Beiträge von HD666

    Ich hab mir deinen #1681 nochmal durchgelesen, vielleicht steh ich auch auf dem Schlauch...

    Schräglage von geschätzten 30 Grad bereits auf der Kante,

    hinten auf die Kante fahre, was hält mich dann eigentlich vorne noch auf der Strasse?

    Woher weißt du das? Rein von der Optik der Rundung, gefilmt, etc.?



    Die Bilder #1683 sollen verdeutlichen das bei der Triumph das Profil weiter über die Flanke (zur Radmitte hin) gezogen ist?

    Ja, die haben nicht alle die gleiche Rundung. Aber bei 30° ist ein moderner Tourenreifen noch lange nicht am Limit. 90/90 hat der Reifen?

    Kann das evtl. was mit deiner Fahrwerksabstimmung zu tun haben.

    Der Sahara war damals ein super Reifen. Ob der weiterentwickelt wurde und heute noch mithalten kann wäre einen Versuch wert. Unterschiedliche Reifenpaarungen sind auch in D erlaubt.

    Ich finde das kommt auf den Reifen an. TM Raid und STR haben bei mir fast out of the Box funktioniert und hatten auch später ohne groß warmfahren grip. Der E07+ und der aktuelle Scout hingegen benötigen einfahren und Betriebstemperatur.

    Frag doch mal bei den örtlichen Mopedwerkstätten nach einem Tipp. Ansonsten fand ich den Beitrag #16 hier von Panda890 mit dem Schraubstock (bitte Schonbacken oder Holz beilegen) recht gut.

    Den TKC 70 hatte ich auf der 790 noch nicht und Vergleiche von anderen Mopeds, Reifendimensionen sind nicht Aussagekräftig.

    Der Raid is sehr gut bei Nässe, macht auch auf trockener Straße spaß und ist den Fahrleistungen der 790/890 gewachsen. Man darf halt nicht erwarten das er die Präzision, Laufruhe, Performance eines reinen Straßenreifens hat. Im Gelände macht er auch einen guten Job, Seitenführung und Grip passt. Auch hier darf man nicht die Ansprüche eines AX41, Anakee Wild, TKC 80, etc. haben. Wer sich's wirklich richtig im Matsch geben will, is meiner Ansicht nach sowieso mit allen hier genannten Reifen und auch einer Reiseenduro falsch bedient. Stollenreifen haben mehr Verschleiß und Laufleistung generiert man, falls gewünscht, rechts mit dem Spaßdrehregler.

    Sorry Hawkeye, das deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen. Der kann im Gelände nix und die flotte Gangart ma er auch nicht. Da sind die beiden vorher genannten Reifen in beiden Bereichen besser. Der Scout schränkt die möglichen Fahrleistungen der 790/890 ein. Was bleibt ist ein guter Tourenreifen für zügiges fahren mit hoher Laufleistung (je nach Gashand).

    Wenn du vom Pirelli Scorpion Trail II kommst und vorher keine Erfahrung mit Stolle gemacht hast würde ich den Scorpion Rally STR oder Endurotrail + nehmen. Die können zwar im Matsch nix, reichen aber für trockenes, leichtes Gelände und fahren sich noch ähnlich wie ein Straßenreifen. Der Umstieg auf eine "gröbere" Stolle is onroad schon mit wesentlich mehr Abstrichen (hineinkippen, Haftung, Nasshaftung, Lautstärke, gehoppel, etc.) verbunden. Der Dunlop Raid is so die Zwischenstufe von den vorher genannten zu den gröberen Stopplern.

    Falls es dir Hauptsächlich um "Offroad" geht und du nur selten über 140 fährst würde ich erstmal ein 15 Ritzel ausprobieren. Kostet fast nix und hebt die Drehzahl bei langsamen Passagen in einen Bereich in dem der Motor "runder" läuft.

    Du kannst beim Mapping z.B. im teillastbereich oder schiebebetrieb eine fettere Abstimmung machen damit der Motor in niedrigen Drehzahlen besser läuft oder ein konstantfahrruckeln weg is. Oder mehr Leistung z.T. auf Kosten der Haltbarkeit generieren. Selbiges lässt sich auch mit einem Power Commander oder Cober machen. Wird zwischen gesteckt.

    Beim Hersteller wird nicht jeder einzelne Motor auf dem Leistungsprüfstand optimiert. Das Mapping wird als Kompromiss zwischen Fahrbarkeit, Leistung, Haltbarkeit und vorallem Einhaltung der Abgasnormen abgestimmt. Ich persönlich lasse alles so wie es von den KTM Ingenieuren entwickelt wurde. Die haben sich schließlich auch was dabei gedacht und den Motor nicht ohne Grund so abgestimmt.

    Ich würd einfach mal bei ein paar freien Werkstetten anrufen, da kennt bestimmt jemand nen Felgenfachmann. Wird ja bei Motocross und Oldtimerrestauration auch öfters benötigt.

    Was erwartest du dir bei der Bremsscheibe wenn die schon so heftig klappert. Da wird's wohl auf ne neue rauslaufen.

    Habe die Lösung. Wer das Risiko nicht eingehen möchte, dass bei seiner KTM irgendwas, warum auch immer kaputt geht und er das vielleicht selber zahlen soll, der möge sich doch bitte KEINE KTM kaufen.

    Richtig, das Teil fährt echt geil wenn es läuft. Du kannst jetzt aber nicht voraussetzen, dass sich jeder begeisterte Käufer nach der Probefahrt in sämtliche Probleme einliest. Als ich meine gekauft hab, hatte ich auch extra nochmal 2 Jahre Garantie abgeschlossen, da KTM kommuniziert hat nach einem einmaligen Nockenwellentausch mit überarbeiteten Teilen wäre das Thema Geschichte. Die Orangen wollen ein Premiumhersteller sein, die Kommunikation, Kullanz und die Problembehebung wird dem bislang nich gerecht.

    Es ist kein Problem das KTM immer noch Nockenwellen verbaut die bei manchen nicht mal 24t km halten und dann eine Reparatur von einigen tausend Euro auslösen ??? :sehe sterne:


    Bei fast jedem Japaner und ganz vielen anderen Marken kann ich den Service ruhigen Gewissens selbst machen, weil die keine solch gravierenden konstruktiven Schwachpunkte haben. Somit bin ich garnicht auf die Garantie, Gewährleistung oder Kullanz angewiesen.

    Wäre ja noch schöner gewesen wenn dich KTM, bei vermutlich allen Service beim Freundlichen, auf den Kosten hätte sitzen lassen. Somit zeigt sich, das Problem ist immer noch nicht endgültig vom Tisch. Was sich weiterhin auf den Werterhalt auswirken wird. Zudem sind vermutlich alle angeschmiert, die nach einigen Jahren zu einer freien Werkstatt wechseln oder selbst Hand anlegen.

    Ein Video wird den wahren Sound nie wiedergeben. Das der Serienauspuff irgendwan ab 25t km aufwärts besser klingt stimmt. Kommt aber trotzdem bei weitem nicht z.B. an den Storm hin wenn der mal etwas eingefahren is. Der kostet gerade mal 260 oder mit Glück noch ne Ecke weniger. Bei dem Umbau des Originalendtopf erlischt die BE, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.