Beiträge von HD666

    Offroad kann der Reifen in 150/70/18, 90/90/21 nix was man mit einem 90/10er oder 80/20er Reifen nicht genauso fahren könnte. Die relativ große Profiltiefe von 13 mm am Hinterrad wird durch den Mittelsteg ab dem 150er völlig unbrauchbar. Auf trockenem Schotter sehr wenig Haftung, sobald es leicht matschig wird ist es erwartungsgemäß völlig vorbei. Das geringe Negativprofil neben dem Mittelsteg setzt sich sofort zu und schleudert sich schlecht frei. Der Vorderreifen bietet keine Seitenführung wodurch Lenkimpulse eher zur nett gemeinten Richtungsempfehlung werden.

    Onroad lässt sich der Reifen auch bei Nässe gut und flott bewegen. Die Kurvengeschwindigkeiten sind gut, beherztes Reinbremsen und Rausbeschläunigen mag er nicht. Längeres Kurvenjagen bei der Pässehatz quittiert er nach einiger Zeit mit schmieren am Hinterrad. Die Haftungsgrenze hat er immer schön angekündigt und läuft für einen "Stoppler" bislang sehr rund und leise. Bei flotter Gangart lässt die Profiltiefe gut Federn, somit wird die Laufleistung meiner Ansicht nach hauptsächlich durch die hohe Profiltiefe erzielt, den Nutzen des Mittelstegs sehe ich fraglich.

    Ein guter Reifen für eine Nordkaptour oder für Weltenbummler, onroad zum zügigen touren gut, offroad mit starken Einschränkungen. Auf weniger potenten Bikes als der 790 ADV dürfte sich der Scout wesentlich woher fühlen. Bei der Kati regelt die Traktionskontrolle im Straßenmodus bei entsprechender Gangart eigentlich permanent. Ohne TC zeigt sich allerdings noch Spielraum bis zum Drift.


    Die Risse im Profil habe ich auch

    Was ein 💩. Die Schlauchschelle war natürlich genau so verdreht, dass man von unten nicht mal mit ner flexiblen Welle gerade draufkommt. Also Kühler anheben, so kann man sich auch den halben Tag um die Ohren schlagen. Liebend gerne hätte ich fünf Euro mehr für vernünftige Kühlerschläuche und Schlauchschellen bezahlt Herr Pierer.

    Mein Kürbis is mal wieder Inkontinent (siehe Bilder). Das Kühlmittel läuft im Bereich des linken Krümmer am Motorblock runter in den Motorschutz. Ich habe die Schlauchschelle in Verdacht oder gibt es sonst noch bekannte Problemstellen? Wie komm ich am "einfachsten" zum nachziehen an die Schlauchschelle?

    Und du willst jetzt nach 24,5. km den Kettenspanner gegen einen originalen ersetzen, was erwartest du dir davon? Die Motoren klingen alle neu vom Händler als würde man eine Kiste Schrauben die Treppe runter werfen. It's not a failor but a Feature ...

    Hier schon mal geschaut.

    Bremsscheibe Motomaster und organische Bremsbeläge würde ich dir empfehlen.

    Denen ist es in der Regel wurscht ob die Bremse fest is, Fett auf der Achse oder das Radlager defekt. Der Auftrag lautet neues Gummi auf die Felge. Mit viel Glück gibt's bei Abholung noch den Hinweis "Bremsbeläge, etc.". Is mit Sicherheit nicht bei allen so, aber bei vielen. Rechnung kassiert, nach mir die Sintflut.

    Um die Ursache einzugrenzen wäre z.B. ein Gabelgleitmittel möglich.

    Gabel-Gleit-Verbesserer - hks-czech.de

    Kann man es kurzfristig auch mal mit Silikonspray versuchen. Meinen Erfahrungen nach haben einfach viele WP Gabeln ein "schlechtes" losbrechmoment. Bei der 1290er oder Suzuki Vstrom 800de z.B. konnte ich dieses nicht feststellen.


    Mag sein, dass es auch Ferigunstolleranzen an den Radnaben und Höhenschlag der Felgen ab Werk gibt.


    Auch Reifen können unrund laufen und einen Standplatten gab es schon immer. Keiner weiß wie lange die Kiste beim Händler oder im KTM Lager auf der Stelle stand.

    Den vorderen Raid hab ich heute gegen den Scout getauscht. Er hat 12163 km bis knapp unter die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe gehalten. Onroad war er bis zum Schluss sicher fahrbar, allerdings mit weniger Fahrspaß. Er kippt gegen Ende in Schräglage und mag nicht mehr ganz auf die Kante. Natürlich ziemlicher Sägezahn (bis zum abschleifen #186) wie üblich.

    Das "gehoppel" hab ich seit 56K km, die Bremsscheibe is jetzt zwar langsam fertig, hat aber davon keinen Schaden davongetragen. Die WP Gabeln von KTM sprechen laut meinen Erfahrungen Probefahrten) immer hölzern an, kein Vergleich zu Wilbers, Öhlins, etc., selbst Kayaba Serienkomponenten können das wesentlich besser (bezieht sich nicht auf Offroad- Performance sondern rein auf sämiges Ansprechverhalten).

    Du brauchst in der quadratischen Platte hinter dem Vibrationsdämpfer eine Bohrung in der Mitte, hab ich das richtig verstanden? Wenn die Platte aus Metall ist kann dir da jeder Schlosser ein Gewinde reinschneiden, wenn du das nicht selber kannst. Bei Kunststoff durchbohren, Schraube und Mutter mit Beilagscheibe und Schraubensicherung.

    Bislang leider wenig aussagekräftig, das gezeigte war auch mit dem "alten" TKC möglich. Mal sehen was noch an Infos kommen, vermutlich besser Nässegrip, etc.

    Hallo Coxsone, die Fussrasten sind nicht tiefer. Dadurch das sie länger sind entsteht, insofern man den Fuß außen aufsetzt, ein größerer Hebel. Wodurch das Handling durch Gewichtsverlagerung wesentlich spielerischer wird. Zudem bieten sie im Vergleich zu den SW-Motech (keine Zacken) wieder wesentlich mehr Grip.

    Auf was wolltest du mit hoher Sitzbank hinaus? Ich fahr die TT in hoch.

    Das hätt ich schon lang machen sollen, Offroad ein ganz anderer Planet als die vorherigen. Nur der Schräglagentest bei gutem Wetter steht noch aus.

    P.S. vielleicht klappt's jetzt auch ohne Dongle mit dem Seitenständer.

    Ich weiß, die sind nicht tiefer und außerdem gibt's ja noch..... . Aber die haben ABE.

    Von links nach rechts: SW Motech EVO, KTM Factory rally, Serienraste.