Beiträge von joey

    Für längere Touren über 6 bis 10 Tsd. km, bei denen auch mit Schotterpisten z.B. durch Baustellen oder sonstwie nicht geteerte Strassen zu rechnen ist (Skandinavien, Nordkapp, Türkei, Mongolei, Georgien, Marokko), habe ich gerne den Heidenau Scout K60 genutzt. Er kann nix so richtig gut, ist relativ laut und muss vor allem bei Hitze recht rund gefahren werden, da er sonst ein wenig schmiert. Aber: er hält richtig lange (auf "normalen" Reisen deutlich mehr als 10 Tsd. km), funktioniert einigermassen auf der Strasse und auch auf normalen Schotterpisten. Obwohl es den Reifen schon sehr lange gibt, ist er immer noch erste Wahl für Motorradreisende.


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    Kleiner Geländepass in Montenegro an der Grenze zu Albanien.

    während bei BMW die Reifendruckanzeige bei unterschiedlichen Betriebstemperaturen die Werte kompensiert. Wie es genau geschieht, weiss ich nicht, da ja keine Temperaturmessung erfolgt. Es funktioniert jedenfalls recht gut, offenbar über rechnerische Annahmen.


    Bei meiner 890er Adv. erfolgt offenkundig keine Kompensation, d.h. der Druck steigt mit zunehmender Temperatur an, was ja wohl auch der Realität entspricht. Luftdruckmessung und -einstellung erfolgt also zwingend bei kaltem Reifen.


    Die Druckanzeige ist für mich sehr sinnvoll, da es Reifen gibt, die schneller als andere Luft verlieren. Ausserdem habe ich im Falle einer Reifenpanne bereits erlebt, dass mich die Anzeige gewarnt hat. Da es im Gelände passiert ist, ist mir der abfallende Luftdruck zunächst gar nicht aufgefallen.


    Und man kann natürlich für Schotterfahrten den Druck gezielt reduzieren und anschliessend wieder hochsetzen (wenn man eine Pumpe dabei hat :zwinker:).

    Weißt Du evtl. schon, was Dich die Garantieverlängerung kosten wird?

    Hab' mir meine 790er (BJ 06/23) dieses Jahr (in 05/24) gebraucht geholt. Hatte 2 Tkm auf der Uhr, stehe jetzt bei knapp 7 Tkm.

    Gebrauchtgarantie habe ich folglich noch bis 05/25. Ob da eine Verlängerung der Werksgarantie überhaupt noch möglich ist, weiß ich nicht.

    Kosten Garantieverlängerung weiss ich leider nicht. Garantieverlängerung kann nach meiner Kenntnis bis zum Ende der Garantie abgeschlossen werden. Vielleicht fragst du am besten beim Händler noch mal nach.

    a) bei allen Bj. 2019 - 2022 häufiges Schadensbild (in seiner Werkstatt in unterschiedlichen Ausprägungen anzuschauen)

    b) innerhalb der Garantiezeit checken

    c) gfls. Garantieverlängerung

    d) Verstopfung bzw. partielle Verstopfung der Ölzufuhrdüsen e i n e mögliche Ursache. Diese werden natürlich vor Zusammenbau gespült.

    e) mittlerweile werden breitere Schlepphebel verbaut. Die sind mit den Shims nicht ganz easy zu montieren.


    Da das Thema mich bisher (noch) nicht direkt betrifft (2023 Bj. hatte bisher dieses Schadensbild bei ihm nicht), habe ich mir die Teile zeigen lassen und die Funktion grob erklären lassen. Tiefer eingestiegen bin ich nicht. Ich werde eine Garantieverlängerung vor Ende der 2 Jahre abschliessen.

    Ich war ja heute wg. der Batterie bei meinem Händler. Ich halte sehr viel von ihm, da er die Schwachpunkte von KTM-Motorrädern offen und direkt anspricht, obwohl er ausschliesslich KTM Motorräder repariert. Und er kennt sich nach mehr als 40 Jahren mit seiner Mannschaft wirklich sehr gut aus. Ende der Vorrede.


    Die hier im Forum behandelten Themen (z.B. Nockenwellen, Dichtigkeit Dash-board, Dichtigkeit Kühlerbefestigung) zeigte er mir vor Ort an Beispielen inkl. der von ihm unternommenen Lösungsansätze. Ich wollte ja wissen, was zum Thema Nockenwellen sich denn ändert, nach der eventuellen Reparatur. Zum Thema Kühler ist es nach seiner Meinung zumindest e i n e Möglichkeit, spezielle Schellen einzusetzen. Schwachpunkt nach seiner Aussage ist die Ausdehnung der Schelle bei höheren Temperaturen, daher setzt er - wohl auch von KTM empfohlen - seit neuestem Schellen ein, die bei höheren Temperaturen sich eben gerade nicht ausdehnen durch eine sie umgebende Schicht. Diese sieht auch geometrisch anders (sternförmig) aus. Dafür kosten diese Schellen auch deutlich mehr - so um die 12 €. Ob das für eure Fälle ebenfalls helfen würde, kann ich natürlich nicht sagen.

    ich weiss, es ist ein Verschleissteil - die Batterie. Meine ist nach ca. 1 1/2 Jahren ein wenig bombiert (km-Stand 22.700). Angekündigt hat es sich durch 2maliges Nicht-Anspringen, das ist unterwegs auf der Tour schon blöd. Seitdem habe ich immer ein Starterkabel dabei. Heute habe ich die Batterie gewechselt. Regler gemessen - scheint ok. Fotos von der leicht bombierten Altbatterie. Ich hoffe, man kann's einigermassen erkennen.



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    Meine hat jetzt 11.600 km drauf - keine Probleme. 2x Kette spannen, alle 1000 km ein wenig Kettenspray. Übermorgen geht's zur Inspektion, da wir Ende April nach Sardinien fahren - wir: 6 GSe und ich. 3 Tage bis Livorno, 6 Tage in Orosei, 3 Tage wieder nach Münster. Der Weg ist das Ziel. Da alle auf Strassenreifen fahren, lasse ich mir den Trailmax Meridian montieren. Ich bin froh, dass ich vorfahren darf...


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    Wenn man Glück hat reicht eine Schraube, die man in das Loch eindreht (kann man im Netz als sogenannte "Flickschraube" bestellen, 3 bis 4 € pro 10 Stück).


    Natürlich braucht man eine Zange (oder Leatherman), um das Corpus Delicti zu entfernen und eine Luftpumpe.


    Ich hatte das irgendwo in Albanien an der Grenze zu Montenegro. Mit dem so "geflickten" Reifen fahre ich immer noch, inzwischen mehr als 6 Tsd. km.

    ich hatte ein ähnliches Thema (ist natürlich aus der Ferne nur eine Vermutung) mit meiner 890 Adventure. Lenkerpendeln bei ca. 65 km/h. Mehrere vergebliche Versuche meines damaligen Freundlichen führten zu keinem Ergebnis. Er hat mir dann empfohlen auf eigene Kosten ein neues Vorderrad zu kaufen.


    Bis der KTM Händler in Senden - ein wirklich versierter Schrauber (meines Alters :rolleyes:) die Ursache fand: die Ritzelmutter hatte sich gelöst und wurde nur noch durch das Sicherungsblech gehalten. Dieser Händler hat mir erzählt, dass er alle neuen Motorräder vor der Auslieferung auf das Drehmoment an dieser Stelle kontrolliert.


    Selbst wenn es das nicht ist - dieser Laden ist m.E. eine besonders fähige Werkstatt, der auch eine weite Anfahrt lohnt.

    1. Ist die 890 Adventure langstreckentauglich, resp. für meinen vorgesehenen Einsatzzweck genügend komfortabel?

    Ich freue mich auf eure Inputs und Erfahrungsberichte!

    Hallo Schneeglocke,


    ich bin bereits mit dem Vorgängermodell (KTM 890 Adv. - alt :grins:) etwas über 20 Tsd. km gefahren, leider Totalschaden nach Unfall. Jetzt habe ich mir die "Neue" geholt und bin die letzten 13 Tage über 6 Tsd. km gefahren. Tagesdurchschnitt 483 km so gut wie keine Autobahn. In die Türkei und zurück über Rumänien, Albanien, Montenegro, Slowenien etc. mit auch einigen Geländeabschnitten.


    M.E. ist das Motorrad ausreichend komfortabel, die Sitzbank ist zwar relativ hart, bleibt aber so auch nach langen, z.T. sehr heissen Touren. Ich habe parallel noch eine R1250RT, da kann ich auch nicht viel länger drauf sitzen, ohne dass mir etwas weh tut. Das Fahrwerk der KTM ist ausreichend komfortabel und straff, vor allem wenn man das Federbein in der Zugstufe auf maximalen Komfort einstellt. Die Gabel habe ich auf der Werkseinstellung belassen. Die ist mir dann im härteren Gelände zwar 2x durchgeschlagen, dafür hatte ich dann auf den langen Strecken ausreichend Komfort. Beim Bremsen taucht sie allerdings schon ganz schön ein. Vielleicht stelle ich Zug- und Druckstufe doch noch ein wenig nach. 28136C1A-D6A4-4807-8DCF-3E711C75B7AD.jpg700607C3-98FA-4BEE-822E-F83C461CB9AC.jpg


    Begeistert bin ich von dem BUMOT Gepäcksystem, nach meiner Kenntnis das einzige, bei dem sich das Gestänge um den Auspuff krümmt. Die Taschen kann man am Gestänge abschliessen, die Innentaschen (seesackähnlich) dann mitnehmen. Was noch?: der bewährte Heidenau K60 Scout harmoniert super, neigt bei Hitze und engagierter Schräglage ein wenig zum Schmieren, bleibt aber (fast immer:grins:) gutmütig und hält superlange. Der Windschutz mit der neuen Scheibe ist ausserordentlich gut, viel besser als bei dem Vorgängermodell. Beim Vorgängermodell war die Scheibe auch ziemlich lömmelig. Die Kette habe ich ca. alle 800 bis 1.200 km geschmiert und bei 3.500 km einmal nachgespannt. Sie schlägt immer noch ein wenig, da brauch man halt etwas höhere Drehzahlen. Die Rückspiegel sind schön gross, aber schlechter als die alten, da sie bei über 5000 U/min so stark vibrieren, dass man nix mehr sieht. Kraftstoffverbrauch im Durchschnitt 4,2 ltr./100 km. Motor und Schaltassistent sind spitze, vielleicht bis auf den Sound, der natürlich nicht jeden begeistert. Tempomat ist m.E. auf langen Strecken fast schon Pflicht. Ausserdem habe ich mir die Reifendrucksensoren einbauen lassen und auch bereits benötigt. Auf einem recht anspruchsvollen Geländepass habe ich mir einen Metallstift in den Reifen geholt und rechtzeitig eine Warnmeldung erhalten. Na ja, vermutlich hätte ich es auch so bemerkt. Erstmals habe ich den Reifen nur mit einer Flickschraube geflickt - hat über 2 Tsd. km bis nach Hause gehalten...

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    Gruss, Jürgen

    890 Adv. 2. Versuch :zwinker: .


    Heute morgen habe ich die 2023 890 Adv. abgeholt. Ich bin nur ca. 330 km gefahren, da ich es mir einteilen muss. Die 1000er Inspektion ist erst am Mittwoch.


    Es ist alles ziemlich identisch mit dem Vorgängermodell, Windschutz vielleicht ein bisschen mehr und das Display kann ich etwas besser ablesen (altersgerecht...). Der Motor ist - wie auch beim Vorgängermodell - ein Gedicht, selbst wenn man nur im Einfahrmodus ist. Der SA scheint bei diesem Exemplar ein wenig zu hakeln, erstaunlicherweise am ehesten vom 4. in den 5. und vom 5. in den 6. Funktioniert dann besser, wenn man das Gas kurz wegnimmt. Werde ich bei der Inspektion ansprechen. Der Komfort ist für mich völlig ok: wenn man lösfährt kommt einem die Sitzbank ein wenig hart vor, wenn man nach ein paar hundert km absteigt, ist das immer noch so. Die km dazwischen machen mir eigentlich nicht so viel aus. Die Ergonomie ist für mich (1,73 m) ideal, mit meinen kurzen Beinen komme ich zwar nicht vollständig auf den Boden, aber bei dem leichten Motorrad reicht das. Das Bumot-Gepäcksystem ist nach meiner Meinung für dieses Motorrad wie massgeschneidert, aber das hatte ich ja vorher auch schon.


    Ende nächster Woche geht's los: wir wollen über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei zunächst nach Armenien, anschliessend nach Georgien, dann zurück. Wir sind zu viert - ich freue mich schon drauf.


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    Du weißt wegen dem Demo Mode? Das mach 1500 Kilometer alles weg ist? Wegen freischalten lassen im Anschluss...


    Mfg aus dem ? Österreich's!


    PS: Hab meine am Freitag geholt, Vorführer mit 700 Kilometer, Bus jetzt 180 Kilometer alles gut gegangen!?

    wie Andi schon schreibt: wird direkt bei der Übergabe freigeschaltet.

    "Ein Händler der keine neuen Motorräder verkauft sondern nur noch Inspektionen macht..." sagt doch schon alles...

    Hier hat auch ein Händler die Motorrad Sparte aufgegeben und macht nur noch Fahrräder... Begründung : er sieht 90% aller neu verkauften KTMs vor der 1000er mit einem Garantiefall/ Mangel wieder...

    Aber sammelt selber Eure Erfahrungen mit diesen Produkten....

    Blimp: ich wünsche Dir dass Du gesund wieder ankommst, das ist das Wichtigste...

    Und bin sehr gespannt auf Deine Erfahrungen mit "Ready to Race"...

    Bisschen viel reininterpretiert. Ich habe geschrieben: "fast keine neuen Motorräder verkauft". Hinzu kommt: dieser Händler ist ein echter KTM-Freak, seit über 30 Jahren. Der macht nix anderes - erst recht keine Fahrräder. Er kennt sich extrem gut aus, daher übt er auch deutliche Kritik an seinem einzigen Lieferanten. Viele KTM Fahrer aus der Umgebung lassen ihre Inspektionen und Reparaturen bei ihm machen, daher kann er wohl ohne grossartigen Neuverkauf mit seinen 4 sehr qualifizierten Monteuren leben. P.S.: bei uns ist die Dichte an KTM-Händlern nicht so gross.