Dachte eine generelle ABE reicht.. Verdammt.
Zumindest bei der Galespeed ist das nicht so. Wie das bei den Brembos aussieht, keine Ahnung dürfte aber ähnlich sein.
Ist aber auch logisch wenn man sich mal die ABE anschaut. Da sind gefühlt ein paar hundert Mopeds drin und die ABE gilt für 2 Varianten der Pumpe. Diese Varianten unterscheiden sich im Durchmesser des Geberzylinders, sprich der Bremspumpe. Abhängig davon, welche Sättel an einem Motorrad verbaut sind, ändert sich das Hebelverhältnis des Hydraulischen Systems teilweise erheblich. Entsprechend verändert sich natürlich auch Handkraft und Hebelweg.
Wenn man jetzt einen Extremfall konstruieren möchte um das zu verdeutlichen wird klar warum für nicht geprüfte Varianten eine Einzelabnahme erforderlich ist: Man baut von einer Pumpe mit 19mm Kolben auf eine Pumpe mit 14mm Kolben um, die Sättel bleiben gleich. Gleichzeitig ist die Pumpe vielleicht noch etwas größer, man stellt den Hebel also in Ausgangsbasis nah an den Lenker um nicht mit der Verkleidung zu kollidieren. Unerwartet bremsen beim wenden will ja keiner. Wenn es blöd läuft ist der Hebelweg jetzt so klein das du kaum noch Bremsleistung hast, weil die Pumpe mit dem kleinen Kolben und wenig Hebelweg einfach die Kolben in den Sätteln nicht weit genug bewegt.
Bei der Speedy war ursprünglich eine 5/8" Pumpe drin, das war wie Teig kneten, viel wenig, teilweise wandernder Druckpunkt. Bin jetzt bei der VRC 18-20 mit 19er Kolben. Glasklares Gefühl, absolut stabiler Druckpunkt und kurzer, knackiger Hebelweg. Die Einstellungen mit der abweichende Kolbendurchmesser simulieren kann sind deutlicher als ich es erwartet habe. Dosierbarkeit mit 18mm Anlenkung ist deutlich größer als bei 20mm. Letzteres ist kurz vor einer an/aus Bremse.
Bei der Duke werde ich es wohl auch erst mit Belägen probieren, denke die Gabel ist auch ein Schwachpunkt beim harten Ankern.