Beiträge von thandd

    Mit den Taschen von Kriega gibt es keine Probleme bzgl. des heißen ESD. Auch im übelsten Gelände bleiben Sie da wo sie hingehören. Sehr rubust. Man kann bei Bedarf auch nur mit einer Tasche fahren. Ich habe eine 12l und eine 18l und bin damit sehr flexibel. Es gibt zudem Befestigunglaschen für weitere Gepäckstücke. Das System kann ich rundum empfehlen.

    Zustimmung. Habe von Mosko Moto Reckless 80 auf Kriega gewechselt. Sehr flexibel, deutlich leichter. Only light is right.

    Es gibt einen Zwischenstecker von RallyMotor in NL für die Euro5 Modelle, den habe ich auch verbaut in meiner 2021er, das Gemisch ist damit im Teillastbereich etwas fetter. Der Unterschied ist bemerkbar aber eben auch nicht enorm.

    Danke! Ich kenne diese Zwischenstecker (vom Mitlesen hier im Forum), und habe mir selber auch einen gebaut. Nur hatte ich nicht mitbekommen, welchen der Manuel verbaut hat.

    Klingt der Motor mit Zwischenstecker warmgefahren etwas weniger "hart"? Meine 2021er 690 Enduro klingt im Gegensatz zur früheren 2018er 701 Enduro (EU4) sehr "hart". Im Kaltzustand geht es noch, aber dann ... . Da sie ja beim Kaltstart vermutlich etwas anfettet, und die EU5 angeblich deutlich magerer laufen als die EU4, schiebe ich das harte Motorgeräusch auf die magere Abstimmung, und erhoffe mir von dem Stecker diesbezüglich Besserung.

    Bei Zündung an ist der Druck etwas unstetig. Ich prüfe das nochmal mit TuneECU. Aber ja, 3 bar sind zu wenig. Vielleicht ist auch mein Tester an der 0,6mm Düse scheisse. Die musste ich einkleben.

    Bei richtig funktionierender Pumpe ist der Druck konstant (zumindest schwankt mein ölgefülltes Manometer dann nicht).

    Wenn die Pumpe allerdings schon ein wenig gelitten hat, z.B. weil sie wegen eines schon alten, zugesetzten Filters immer unter hoher Last läuft, dann schwankt der außen messbare Druck. Der Druckregler begrenzt ja nur nach oben, kann aber temporär fehlenden Druck der Pumpe nicht ausgleichen.

    Ich habe hier 4 verschiedene Pumpen, von billig (20€) bis etwas teurer (120€). Meiner Meinung nach nehmen die sich nichts, zumindest nicht auf dem ersten paar hundert Kilometern. ;-)

    Bei defekter Pumpe: Das Originalteil von KTM würde ich mir für den Preis nie kaufen. Der Vorteil ist, dass man die ganze In-Tank-Anordnung einfach ersetzt. Aber zu welchem Preis! Nachteil anderer Pumpen: falls die Wellenschläuche beim Demontieren kaputt gehen, ist Ersatz schwer zu beschaffen. Ich habe vor 2 Jahren keine Quelle gefunden. Deshalb immer schön vorsichtig, und mit Wärme demontieren, wie es der Pirat in einem seiner Videos zeigt. Oder man muss auf einen Intankschlauch aus Gummi wechseln, der allerdings nicht so schön flexibel ist. Dann ist das Reinfummeln in den Tank schwieriger, und es besteht evtl. auch eine erhöhte Gefahr von vibrationsbedingten Undichtigkeiten im Tank.

    Sitzt der im Tank oder außerhalb?

    Das bei mir auf den Fotos oben ist der In-Tank-Filter, also der Ersatz für den Mahle KL97. Deshalb auch das Foto zum (Größen)vergleich.

    Ich habe aber auch in der Benzinleitung außen den kleinen Inline-Filter (das Hütchen) in der Kupplung ersetzt. Da gibt es vom selben Anbieter einen großflächigeren Metallfilter, der gleich als ein Teil der Schnellkupplung ausgeführt ist (im Bild der in der Mitte, wo SureShot drauf steht:

    Benzinfilter-3.jpg

    Benzinfilter-4.jpg

    Das Ganze war damals eine Macke von mir, weil ich ungeklärte Probleme hatte, und die Benzinversorgung ausschließen wollte. Eigentlich ist das aber wohl die Australian-Outback-Lösung, für extreme Zuverlässigkeit. Aber glaubt es mir, es ist auch nicht lustig, alleine im rumänischen Wald liegen zu bleiben.

    Husqvarna hatte von MJ 2017 bis MJ2020 die Hallgebervariante* eine Variante an der 701, die abhängig von der Stellung des Seitenständers Rechtecksignale unterschiedlicher Frequenz ausgibt. Dazu passende Dongle sind meist teuer. Der Stecker ist dreipolig in Reihe (nicht im Dreieck wie der im Bild oben gezeigte). Ich hatte mal für diese Version einen Notfalldongle gebaut, und im HQV-Forum beschrieben. Scheinbar haben aber Husqvarna und KTM zurückgerudert. Wie man am oben verlinkten Dongle sieht, passt er an die 701 von 2016 und an die von 2021. Das heisst, die scheinen bezüglich der Seitenständererkennung identisch zu sein. Da wurde/wird wohl wieder die Variante von früher verbaut. Im Dongle kann man bei dieser einfach einen Widerstand verbauen (2,2kOhm). Diese Modifikation wurde früher an diversen Stellen im Internet ausreichend beschrieben. 20€ für den Dongle scheinen mir dementsprechend teuer. Ich habe an meiner 21'er 690 Enduro auch den neuen alten dreieckigen Stecker, habe aber noch nicht untersucht, ob die Widerstandsvariante funktioniert. Davon gehe ich aber aus, da ich mittlerweile schon viele "billige" Dongle für die neuen Modelle als Angebot gesehen habe, während die für die Hallgebervariante* (z.B. von Vanasche) immer noch recht teuer sind.



    * Das musste präzisiert werden. Ein Hallgeber kann (als Magnetfelddetektor) auch früher oder jetzt verbaut (gewesen) sein, das weiß ich nicht. Aber bei der Variante der Modelljahre 2017-2020 der 701 (und verschiedener KTM auch anderer Baujahre) ist das Ausgangssignal der Gebereinheit (das Gegenstück zum Magneten) ein Rechtecksignal mit unterschiedlicher Frequenz, wobei dieses Rechtecksignal von der Gebereinheit selbst erzeugt wird. Die ECU erkennt anhand der Frequenz, und nicht einfach anhand einer gemessenen Spannung, die Seitenständerposition.

    Hi Thomas! Dein Druck Messgerät finde ich super! Ist das ein Manometer, das zwischen die 2 Schnellverschlüsse der Kraftstoffleitung eingesetzt wird (mit extra Leitung und Verschlüssen), oder? Die Düse verstehe ich dabei nicht, wo ist sie und wozu? LG Flo

    Hi Florian. Ich habe zwei Varianten. Auf dem (dritten) Bild ist die zu sehen, die ich im Fahrbetrieb einfach "einschleifen" kann. D.h.: Schnellkupplung am Motorrad öffnen, Messvorrichtung so wie sie zu sehen ist, zwischen die Originalschnellkupplung "einschleifen", fahren, messen. Die Schnellkupplung an meiner Messvorrichtung besteht aus einer CPC LCD17005V und einer CPC LCD22005V. Beide Teile sind aus Messing, und zur Originalschnellpupplung kompatibel. Die Messingteile sind etwas robuster als die originalen Plastikausführungen. Ich hatte sie (als Ersatz) herumliegen. Allerdings ist die Messung bei Fahrbetrieb wohl eher nicht nötig. Deshalb habe ich auch ein Schlauchstück mit einer 0,6mm Düse. Das montiere ich - für die zweite Variante der Messanordnung - an der Abgangsseite des Manometers. Auf der anderen Seite bleibt die LCD22005V. So kann ich in der Werkstatt den Druck messen: Schnellkupplung öffnen, Messanordnung anschließen, Düse in einen Behälter (Achtung, es spritzt/nebelt ganz schön stark), Pumpe ansteuern. KTM's Messwerkzeug, wie im Werkstatthandbuch schematisch dargestellt, dürfte so ähnlich funktionieren. @Weity hat mich überzeugt, dass die letztere (Werkstatt-/Düsen-) Variante die bessere ist, weil die 0,6mm Düse Vollast simuliert. Ich habe für die zweite Variante kein Foto.


    Grüße

    Thomas

    Hallo miteinander.


    Es gibt bereits mehrere Threads, in denen Benzindruckmessungen thematisiert waren (z.B. hier und hier).


    Ich habe mir auch eine Messeinrichtung gebaut (s.u.), und gemessen. Dabei verwirrt mich Folgendes: Mein Druck an der 701 Enduro ist laut Messung mit 0,6er Düse konstant 3 bar.

    Im Werkstatthandbuch steht bei mir (wie bei den anderen in den zitierten Threads auch): Solldruck 3,3..3,7 bar (also 3,5 +- 0,2 bar).

    Deshalb habe ich die Pumpe ausgebaut, und mit einer anderen, neuen Druckreglereinheit noch mal extern laufen lassen: 3 bar!

    Nun, was mich verwirrt: auf beiden Druckreglereinheiten steht: 3 bar, siehe hier:

    701EN-Benzindruck- - 4.jpeg


    Meine Manometeranzeige stimmt also mit dem aufgedruckten Druck überein, aber nicht mit dem Wert im Handbuch.

    Geht mein Manometer falsch? Ist die Pumpe mau? What's wrong? :denk:


    Grüße, Thomas


    Messeinrichtung: Manometer 7 bar, Glycerin-gefüllt, Schnellkupplung, 0,6mm Düse

    701EN-Benzindruck- - 3.jpeg

    701EN-Benzindruck- - 2.jpg


    PS: Da der Pumpen-Stromversorgungsanschluss der Druckregeleinheit ein 2poliger SuperSeal ist, und ich einige solche zu Hause habe, habe ich mir eine kleine Verlängerung gebaut, um den Stromversorgungsanschluss in den Batterieraum zu verlegen. An den Anschluss der Druckreglereinheit kommt man unterwegs in der Pampa so schlecht ran. Außerdem habe ich sowieso immer ein Stromversorgungskabel mit SuperSeal-Stecker an der Batterie angeschlossen, um da unterwegs bei Bedarf Ladegeräte oder anderes Zubehör anzuschließen. Wenn ich jetzt unterwegs mal Probleme habe, oder auch einfach nur Benzin abpumpen möchte (um jemand anderem zu helfen), trenne ich die Steckverbindung (Steuergerät-Pumpe) im Batterieraum, und schließe statt der ECU meine Stromversorgung von der Batterie an die Pumpe. So kann ich mit der Messeinrichtung den Druck messen, oder auch (ohne Düse) Benzin abpumpen. Auch in der Werkstatt lässt sich der Tank so elegant leeren.

    Hallo @Weity1980,


    ich sah/sehe bei mir eher den Anwendungsfall, am Motorrad in fahrbereitem Zustand den Benzindruck zu messen, um Fehler in der Benzindruckversorgung auszuschließen.

    Würdest Du in diesem Fall auch eine externe Düse verwenden, oder reicht es, das Manometer in den Benzinkreislauf - an der Schnellkupplung - einzuschleifen, und die Einspritzdüse als Last zu verwenden?

    Danke.

    Benzindruckmesseinrichtung - 2.jpgBenzindruckmesseinrichtung - 1.jpg

    .... aber halt nicht zulässig

    Das hat sich (seit diesem Jahr) geändert: jetzt sind beide, Vorder- und Hinterreifen mit Geschwindigkeitsindex T erhältlich (Webseite Heidenau). Ich habe sowohl CTA3 als auch K60 Scout auf der 701 gefahren. Da der K60 Scout universeller ist, und ich nicht so oft umrüsten möchte, bleibt der dauerhaft drauf. Falls ich mal wieder eine lange, reine Straßentour mache, nehme ich den CTA3.