Beiträge von Necrol

    Ihr stellt euch an, ich komme aus dem Triumph-Lager, da gibt es jedes Jahr neue Farben.


    Wobei mich das Silbergrau von Tank und Heckrahmen auch mit jedem Tag mehr nervt. Das ist weder schön, noch passt es zum Rest.

    Bekommt man die beiden Seitenteile vom Heckrahmen eigentlich vernünftig foliert? Oder scheitert das an den diversen Hinterschneidungen für die Schrauben?

    Ich werfe mal den Bridgestone R11 ins Feld. Ist zwar profiliniert, hat die Straßenzulassung aber auch nur bekommen damit die Markencups damit fahren dürfen.


    Vorderreifen ist Bank, gibt sehr viel Vertrauen und verzeiht recht viel. Hinterreifen bin ich auch sehr zufrieden mit, mehr Grip als ich umsetzen kann.

    Fahre auf der Renne aber mit ner Streety, die geht ja etwas weniger rabiat mit den Hinterreifen zu werke. Kollege fährt auf seiner 750er GSXR R11 vorne und V01 hinten, ist auch bestens zufrieden.

    Die ABE ist eben eine "Allgemeine Betriebs Erlaubniss"


    Abhängig von dem, was in der ABE steht, kann es durchaus vorkommen, dass man trotzdem das Teil eintragen lassen muss.

    Bin da damals beim Wiederaufbau meiner Speed Triple drüber gestolpert. Rastenanlage von ABM und Federbein von Wilbers verbaut, beides mit ABE für das Modell. Beide ABEs mal irgendwann quergelesen und mich gewundert, dass ich das eine Teil offenbar eintragen lassen muss, beim anderen das mitführen der ABE reicht.

    Irgendwann dann halt mal fertig gewesen und damit zum Tüv, den Prüfer drauf angesprochen was denn nun Phase ist. Erste Antwort: "Wenn du ne ABE für das Teil hast müssen wir das nicht eintragen". Er alles begutachtet, alle Unterlagen durchgeschaut und war zufrieden. Während er dann den Papierkram gemacht hat, habe ich den Haufen wieder auf den Anhänger gestellt. Dauerte 10 Minuten, kam er hektisch rausgerannt: "Wir müssen die Rastenanlage eintragen, ich muss mir noch die Prüfnummer der Rasten aufschreiben, es gibt 3 verschiedene für die Rastenanlage - welche Variante hast du denn verbaut?"


    Manchmal glaube ich, die wissen auch nicht immer so genau was sie gerade machen (müssen). :kapituliere:


    @DocMumpitz : Halt uns mal auf dem laufenden ob und wie gut das mit der Eintragung klappt.

    Ich mag Kringel im Regen.

    Auf der Straße bin ich mit dem CRA3 bestens zufrieden, reicht mir da allemal.

    Einen wirklich schlechten Reifen hab ich aber schon lange nicht mehr gehabt. Der Mitas Sportforce mochte Regen mal so gar nicht, aber im trockenen war der überraschend gut.

    Dachte eine generelle ABE reicht.. Verdammt.


    Zumindest bei der Galespeed ist das nicht so. Wie das bei den Brembos aussieht, keine Ahnung dürfte aber ähnlich sein.

    Ist aber auch logisch wenn man sich mal die ABE anschaut. Da sind gefühlt ein paar hundert Mopeds drin und die ABE gilt für 2 Varianten der Pumpe. Diese Varianten unterscheiden sich im Durchmesser des Geberzylinders, sprich der Bremspumpe. Abhängig davon, welche Sättel an einem Motorrad verbaut sind, ändert sich das Hebelverhältnis des Hydraulischen Systems teilweise erheblich. Entsprechend verändert sich natürlich auch Handkraft und Hebelweg.

    Wenn man jetzt einen Extremfall konstruieren möchte um das zu verdeutlichen wird klar warum für nicht geprüfte Varianten eine Einzelabnahme erforderlich ist: Man baut von einer Pumpe mit 19mm Kolben auf eine Pumpe mit 14mm Kolben um, die Sättel bleiben gleich. Gleichzeitig ist die Pumpe vielleicht noch etwas größer, man stellt den Hebel also in Ausgangsbasis nah an den Lenker um nicht mit der Verkleidung zu kollidieren. Unerwartet bremsen beim wenden will ja keiner. Wenn es blöd läuft ist der Hebelweg jetzt so klein das du kaum noch Bremsleistung hast, weil die Pumpe mit dem kleinen Kolben und wenig Hebelweg einfach die Kolben in den Sätteln nicht weit genug bewegt.


    Bei der Speedy war ursprünglich eine 5/8" Pumpe drin, das war wie Teig kneten, viel wenig, teilweise wandernder Druckpunkt. Bin jetzt bei der VRC 18-20 mit 19er Kolben. Glasklares Gefühl, absolut stabiler Druckpunkt und kurzer, knackiger Hebelweg. Die Einstellungen mit der abweichende Kolbendurchmesser simulieren kann sind deutlicher als ich es erwartet habe. Dosierbarkeit mit 18mm Anlenkung ist deutlich größer als bei 20mm. Letzteres ist kurz vor einer an/aus Bremse.


    Bei der Duke werde ich es wohl auch erst mit Belägen probieren, denke die Gabel ist auch ein Schwachpunkt beim harten Ankern.

    Denke es wird dann "erstmal" die Bremspumpe und neue Beläge.

    Im Nachgang dann evtl. noch 320er Scheiben, wobei ich da dann schauen würde ob das beim TÜV recht einfach geht & was die haben wollen.

    Bei Bremspumpe mit ABE für das Fahrzeugmodell geht das einfach. Da wird nur die fachgerechte Montage geprüft und ggf ob die Leitung noch lang genug sind. Falls du da neue brauchst, weil die Pumpe den Anschluss an einer anderen Stelle hat, brauchst natürlich auch eine ABE für die Leitungen.


    Gibt es keine ABE für das Fahrzeugmodell, aber eine generell eine ABE für die Pumpe deiner Wahl, bist du bei einer Einzelabnahme. Schwieriger als die Abnahme als solches ist es tatsächlich einen Prüfer zu finden der bereit ist diese zu machen. Hab das letztes Jahr an meine Speedy gemacht, die Anforderung an eine Bremse sind erschreckend gering. Die Forderungen waren eine Blockierbremsung bei einer erschreckend hohen Handkraft und eine mittlere Mindestverzögerung. Gemessen wurde vom Prüfer mit Kraftmessdose am Hebel und einem Messgerät für Beschleunigungswerte. Die Werte sind laut Prüfer so niedrig angesetzt "das auch eine schlecht gewartete Harley aus den 60ern besteht".


    Was das im einzelnen gekostet hat weiß ich nicht, habe noch diverse andere Abnahmen dabei gemacht. Der Sympathiefaktor bei dem Termin scheint bei der Preiserwürfelung eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen.

    Empfehlen kann ich auch die Galespeed Pumpen, hab die VRC 18-20 an der Speedy. Bei den Brembos stört mich einfach das man kaum bis gar nicht an neue Dichtsätze kommt und im Zweifel die Pumpe wegen nem defekten Cent-Artikel neu kaufen soll.

    Ich weiß nicht warum Du hier Ratschläge gibst, wenn Du einen ContiRaceAttackComp nicht mal auf der Rennstrecke ohne Reifenwärmer in das richtige Temperaturfenster bekommst?


    Ich habe mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Klar bekomme ich einen Race Attack Endurance ohne Reifenwärmer auf Temperatur, aber halt erst gegen Ende des Turns - und dann auch nur die äußere Gummischicht. Es ist halt bei deratigen Reifen ein himmelweiter Unterschied ob ich damit losfahre wenn die gleichmäßig durchgewärmt sind oder wenn ich die Temperatur rein fahren muss. Speziell auf der Rennstrecke ist der Verschleiß am Reifen nunmal deutlich größer wenn dieser nicht vorgewärmt wurde. Klar sollte an der Stelle auch sein das so ein Reifen bei 35° Lufttemperatur nach deutlich kürzerer Fahrzeit funktioniert als bei kühleren Temperaturen.

    Das was der CRA3 kann reicht für >95% der Fahrer bei 95% der Witterungsbedingungen. Ob man bei 35°C+ noch wie ein Berserker auf der Straße angasen will muss jeder selber wissen.

    Dazu kommt schon aus der Garage raus ein sehr brauchbarer Kaltgrip und für einen Conti eine erstaunlich gute Nassperformance. Mit meiner Speedy bekomme ich den nur mit mutwilliger Fehlbedienung des Gasgriffs ans rutschen. Wenn die Maxxis von der 790 fertig sind kommt da auch der CRA 3 drauf.


    Race Attack Endurance habe ich einige Sätze auf der Renne durch getan, ohne Reifenwärmer taugt das nur sehr bedingt. Klar funktioniert der dahingehend ab 10°C das man nicht sofort vom Mofa fällt, mehr aber halt auch nicht. Das was der Reifen kann wenn man den mit Reifenwärmern entsprechend auf die idealen Betriebstemperaturen vorwärmt bekomme ich da in einem 20 Minuten Turn so gerade eben an Temperatur reingefahren. Fahre dafür aber eine Runde auf rohen Eiern und zwei so weniger spaßige Runden. Mit Reifenwärmern ist das halt einfach rausfahren und nach 2 Kurven Brause auf ohne sich nen Kopf zu machen. Die Temperaturen für Artgerechten Betrieb des Race Attacks auf der Straße zu erreichen halte ich für ein sehr ambitioniertes (und sau dämliches) Vorhaben.