Beiträge von Laskywalk

    30 Km|h 2ter Gang

    Konstantfahrruckeln ist wenn das Motorrad stottert bei langsamer Geschwindigkeit

    beste Grüsse

    Das ist aber arg untertourig. Grobes KFR merkt man auch deutlich im mittleren Drehzahlbereich. Zum Testen mal eine lange, gerade oder am besten ganz leicht abschüssige (um den Rollwiederstand auszugleichen) Strecke aussuchen und dann verschiedene Gänge bei verschiedenen Drehzahlen testen. Das Motorrad sollte weder beschleunigen noch bremsen, die Kette praktisch ohne Spannung. Dann läuft der Motor unbelastet und man kann den Lauf fast ohne äussere Einflüsse testen.

    Hab die 17er GT nicht getestet, aber bei der 19er kann ich sagen, dass meine Speedy ein ausgeprägteres KFR hatte. Bei der GT fällt es mir nicht einmal auf, wenn ich nicht darauf achte.


    Aber grundsätzlich kommst Du mit diesem Motorrad zumindest auf der Strasse, egal wie bekloppt Du an die Sache rangehst, in keine Situation, in der Du die 0.3 s vermissen könntest. Reiss das Teil mal im zweiten oder dritten Gang voll auf. Da meldet sich ganz schnell Dein Überlebensinstinkt.

    Einfach ein Stück vom "Pilz" absägen, dann geht das Ein-/Ausfädeln ganz einfach ohne jede Fummelei. Ich habe es noch etwas "aufwändiger" gemacht. An den Pilz einen Hebel, und an der Grundplatte 2 Anschläge. Hebel bis Anschlag nach rechts = Ein-/Ausfädeln, Hebel bis Anschlag nach links = "Verriegelt".

    Habe mir den Constands auch geholt. Allerdings gibt es zwei Modelle: den Power Classic und den Power Evo. Sie unterscheiden sich recht deutlich in Aufbau und Hebemechanismus.


    Ist Deiner der Classic? Mein Pilz sieht nämlich beim Evo anders aus. Er ist vorne geschlossen und hat ein Innengewinde. Absägen und drehen ist also nicht mehr, dann dreht man den Pilz nicht mehr auf Anschlag mit der Platte.


    Und ja, das Ein- und Ausfädeln ist zumindest gewöhnungsbedürftig, und das obwohl ich den Ständer recht kopflastig eingestellt habe.


    Schrauben und Unterlegscheiben wurden anscheinend auch nach Gefühl beigelegt. Eine Schraube fehlte, drei waren zuviel und zusätzlich waren zwei Schrauben dabei, die auf keinem Papier aufgeführt sind. Dazu sind die Schrauben an den Rollen zu kurz (nur zwei bis drei Gewindegänge in der Mutter - gut, wird ja nicht auf Zug belastet) und bei den Unterlegscheiben stimmte so gut wie nichts. Last but not least war eine Bohrung in der Rollenaufnahme weit aus der Mitte der Stange, aber wenigstens gerade.


    Ja, Qualität sieht anders aus. Aber einmal aufgebaut tut das Teil seinen Zweck.


    Edit: Gut. Jetzt hab ich auch den Titel dieses Threats gesehen... um den Evo geht es ja gar nicht hier... :crazy:

    Hallo zusammen,


    Ich plane mich mittelfristig von Werkstätten unabhängig zu machen, was Reifenwechsel angeht.

    Heisst: ich möchte das selbst machen und starte mit 0 (in Worten: null) Erfahrung in diesem Bereich. Habe mich etwas eingelesen und Infos gesammelt. Einer der Knackpunkte ist das Anpressen an das Felgenbett.

    Ich habe diese Airguns gefunden, die es z.T. sehr günstig gibt (ca. 70 €), allerdings ist der Kontext immer PKW-Reifen.


    Geht das auch mit Moppedreifen?

    Und lassen die sich auch als Kessel für einen Kompressor verwenden/zweckentfremden?

    Ich hatte eine Shido mit Bluetooth. Schön leicht, ja, aber eine sehr hohe Selbstentladungsrate. Nach ein paar Tagen Standzeit hieß es immer: überbrücken!


    Selbst wenn der Ladestand ausreicht, geht der erste Startversuch in die Hose, die Batterie braucht ein oder zwei Versuche, um in Fahrt zu kommen. Dazu kann man es auch vergessen, mehr als eine Handvoll Startversuche durchzuführen, die Kapazität ist nämlich mau.


    Dazu gab es immer wieder Fehler von der Bordelektronik der Speedy. Die Spannung entspricht im Betrieb nämlich eben nicht genau der eines Bleiakkus, sie ist etwas höher. Damit hatte ich regelmässig Probleme.


    Ein Gutes hatte die Bluetooth-Verbindung: eines Tages ging gar nichts mehr, und dank App konnte ich auslesen, dass eine der vier Zellen tot war.


    Im Alltag ist mir Zuverlässigkeit wichtiger als das bisschen Gewichtsersparnis. Die Dinger kommen für mich nicht mehr in Frage, man erkauft sich den Gewichtsvorteil teuer mit gravierenden Nachteilen.

    3 Vollreinigungen mit dem verdünnten Bikecare Cleaner Gel an der GT, keinerlei negativen Erfahrungen. Ich lasse aber auch nur etwa 5 min einwirken, gerade so lange, wie ich brauche, um überall langzuwischen. Putze dann lieber nach.

    Gibt´s für wenig Geld im 3 l Softbag, ideal für 10 l Drucksprüher.

    Die SKS habe ich mit den Higgens-Teilen ersetzt, als die Kette anfing zu rasseln. Aber stimmt schon, ein Oldscool-Mopped mit brachialer Kraft. Die ging gefühlt besser als meine Speedy, die 30 PS mehr haben sollte.


    Der Polo-Reiniger funktioniert verdünnt sehr gut. Dann braucht man auch weniger davon. Win-Win. Hab das Zeug in einem 10 l Drucksprüher mit Lanzette. Eine Füllung mit ca. 3 l Reiniger auf 10 l Gesamt reicht mir locker 2 Jahre.

    Ich nehme schon seit zwei Motorrädern einfach den Polo-Komplettreiniger. Fuhre nass machen und 1:2 verdünnten Reiniger aus nem Drucksprüher auftragen. Kurz einwirken lassen, mit Microphaser drüberwischen und kalt abspülen. Danach muss man nur noch (selten) Stellen mit starker Verschmutzung nacharbeiten.

    Sogar die Kette wird sauber genug, um sich eine komplette Reinigung zu sparen. Das mache ich nur zweimal im Jahr.


    Das Zeug greift auch nix an. Jedenfalls habe ich damit eine Firestorm und eine Speedy jahrelang so gepflegt, die Speedy sah beim Verkauf neuwertig aus.


    Mit der GT hatte ich erst drei Wäschen, kann aber nichts Negatives feststellen.

    Ja ging auch ohne. Ja, am besten merkt man davon nix. Aber bei der ganzen Diskussion drüber wer jetzt alles sich drauf verlässt muss ich sagen mir gehts bei solchen Diskussionen ob und wie ein TC regelt eigentlich um etwas ganz anderes.


    Ist wie mit dem ABS. An sich sollt man es nicht brauchen aber man sollte halt mal üben mit ABS zu bremsen und wie sich das anfühlt. Damit man weis ab wann sie denn eingreift.


    Daher finde ich TC ist schon ok. Aber ich weis halt schon gern wann sie arbeitet, wann und wo sie eingreift. Ich finde das eine interessante Sache und Diskussion. Warum man immer gleich meint die Leute verlassen sich dann dauernd drauf und heizen alle rum und könnens fahren nicht mehr weis ich auch nicht.

    Beim Kauf meiner GT gab's einen Gutschein von KTM für ein Helferlein-Training. Die Physik soll bis zum anspringen der Systeme gereizt werden, auch in Schräglage. Man soll die Systeme kennen lernen.


    Denke, im Frühjahr mache ich das mal.

    Also wenn Du nicht mit ner Verlängerung drangehst musst Du schon Dich schon echt anstrengen, um da etwas zu verhunzen.


    Ich zahne mit 180 cm Körpergrösse auch an der Ergonomie. Die Kröpfung des Lenkers passt für mich nicht so gut, habe das Gefühl, das ich meine Arme überstrecken muss, wenn die Griffe etwa waagerecht sind (Ellbogen schmerzen) oder ich drehe den Lenker zu mir, womit die Griffe näher kommen, aber auch nach aussen abfallen (Handgelenksschmerzen).

    Der LSL Superbikelenker X01 passte perfekt für mich, der ist aber auch ein gutes Stück flacher - an der GT ohne Riser wahrscheinlich keine Lösung für mich.


    Meine 19er hat zwei Schraubpunkte an der Gabelbrücke für die Klemmung. Ab Werk war der Lenker an der hinteren, also näher zum Fahrer, montiert.

    Zusätzlich kann man die Klemmblöcke drehen, sie sind asymmetrisch. Das habe ich dann getan und man kommt noch ein paar mm näher an den Lenker. Jetzt ist es besser für mich, mal sehen wie sich das auf Dauer macht.


    Zum Losdrehen braucht man schon Kraft, gerade bei den Schrauben in der Brücke. Angezogen habe ich ohne Drehmomentkontrolle mit etwas weniger Kraft als beim Losdrehen.


    Beim Anziehen der Klemmung erst die Schrauben an der Tachoseite soweit anziehen, dass diese Seite sich schliesst und dann erst hinten (zum Tank) festziehen (Übertreiben braucht man hier auch nicht). Nicht überkreuz festschrauben oder so, das ist bei der Lenkerklemmung falsch.


    Edit: Ach ja, der untere Teil der Klemmblöcke rastet auf der Gabelbrücke ein, man kann sie jeweils nur um 180° drehen. Dazu müssen die Schrauben etwa 5 bis 10 mm herausgeschraubt werden. Klemmblöcke dann anheben und drehen. Ganz lösen braucht man nicht.

    Tja... einige Hersteller von Sportwagen erzeugen solche Geräusche per Lautsprecher und nennen es "Sounddesign". Ganz so verwerflich scheint es ja dann doch nicht zu sein, wenn man für so etwas in D eine Zulassung bekommt.


    Ich für meinen Teil mag das echte Geräusch lieber. Akra ist eh für nächstes Jahr geplant, ein Grund mehr. Danke für die Info!

    Beim Geknalle stimme ich Dir zu, das muss nicht sein. Dann ist doch aber das ganze deutlich zu fett, auch nicht gut für den Kat.

    Aber gegen ein zufriedenes grummelndes Brobbeln kann doch keiner was dagegen haben. Wofür sonst sollte ich das SLS drinnelassen? Wenn alles so ideal verbrannt ist, kann man es auch rausbauen...