Beiträge von Mad69Max

    Mad69Max

    Bist du den Sport Force +EV auf der Super Duke schon gefahren?

    Wenn Du nur negativ darüber schreibst.

    Nein, nur auf der BMW S1000 RR.

    Und nach diesen Erfahrungen würde ich mir auch keinen Mitas auf meine Super Duke aufziehen, weil dessen Qualtität einfach zu wünschen übrig gelassen hat.

    Mir geht es da um die Sicherheit. Und das spare ich nicht an der falschen Stelle.

    Wo kann ich das nachlesen mit dem 2m längeren Bremsweg?

    Hallo, das kannst Du leider nicht nachlesen, weil der Mitas aus unerfindlichen Gründen von den Fachzeitschriften nicht getestet wird.

    Der Wert kommt von einem Reifentest bei einem Reifenhersteller, bei dem ich dabei war und wurde auf einem Rennbelag gemessen.

    Auf einem "normalen" Belag kann man sogar davon ausgehen, dass der Mitas sogar mehr als die genannten 2 m braucht, als zum Beispiel ein Bridgestone Battlax S22, der auch im Test dabei war. Vergleichsmotorrad war hier die anerkannt fein regelnde BMW S1000 RR.
    Und es war deutlich festzustellen, dass das ABS bei Mitas früher geregelt hat, als beim Bridgestone.

    Auch die Bremsstabilität war beim Japaner wesentlich besser.

    für mich ist eine Notbremsung ein Bremsmanöver, dass nicht vorhersehbar ist. Also ein Tier, dass bei einer Walddurchfahrt aus dem Unterholz vor dein Fahrzeug springt, oder ein Auto das bei einem Überholmanöver auch noch rauszieht und vor dich fahrt.
    In solchen Situationen ist mir ein Reifen der das Moped 2m vor dem Einschlag abbremsen lieber, als einer der dies nicht schafft. Das hat weder etwas mit fahren am Limit als mit schleichen zu tun. Mit vorausschauendem Fahren kann man erkennbare Gefahren minimieren, aber eben auch nur diese.
    Jeder Reifen ist ein Kompromiss. Je spezieller ein Reifen ist desto kleiner wird sein Einsatzbereich. Wenn ich einen Reifen für die Straße fahre, dann einen der am besten die Kräfte auf die Straße übertragen kann. Mir bringt es nichts, wenn ich am Reifen 40€ gespart habe, aber leider einen Unfall hatten weil mir „2m“ bei der Bremsung gefehlt haben. Somit bin ich auch jemand der mehr Geld für die Schuhchen für sein Moped ausgibt, als aus meiner Sicht am falschen Ende zu sparen.

    Hallo Josch, ich danke Dir recht herzlich! :Daumen hoch:

    Du hast es noch wesentlich besser auf den Punkt gebracht als ich.

    Es gibt eben Situationen, die nicht vorhersehbar sind.

    Und da ist es dann wirklich gut, wenn man sich zu 100% auf das Material verlassen kann.

    Wow, da musst Du aber wirklich eine wilde Attacke geritten sein!

    Ich nehme an bergab, weil man bergauf ja nicht ganz so heftig bremsen muss.

    Mit den originalen Scheiben hatte ich da keine Probleme, obwohl ich gerade bergab auch gerne mal sehr flott fahre.

    Wenn Du Galfer schreibst, meinst Du dann die KTM Wave Scheiben?

    Die hatte ich bisher nur auf der SD-R und da habe ich sie selbst auf der Rennstrecke mit Brembo Z04 Belägen nicht krumm bekommen.


    Könnte es eventuell sein, dass Deine Bremsbeläge aufgrund der Hitzebelastung hängengeblieben sind und dann permanent geschliffen haben?

    Das könnte dann erklären, warum die Scheiben so überheiß geworden sind, dass sie sich verzogen haben.


    Hast Du denn die Braking SK2 auch schon mal so geprügelt, wie die Galfer?

    Mei, letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Reifen er auf sein Bike machen möchte.

    DonSchablon hat das ja sehr anschaulich beschrieben.

    Der Reifen ist der einzige Kontakt zur Straße. Er kann durchaus über Leben oder Tod entscheiden.

    An dieser extrem wichtigen Stelle bei einem Motorrad zu sparen, für das man vorher rund 14.000 € ausgegeben hat, finde ich halt mehr als seltsam und kann das nicht nachvollziehen.

    Freggle in meinen Augen unterliegst Du da einem Trugschluss. Würde man so argumentieren wie Du, dann müsste man bei den Motorrädern eigentlich auch das ABS und alle elektronischen Hilfen weglassen, um Geld zu sparen und weil die ein normaler durchschnittlicher Fahrer so gut wie nie aunutzt.

    Eine seltsame Einstellung.

    Wer hat noch nie die Situation gehabt, dass ihm in einer Engen Kurve plötzlich ein Traktor entgegen kam und er einen Mordsschreck bekommen hat? Oder wer hatte noch nie die Situation, dass in einer Kurve , die man nicht gut einsehen konnte, plötzlich Split oder Sand auf der Idealinie waren? Oder wer hatte nicht schon mal den Fall, dass ein Dosenfahrer plötzlich und abrupt gebremst hat, um irgendwo abzubiegen?


    Es gibt einfach Fälle beim Motorradfahren, die auch der beste Antizipierer nicht voraussehen kann.


    Und genau für diese Fälle hat man dann die elektronischen Hilfen, gute Bremsbeläge und einen Top-Reifen mit Reserven.


    Ein einziger solcher Fall reicht schon, um die 100 € Aufzahlung mehr als zu rechtfertigen. Denn ein Sturz oder Unfall sind IMMER teurer und können zudem der Gesundheit sehr abträglich sein.

    Find ich gut, dass das mal einer bestätigt.

    Kommen ja immer nur solche flachen Posts á la "Was kann das besser als das mit MA2, API S(blablubb)"

    Öl is Öl, wie bei allem.

    Futt is Futt, alles das gleiche...:willkommen:

    Hallo Achim, meinst Du wirklich, dass das Öl, das Du benutzt, auch die Schaltqualität verbessert, also sich die Schaltung weicher schalten lässt?

    Ich habe im Moment noch Motorex drinne, aber wenn man damit wirklich etwas verbessern kann, dann wäre das schon interessant.

    Bei meiner Maschine schaltet nämlich der Quickshifter beim Hochschalten relativ hart und nur beim Runterschalten relativ weich.

    Was meinst Du?

    Und könntest Du bitte nochmal Deinen Öltyp sagen?

    Also der Cup2 Reifen geht absolut spitze für den Bereich, für den er konzipiert wurde - Rennstrecke ohne Reifenwärmer.


    Heute eine 2:23 in Groß dölln abcd hingelegt und hier gehen definitiv noch 3 Sekunden. Unter 2:35 hab ich keinen einzigen mehr mit Straßenreifen gesehen.

    Ich habe den Cup 2 auf der Rennstrecke immer mit Reifenwärmern gefahren und so von der ersten Kurve an vollen Grip gehabt.

    Für Renntrainings ist er wirklich der beste Reifen und erreicht nahezu den Grip eines Slicks.

    Aber er hält länger als ein Slick.

    Kein Wunder also, dass Du damit eine feine Rundenzeit fahren konntest! :Daumen hoch:

    Durch geänderte Federelemente steht zumindest hinten die Schwinge etwas steiler, wodurch sich eine geänderte Geometrie (und damit auch ein im Bezug zum Boden geänderter Schwingendrehpunkt) ergibt.


    Im Rahmen ist der Schwingendrehpunkt ident positioniert.

    Okay, super erklärt, Danke.

    Aber die vollen 20 mm, die Achim erwähnt, gehen gar nicht in den Geometrieunterschied ein, weil neben dem längeren Federbein

    ja auch die APEX Gabel der 890 R länger ist, als die der 790 und das den Rahmen insgesamt höher liftet.


    Kann mir jemand sagen, wie groß der Unterschied dann real ist?

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    Wenn es Dir nicht um die Preisdifferenz geht, warum kaufst Du Dir dann bewusst einen Reifen, der schlechter ist, als die Top Reifen in dieser Klasse? Und das ist er. Mit einem S22 bist Du besser, sicherer und komfortabler unterwegs.

    Ich frage mich da echt, wo da die Logik bleibt?

    Andere Sportreifen mögen sicher auch gut funktionieren, aber ich bleib da jetzt beim regionalen Pirelli aus Breuberg. :Daumen hoch:

    Danke für den super Beitrag, Achim.:Daumen hoch:

    Den Rosso Corsa fahre ich gerade auf der SD-R 2.0. Da ist er im Trockenen über jeden Zweifel erhaben, im Nassen mir persönlich aber zu indifferent. Ich kann da nicht besonders gut abschätzen, ob er noch hält oder ob er schon anfängt zu rutschen.

    Deshalb werde ich's mal mit Michelin vorne Power 5 und hinten Power GP versuchen und hoffe, dass ich damit zufriedener bin.

    Danke für die Tip.:Daumen hoch:

    Allerdings geht es in dem Fred eher um Unterschiede zwischen 790 und 890 als wirklich um die den besten Reifen für die 890 R.


    Ich suche hier den besten Reifen für die 890 R auf der Landstraße und unter allen Bedingungen (Nass/Trocken).

    Sorry, aber wer da einen Mitas empfiehlt, den kann ich halt nicht so wirklich ernst nehmen.

    Denn so viel Kompromisse wie beim Mitas möchter ich auf keinen Fall eingehen.

    Die 890R steht an der Schwingenachse statisch 2cm höher, das ändert die komplette Geometrie.

    Das komplette Setup der Federelemente ist völlig anders.

    Die Unterschiede im Bezug auf Reifen sind dadurch auch nicht vergleichbar.


    Übrigens ist die Bremsanlage mitnichten von der 1290. Die Pumpe und die Scheiben sind andere.

    Hallo Achim, kannst Du mir das bitte noch mal so erklären, dass ich es auch verstehe?

    Ist beim 890 R Rahmen die Schwingenlagerung höher angesetzt, als bei der 790er?

    Oder wie meinst Du das genau? :denk:

    Machst nichts verkehrt. Fahre ich auch . Mehr dazu hier.

    Mitas Sportforce plus

    arniema


    Ich finde schon, dass Du damit etwas verkehrt machst. Der Mitas hat doch ein paar signifikante Nachteile im Vergleich zu den Topreifen der Klasse Metzeler Sportec M9RR, Michelin Power 5 und Bridgestone Battlax S22.

    Er bremst trocken wie nass schlechter, hat trocken wie nass weniger Maximalgrip, ist weniger fahrstabil, ist weniger abrollkomfortabel und grade bei Nässe verhält sich der Reifen wenig vorhersagbar. Auf der Kreisbahn weiß man nie so genau, ob er jetzt schon anfängt zu rutschen, oder ob er noch greift. Deshalb würde ich den Mitas nicht empfehlen.

    Ich habe den Mitas im Rahmen eines Vergleichstests bei einer Reifenfirma testen und mit anderen Fabrikaten vergleichen dürfen.

    Dabei konnte ich feststellen, dass damit das ABS früher anspricht, als bei den Top-Reifen und damit wichtige Meter Bremsweg verschenkt werden.

    Ob das nun an der Mischung oder an der für meinen Geschmack zu harten Karkasse liegt, kann ich nicht genau sagen.

    Auffällig war auch, dass der Mitas nicht so bremsstabil war.


    Und zum Thema "Schwachsinn" ( :gute besserung: ) habe ich in dem Mitas Fred geantwortet.

    Servus, bin hier nur Gastkommentator, der aus dem "erste Beobachtungen zur 890 R" kommt.

    Ich habe @Marv890R darauf hingewiesen, dass ich den Mitas nicht kaufen würde, weil er gegenüber den Top-Reifen der Klasse schlechter bremst und man deshalb bei einer Notbremsung noch mit einer sehr unangenehmen Restgeschwindigkeit auf das Hindernis aufschlägt, wenn man mit den Anderen schon steht.

    Er meinte dann, dass das Blödsinn sei und dass man dann auch keine Touren-Sport Reifen kaufen dürfte, weil die schlechter bremsen, als die Sport Reifen.

    Dazu möchte ich zunächst einmal folgendes sagen.

    1. Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, weil die Sport-Touren Reifen dafür eine längere Lebensdauer haben, als die Sportreifen und man deshalb im Zweifelsfall Kompromisse eingehen muss.

    2. Ist das in der Realität noch nichjt einmal der Fall, weil die besten Sport-Touring Reifen unter normalen Bedingungen gleich gute Bremswege schaffen, wie die Sportreifen.


    Ich habe als Beta Tester für eine Reifenfirma schon viele Reifen testen dürfen und schon sehr viele Bremstests gemacht, deshalb glaube ich, dass ich mir da ein Urteil erlauben kann. Und genau deshalb kaufe ich mir mir immer nur Top-Reifen und keine Avon, Mitas oder Barum, weil ein Unfall oder ein Sturz immer teurer sind, als die Differenz zwischen den Billig-Reifen und den Top-Reifen.

    Und: so ein Top-Reifen bietet im Notfall einfach mehr Reserven. Und DAS ist es mir IMMER wert!

    Ich spare ja auch nicht an den Bremsbelägen!

    Wenn ich Reifen auf meine Maschine mache, dann möchte ich das BESTMÖGLICHE für meine Zwecke haben und gehe nicht wegen 80 € irgendwelche Kompromisse ein.

    Ich hatte Euch schon in dem Fred "Erste Beobachtungen zur 890 R" zum Thema bester Reifen für die 890 R befragt.

    Obwohl ich selbst meine 890 R wieder verkauft habe, würde mich doch interessieren, wer von Euch bereits vom sereinmäßigen Michelin Power Cup 2 auf einen andern Reifen umgestiegen ist, warum er gewechselt hat und welche Erfahrungen er mit dem anderen Reifen gesammelt hat.


    Hier geht es darum: welcher Reifen ist der Beste für die 890 Duke R, wenn man NUR auf der Landstraße unterwegs ist. Also ohne Rennstrecke!


    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Moin zusammen,


    bin gerade dabei den Mitas Sport Force+ aufzuschnallen.

    Servus Martin, wieso entscheidest Du Dich gerade für den Mitas, wo es doch genug sehr gute "Marken" Reifen von anderen Herstellern gibt?

    Geht's Dir dabei ums Geld?

    Dann kann ich mich nur wundern.

    Nimm einfach mal den Vergleich zwischen dem Bridgestone S22 und dem Mitas.

    Bei einer Notbremsung steht die Maschine mit dem S22 um gute 2 m früher.

    Das heißt dann, dass Du mit dem Mitas mit gut über 20 km/h auf das Hindernis draufknallst, wo Du mit dem S22 noch zum Stehen kommst.

    Also das wäre mir die paar Euros Differenz echt nicht wert.

    Fahre Landstraße, keine Rennstrecke. Daher wollte ich auf einen anderen Reifen als den PC2. Ich habe zB bemerkt, dass der PC2 tatsächlich auf der Landstraße deutlich schneller abkühlt als zB der M9RR. Da der vordere Reifen noch gut ist, wollte ich die Kombi eben übergangsweise fahren. Dachte die beiden liegen vom Grip her recht dicht beieinander..

    Wenn Du den Maximalgrip meinst, ja. Aber sie haben einen großen Unterschied:

    Der Power GP muss nicht allzu stark warm gefahren werden und kühlt weniger stark bei kurzen Pausen aus. Außerdem ist er bei Nässe wesentlich näher am Regenkünstler Power 5, als am PC2.

    Wenn Du den PC2 vorne drauflässt und hinten den GP montierst, dann kann es sein, dass Du solange der PC2 nicht gänzlich warm ist , Untersteuern bekommst oder sogar Rutscher über das Vorderrad riskierst und auch beim Bremsen das ABS früher als normal anspricht.

    Deshalb würde ich da an Deiner Stelle nicht an der falschen Stelle sparen und gleich einen Satz Power GP nehmen.

    Damit fährst Du bestimmt besser und verlässlicher. Und wenn Du mal in den Regen kommst, ist es kein Beinbruch.

    Also wenn es ein Michelin sein soll, dann würde ich mich für die 890 R am ehesten für den Power GP entscheiden.

    Mit einer 890 R ist man ja sowieso fast automatisch am Wetzen und nimmt so den Reifen auch ordentlich ran.

    Und der Power GP mach auch gelegentliche Renntranings klaglos mit.

    Wer also ca. 80% Straße und 20% Rennstrecke fährt, der ist mit dem Power GP gut beraten.

    Wer zu 100% Straße fährt, für den ist der Power 5 die beste Wahl, weil er die größten Reserven auch bei Nässe hat.

    Und erst wer ziemlich oft auf der Rennstrecke fährt und dem es nichts ausmacht, den Reifen penibel warm zu fahren, kann auch zum Semi-Slick Power Cup 2 greifen, der bei Nässe nicht toll ist, dafür aber auf der Rennstrecke fast wie ein reiner Slick fährt.


    Wenn es kein Michelin werden soll, dann würde ich zum Bridgestone Battlax S22 greifen. Der hat nicht umsonst den Test bei MOTORRAD schon zweimal hintereinander gewonnen.


    Nachtrag:


    hier, das ist vielleicht auch interessant für Euch:


    https://www.1000ps.de/motorrad…eifenvergleich-2021-20096

    Der Reifen hinten ist nun auch reif. Spricht was gegen Power GP hinten und den Power Cup 2 vorn?


    Ja, ich denke da spricht etwas dagegen. Wenn Du nicht penibel warm fährst, kann es sein, dass Du hinten schon Grip hast und dann über das Vorderrad abschmierst.

    Andersherum wird schon eher ein Schuh draus.


    Fährst Du sehr viel Rennstrecke, oder wieso willst Du den PC2 überhaupt einsetzen?