Beiträge von Mad69Max

    Antidive gabs am End nur noch im ansonsten viel zu straffen Komfortmodus. Street war am Ende der wirklich brauchbarste Mode.

    Ne GT umzupimpen? Hab ich längst beantwortet. Wenn, dann ner R die fehlenden Teile anbauen.

    Okay, dann sind wir beide uns da einig. :Daumen hoch:

    Lieber Verkleidung an die SD-R bauen und auf die 23 Liter verzichten, als auf eine GT umzusteigen und dort ein konventionelles Fahrwerk einzubauen.

    Ich habe übrigens bei MRA eine hervorragende Adresse für Sonderanfertigungen. Die bauen einem gegen einen freundlichen Aufpreis eine erhöhte Tourenscheibe für die SD-R, die genauso gut schützt, wie die Verkleidung zumindest der GT 1.0 mit Serienscheibe.


    Ich habe diese Scheibe jetzt bereits zum zweiten Mal und bin damit sehr zufrieden. Sie deckt den gesamten Brustbereich ab, lässt aber den Helm selbst sauber im Wind liegen, ohne dass es zu Wirbeln oder Lärm kommt.


    Wir groß bist Du denn, Karl?

    Mit wieviel Glieder?

    17/40/? 112 oder 140?

    Hallo Horst, da bin ich leider überfragt, weil das mein Freundlicher montiert hat und ich nicht dabei gewesen bin.

    Wenn Du 17/40 machst, brauchst Du aber wahrscheinlich ein Kettenglied mehr, weil ja vorne der 1 Zahn stehenbleibt.

    Ich weiß nicht genau, wie viel Spiel die Schwinge selbst zur Einstellung der Kettenspannung bietet.

    Möglicherweise reicht es auch, dort an den vorderen Anschlag zu gehen, um die 2 Zähne hinten auszugleichen.

    Ja, das Antidive habe ich auch immer tunlichst vermieden!

    Das war eine Pest.

    Deswegen war der Normalmodus für mich immer tabu.

    Entweder Sport oder Comfort, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

    Oder eben Track auf der Rennstrecke.


    Leider hat uns Karl ja noch nicht wissen lassen, welche SD-GT er gerne umbauen möchte.

    Was meinst Du dazu, kt-shifter, ist das eine gute Idee, eine GT auf ein konventionelles Fahrwerk umzurüsten?

    Also ich persönlich finde, dass sowohl zum Touren als auch zum sportlich fahren die Sitzposition auf einer SD-R besser geeignet ist.

    Ich habe ja beide GTs gefahren und bin dann doch reumütig zur SD-R zurückgegangen, weil mir dort einfach die Sitzposition und auch die Sitzbank ( Power Parts ) wesentlich besser gepasst haben.

    An Karls Stelle würde ich dann eher versuchen, die GT- Verkleidung an die SD-R zu applizieren. Das ist sicher günstiger, als auf eine GT umzusteigen. Was er dann halt nicht hat, ist der große 23 Liter Tank, aber das finde zumindest ich nicht kriegsentscheidend.

    Haben nach dem Firmwareupgrade die gleiche Regelfrequenz. Was u.a. an der gleichen Hardware liegt.

    Okay, wenn das so ist, dann hast Du natürlich Recht.:kapituliere:

    Mir hatte man bei KTM gesagt, dass der Prozessor der 2.0 schneller wäre und das sich durch das Fahwerkupdate der 1.0 nur die Art der Regelung, nicht aber die Regelgüte verändern würde. Und das hieß für mich, dass die 1.0 zwar nach der neuen Kennlinie regelt, aber immer noch mit 1 kHz anstatt 2 kHz wie bei der 2.0.

    Ich weiß ja nicht wie du fährst, aber bei mir wird der Kraftstoff immer gut durchgeschüttelt.

    Hatte mal das gleiche Problem, wurde abgelenkt und 2 Liter Diesel getankt.

    gezahlt und mit E10 Tank vollgemacht 15 Liter.

    Null Probleme, nach ca. 100 km nochmal E 10 nachgefüllt.

    Kicher... ja klar, während der Fahrt mache ich mir da ja auch keine Sorgen, dass sich das mischt.

    Aber nach einer gewissen Standzeit bei der Kaffeepause hatte ich halt eine gewisse Sorge.


    Nach den Beiträgen hier bin ich aber wieder etwas weniger angespannt.


    Und glücklich, dass meine Dicke keinen Schaden genommen hat bei diesem absolut dämlichen Missgeschick von mir :gute besserung:

    Interessanter Hinweis, Dankeschön!

    Stimmt, wenn es sich wieder trennen würde, dann hätte der Trick nicht funktioniert.

    Und auch meine Maschine ist ja dann sofort wieder klaglos angesprungen und hat auch keinerlei Anzeichen dafür gezeigt, dass etwas mit dem Sprit nicht in Ordnung war.

    Vielleicht habe ich aber auch nur Glück gehabt, dass nichts am Motor kaputtgegangen ist, keine Ahnung.

    Glaube du hast alles richtig gemacht ich hätte auch Plus getankt und immer wenns geht gleich wieder paar liter nachgetankt.

    Interessant wäre nur ob sich der Diesel irgendwann vom Benzin trennt oder ob das eine Mischung bleibt.

    Ja genau, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Diesel ist ja schwerer als Benzin und deshalb müsste er sich dann eigentlich nach unten absetzen, was dann ja gar nicht gut wäre!

    Deshalb habe ich den Tank immer ein wenig geschüttelt, wenn ich wieder losgefahren bin.


    Vielleicht kann uns ja jemand von den Anderen sagen, ob sich Diesel und Benzin dauerhaft mischen und dann auch gemischt bleiben.

    Das entzieht sich leider meiner Kenntnis. Ich bin mehr so der Reifen und Bremsenspezialist.

    Wer auf der GT 1.0 das Firmwareupdate fürs Fahrwerk hat, liegt mit der 2.0 gleich auf.

    Nicht ganz. Die 2.0 hat die doppelte Regelfrequenz und regelt deshalb feiner als die 1.0.

    Aber es stimmt schon, mit dem Firmwareupdate wird es auch bei der 1.0 besser.


    Ich denke, eine GT, egal ob 1.0 oder 2.0, auf ein konventionelles Fahrwerk umzubauen, ist schon ein relativ großer finanzieller Aufwand, der vor allem beim Wiederverkauf durchaus zu einer Hypothek werden kann. Das Geld bekommt man nicht mehr raus und wahrscheinlich bekommt man sogar weniger, als für eine sereinmäßige GT.

    Eine SD-R kann man übrigens nicht ohne weiteres auf SD-GT umbauen, weil sich nicht nur der Heckrahmen sondern auch der Hauptrahmen voneinander unterscheiden.


    Ich würde Karl deswegen von einem Umbau der GT - besonders der 2.0 - abraten, weil sich das weder finanziell noch technisch wirklich lohnt.

    Denn das Fahrwerk der 2.0 ist nicht schlechter als das Serienfahrwerk der SD-R, nur ein wenig anders und vor allen Dingen komfortabler.

    Trotzdem kann man aber mit dem elektronischen Fahrwerk sogar auf die Rennstrecke gehen. In der Track Einstellung kann man durchaus Spaß haben. Halt nicht High End, aber man ist auch nicht so begrenzt, wie man meinen könnte.


    Charly6


    Karl, was möchtest Du du denn vor allen Dingen mit Deinem Motorrad machen und welche GT möchtest Du umbauen?

    Hallo zwengelmann

    Herzlichen Dank für Deine ausführliche Erklärung, das ist sehr interessant.

    Siehst Du, daran habe ich gar nicht gedacht, dass Diesel ja eine HÖHERE Oktanzahl hat als Benzin.

    Ist aber natürlich total logisch, weil Diesel ja dem Erdöl am ähnlichsten ist.


    Keine Sorge, den abgezapften Sprit hat die Tankstelle übernommen, der wurde nicht in die Umwelt gekippt!

    Hallo! Hat mal wer in ne GT das SDR Fahrwerk eingebaut? Also Gabel und FB ohne Elektronik? Fahre ne SDR und trage mich mit dem Gedanken ne GT zu kaufen! möchte mich aber vom Fahrwerk her nicht verschlechtern! Wäre für Infos dankbar!

    Hallo Karl, wenn Du so etwas vorhast und Dir die sonstigen Nachteile der GT gegenüber der R egal sind, dann würde ich an Deiner Stelle aber gleich etwas Geld in die Hand nehmen und Dir für die GT ein WP Apex Pro Fahrwerk anschaffen. Das ist besser einstellbar als das Serienfahrwerk der SD-R und noch individueller anpassbar.

    Du müsstest dann halt noch so etwas wie Stillegungsdongles für die Elektronik haben, weil Du sonst ständig eine Fehlermeldung für das Fahrwerk bekommst.

    Ich habe damals bei der SD-GT 1.0 auch unbedingt das Fahrwerk noch verbessern wollen, aber da geht leider nix auf Grund der Konstruktion. Das Fahrwerk der GT 2.0 ist aber besser, weil es die doppelte Regelfrequenz hat und deshalb feiner regeln kann.

    Ich fahre jetzt 17/40 seit 4000km, für mich ok. Top Speed im Prinzip keine Einbußen und im 6. Gang läuft sie etwas früher rund. In den unteren Gängen ist der Unterschied eher gering, soll auch so sein.

    Man merkt halt, dass sie in den unteren Gängen insgesamt wheeliefreudiger wird, besonders mit Sozia. :grins:

    Ich habe bei einer GT 1.0 sogar eine Übersetzung von 16/40 ausprobiert und das hat immer noch ziemlich gut funktioniert.

    Leider hat das keine Zulassung mehr und besonders wenn man in den unteren Gängen viel Gas gibt, geht auch der Verbrauch etwas in die Höhe.

    Dafür kann man aber den 6. Gang auch als Fahrgang verwenden, nicht nur als Overdrive.

    Für Leute also, die gerne auf der Drehmomentwelle in den großen Gängen surfen wollen, ist diese Übersetzung nahezu super, weil man den 6. Gang bis 60 km/h runter fahren kann, ohne dass der Motor beim Gasgeben zu Hacken anfängt.
    Bei der 2.0 sollte das dann sogar noch besser funktionieren, weil sie untenrum noch besser anspricht.

    Und wenn man viel die großen Gänge benutzt und den Motor ziehen lässt, dann sinkt auch der Verbrauch und das Motorrad fühlt sich lässiger an.:Daumen hoch:

    Nachtrag zum Thema:


    Inzwischen habe ich die Lucas TRQ Beläge ausgiebig im Gebirge testen können.

    Ich bin sie jetzt im direktenVergleich zu den Brembo SA Belägen gefahren, die ich bisher für ziemlich gut gehalten hatte.

    Allerdings waren die letzten SA an meiner 2019er SD-R mit den Galfer-Wave-Scheiben dann nicht mehr so gut.

    Der Initalbiss war nicht mehr so giftig und auch die Handkraft lag höher, als ich das von früher gewohnt war.

    Deshalb also jetzt die Lucas TRQ, weil sie mit rund 41 € pro Satz nicht besonders teuer sind und eine ECO90 Zulassung besitzen.


    Ergebnis: Verglichen mit den roten Brembo SA Belägen sind die Lucas TRQ wirklich besser.

    Der Initialbiss ist kräftiger, die Dosierung etwas feiner und die Handkraft etwas geringer.

    Und die Lucas Beläge wirken - anders als die Brembo - leicht progressiv, wenn man einen konstanten Bremsdruck anlegt.

    Ich persönlich mag das.

    Zudem hat sich zumindest bisher noch keine negative Auswirkung auf die Bremsscheibe gezeigt.


    Ich weiß leider nicht, inwiefern sich meine Ergebnisse auch auf die Serienscheiben anwenden lassen. Aber ich gehe davon aus, dass auch bei den Serienscheiben die Lucas Beläge Vorteile bringen. Besser als die etwas "passiven" Serienbeläge werden sie auf jeden Fall sein.

    Und wer sich an der leichten Progression nicht stört, für den sind sie ein guter Tipp.

    Hallo Super Duke Fahrer.

    Mir ist vor kurzem ein wirklich saublödes Missgeschick passiert.

    Ich war gerade beim Tanken und habe genau in dem Moment, als ich die Zapfpistole nehmen wollte einen Anruf reinbekommen.

    Abgelenkt wie ich war, habe ich dann wohl zur Diesel-Pistole gegriffen, weil ich bei Auto auch Diesel tanke.

    Den Fehler habe ich dann erst bemerkt, als schon rund 6 Liter Diesel im Tank waren.

    In meiner Verzweiflung habe ich dann mit einem Schlauch noch ca. 6 Liter wieder absaugen können und danach 13 Liter Super Plus eingefüllt.

    Also waren wohl noch 5 Liter im Tank, die statistisch gesehen zu 50% Prozent aus Diesel bestanden haben. Also 2,5 Liter Diesel Rest.

    Jetzt habe ich mal gelesen, dass man vollkommen unbedenklich mit 5% Diesel im Tank fahren könnte.

    Aber 2,5 Liter auf 18 Liter sind dann doch mal satte fast 14%.

    Weil ich aber mitten in der Pampa war, bin ich trotzdem losgefahren.

    Zu merken war ....... gar nichts. Ich habe bloß maximal bis 6.000 Umdrehungen gedreht und da hatte sie absolut volle Leistung und ging auch ganz normal ans Gas.

    Ich habe dann danach alle 50 km Super Plus mit 102 Oktan nachgetankt und sie nach 6 mal Tanken fast leer gefahren und noch einmal Super Plus getankt.

    Danach wieder ganz normales Euro Super mit 95 Oktan.


    Meine Frage jetzt: wenn es schon offfenbar dem Motor nicht geschadet hat, glaubt Ihr, dass der Katalysator deswegen hopsgegangen ist?

    Sollte ich mal den Freundlichen besuchen und das checken lassen? Dann wäre aber wohl die Garantie beim Teufel!


    Und bitte spart Euch die Häme, ich weiß selbst, dass das absolut dusselig war.


    PS: geraucht hat sie übrigens nicht, was mich doch etwas verwundert hat.

    Demnach wird der Reibwert sogar in mehrfacher Hinsicht geprüft.

    Unter Umständen ja auch an einer Art "Normbremsscheibe".

    Hallo Tom, das ist wirklich sehr informativ, Danke.

    Ich kann mir nichts anderes vorstellen, als eine Normbremsscheibe.

    Denn sonst müsste ja jeder Bremsbelag einzeln für jede einzelne Maschine homologiert und geprüft werden.

    Das wäre ein gigantischer Aufwand für die Hersteller und würde die Bremsbeläge wesentlich verteuern.

    Außerdem würde es dann wohl auch nur noch für absolute Volumenmodelle verschiedene Aftermarket Beläge geben und für Nischenmodelle gar keine mehr.

    Nein, ich glaube dass jede neue Belagmischung mit einem Standardverfahren gemäß ECE090 geprüft wird. Dabei kann aber kein Vergleich zu einem OEM-Belag gezogen werden, weil es davon einfach viel zu viele verschiedene gibt. Deshalb das Standardverfahren, bei dem auch der Reibwert auf verschiedene Weise ermittelt wird.

    Das klingt interessant und das wusste ich ehrlich gesagt noch nicht.


    Aber dann würden - zumindest bei der SD-R 2.0 - selbst die Brembo SA Beläge schon drüber liegen. Und die haben eine Zulassung.

    Und bei der 890 R würden dann auch Rennbremsbeläge eher innerhalb der 15% Klausel liegen. Die haben aber keine Zulassung.


    Was aber wirklich gegen diese Annahme spricht ist, dass die Aftermarket Beläge anders als die OEM-Beläge von den Herstellern ja nicht für einzelne Motorräder entwickelt werden, sondern für eine bestimmte Bremszange passen. Und deshalb kann man gar nicht sagen, ob so ein Belag innerhalb der 15% Klausel bleiben würde, weil er es ja mit den verschiedensten Bremsscheiben und damit Reibpaarungen zu tun bekommt. Bei einer Maschine könnte er also innerhalb der 15% beleiben, bei einer anderen würde er sie - wegen der besseren Reibpaarung - überschreiten.

    Man darf nicht vergessen das die z04 Temperatur brauchen und u.a. aus diesem Grund keine ABE vorweisen können. Ich sage nur, dass es ein guter Mittelweg zwischen Performance und Zulassung ist. 90% der Leute fahren hier doch auf der Landstraße ;)


    Wenn die Beläge runter sind kommen bei mir jedoch auch die z04 rauf, auch wenn man sich dafür schon eine neue Bremspumpe kaufen könnte :lol:


    Schön zu sehen ist jedenfalls, beide Beläge funktionieren entsprechend ihres Bereiches sehr gut und harmonieren auch mit den Galferscheiben, nicht wie manch andere Beläge. :)

    Hey, schön, dass wir uns da einig sind!

    Ich muss dazu noch sagen, dass mir der höhere Spaß beim Bremsen selbst auf der Landstraße und vor allem im Gebirge wirklich jeden einzelnen Cent wert ist, den ich für die Z04 Beläge mehr ausgebe. Wer's mag, für den ist's das Höchste..... :sensationell: