Beiträge von Herzog390

    Erste Eindrücke nach etwa 100 Kilometern + Einbautipps:


    Das R1-Federbein mit der Öhlins-Feder 34/100 fühlt sich an der 2022er Duke 390 bei einem Fahrergewicht von rund 90 kg gut an. Ich hatte das Federbein mit dieser Feder gebraucht bei Kleinanzeigen erworben. Aufgrund der Schilderung hier im Forum hätte ich erwartet, dass ich aufgrund meines Gewichts auf die 105er Feder wechseln muss. Das empfinde ich aber nicht so. Habe die 100er Feder auch nicht sonderlich hart eingestellt.


    Im Gegenteil: Die Federvorspannung habe ich gegenüber der Lieferung reduziert - da hatte der vorherige Nutzer wohl andere Bedürfnisse. Außerdem habe ich die Länge des Federbeins auf das Minimum reduziert. Damit ist es immer noch 5 mm länger als das Original. Auch hier hatte mein Vorgänger eine andere Einstellung vorgenommen. Bei ihm waren es 15 mm mehr und damit stand die Duke so schräg auf dem Seitenständer, dass ich kein gutes Gefühl hatte.


    Jetzt hoffe ich mal, dass dieses Federbein so lange dicht bleibt, wie ich es bei den Japanern gewohnt bin. Das WP der 390er hatte mich und wohl auch einige andere bei seiner Haltbarkeit enttäuscht. Glücklicherweise war ich bei der Suche nach preiswertem Ersatz auf diverse undichte WP gestoßen, was mir eine Warnung war. Gleichzeitig verkaufte jemand die von mir erworbene Kombi Yamaha + Öhlins inklusive des TÜV-Gutachtens für die Einzelabnahme. Eine kurze Recherche brachte mich zu diesem Thread und ich habe direkt gekauft. Daher vielen Dank an alle, die sich hier eingebracht haben.


    Meine Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 310 € - hier die Details gerundet:

    • Federbein inkl. Öhlins-Feder 150 €
    • Farbe zum Aufhübschen des Yamaha-Federbeins 10 €
    • Einzelabnahme leider 130 € (mein Vorgänger hatte nur 80 € bezahlt)
    • Eintragung 20 €

    Zum Wechsel selbst:

    • Die Änderung lässt sich auch von Laien leicht machen.
    • Wir haben das Heck der Duke mit zwei Spanngurten an die Garagendecke gehängt, was sich aufgrund der freiliegenden Stahlrohre des Heckrahmens hervorragend machen lässt.
    • Die Demontage des alten Federbein ging problemlos.
    • Die 5 mm mehr Länge des Yamaha-Federbeins machten es notwendig, zum Einbau den Plastikkotflügel des Hinterrades zu entfernen. Das waren aber nur drei oder vier Schrauben und ging ganz leicht.
    • Bei der 2022er passt das Federbein mit dem Ausgleichsbehälter nach oben. Anpassungen an der Schwinge (abfeilen) sind nicht notwendig.
    • Wer ebenfalls wechseln möchte, kann nach meiner Recherche die Federbeine der R1 vom Typ RN32, RN49 und RN65 verwenden, weil diese identisch sein sollten. Das macht das Angebot recht groß, wobei man die Federbeine teilweise schon unter 80 € bekommt (allerdings noch nicht mit Öhlins-Feder).

    Habe vor rund zwei Wochen bei meiner 2022er Duke 390 das Federbein der R1 RN49 mit Öhlins Feder 34/100 per Einzelabnahme eingetragen bekommen. Allerdings mußte ich nix an der Schwinge abschleifen. Die minimale Anpassung oben am Federbein wird mit der passenden Farbe unsichtbar. Die Einzelabnahme sowie Eintragung in den Fahrzeugschein gab's zusammen für rund 150 €.

    Da das WP-Federbein meiner 22er Duke 390 leckt, will ich auch auf das der Yamaha R1 umsteigen. Das der RN49 ist bereits bestellt. Bei der Öhlins-Feder bin ich noch unsicher. Mein Fahrzeug wird von verschiedenen Fahrern genutzt. Gewicht der Beiden - jeweils mit Klamotten - 70 kg bzw. 90 kg. Ich schwanke zwischen der 100/ 105/ 110 Feder. Bin in dem Thema nicht so bewandert und finde bei erster Recherche unterschiedliche Federraten. Ist es zutreffend, dass es die Öhlins nur wie folgt gibt:

    1. 34/100
    2. 36/105
    3. 39/110

    Oder müsste ich bei allen drei Federlängen eine 34 Federrate suchen? Und welche Feder würdet ihr empfehlen, wenn die 390er überwiegend vom 90kg-Fahrer genutzt wird?

    Habe inzwischen auch von Gordon die Halterung für das alte Windschild bezogen, mit der man dieses an der 2023er Duke montieren kann. Er liefert Schrauben und Muttern mit. Allerdings drehen sich die selbstsichernden Muttern im 3D-Druck mit und leiern diesen aus. Ich kann nur dazu raten, diese Muttern durch Langmuttern zu ersetzen. Dann geht's prima.

    Nimm den originalen Halter, kürze den und mach den wieder dran. Habe ich die 390er meiner Tochter auch gemacht. Sieht originaler aus, aber trotzdem nicht so lang. Beiträge gibt es hier im Forum dazu mit Bildern.

    ... beispielsweise hier:


    Kettenrad mit 48 Zähnen für Duke 390 Baujahr 2022?


    Moin,


    ich benötige im 2. Gang mehr Druck am Hinterrad. Möchte kein kleineres Ritzel montieren und suche daher ein größeres Kettenrad, idealerweise mit 48 Zähnen statt der originalen 45.


    Habe im Netz recherchiert und bin fündig geworden. Vorsorglich habe ich den Verkäufer (offizieller KTM-Händler) gefragt, ob das zu verkaufende Kettenrad auf eine 2022er Duke 390 passt. Der verneinte und meinte, als einziges würde das Kettenrad mit der Artikelnummer 9051095104504 mit maximal 46 Zähnen passen.


    Nun gibt es beispielsweise ein Bagoros Kettenrad mit 48 Zähnen, allerdings nur bis Baujahr 2017.

    Hat von euch jemand einen Link für ein bei der 2022er passendes Kettenrad? Es muss nicht von Bagoros sein!

    Nunja, bei den Euro5-Modellen ist der Unterschied leider eher gering. Am meisten merke ich es in Schräglage nach rechts, ...

    Na dann immer schön rechts abbiegen!


    Falls der Verfassungsschutz dich dabei erwischt:

    Du kannst ja argumentieren, dass man mit dreimaligem Rechtsabbiegen auch nach links kommt. :lautlach:

    Mit 'ner 390'er über die BAB ballern?

    Wüsste nicht, wo ich das geschrieben habe.

    An unserer 390 ist der Originalauspuff.


    Ich wollte nur deutlich machen, das für den Fahrer eher der Fahrtwind kritisch für das Gehör ist und nicht der (Zubehör)-Endschalldämpfer.


    Du darfst mich aber gerne hier anmachen. Auf die Ebene lass ich mich nicht ein. Schönes Wochenende!

    Laut ist nicht laut. Ich fahre seit 20 Jahren Supersportler. Liebe deren kreischenden Sound. Fahre trotzdem lieber einen leisen Helm oder mit Ohrschutz. Warum? Weil zumindest für den Fahrer das Problem Lautstärke weder am Zubehör-Endschalldämpfer, noch am Luftfilter liegt. Viel entscheidender ist der Fahrtwind. Wer mal eine Stunde über die Autobahn geballert ist, kann ein Liedchen davon singen.

    Doch, habe ich. Bei den Fotos in meinem Beitrag vom 09.12.2022 sieht man, dass ein leichter Winkel nach oben vorhanden ist. Ich wollte nicht zuviel machen, damit der Halter am Ende nicht nach oben zeigt. Im untersten Bild von gestern mit dem Titel "Vorher-Nachher-Show" fällt der Knick durch die Abdeckung kaum auf. Muss die Tage mal den Winkel des Kennzeichens im eingefederten Zustand prüfen. Sollte aber im legalen Rahmen sein.

    Finale:


    Das Werk ist vollbracht. Metallrohr ist 12 cm kürzer und Abdeckung nur 11, damit man klemmen kann. Ist alles kein Hexenwerk. Etwas holprig fand ich die Kürzung der Abdeckung. Die passte beim ersten Schnitt in keine meiner Sägelehren. Habe daher von unten begonnen. Zwei Schnitte mit dem Dremel machten die Abdeckung selbst zur Sägelehre. Der Rest war dann schnell erledigt. Hier zum Nachmachen die Schritte in Bildern ...

    Besten Dank für die Fotos. Die kommen gerade rechtzeitig, denn in Kürze wird die Plastikabdeckung angepasst. Inzwischen ist das Metall um 12 cm gekürzt und unter Anpassung des Winkels neu verschweißt. Gestern habe ich das Ding frisch lackiert. Bislang sieht's gut und "unauffällig original" aus. :foto:

    Danke, das dürfte die Stelle sein, die ich in meinem Bild 03 gezeigt hatte.


    Wir haben - wie auf meinem Bild 01 zu sehen - das von dir beschriebene neuere Modell. Bin gespannt, ob der an diesem Modell vorhandene kleine Nippel dazu führt, das der Blinker nach der Winkeländerung am Stahlrohr zu sehr nach oben zeigt. Ggf. hilft Nippel Weg oder Loch erweitern.

    Hallo zusammen,


    inzwischen steht auch in meiner Garage eine Duke 390. Der Kennzeichenhalter soll wie hier im Thread beschrieben gekürzt werden. Abgebaut habe ich den Krakel bereits. Vorher habe ich noch vermessen, dass eine Kürzung um 15 cm bei meinem Gewicht zu viel ist. Rund 12 cm bei Anpassung des Winkels sollten aber drin sein. Wenn ich auf dem Fahrzeug sitze, beträgt der Originalwinkel des Kennzeichenhalters etwa 17, gerundet also 20 Grad. Zusätzliche 10 Grad würde ich gern umsetzen. Dann komme ich in die Nähe der zulässigen 30 Grad, hätte aber noch etwas Reserve.


    Allerdings habe ich noch Fragen zum Umbau:


    1. Verlasst Ihr Euch für die Fixierung der gekürzten Plastikabdeckung des Kennzeichenhalters ausschließlich darauf, dass diese durch doppelten Löcher bei den Blinkern erfolgt – also durch die Montageschrauben sowie die zusätzlichen kleinen Nippel (Bild 01)? Oder habt Ihr die Abdeckung zusätzlich im oberen, fahrzeugnahen Bereich (Bild 02) irgendwie fixiert? Beispielsweise könnte man das Stahlrohr 1 cm mehr kürzen als die Abdeckung. Den verbleibenden Überstand der Abdeckung vom 1 cm könnte man dann zwischen der verbleibenden Plastik-Montageplatte und dem Stahlrohr klemmen.
    2. Bei der Änderung des Winkels habe ich die Befürchtung, dass die Abdeckung nicht mehr sauber auf das Stahlrohr passen könnte. Ich stelle mir die Änderung so vor, dass man den entfallenden Bereich des Stahlrohres auf fahrzeugabgewandten Seite im rechten Winkel abflext. Bei der fahrzeugnahen Seite (Bild 03) würde ich nicht 90 Grad flexen, sondern unter zusätzlicher Berücksichtigung der zu korrigierenden 10 Grad. Dann sollte es beim Zusammenschweißen passen. Habt Ihr das auch so an der von mir markierten Stelle gemacht? Falls nicht: Wie und an welcher Stelle sonst? (gerne mit Detailfotos)

    Grds. kann man so ein Zündschloss schon selbst wechseln. Kenne es von der Yamaha R6 RJ03, bei welcher der Hersteller auf Nummer Sicher gehen wollte. Das Schloss ist dort mit Abrisschrauben fixiert. Es wurde also im Werk verschraubt und dann die Köpfe weggebrochen - quasi als Diebstahlschutz. Für den Ausbau des Schlosses kann man mit dem Dremel in die verbliebenen Stummel der Abrissschrauben Schlitze fräsen und die Schrauben dann ausdrehen. Man ersetzt sie bei Einbau durch ganz normale Schrauben.


    Das Schloss der Duke 125 sieht auf den Verkaufsportalen dem der R6 recht ähnlich. Insofern könnte es auch bei der KTM so funktionieren. Wenn du denn ran kommst, was bei eingeschlagenem Lenker und verriegeltem Schloss schwierig sein könnte. Kommst du an die Schrauben?