Beiträge von Mad69Max

    Habe den M7RR und den CSA3 gefahren.

    Beide gut, gerade wenn man das ganze Jahr fährt.

    Ich hatte den M7RR auf der 1290 R und war aber nicht ganz zufrieden. Ich hatte bei Temperaturen unter 15° C damit ein paar Rutscher, obwohl der Reifen warm gefahren war. Deshalb kam er auch für die 890 R nicht in Frage, wo mir der M9RR dann aber wieder ganz gut gefallen hat.

    Gleiches auch bei der 1290 GT, da war der M9RR sehr zuverlässig, stabil und handlich.

    Das war bestimmt Sprit auf dem Reifen und nicht der reifen der gerutscht ist.


    Der PC2 ist mega.
    Wenn trocken rutscht da nichts idR.
    es sei denn digital Gashahn

    Das war kein Sprit, so doof ist der gute Irgendwas_mit_Duke nicht, das war schon der Power Cup 2. Der neigt auf der 890 R im kalten Zustand bei etwas Leistungseinsatz zum blitzartigen Durchdrehen. Und bei Nässe ist das noch früher der Fall. Das habe ich mehrfach ausgetestet.

    Mag sein, dass Du mit der 790er da weniger Probleme hast, weil sie unten und in der Mitte einfach nicht so kräftig ist.

    Aber ein kalter PC2 ist mit höchster Vorsicht zu genießen und man muss ihn, gerade wenn es nur so um die 15°C oder drunter hat, sehr bewusst warm machen, sonst kann es sein, dass man ratz fatz im Graben liegt. Dabei ist der Hinterreifen noch etwas empfindlicher als der Vorderreifen, zum Glück.


    Interessantes Nebenthema:


    Wie macht Ihr Eure Reifen warm?

    Gut, ich bin bei der Allianz, die ist nicht die Günstigste.


    Aber gut, weil wir vorhin noch bei den Reifen waren:


    Wie ist das bei Euch, Kollegen, habt ihr relativ schnell den Michelin Power Cup 2 gegen einen besser für die Straße geeigneten Reifen getauscht, oder seid Ihr mit der Performance des Cup 2 weitgehend zufrieden, so dass Ihr keinen Anlass für einen Wechsel gesehen habt?


    2. Frage: wenn Ihr gewechselt habt, für welchen Reifen habt Ihr Euch dann entschieden und wie sind Eure Erfahrungen mit dem Reifen?


    Also ich finde ja, dass der Power Cup 2 für die Straße nicht der richtige Reifen ist. Der passt eigentlich nur für Leute, die 50% Rennstrecke und 50% heißes Wetter Straße fahren. Ansonsten gibt es für alltägliche Bedingungen Reifen, die besser zur 890 R passen.

    Wenn man von einem PC2 stabilen Grip will, dann muss man ihn schon sehr sorgfältig warm machen und sehen, dass er nicht wieder kalt wird.

    Ich verstehe KTM da nicht.

    Und Power 5 oder eine Power GP wären da wirklich die bessere Wahl gewesen, wenn es schon Michelin sein muss. :denk:

    Ich habe eine Vollkaskoversicherung. Selbst bei einem Rutscher mit großem Sachschaden oberhalb der Eigenbeteiligung würde die Versicherung nicht mehr zahlen.

    Die bessere/ sichere Variante ist die Veränderung einzutragen.

    Vollkasko kann sich sowieso nicht jeder leisten, das ist recht teuer.

    Aber ich habe auch noch keinen Sachverständigen gesehen, der - ohne einen triftigen Grund - Teile vom Motorrad abgebaut hat, um die Konformität mit der ABE zu prüfen.

    Normalerweise prüfen diese Sachverständigen, ob das am Motorrad verbaute Zubehör eingetragen ist, oder eine ABE hat. Sie schauen, ob die Reifen genug Profil haben und die Dimensionen konform sind. Und sie taxieren den genauen Schaden am Bike. Aber sie bauen nicht die Ritzelabdeckung ab und zählen die Zähne des Ritzels.


    Klar, eintragen ist immer besser. :Daumen hoch:

    In D verlierst du auch die Betriebserlaubnis, wenn du ein anderes Ritzel verwendest. Sollte es zu einem Versicherungsfall kommen, werden die Sachverständigen das mit Sicherheit kontrollieren.

    Ich denke, wenn Du einen Versicherungsfall hast, bei dem Sachverständige hinzugezogen werden müssen, dann hast Du ganz andere Probleme als ein zu kurzes Ritzel.

    By the way: bis zu einem gewissen Grad kann man eine kürzere Übersetzung auch eintragen lassen.

    Ich finde die PP-Sitzbank mit +2cm schon deutlich besser als die Seriensitzbank, aber ein Sofa ist es nicht. Will die 890R auch gar nicht sein.
    Bekleidung und Fahrweise machen aber auch einen Unterschied. Ich finde 100km passiv im Sattel sitzen unkomfortabeler als 200km im Hanging off Kurven jagen.

    Absolut! Je mehr ich rumturne, desto länger halte ich es auch im Sattel aus. 500 km reine Pässe sind wesentlich besser zu verkraften, als 500 km Autobahn und Schnellstraße.

    Ich hab noch ein Thema zur 890 R.

    Übersetzung.

    Also es steht fest, dass das Getriebe der 890 R auf jeden Fall sinnvoller übersetzt ist, als das der 1290 R.

    Bei der 890 R kann man den 6. Gang durchaus auch als Fahrgang einsetzen, wenn man es nicht allzu eilig hat.

    Ich muss allerdings zugeben, dass ich sofort nach dem Kauf dann doch noch vorne ein Ritzel mit einem Zahn weniger habe einbauen lassen, einfach damit sie noch etwas spritziger wird. Und das habe ich auch nicht bereut.

    Zumindest bei mir hat sich durch die kürzere Übersetzung der Verbauch nicht negativ verändert. Ich bin immer so zwischen 4,5 und 5,5 Litern auf der Landstraße unterwegs gewesen.


    Frage: habt Ihr auch etwas an der Übersetzung gemacht, oder findet Ihr die Sereinübersetzung besser?

    Ich bin 1,80 groß und habe außerdem die erhöhten Daytona GTX M Stiefel, deshalb habe ich da kein Problem.

    Für meine Bikes nehme ich normal immer die höchstmögliche Sitzbank oder lasse sie sogar nochmal aufpolstern.

    Bei meinen BMWs habe ich das so.


    Der Power 5 ist in meinen Augen eine ideale Wahl für die 890 R, weil er eine gute Eigendämpfung und jede Menge Grip auf der Straße hat.

    Nur, wenn Du auch mal auf die Rennstrecke willst,würde ich Dir eher den Power GP empfehlen.

    Der Power Cup 2 ist schon ein Semislick. Ich verstehe eigentlich nicht, warum KTM den als Serienreifen nimmt, weil er ganz bewusst und sauber warm gefahren sein will und bei Nässe sehr schnell auskühlt.

    Fährst Du denn häufig auch auf der Rennstrecke?


    Es könnte trotzdem sein, dass KTM die 890 R im Track Modus zur besseren Innenkühlung fetter laufen lässt. Dann hättest du Recht und vielleicht bin ich bloß nicht sensibel genug dafür.

    Ja komisch. Offenbar hat keiner von Euch die hohe Sitzbank gekauft. Ich wollte die schon deshalb haben, weil sie nochmal ein bisschen mehr Gewicht auf den Lenker bringt. Aber der Sitzkomfort besonders auf langen Etappen war eine Zumutung.


    Ich würde Dir raten, beim Power 5 zu bleiben. Der Cup 2 hat erst auf der Rennstrecke Vorteile und im Wetter steckt man nie so richtig drin. Ein Gewitter kann einen immer erwischen und danach bist Du mit dem Power 5 immer der König!


    Ich glaube, dass das rein subjektiv ist. Bei mir hat sich zwischen Sport und Track nur die Gasannahme, aber nicht der Motorlauf geändert und ich finde sogar, dass man auf der Straße, besonders in engen Kehren mit Sport besser fährt, als mit Track, weil sie dann harmonischer ans Gas geht und etwas weniger zubeißt.

    Technisch gesehen gibt es eingentlich keinen Grund für einen runderen Motorlauf. Es sei denn KTM würde die 890 R im Track Mode etwas fetter laufen lassen. Aber normalerweise ändern die Modi nur den Öffnungswinkel und die Geschwindigkeit, mit der sich die Drosselklappe bei einer bestimmten Gasgriffänderung öffnet.

    Genau, der Michelin ist eher weich von der Karkasse her. Ein Bridgestone ist da kontraproduktiv.
    Wenn du mit wenig Druckstufe klarkommst, dann fahr so. Würde aber auch die Zugstufe im gleichen Zug weicher stellen, sonst federt das Fahrwerk schnell ein, kann aber nur langsam ausfedern. Führt dann bei wiederholten Schlägen zum verhärten, dann holpert man wieder über die Unebenheiten.


    :wheelie:

    Stimmt, da hast Du absolut Recht. Das vergaß ich zu erwähnen. Ich habe auch bei der Zugstufe dann ein paar Klicks rausgenommen.

    Dadurch ist sie weniger schüttelig bei schlechtem Belag, wie auf den kleinen Pässen in Norditalien.

    Aber natürlich ist meine Einstellung nicht für jedermann etwas.


    Mich würde aber interessieren, ob die Leute die 890 R auch als so unkomfortabel empfinden, wie ich.

    Meine jetzige SD-R zum Beispiel ist auf jeden Fall komfortabler, ohne dass ich die Dämpfung aufreißen muss.

    Jep, ich hatte die ganze Zeit den Power Cup 2 drauf. Aber der soll eigentlich keine so schlechte Dämpfung haben, oder?

    Es stimmt, sie hat ein wenig mehr gearbeitet, was aber der Präzision keinen großen Abbruch getan hat.

    Und dass sie ein wenig gegautscht hat, macht mir nicht allzu viel aus, weil sie das ja wirklich absolut gutmütig tut.

    Ich habe noch ein anderes Thema, zu dem ich gerne Eure Meinungen hören würde.


    Ich bin damals nur eine zeitlang mit dem Originalsetup der Federelemente gefahren.

    Und dann ist es mir zu bunt geworden, weil die 890 R auf Landstraßen 3. und 4. Ordnung bereits bei normal sportlichem Tempo angefangen hat zu springen.

    Ich habe dann schrittweise vorne wie hinten die Druckstufe geöffnet. Zum Schluss hatte ich sie dann tatsächlich ganz offen und war damit dann zumindest halbwegs zufrieden, weil sie etwas komfortabler wurde, nicht mehr so sprang und trotzdem weiter stabil, präzise und zielgenau lag.


    Wie geht es Euch da so?


    Hat Euch das auch so genervt und habt Ihr auch die Dämpfung rausgenommen?

    Ich muss zugeben, dass ich bei der 890 R so gut wie nicht auf den Drehzahlmesser geschaut habe.

    Man hat es nach kurzer Zeit sehr gut im Gefühl, wo der Motor besonders gut zieht und hält sich fast automatisch in dem Bereich auf.

    Ich würde schätzen, der liegt so zwischen 3500 und 6500 Umdrehungen, wo der kleine Motor einen bärenstarken Eindruck macht und mehr verspricht, als er dann oben herum halten kann.


    Aber die Sitzbank ist echt eine Frechheit. :gute besserung: Im Verhältnis dazu ist die PP Sitzbank der SD.R 2.0 eine Luxuscouch.

    Ich habe noch einen ECHTEN Kritikpunkt bei der 890 R anzumerken:


    Die PP Sitzbank ist betonhart und ein echtes Folterinstrument.

    Ich spreche hier von der Version, die höher ist, als die Seriensitzbank

    Die Anderen kann ich nicht beurteilen.

    Aber ich empfinde diese Bank als echt unbequem und eine Frechheit von KTM!

    Wie seht Ihr das?

    Keine Ahnung, wo Du das herhast. Aber gewöhnlicher Sand besteht aus Siliziumoxid (SiO2) oder Calciumkarbonat (CaCO3) und es wäre viel zu teuer, zuerst aus der Hochleistungskeramik SiC einen Sand herzustellen und ihn dann in größeren Mengen für Gussformen zu verwenden. Dazu ist SiC als Material eigentlich zu teuer.

    Deshalb habe ich meine Zweifel, dass die Angabe zu Deinem Bild wirklich korrekt ist. :denk:

    Was ist bei dir ein "Rennmotorrad"?
    Ich vermute mal ein Serienmopped ohne StVO Ausstattung mit dem du ab und zu mal auf der Rennstrecke warst, ansonsten macht man nach 5000Km eine Motorrevision, keinen Ölwechsel!


    Abgesehen davon hast du irgendwann mal deine Rundenzeiten vom SaRi erwähnt, wenn du das nicht konstant im 3. gefahren bist, dann würde ich in deinem Fall auch nicht von außergewöhnlicher Belastung sprechen ?

    Hallo Markus, ich spreche da von meiner SD-R 990 Cup, einem reinen Rennmotorrad und ich spreche von einer 690 Duke R, die Du ja kennst, und ich spreche von meiner zuletzt gefahrenen, auf Rennstrecke umgebauten, Yamaha RN-22.

    Ich habe meine Motoren bei meinem Händler regelmäßig checken lassen und keine Probleme gehabt.


    * Einschub * - ich bin etwa 10 Veranstaltungen pro Jahr gefahren, aber natürlich keine "echten" Rennen - was man als Hobby-"Renner" halt so macht.


    Was die Belastung anbetrifft: ich denke, dass selbst bei einem Fahrer wir mir die Belastung des Motors auf der Rennstrecke wesentlich höher ist, als auf der Straße. Aber ich habe trotzdem nicht von einer außergewöhlichen Belastung gesprochen.


    Vielleicht hast Du sogar Recht. Mit meiner Fahrweise bringe ich vielleicht wirklich den Motor nicht an seine absoluten Grenze und brauche deshalb auch keine Motorrevision.


    Ansonsten würde ich Dir freundlich empfehlen, gegenüber Langsameren nicht so arrogant zu sein. Jeder fährt nach seinem Talent und wir sind alle keine Marc Marquez oder Valentino Rossi. Du auch nicht. :gute besserung:

    #Max


    ...alles richtig, bis auf das "einschleifen". In meinem Motor sollen so wenig Schleifspuren, wie technisch möglich, verhindert werden.


    Egal... jedem sein Himmelreich. :winke:

    Okay, Ralph, sorry, bitte lasse es mich noch einmal anders formulieren: "einlaufen", okay?

    Das trifft es einfach besser. Das Öl soll ja gerade verhindern, dass irgendetwas "schleift".

    Da habe ich mich unpräzise ausgedrückt.


    Was sagt Du zum Thema SiC? Siehst Du das auch so?:denk:

    Ich habe bei jedem Ölwechsel - also bei Km 1, bei KM 510, bei KM 1016 und bei KM 3580 jeweils den Papierfilter seziert und ( zum Glück) genau nix gefunden.

    Hallo Marie, der gesunde Menschenverstand und auch Deine Ergebnisse sagen, dass Du es mit Deiner Ölwechselwut wirklich ziemlich krass übertreibst.

    Ich weiß, dass viele Ihr Öl nach spätestens 2 Mal Rennstrecke wechseln, aber selbst das halte ich für übertrieben.

    Ich habe bei meinen Rennmotorrädern alle 5000 km das Öl gewechselt und nie einen Motorschaden oder auch nur irgendwelche Probleme gehabt.

    Die heutigen Hochleistungsöle halten verdammt viel aus und es ist in meinen Augen herausgeschmissenes Geld, in so kurzen Intervallen das Öl zu wechseln. Und es ist auch nicht besonders umweltfreundlich.