Beiträge von lighting

    Hab heute erst das Stage 1.5 Mapping für die SM/R/T bekommen, war bisher noch nicht verfügbar bwz. hat es Highscore noch nicht aus der Hand gegeben...würde dir somit die Fragen noch gerne beantworten, da gehts ja hauptsächlich um Stage 1.5

    Ach Erwin, mir erschließt sich trotzdem nicht, wieso gerade jetzt, wo ich hier meine Meinung zu eurem Geschäftsgebaren kund getan habe, plötzlich Bewegung in die Sache kommt. Die Tatsache, dass sich ein Mapping verzögert, begründet meiner Meinung nicht, dass man Anfragen erst mal 3 Wochen totschweigt. So was gehört sich einfach nicht, wenn man Geschäfte machen will. Da hätte man ja mal bescheid geben können. Ausserdem waren ja ein großer Teil meiner Fragen allgemeiner Natur und nicht auf ein Mapping bezogen. Auch darauf hätte man schon vorab reagieren können.


    Achja, ein kleines "hey sorry, dass es etwas länger gedauert hat" wäre vielleicht auch nicht fehl am Platz.


    Also dass ich im Moment stinksauer bin und in Anbetracht des (eher nicht) Geschehenen kein Interesse mehr an euren Artikeln habe habe ich bereits kund getan.
    Nichtsdestotrotz kannst du mir ja mal eure Stellungnahme zu meiner Anfrage zukommen lassen.


    Ich werde sie mal zur Kenntnis nehmen und vielleicht zu gegebener Zeit, wenn sich meine Stimmungslage der Firma Highscore gegenüber gebessert haben sollte, darauf zurückkommen.


    Dann bin ich ja mal gespannt, bis wann ich von Dir lesen kann.


    Florian

    Hallo ktmjunkie, oder von mir auch aus Highscore persönlich,


    also ich frage mich wirklich, ob ihr mittlerweile wegen Reichtum geschlossen, oder einfach keinen Bock auf Kunden habt?!?


    Nachdem ich mich durch einige Berichte dazu entschlossen habe, mein Moped mit dem vom Chef persönlich beworbenen Stage 1,5 ausrüsten zu lassen, habe ich eine entsprechende Anfrage fertig gemacht.


    Da es ja leider keinen offiziellen Vertriebsweg gibt, habe ich mich am 25. August mit einer PN gefüllt mit einigen Fragen zu Machbarkeit, Preisen, Lieferzeiten etc. an den ktmjunkie quasi als Vertriebsmitarbeiter (oder welche Rolle auch immer Du bekleidet) gewandt. Die PN wurde am 27.8. als gelesen markiert.


    Nun, man hat ja Verständnis, dass es manchmal ein paar Tage dauern kann, bis man so etwas bearbeitet.
    Als dann aber mittlerweile schon der 9. September war, dachte ich noch: OK, vielleicht ist die Anfrage ja irgendwo untergegangen.
    Also nochmals nachgehakt. Diese Nachfrage-PN wiederum auch einen Tag drauf als gelesen markiert.


    Aber: Wiederum keine Rückmeldung, also weder "es dauert noch" noch "oh sorry" noch "leck mich am Arsch mit deiner scheiß Anfrage".


    Da wir nun mittlerweile Mitte September haben und es scheinbar sogar zum Ende der Saison schon wochenlang dauert, bis man überhaupt mal eine Antwort auf eine, wie ich glaube, seriöse und ernsthafte Anfrage bekommt, dann frage ich mich schon, was passiert, wenn mir irgendetwas von dem Zeug in der Hochsaison verreckt.


    Also, ich will hier weder über die Qualität der Arbeit noch über die Servicequalität urteilen (ich bekomme ja keine Gelegenheit diese zu testen), aber ich frage mich ernsthaft, wie man so ein seriöses Geschäft betreiben will.


    Und kommt mir jetzt bitte nicht mit irgendwelchen freiwilligen Vertriebsleistungen vom junkie, noch einem vielbbeschäftigten Chef. Ich hätte auch gerne 5 Euro mehr für so ein Kastl bezahlt, wenn meine Anfrage in einem angemessenem Zeitraum von einem vielleicht festangestellten? Mitarbeiter bearbeitet worden wäre.


    Nun man kann mir jetzt gerne Ungeduld oder sonst was vorwerfen, aber wenn ich entschlossen bin einen fast vierstelligen Geldbetrag in ein paar Edelstahlrohre, und einen Kleinstrechner mit ein paar Kabeln auszugeben, dann erwarte ich, dass man sich um mich als Kunde kümmert, und ich nicht auf Knien drum betteln muss, dass ich vielleicht etwas von der heiligen Ware abbekomme.


    Wenn ich in der Arbeit so mit unseren Kunden umgehen würde, dann hätte ich wahrscheinlich meinen Job schon nicht mehr. A
    ber jeder wie er kann und will...


    Also wie gesagt, von mir aus verkauft ihr demnächst goldene Krümmer und ein Kastl, das auch noch Kaffee kochen kann. Für mich ist das Thema durch. Ich werde mich anderweitig umsehen.


    Weiterhin gute Geschäfte wünscht
    Florian

    Servus Stefan,


    also ich bin nun nach langer Zeit auch wieder auf das 16er Ritzel umgestiegen und bin wirklich positiv überrascht.
    Über die vielen Vorteile wurde ja eh schon genug geschriben.



    Aber was mich nun doch etwas erstaunt hat, ist die Tatsache, dass ich seitdem mit einer Tankfüllung einiges weiter komme, vor allem auf längeren Touren, bei denen man nicht ständig im Sportmodus unterwegs sein kann.
    Genau kann ich das zwar nicht spezifizieren, aber so um die 20km pro Tankfüllung dürften es schon sein.
    Da ich jetzt deshalb weder langsamer noch gemächlicher unterwegs bin, scheint die mit dem Ritzel verbundene Drehzahlerhöhung den Motor nun in einem effektiveren Bereich drehen zu lassen.


    Und da ich längere schnelle Autobahnetappen eh vermeide, bleibe ich erstmal dabei.


    Gruß
    Florian

    Ich plane auch einen Umbau auf Radialpumpe von der SuperDuke. Eine passende habe ich bereits in Aussicht.


    Zur Pumpe dazu könnte ich auch die SD Kupplungsleitung bekommen.
    Weiß jemand, ob die Leitung von der Länge her auch an der Supermoto passt?


    Den Verlegeweg habe ich mir mal auf Bildern angesehen und es sieht so aus, als ob der gleich zur Supermoto wäre.
    Der Lenker unterscheidet sich scheinbar auch nicht großartig in der Breite.


    Aber der Teufel steckt ja oftmals im Detail


    Weiß jemand etwas darüber?


    Danke und Gruß
    Florian

    Hallo Bernd,


    so weit ich das auf den Fotos erkennen kann, fehlt, da der Bolzen im Oberring.
    Dieser befindet sich in der Hohlschraube und ist federnd gelagert.
    Mit dem Bändchen ziehst Du dann diesen Bolzen zum Lösen der Tasche nach vorne raus.
    Der Bolzen rastet dann in dem Metallbereich des Tankringes ein.


    Frag da mal nach, ob der Vorbesitzer den noch rumliegen hat, ansonsten würde ich es mal bei SW Motech versuchen, ob die den als Ersatzteil verkaufen.
    Von denen kommt ja ursprünglich das Quick Lock System.


    Gruß
    Florian

    Ah ok, du hast wahrscheinlich eine SMT mit dem glänzend lackierten Tank. Wie es sich da verhält kann ich nicht sagen.
    Bei meinem matten Tank der älteren Modelljahre wäre es ja eher umgekehrt, nämlich dass glänzende Stellen auf der matten Oberfläche entstehen, wenn's irgendwo reibt. Aber das konnte ich bisher auch nicht feststellen.
    Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich diesbezüglich kein absoluter Perfektionist bin, sondern mein Moped bis zu einem gewissen Teil als Gebrauchsgegenstand sehe, wenn auch einen sehr emotionalen... :zwinker:

    Den hier habe ich:
    http://www.enduristan.com/de/produkte.html



    Nicht billig - dafür gut und wasserdicht.

    Den habe ich auch! In meinem Falle die Version Sandstorm 2S.


    Ich bin absolut begeistert von dem Tankrucksack!


    Er ist absolut wasserdicht ohne lästige, sich vom Wind aufblähende Regenhaube.
    Das habe ich bei 3 Tagen Regen und Wolkenbrüchen ausführlich testen müssen... :rolleyes:
    Leider kann man das von der Kartentasche nicht behaupten, da geht es an der Ecke nass rein.
    Aber das finde ich nicht so störend, da sie eh nicht besonders groß ist (in etwa A5), ich die eingeschweißten Karten von "Motorrad" nutze und sowieso ein bekennender Navi-Fahrer bin.


    Was mir an der Sandstorm 2 "Sport" Version sonst noch gut gefällt (im Gegensatz zum KTM-TR):


    - Er ist schön schmal, d.h. der Lenker stößt beim Volleinschlag nicht an den Tankrucksack.
    - Der Korpus ist in sich stabil und stufenlos höhenverstellbar, d.h. diese blöde "Erweiterungsfalte" hat man nicht. Deshalb flattert da auch nix im Fahrwind, egal wie viel oder wenig in dem TR ist.
    - Er sitzt sauber auf dem Tank auf und rutscht nicht rum. Das liegt am gummierten Boden und an den Rok-Straps Gummiriemen, die immer auf Spannung sind.
    - Es sind Ersatzschnallen dabei, falls mal eine kaputt geht. Ist mir leider passiert, als ich beim Rangieren eine lose Schnalle in den Lenkanschlag gequetscht habe.
    - Ein Riemen dabei ist, mit dem man sich den TR für den Gang z.B. ins Hotelzimmer umhängen kann. Wer kenn nicht diese lästige Gepäckschlepperei zu der man 5 Hände bräuchte?
    - Eine kleine, wegklappbare Trennwand verbaut ist, hinter der man z.B. Verbandpäckchen etc. verstauen kann, ohne dass es im TR rumfliegt.
    - Er so kurz ist, dass er mich am Bauch beim Fahren nicht stört, so wie es beim original KTM TR der Fall war. Gut der Bauch ist auch etwas größer. :rolleyes:
    - Er dadurch, dass die Befestigungsriemen immer auf Spannung sind und er somit nicht hin und her rutscht meinen Tank noch nicht zerkratzt hat.
    - Er in 5 Sekunden vorne gelöst und nachher wieder festgezurrt ist, um den Tankdeckel zu erreichen.


    Kurzum, er ist kein Schnäppchen, aber für jemanden der einen kompakten TR sucht meiner Meinung nach die erste Wahl!


    Beste Grüße
    Florian

    Hallo,


    bin neu hier, und lese das gerade, hatte vor mir nächstes Jahr eine SMR 990 zu holen, gibt es die dann auch ncht mehr? :denk:


    Grüße
    René

    Also ich habe zwar keine "Quellen" für Infos aus erster Hand, aber ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass alle 990er eingestellt werden.


    1. Da ja lt. den Gerüchten die neue SD erst 2014 rauskommt, würde es dieses Modell gar nicht mehr geben!
    2. Warum sollte KTM den bewährten Motor "einstampfen", wenn man mit der längst bezahlten Entwicklung noch Geld verdienen kann?
    3. Es dann kein Zweizylinder-Supermoto-Konzept mehr gäbe. Wieso sollte KTM diesen Erfolgsschlager aus dem Programm nehmen.
    4. Wieso sollte KTM die SMR wegen nur einem einzigen Verkaufsjahr die SMR mit ABS hochrüsten?
    5. Die von KTM gefundene und gefüllte Marktlücke Megamoto wieder öffnen und anderen Herstellern (Duc Hym, Aprilia Dorso, Husq Nuda, etc.) überlassen?


    Also meiner Meinung brauchst Du dir um die Verfügbarkeit der SMR in der nächsten Saison keine Sorgen machen.
    Aber wenn jemand beleg- sowie belastbare Fakten hat, die das Gegenteil beweisen, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.


    Aus marktwirtschaftlicher Sicht würde ich jedenfalls nicht verstehen...


    Gruß
    Florian

    Hallo Peter,


    danke schonmal für den Hinweis. Die Dateien habe ich mir schon mal angesehen.


    Aber folgende Sachen sind mir aufgefallen:


    - Es ist darin nur die "normale" 990er aufgeführt, nicht explizit die SMR, da das Papier von 2008 ist.
    - Es gibt ein gelbes Beiblatt, das den Anlagen beiliegt zum Mitführen. Dieses für die 10er SMR suche ich.
    Die in dem Gutachten enthaltenen Zettel sind zu viel, um sie in der Brieftasche mitzunehmen... :zwinker:


    Beste Grüße
    Florian


    Achja einen Unterschied habe ich bereits rausgefunden: Die 990er Töpfe scheinen neben der E-Nummer noch eine eingekreiste (9) eingelasert zu haben.

    Hallo zusammen,


    ich fahre aktuell die Akra Slip On meiner ehemaligen 950er auf der 990 SMR.
    Deshalb bin ich auch davon ausgegangen, dass die Töpfe keine Zulassung für die 990er haben.


    Jetzt habe ich nach längerer Suche festgestellt, dass eigentlich auf allen Hexagonal-Dämpfern immer die gleiche E-Nummer eingelasert ist.
    In meinem Falle steht da: e1 0569 und M-HR00105


    D.h. laut meinen Recherchen haben die Töpfe für die 990 SMR die gleichen Nummern auf den Töpfen.


    In dem Falle könnte ich dann ja das Beiblatt der 990er mitführen und meine Töpfe wären soweit sogar legal (bis auf die fehlenden KATs halt).



    Da ich mir nicht sicher bin, deshalb meine Frage an Euch:


    Kann mir jemand sagen, was genau auf euren 990 SMR Töpfen steht und wäre jemand so lieb mir einen Scan des Akra Beiblattes für eure Töpfe zukommen zu lassen?


    Vielen Dank schonmal im Voraus!


    Beste Grüße
    Florian

    Hallo Tom,


    die Tankanzeige, die du da vermutest ist die Temperaturanzeige des Kühlmittels! Das ist die Anzeige mit den Balken, die sich im Normalfall in der Mitte einpendelt.
    Die KTMs haben keine Tankanzeige, nur die Lampe und den F-Trip Zähler. Dafür kann man Trip 1 oder 2 auf 0 stellen beim Tanken, dann hat man schon eine grobe Richtung.


    Da du es offensichtlich noch nicht getan hast, empfehle ich dir unbedingt mal das Handbucht zu lesen, da wäre das nämlich dringestanden.


    Beste Grüße

    Hey Florian,
    danke für Deinen Bericht :Daumen hoch:
    Ich erlebe dasselbe mit dem M5 :ja: vor allem, dass er vorne so ein "Dachprofil" bekommt. ich löse das Problem, indem ich den Töff bewusst mehr mit den Beinen "einklemme" und in Schräglage den Pneu bewusst hindere, dass er wieder in die Schräge(dort wo das Profil am meisten abgelaufen ist) zurückwill. Ich habe übrigens festgestellt, dass der vordere eher kippt als rutscht, und dieses kippen fühlt sich fast an wie ein Rutscher.
    aber da der vordere bei mir höchstens 1000km länger funktioniert als der hintere, wechsle ich allermeist immer beide, dann löst sich das problem von alleine.


    Na aber gerne doch!


    Dieses Dachprofil am Vorderreifen hatte ich bisher bei jedem Reifentyp mehr oder wenig er ausgeprägt. Scheinbar hat man bei den großen Supermotos recht viel Gewicht auf dem Vorderrad. Ich persönlich habe mich immer wieder ertappt, in die Kurven reinzubremsen, also auch bei Schräglage noch zu verzögern. War eine richtig blöde Angewohnheit, und ihr wisst ja, wie schwer es ist, sich sowas abzugewöhnen. Seitdem arbeite ich daran, vor der Kurve, also noch ohne Schräglage richtig in die Eisen zu gehen, was auch dazu beitragen dürfte, eine etwas rundere Kontur am Vorderreifen zu erhalten.


    Gruß,
    Florian

    Hallo Leute,


    wie versprochen, möchte ich mal eine kurze Rückmeldung geben, nachdem ich nun mittlerweile den zweiten Satz M5 drauf habe.


    Allerdings ist meine Aussage über den ersten Satz nur eingeschränkt repräsentativ, da wir auf einer 5-tägigen 2000 km Rundfahrt leider 3 Regentage in Slowenien und im Friaul ohne nennenswerter Schräglage dabei hatten und für An- bzw. Heimfahrt auch noch ca. 500km Kilometer Autobahn/Bundesstraße mitgenommen hatten. Man kann also sagen, der Satz ist viel geradeaus gelaufen.


    Insgesamt bin ich damit rund 3700 km gefahren (im Gegensatz zu den 2800 km mit dem PiPo), dann war der Hinterreifen in der Mitte über der Verschleißgrenze und hatte an den Flanken noch gut Profil. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich mich gewichtsmäßig eher über dem Durchschnitt bewege und noch ca. 10kg in der Gepäckrolle aufgeschnallt hatte. Der Vordere hatte in der Mitte noch einen halben Millimeter bis zur Verschleißgrenze (also insgesamt ca. 2 mm) und war eher spitz zugefahren.
    Im Gegensatz zum PiPo hält der vordere keinen zweiten Hinterreifen aus, was aber gar nicht so schlecht ist, wenn man beide zur gleichen Zeit wechseln kann.



    Leider haben diese unterschiedlichen "Konturen" (spitz vorne, flach hinten) zu einem recht komischen Fahrverhalten geführt. Schwierig zu beschreiben, aber ich kam einfach nicht mehr so richtig um die Kurve. Das hat mich schon ziemlich genervt.


    Deshalb hatte ich ja schon am M5 gezweifelt, habe aber trotzdem wieder einen neuen Satz M5 aufziehen lassen, der sich bisher wieder von seiner besten Seite zeigt. Ausserdem scheint er sich bei "Normalbetrieb" ohne größere Geradeausetappen hinten auch gleichmäßig abzufahren.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich weiterhin ein sehr gutes Vertrauen in den M5 habe und mir die gewisse "Kurventrägheit" durch seine sehr "runde" Kontur immer noch gut zusagt. Gestern mussten in meiner "Applauskurve" die Fußrasten wieder recht leiden.


    Auf einer 2-tägigen Spontantour in die Steiermark und nach Kärnten hatte ich allerdings einige Rutscher, die aber recht gut kontrollierbar waren. Das könnte aber auch an einem rutschigen Asphalt auf den Strecken liegen. Besonders auf dem Stück Preitenegg - Twimberg war es sehr ausgeprägt, genauso übers Gaberl runter auf der Ostseite. Da sind mir mehrmals bei recht moderaten Kurvengeschwindigkeiten und Schräglage entweder das Hinterrad oder auch beide gerutscht. Geht es euch an diesen Stellen ebenso? Beides male handelte es sich um einen relativ hellen, grauen Asphalt.


    Nun, mal sehen, wie sich der zweite Satz zum Ende seiner Laufleistung hin verhält, dann werde ich entscheiden, ob ich dabei bleibe.


    Beste Grüße
    Florian

    Hallo Hitch und Pete,


    ich habe mich auch schon oft an solche Testberichte geklammert.


    Allerdings hat meine Erfahrung gezeigt, dass gesponsorte Tests auf meist komplett anderen Maschinen keine Aussagekraft für die Verwendbarkeit auf unseren Supermotos haben.


    Wenn ich mir da zB den hochgelobten MPR2 ansehe, den ich mir augrund der durchwegs guten Rezensionen aufziehen hab lassen, und aufgrund seines übernervösen und kippeligen Verhaltens mit Pendelneigung nach nur 500km wieder demontieren habe lassen. Mein Kollege auf seiner FZ6 fährt ihn hingegen mit vollster Zufriedenheit.
    Genauso hat es sich beim RoadAttack2 verhalten. Lobeshymmnen der Presse, aber bei mir immer wieder unvorhergesehene Rutscher und die Haltbarkeit war fast genauso mies wie bei den Sportreifen...
    Und ist das Vertrauen in einen Reifen erstmal weg, geht das rumgeeiere Los und das Fahren macht keinen Spass mehr.


    Deshalb habe ich mich diesmal auf die Aussagen und Erfahrungsberichte von Leuten verlassen, die den Reifen auf dem (fast) gleichen Motorrad fahren und vermeintlich auch noch einen ähnlichen Fahrstil und die selben Streckenpräferenzen haben. Und ich habe recht bekommen, trotz der mittlerweile nicht mehr sonderlich überragenden Testergebnisse, wie Du erwähnt hast, Pete.


    Wie schon oben geschrieben, bin ich, sofern die Eigenschaften nicht massiv nachlassen, erstmal am Ende meiner ständigen Suche nach dem für mich passendsten Reifen - und das sogar noch mit Freigabe für die SMR.


    Beste Grüße
    Florian

    ...habe ich natürlich meinen ursprünglichen Plan über den Haufen geworfen und mir nun letztendlich doch den M5 aufziehen lassen und ich bereue die Entscheidung keinesfalls.


    Aber erstmal von Vorne... Nachdem ich ja 2 Posts oberhalb angekündigt habe, mir sicherheitshalber den PiPo aufziehen zu lassen, habe ich mich nach einem Gespräch mit meinem Reifenhändler doch noch überzeugen lassen den M5 auszuprobieren. Er fahre ihn ja selber auf seiner BMW und sei auch sehr zufrieden. Nun, nachdem ja vor unserer Tour wenigstens noch ein paar schöne Tage zum Einfahren und Gewöhnen zu erwarten waren, sollte dies auch kein großes Problem mehr darstellen.


    Leider habe ich keine so plastische Ausdrucksweise wie der bones und einige andere hier im Forum, um meine Eindrücke zu schildern, aber ich will es trotzdem mal versuchen. Vielleicht hilft es ja den einem oder anderem bei der Entscheidungsfindung.


    Da ich ja nun leider zu spät vor dem Pfingswochenende bestellt hatte, war erstmal ein Mopedfreies Wochenende angesagt. Die Felgen mit den abgefahrenen Reifen hatte ich schon zu Händler gebracht, um ja nicht auf die blöde Idee zu kommen, bei schönem Wetter noch noch mit den alten Schlappen rumzufahren und auch noch ein Paar Punkte zu riskieren. Dafür konnte ich mich an Pfingsten voll und ganz ohne Restalkoholrisiko den gesellschaftlichen Verpflichtungen hingeben... Leider war ja die Woche drauf "etwas" verregnet wodurch das Pferd mit den neuen Schuhen wieder erstmal warten musste.


    Endlich war es dann am Freitag soweit. Die Straßen einigermaßen trocken, Temperaturen allerdings um die 16 Grad. Egal, fährst halt ne gemütliche Runde, um die Schmierschicht erstmal runterzubekommen. Gesagt, getan... Nach den ersten paar Kurven mit leichter Schräglage fällt mir sofort auf, dass der Reifen eine schön runde Kontur hat und genauso "rund" in Schräglage geht, ohne großartig Nachdruck zu verlangen und genauso wenig ohne unerwartet wegzukippen. Gut, vielleicht war der Unterschied zum spitz zugefahrenen PiPo extrem, aber auch neu hatte ich den PiPo viel kippeliger in Erinnerung.
    Nachdem ich mich dann nach und nach in tiefere Schräglagen vorgetastet hatte, fiel mir dann auf, dass lediglich das letzte Stück Schräglage etwas Nachdruck erfordert, was mir aber sehr entgegen kommt, da ich das Gefühl habe, etwas mehr Kontrolle darüber habe, die Kiste sauber auf die Fußraste abzulegen.


    Was mich gleich zum nächsten positiven Punkt bringt: Die Gummis kleben trotz Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad wie Kaugummi an der Schuhsohle. Beidseitig kratzende Fußrasten waren mit einem sehr guten Gefühl möglich ohne Ansatz eines Rutschens. Und das Ganze wohlgemerkt nach grade mal 40km! Der fehlende Angststreifen am Hinterrad hat mir dies bestätigt. Der Elefant musste schon mächtig leiden! Bei solcher Fahrweise hatte ich beim PiPo ein weitaus skeptischeres Gefühl, wo ein gewisses "Schmieren" des Hinterrades immer ein übriges getan hat.


    Allgemein ist mir ebenfalls aufgefallen, dass meine Kurvengeschwindigkeiten subjektiv höher trotz geringerer Schräglage waren. Ob das nun Einbildung war, oder der anderen Kontur der Reifen geschuldet war, kann ich nicht sagen, das war halt mein Eindruck.


    Eine Pendelneigung konnte ich bis Dato noch nicht feststellen, allerdings bin ich auch noch keine höheren Geschwindigkeiten gefahren, da ich nur auf kleinen Strässchen hier im bay. Wald unterwegs war. ich fahre übrigens meine gewohnten 2,4 / 2,6 Bar Luftdruck. Mit dem bin ich bisher immer gut gefahren.


    Also mein Fazit nach gut 300km mit den M5: Der perfekte Reifen für mich, der eigentlich alles besser als der schon gute Pilot Power kann.
    Ich habe bis dato absolutes Vertrauen in den Reifen, d.h. für meine Fahrweise höhere Kurvengeschwindigkeiten bei größerer Schräglage und das Ganze noch bei einem viel besseren Gefühl!


    Wenn dies bei Temperaturen um die 25-30 Grad und nach zunehmender und höherer Laufleistung auch so bleibt, dann wäre dies für mich der perfekte Reifen.
    Aber wie sagt der Kaiser immer: "Schau'ma moi, dann seng'mas scho...".


    Danke nochmals für eure Tips und Ratschläge.


    Viele Grüße
    Florian

    Hallo Christian,


    das war auch mein Gedanke und deshalb werde ich mir sicherheitshalber erst noch mal den PiPo montieren lassen.


    Gerade weil ich vor der Reise nicht mehr viel mit dem Reifen fahren kann, ist mir das auch etwas zu unsicher.
    Und da wäre mir der jährliche Motorradurlaub auch etwas zu schade, um mich dort an einen neuen Reifen gewöhnen zu müssen.
    Gerade die kleinen Straßen im Friaul haben es in sich, denke ich.


    Trotzdem nochmals danke für die Tips und Infos.


    Viele Grüße
    Florian