Hallo,
Nachdem ich nun rumgesucht habe und nichts wirklich passendes gefunden, mal hier die Frage was es sein könnte bzw. wonach ich mal sehen sollte.
Folgende Vorgeschichte:
Meine SD hatte ja irgendwelche ominösen Elektrikprobleme wodurch sie schlussendlich gar nicht mehr an ging, weshalb sie für 2 Wochen bei meinem Freundlichen stand. Der hatte alles geprüft (Kabelbaum, Einspritzdruck, Sicherungen, Zündkerzen, Steckverbindungen, ...) aber nichts gefunden, also hat er sie mit zu KTM genommen. Die Jungs dort haben wohl 2 Stunden dran rumgeschraubt und dann lief sie wieder. Was sie genau gefunden/verändert haben, haben sie jedoch nicht gesagt.
Voller Freude dass sie wieder läuft hab ich gestern Abend eine Runde gedreht - zumindest so lange bis zunächst die Akku Lampe anging, dann die FI Lampe, schließlich die Tanklampe (was quark war, denn erst 60km vorher vollgetankt) und die gute 3 km später vollends ausging und sich nicht mehr starten lies. Während ich also auf mein Taxi gewartet habe, hab ich die Gelegenheit beim Schopf und das Bordwerkzeug gepackt und bin so die üblichen Verdächtigen die man unterwegs kontrollieren kann durchgegangen. Sicherungen: Alle ok, nicht durchgebrannt (habe jedoch hier gleich mal Testhalber die Sicherung im Bugspoiler getauscht durch die Mitgeführte). Steckverbindungen auch ok. Auf der Suche hab ich sie natürlich immer mal wieder starten wollen zum testen ob's nun an irgendwas lag. Ergebnis: Akku tiefentladen.
Schließlich hab ich auch den Fehler gefunden. Die KTM-Jungs haben vergessen den 2. Kabelschuh auf den Minuspol der Batterie zu schrauben. Der lag quasi nur dahinter - kein Wunder dass der Akku langsam aber sicher leer wurde. Das hat meine Laune nicht gerade angehoben.
Ich hab den Akku über nacht geladen und wollte heute Morgen eine Testrunde fahren. Zündschlüssel rumgedreht - Kombiinstrument bleibt aus (Lichter sind jedoch an). Notschalter ist auf "on" gewesen. Gut, Notschalter auf "off" und wieder auf "on" gestellt, siehe da, sie läuft. 15km gefahren, auf einen Parkplatz raus und Tanken simuliert. Sprich, Maschine aus, kurz warten, anmachen. Das wollte sie aber erstmal nicht - Kombiinstrument startet normal, N und Öldrucklämpchen leuchten (soweit alles normal), Zündknopf drücken - Maschine aus. Noch ein Versuch. Dieses mal leuchteten weder das N noch die Öllampe. Nächster Versuch. Maschine springt an. Gang einlegen, Maschine ist aus. Nächster Versuch, klappt, losfahren.
Danach ging's leicht den Berg runter, bei 80km/h geht mir die Maschine unter dem Hintern aus und direkt wieder an - seither keine Probleme mehr. Bin dann noch mal 35km weitergefahren, Akku-Spannung daheim geprüft (13.7V) und für OK befunden. Mehrmals probiert die Maschine zu starten - alles EInwandfrei. Nach dem 5. oder 6. Start ist die Akkuspannung auf 12.7V gesunken. FInde ich auch so weit noch i.O.
Irgendjemand eine Idee was ich noch prüfen sollte? Kill-Off Schalter aufschrauben und reingucken ob der einen Wackler hat?
So macht das dieses Jahr einfach keine Freude. Ich wollt nun endlich eine längere Tour fahren am WE, aber bei dieser Unzuverlässigkeit fährt immer der Zweifel mit, ob ich nicht liegen bleibe.
Grüße