxBNUxlUhDN_ew?e=8OLRpD


    s!ApLW6khnOQXygaYbvH2-wL7KS0yOUw?e=c62b5Y

    Hallo,

    Executiv Summary:

    1. Wider meiner Erwartung sind/waren bei meiner KTM 890 R original keine BREMBO, sondern GALFER Scheiben (nicht die WAVE) verbaut gewesen. Verwunderte mich, da doch im Rahmen der 890R immer von der tollen Brembo Stylema Bremsanlage gesprochen wird. Welche Scheiben sind denn bei euch original verbaut?

    2. Hat schon jemand anders Bremsscheiben tauschen müssen und Erfahrung mit gleichmäßiger oder ungleichmäßiger Abnützung an den Bremsscheiben gemacht?

    PS und Off-Topic:
    Warum müssen Technikthemen zur KTM 890R im Mischforum der 790er diskutiert werden, welche ich solchen Belgangen überhaupt nichts gemein haben?! Es sollte ein 890R Subforum geben finde ich...


    Details:
    Folgendes Rätsel gibt es nämlich bei mir:

    Im Rahmen einer Pickerlüberprüfung wurden/mussten beide vorderen Bremsscheiben meiner KTM 890R getauscht werden. Aber nicht aber weil diese zu dünn geworden wären (KTM gibt Mindestmaß von 4,2mm an), sondern weil diese ungleich abgenutzt wurden. Es wurde an der Innenseite 4,56mm Dicke und an der Aussenseite 4,81mm gemessen. Das wäre so ungewöhnlich, dass auf Grund von Sicherheitsbedenken die Scheiben gewechselt werden müssen. Einen identifizierten, möglichen Grund für diese ungleichmäßige Abnützung gibt es aber nicht.

    Das heißt ich mach mir Sorgen, dass das bei den nächsten Scheiben jetzt genauso wieder sein wird. Und ich finde es eigentlich nicht in Ordnung, dass ich diese dann fortan immer schon weit vor dem eigentlichen Mindestmaß tauschen lassen muss. Jetzt wurde ja statt den 5-4,2mm - 0,8mm Nutzdicke gerade mal ~0,3mm verwendet und dann schon getauscht..

    Nachfrage nach möglichem Garantiefall (have verlängerte Garantie), wurde gleich verneint, da 1. Verschleißteil und 2. fahre ich SBS statt den Originalbelägen..

    Es nützt sich auch einer der Bremsbeläge immer deutlich schneller und ungleichmäßig ab als die anderen 3. Auch das konnte nie erklärt werden. Ich habe den Verdacht, dass irgendetwas mit einer der Brembo Bremszangen und/oder deren Montagepunkt nicht ganz passt - aber ich bin kein Mechaniker und ist ein reines Bauchgefühl.. Nur irgendeinen Grund muss es ja dafür geben und mich nervt es Sachen lange vor deren Verbrauchsgrenze wegschmeissen zu müssen - dafür kostet das alles viel zu viel..

    lg,
    Bernhard

    Habe ein ähnliches Problem - hab meine SMT seit 3 Wochen und das war bei mir von Anfang an. Bei mir funktioniert bei eingeschalteter Zündung alles normal, sobald der Motor dann läuft, habe ich beim links blinken das Warnsymbol im Display.


    Nächste Woche geht es zum 1000er Service und da wird dann der Blinker vorne links getauscht. Dieser 1 Blinker leuchtet auch eher etwas dunkler bzw. Hat einen rötlichen Stich im Vergleich zu den 3 anderen. Mal sehen, ob dann das Problem behoben ist. Könnte ein Widerstandsthema sein war mal die erste Aussage - wir werden sehen.


    Hi,
    ah, sehr interessant! Kannst dann hier schreiben ob, bzw. was das Problem dann bei Dir gelöst hat bitte - falls sie es dann lösen konnten?

    Die schaut wirklich gut aus!

    Aber ich möchte bei dieser SMT alles offiziell korrekt haben und da bin ich mir nicht sicher, ob das erstens nicht eintragungspflichtig wäre und zweitens ob das eintragbar ist... Falls da jemand (für Österreich) zuverlässig etwas dazu weiß...

    Hallo liebes Forum,

    einer meiner Hauptgründe warum ich mir die neue KTM 890 SMT (2023) als Sporttourer zugelegt habe war der, dass ein Gutteil der Technik defakto die Gleiche meiner KTM 890R ist und das bedeutet, dass man die Schaltung sehr einfach in eine umgekehrte GP-Schaltung ändern können sollte. Ich wollte ursprünglich eine große Touringmaschine BMW GS1250, Ducati Multistrada, oder die 1290 SuperAdventure kaufen. Aber bei allen hat mich gestört, dass sich die Schaltung nicht umdrehen lässt. Ich bin damit zwar sicher in einer sehr kleinen Randgruppe für die das überhaupt ein Thema ist, aber ich habe mich so daran gewöhnt, dass für mich die Möglichkeit die Schaltung auch auf meiner Straßen/Touringmaschine umgedreht haben zu können, ein großer Pluspunkt ist.


    ABER, im Detail zeigt sich dann, dass hier KTM doch etwas getrickst hat..


    Bei meiner KTM 890R (2020) ist die Möglichkeit der Schaltung umzudrehen sogar im Handbuch als Feature angeführt und von Werk aus als Option vorgesehen.

    Bei der Husqvarna Norden 901 ist die gleiche Ritzelabdeckung und Schalttechnik verbaut und lässt sich somit genauso leicht umkehren.


    Bei der SMT sieht es zwar im ersten Moment auch so aus, aber bei genauerer Betrachtung sieht man eine leicht veränderte Ritzelabdeckung, die nun eine kleine Pastiknase hat, welche das Umkehren der Schaltung verhindert und anscheinend auch nur diesen Zweck zu haben scheint. Warum? Soll dieses Feature als Race-Feature der R-Version vorbehalten bleiben? Ich weiß es nicht.


    Jedenfalls steht hier technisch eigentlich nichts im Weg die Schaltung genauso wie bei der 890R umzudrehen, man muss nur eine Lösung für diese veränderte Plastiknase finden. Mir fallen folgende 3 Lösungen ein:

    1. Lösung: Weg-/Ausschneiden dieser Plastiknase
    2. Lösung: Andere Ritzelabdeckung verbauen (Ich hab's noch nicht überprüft, aber ich vermute, dass die Abdeckung der 890 auch hier passt. Ansonsten eine ganz andere aus dem Zubehörhandel.

    3. Lösung: das Schaltgestänge mit ein paar Unterlegscheiben und ggfs. längeren Schrauben wenige Millimeter nach aussen und über die "Ritzelabdeckungsplastiknase" bringen. (so haben wir das bei mir gemacht.)

    Fotos kann ich auf Wunsch noch nachreichen, sollte Bedarf bestehen..

    lg,
    Bernhard

    Hallo,


    für den Fall, dass das auch andere betrifft.. Meine 890 SMT (2023) hat bereits innerhalb der ersten 1000km damit begonnen teils willkürlich, zumeist aber in Kombination mit links blinken die Warnblinklampe leuchten zu lassen.. Diese blinkt dann teils zusammen, teils aber auch ohne den Blinkerlampen im Dashboard. Das Blinken und die Blinker selber funktionieren normal - nur die Warnlampe am Display spielt verrückt..


    Beispielvideo:

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    Mein Händler hat es KTM rückgemeldet, aktuell warte ich noch auf Erklärung/Lösungsvorschlag..

    Bei mir war es die Benzinpumpe die nicht genug Druck aufbaute. Daher gab es bei niedrieger Leistung kein Problem, bei höheren Drehzahlen aber genau Dein Verhalten.

    Und nur zur Sicherheit dazu - bei mir gab es noch ein 2. Problem mit der Benzinzufuhr. Die Dichtung des bei mir damals noch optional angebotenen Schnell-Renntankverschlußes ist qualitativ ein Unding und nach einem Jahr undicht gewesen, sodass sie nach stärkerem Regen sich ständig "verschluckt" hat.. Da ist durch den Verschluß Wasser in den Tank gekommen...

    KTM konnte das tasächlich nicht reparieren, denn den Dichtungsring gibt es nicht als Ersatzteil und den ganzen Powerpart (Schnell-Tankverschluß) wurde offiziell als Option für die 890 R ausgelistet und war daher noch nicht mal als ganzer neu zu bestellen.. Also leider ein ziemliches KTM Armutszeugnis in dieser Situation...

    Ich konnte das dann zum Glück um 2 EUR mit einem passenden und qualitativ deutlich höherwertigen Dichtring aus einem Spezialgeschäft kaufen und lösen..

    Das stimmt natürlich, dass es funktionieren sollte mit dem Heber. In der Anleitung wird aber auch beschrieben, dass man die Schraube für die Befestigung der Bremsleitungen entfernen soll, was aber komplett sinnlos ist, wenn man unten an den Gabelfäusten aufhebt.

    Nur aus Interesse, welche Gründe sprechen gegen den Heber mit dem Zentraldorn, wie von mir verlinkt?

    abgesehen davon, dass dieser größer und schwerer ist - zumindest rein optisch würde ich das so annehmen - las ich irgendwo, dass der Punkt an dem dieser ansetzt - bei den Bremsleitungen - auch nicht ganz unproblematisch sein soll? Aber das hab ich nur überflogen, weil es mich ja nicht direkt betroffen hat. Mag also komplizierter sein, bzw. auch unproblematisch..

    Aber ich kontrollierte jedenfalls ob lt. Anleitung der kleine "Gabelfaustheber" zum Aus-/Einbau geeignet sein sollte - und das sollte er sein... Ist halt wieder etwas unschön, wenn es hier verschiedene, und teilweise eben sogar nicht funktionierende Varianten/Ausführungen/Chargen gibt. Vor allem wenn man das erst herausfindet wenn die Maschine mal ohne Räder aufgebockt ist... Ohne Zentralständer den ich dann dazu verwendete, wüsste ich nicht wie ich das alleine hätte lösen sollen.. Ich konnte den Vorderteil alleine nicht anheben um hier etwas unterzulegen.. Also da ist man dann mit so einer Kleinigkeit ganz schnell ganz schön aufgeschmissen...

    Ist halt schon etwas unschöne, wenn man extra original KTM Tools bestellt um genau diese Probleme nicht zu haben und dann trotzdem da hineingerät.. Nicht mal dem KTM HÄndler war bewusst, dass es hier offensichtlich verschiedene Varianten von beigelegten Adaptern gibt. Und manche offensichtlich mit dem Problem, dass diese nicht passen/zu hoch sind..

    Ist jetzt wohl zu spät, aber bzgl. Vorderradheber noch diese Info:


    Ja, aber da gibt es auch Gründe die gegen die Verwendung dieses Hebers sprechen, bzw. auch in der Reparaturanleitung wird auch die Verwendung dieses kleinen Hebers, der in die Gabelfäuste eingreift als geeignet beschrieben.. D.h. das sollte schon funktionieren und ist auch seitens KTM so vorgesehen!

    Ich hab gerade zu einem andern Post bezügl. dem Problem mit der Vorderrad Hebevorrichtung gepostet:

    Nach Reklamation beim Händler wurde mir das Problem bestätigt (das wäre bekannt und kommt bei manchen Hebevorrichtungen manchmal vor) und ein Austausch angeboten!


    Ich habe dann die Aufnahmen nachgemessen und in der Tat ist der Zapfen auf der einen Seite 2,5mm hoch, und auf der anderen 3,6mm und genau der Millimmeter ist eben zuviel und steht dann innen auf der Achse an..


    Das ist schon SEHR eigenartig, dass das so als original KTM Zubehör verkauft wird UND in der Reparaturanleitung auch zum Aus-/Einbau des Vorderrads zur Verwendung vorgesehen ist!


    Ich sehe daher auch nicht ein, warum ich hier den Millimeter in eigengepfusche abflexen sollte - da würde ich gleich einen günstigeren Noname Heber nehmen...

    Hatte das gleiche Problem gerade mit der Vorderad Hebevorrichtung mit einer KTM 890R.


    Nach Reklamation beim Händler wurde mir das Problem bestätigt (das wäre bekannt und kommt manchmal vor) und ein Austausch angeboten!


    Ich habe dann die Aufnahmen nachgemessen und in der Tat ist der Zapfen auf der einen Seite 2,5mm hoch, und auf der anderen 3,6mm und genau der Millimmeter ist eben zuviel und steht dann innen auf der Achse an..


    Das ist schon SEHR eigenartig, dass das so als original KTM Zubehör verkauft wird UND in der Reparaturanleitung auch zum Aus-/Einbau des Vorderrads zur Verwendung vorgesehen ist!

    Ich sehe daher auch nicht ein, warum ich hier den Millimeter in eigengepfusche abflexen sollte - da würde ich gleich einen günstigeren Noname Heber nehmen...

    Riiiiichtig! Und keine Sorgen, Du hast nüscht kaputt gemacht.


    Ich hab bei meiner 690er immer beim Radwechsel enorme Probleme mit den Bremsbelägen, was es neue sind. Da fängt man dann an und baut sich irgendwann genervt Hilfswerkzeuge in Form von Holzkeilen, die man zwischen die Beläge schiebt, bis die Bremsscheibe dazwischen sind. Das ist heute alles so frimelig geworden. Auch für das Festziehen der Achse gibt es sicher irgend einen speziellen KTM Gegenhalter. Braucht man nicht. Du hast alles richtig gemacht, jetzt nur wieder die Klemmung lösen ein bisschen "wackeln" und wieder festziehen.

    Vielleicht hab ich da Glück gehabt, oder es geht bei der 890R leichter.
    Allerdings hat der Reifentandler auch gute 30 Min. nur am Hinterrad rumgebastelt.. Bei mir ist es auf Anhieb reingegangen, dauerte keine 60 Sekunden.. War selbert überrascht, weil ich wegen den Probleme beim Reifenmenschen doch Respekt davor hatte.. Hab die Achse halt wie angeleitet eingefettet - das machen die glaub ich nie. Und die Bremsbacke musste ich quasi gar nicht bewegen/manipulieren, einfach Rad reingeschoben und saß.. : )

    Es geht um Verspannungen. Es ist eine Frage der Toleranzen. Wenn Du erst die Klemmung festziehst und dann die Achse verschraubst, drückst Du die Gabelholme zusammen. Die Galbel ist dann nicht mehr parallel, die Reibung in den Lagern steigt, der Verschleiß steigt, das Ansprechverhalten wird schlechter. Zieht man zuerst die Achse fest, federn dann mehrmals ein, richtet sich das frei Ende automatisch aus. Dann zieht man die Klemmung fest. Das sind die kleinen Optimierungen.

    Danke für die Erklärung. Ich war halt verwirrt, weil im Reparaturhandbuch ja eigentlich jeder Handgriff aufgelistet ist, aber hier dann nur steht, Achse einstecken und Achsenschraube mit 45Nm anziehen - und das geht halt nicht wenn sie sich gleich mitdreht. Verstand daher nicht wie das funktionieren soll..

    Wenn ich es aber so verkehrt herum gemacht habe, müsste ich eigentlich nur noch mal alle Gabelfaustschrauben öffenen, ordentlich einfedern und wieder zuschrauben?! Werd ich dann gleich mal morgen erledigen. Ein Hauptgrund den Reifenwechsel selber zu machen war für mich ja, dass ich mir die Zeit nehme das ordentlich zu machen - weil nach dem Reifenmenschen (macht fast nur Autos) fast jedesmal irgendetwas nicht passte und ich das leid war.

    Aber ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und ich muss mich auch erst durch die Details durchkämkfen.. Das Problem mit dem Heber zB war schon eher nervig..

    Um die Achse mit 45 Nm anzuziehen reicht es die Achschrauben ganz leicht festzuziehen da reichen schon 2 Schrauben pro Seite.

    Dann die Achse festziehen die Achsschrauen wieder lösen Gabel einfedern lassen und dann die Achsschrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment festziehen.

    Den Raddrehzahlsensor baue ich an meiner SD auch nicht aus.

    Und nicht vergessen die Achse ganz leicht einzufetten.

    Schaue dir die Achse mal genauer an ob die nicht Riefen bekommen hat durch den Dorn des Ständers denn das wäre gelinde gesagt :kacke:


    Danke Taxidriver! Werd ich das nächste Mal so machen. Ist das jetzt ein gröberes Problem, dass ich Achsschraube erst am Schluß festgezogen habe, nachdem ich eingefedert und die Gabelfaustschrauben festgezogen hab?


    Und irgendeine Idee warum dieser KTM Hebervorrichtungsdorn da so reinragt? Würde den halt ggfs. mit der Flex um 1-2 mm abschleifen.. Ärgert mich aber eigentlich, dass das nicht von Haus auch funktioniert..

    Hallo liebes Forum,

    vorab, ich bitte um Nachsicht - ich habe gestern/heute zum ersten Mail selber die Reifen an meiner KTM 890R gewechselt und bin entsprechend unerfahren was diese Arbeiten angeht. Ich bin auf ein paar Probleme, Ungereimtheiten, Unklarheiten gestoßen, vielleicht können wir hier ein paar aufklären?


    1. Ich habe die original KTM Vorder- und Hinterradhebevorrichtungen verwendet. Mir war das Problem bekannt, dass bei Hebern anderer Firmen der Dorn beim Vorderradheber zu hoch ist und dadurch auf die Achse drückt. Deswegen kaufte ich die original KTM Heber, welche angeblich einen entsprechend passenden, niedrigen Dorn haben sollten. Nun stellte ich jedoch fest, dass auch bei diesem der (in Fahrtrichtung rechte) Dorn zu hoch ist und dort die Achse blockiert. Ich habe diese beim Ausbau davon unwissend mit leichter "Gummihammergewalt" entfernt und hoffe, dass die Achse dadurch keinen Schaden genommen hat. Beim Einbau und eindeutigen Anstehen der Achse, sah ich dann aber, dass der Dorn um genau dieses kleine bisschen zuviel reinragt. Das verwunderte mich dann doch - bei dem original KTM Heber.. Ich dachte, dass dieser für Vorderradausbau verwendet werden könnte - verstand ich auch so im Reparaturhandbuch.. Ich hänge ein Bild davon an..


    KTM Heber Vorderrad 1.jpg


    KTM Heber Vorderrad 2.jpg



    2. Beim Einbau der Vorderradachse steht im Reparaturhandbuch direkt nach dem Einbau/Platzieren der Vorderradachse als nächster Punkt die Schraube 4 (große seitliche Achsschaube) mit 45Nm anzuziehen. Das ist doch zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, da sich die Achse innen mitdreht?! Die Gabelfaustschrauben 8 welche die Achse fixieren werden erst am Schluß nach dem Einfedern festgezogen. Ich habe halt erst ganz am Schluß die Achsenschraube 4 mit 45Nm angezogen. Die beschriebene Reihenfolge im Handbuch macht für mich keinen Sinn?!


    3. Im Reparaturhandbuch steht, dass der Raddrehzahlsensor sowohl hinten, als auch vorne auszubauen sei. Soweit ich das beobachten konnte, wurde das weder beim Reifenhändler, noch beim Reifenservice an der Rennstrecke gemacht. Ich hab es jetzt auch nicht getan und keinerlei Probleme feststellen können. Was ist der tiefere Sinn dahinter, dass lt. Handbuch der Ausbau vorgesehen ist?


    Bin über freundlich gemeinte Tipps und Aufklärung dankbar!

    lg,
    Bernhard