Schrauben vom Baumarkt gehen in vielen Fällen nicht, weil KTM gerne Sonderschrauben (mit Bund, Linsenkopf etc.) verwendet, die so in keiner Norm stehen.
Beiträge von Timzed
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Meine Displayscheibe fing übrigens nach 3,5 Jahren und knapp 30.000 km an, einzureißen. Ich hab den Riss am Fortsatz angebohrt und mit Sekundenkleber aufgefüllt. Mal schauen, wie lange das was bringt. Ansonsten kommt die Scheibe irgendwann komplett raus und es wird was Gescheites, das nicht mehr verkratzt oder reißt, reingeklebt. Das komplette Instrument werde ich jedenfalls nicht tauschen, für das Geld bekomme ich ein nagelneues i7 Notebook mit 16 GB RAM und SSD-Platte

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Nun ja, es soll Leute geben die nicht mal wissen, dass man jeden Popel-Druckschalter 1:1 auf den Bremszylinder schrauben kann. Zudem hat er mit Worten doch ziemlich gut beschrieben, wo der Stecker liegt, wie und wo man den Original-Schalter herausschraubt wenn man es möchte usw. Ich habe mir die unnötige Arbeit übrigens gespart und den alten Schalter einfach drin gelassen.
Dann wiederhole ich das Ganze mal auf Deutsch - sinngemäß:
- Der besseren Zugänglichkeit halber empfehle ich, den Tank abzubauen
- Auf der Linken Seite kurz hinter dem Lenkkopf befindet sich der Spannungswandler - das kleine Kästchen mit den Kühlrippen und 2 Schrauben. Das Ding muss ab und einfach zur Seite gelegt werden bzw. hängen lassen
- Dahinter kann man nun mit 1-2 Fingern den "G-Punkt" suchen. Es handelt sich um einen normalen 2-poligen Kfz-Stecker in weiß. In meinem Fall war er nach rechts gerutscht, so dass ich ihn erst nicht sehen konnte. Eine lange Pinzette kann bei der ganzen Aktion gute Dienste leisten
- Den Stecker abziehen (dabei den Rasthaken drücken). Die weibliche Seite löst beim Kurzschließen das Bremslicht aus. Wer will, kann es testen (Zündung vorher einschalten)
- Dann besorgt man sich das männliche Gegenstück des Steckers mit einem Kabel, das lang genug ist um den neuen Druckschalter, den man anstelle der Verschlusschraube auf den hinteren Bremszylinder geschraubt hat, verbinden zu können. Ich habe es so gelöst, dass ich sowohl an der Verbindung zum Schalter noch mal einen Stecker hatte, als auch wieder am oberen Anschluss: https://www.ebay.de/itm/144403934566
Das Kabel habe ich unter dem Tank verlegt. Da es aus 2 Hälften bestand, habe ich an der Verbindungsstelle 2 kleine Kabelschuhe mit Isolier-Überzug angecrimpt. Wer will, kann auch quetschen, löten oder was einem sonst noch so einfällt - Entlüften ist in der Regel nicht notwendig, solange man beim Einbau des neuen Schalters nicht gerade das Motorrad umlegt oder auf den Kopf stellt
Ein Montageständer hilft dabei, dass man das Ganze nicht auf dem Seitenständer machen muss. Beim Abschrauben der Hohlschraube am Bremszylinder samt Schaltermontage am besten ein Tuch o.ä. um den Zylinder wickeln, falls doch ein Tropfen Bremsflüssigkeit austritt. Sicherheitsvorgaben in Sachen Bremsflüssigkeit beachten
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Durchaus hilfreich wie ich finde:
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Hab ihn nun doch noch gefunden. Er ist als "Switch Brake" auf der ABS-Seite aufgeführt - Teilenummer 28111051000 (und er ist abgewinkelt).
Edit: Ich fürchte, man muss nach dem Tausch das System entlüften ...?
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KTM hat den Schalter in verschiedenen Modellen unter derselben Teilenummer, allerdings in verschiedenen Ausführungen verbaut. Es gibt ihn sowohl in gerader Ausführung als auch mit einer, bei der das Kabel im 90-Grad-Winkel vom Schalter weg geht. Bevor ich jetzt raus in die Kälte gehe: welcher ist der richtige?
Über den Partsfinder kann ich den Schalter für mein Modell nicht finden

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Hab's gefunden: Bremslichtschalter hinten
Sollte weiter helfen

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Weder im Partsfinder noch im Werkstatthandbuch konnte ich dazu was finden. An der Bremspumpe ist schon mal nix. Sitzt der vielleicht irgendwo am ABS-Modul? Und was muss alles weg damit man hinkommt?
Ich wollte morgen zum TÜV, was nun ausfällt weil ich gerade bemerkt habe, dass das Bremslicht nur noch über den Vorderradbremshebel aufleuchtet

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Die Lösung war, das Passwort zu ändern.
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Damit habe ich die Kniepads von meiner Enfield GT 535 easy abbekommen - sie fielen nach dem Fönen fast von selbst ab
... was bestätigt, dass es verschiedene Kleber gibt, denn meine Pads hat der Fön überhaupt nicht gejuckt. Mag sein, dass andere Faktoren auch eine Rolle spielen: Sicherlich das Alter, Umwelteinflüsse usw.
Ja, aber nur, wenn ein Kleber auf mehrere verschiedene Lömis anspricht. Das ist längst nicht die Regel!
Recht hat er - siehe oben.
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Es ist vollbracht

Das Ganze ausschließlich mit Petroleum, Wattepads und Daumennagel. Der Tank brauchte an der Stelle danach etwas Politur, was in 2 Minuten erledigt war.
Neue Kniepads (nicht mehr die originalen Farbschleudern) sind schon bestellt.
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ich habe bei solchen Fällen doppelseitiges Klebeband oder Gaffa Tape genommen und die Klebereste damit abgezogen.
Da liegt eventuell ein Mißverständnis vor. Wie man auf meinem Bild erkennen kann reden wir nicht über einen Hauch von Kleber auf dem Tank sondern von dem kompletten Stück Schaumstoff (zwischen 0,5 und 1 mm dick), das an der Vorder- und Rückseite eine Klebeschicht hat. Die eine Seite klebt noch auf dem Tank, auf der anderen klebte das Kniepad.
Wie gesagt, mit dem Petroleum funzt es schon ganz gut, und ich habe noch ein starkes Zeug namens "Mega-Orange" im Keller. Vielleicht probiere ich das auch noch an einer kleinen Stelle aus.
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Petroleum funktioniert schon mal ganz gut, und der Gestank hält sich in Grenzen.
Ich hatte ein Wattepad damit getränkt und es über Nacht auf die Problemstelle "geklebt". Nun kann ich das meiste bequem mit dem Fingernagel abtragen

Den restlichen Popeln, die noch direkt auf dem Lack haften werde ich entweder mit Silikonentferner zu Leibe rücken oder ich warte noch auf die Zaubertücher

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... oder Petroleum nehmen und einwirken lassen, aber des stinkt wie die Sau
Petroleum habe ich da. Wird über Nacht getestet.
Der Zitronensaft hat's leider nicht gebracht. Daraus mache ich jetzt gleich einen Drink

Die Wiper Bowl habe ich auch mal bestellt. Schau mer mal.
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OK. Schaut so aus, als ob ich erst noch ein paar kleine Investments tätigen muss. Zitronensaft auf Wattepad klebt schon mal zum Einwirken auf dem Tank

Ich werde die Tage wieder berichten.
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...greift definitiv keinen Lack an!

Glaube ich gerne - nur: ist das Tuch auch stark genug um so eine dicke Gummi-Klebeschicht (ca. 0,5 mm) entfernen zu können?
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Also wenn es nun allen Usern hier im Forum so geht glaube ich, dass es daran liegt

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Ich habe hier einen lackierten Tank an dem ich die Kniepads entfernen musste, weil die extrem abfärbten. Auf der einen Seite hat das relativ gut funktioniert. Auf der anderen ist die Knieauflage ohne das Klebepad abgegangen und der ganze Klebeschrott auf dem Tank kleben geblieben.
Doppelklebeflächen dieser Art kennt man u.a. von Haubendichtungen, Zubehör-Ladekanten oder Einstieg-Zierleisten im Kfz-Bereich. 3M z.B. stellt da echt krasses Zeug her, das man kaum mehr abbekommt - so auch hier:
Silikonentferner hat bisher am "besten" funktioniert, allerdings geht es auch hier nur millimeterweise in gefühlten 8 Stunden voran. Sowohl Teer- als auch Nagellackentferner azetonfrei hat das gummiartige Schaumzeugs überhaupt nicht beeindruckt, genauso wenig wie Pflanzenöl.
Kennt jemand was besseres, das den Lack nicht angreift?
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Benutzername und Passwort stimmen, denn bei Falscheingabe kommt eine andere Meldung (Ungültige E-Mail Adresse oder ungültiges Passwort).
Kennt jemand das Problem und gibt es Abhilfe?
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Kann ich nach 34.000 km positiv bestätigen. Keine besonderen Vorkommnisse, 3 Vorder- und 4 Hinterreifen. Bremsscheiben und -beläge noch die ersten - fast unglaublich. 1x neuer Kettensatz: D.I.D mit 1 Zahn mehr hinten.
Allerdings hatte mein Kumpel mit seiner 390er Adventure BJ 2021 weniger schöne Erfahrungen: Als er neulich bei 12.000 km den Ventildeckel entfernte fand er Fraßspuren an den Nockenwellenlagern sowie passend dazu, eingelaufene Nockenwellen. Kennt man von den 790er Motoren nur zu gut. Ich denke mal, meine hat damit kein Problem. Ansonsten würde sie keine 170 km/h nach Tacho mehr laufen. Ich kann mir das nur so erklären, dass dieser Vorführer in seiner Anfangszeit von seinen Probefahrer/innen bis aufs Fleisch geschunden, sprich dauernd am Drehzahl-Limit bewegt wurde.