Beiträge von CaptainChrom


    Hi Michael,


    danke für das Angebot. Ich hab mir jetzt erstmal bei Louis den Nieter austauschen lassen und probiere es nochmal mit dem. Falls das wieder nix werden sollte komme ich vllt. auf das Angebot zurück. Dann überzeuge ich mich mal persönlich vom Rothewald Nieter und kauf ihn mir dann selbst.


    P.S.: wie meinst du das "die Lasche sollte noch Spiel haben? Die Lasche habe ich sofort als allererstes Mit einer Zange aufgedrückt bis sie die selbe Breite hatte wie die ab Werk vermieteten Laschen. Steht so in der Anleitung vom Craft-Meyer. Macht man das beim Rothewald anders?

    Moin Michael, das auf dem Bild da ist nicht mein Nietstift, sondern der Kopf des Abziehers den ich gekauft hatte um mein Ritzel abzubekommen. Das Bild bezieht sich nur auf die off-topic Unterhaltung über Leute die sich zu viel/zu wenig an Vorgaben halten aus #8 und #9.


    Mein Nietstift ist in #5 zu sehen. Der ist vorne unbeschädigt. Den hat's halt so weit ins Gehäuse gedrück, dass vmtl. der Trennstift auf der Rückseite auf die Hälfte der Länge zusammengepresst wurde.

    Zum Vernieten selbst macht DID keine Angaben zu Anzugsmoment oder mm Nietkopf-Aufspreizung.

    Es gibt ein Dokument zu den Ketten, wo die Aufspreizung genannt wird. Normmaß ist bei allen Ketten 5,5-5,8mm außer bei ein paar 525 Ketten, da ist es leicht höher. Aber das man das Werkzeug bis zum Aufliegen auf der Lasche aufpressen muss macht die Handhabung natürlich noch leichter.


    Wenn das Craft-Meyer eigentlich eine 1:1 Kopie sein soll verstehe ich nicht was die erheblichen großen Unterschiede in der Anleitung sollen.

    Also wenn der 10 mal hält wäre das optimal. Das wären dann ganze 300.000km bei der ZVMX. Praktisch ein ganzes Leben.


    Naja, dass muss man schon differenziert betrachten. Gehen tut es schon, nur ist es halt natürlich bequemer, wenn du exakte Vorgabe hast an die du dich halten kannst. Du ziehst ja auch keine Schraube nach Gefühl an, sonst nimmst den Drehmomentschlüssel und die Betriebsanleitung zur Hand.

    Wenn du bei einem Nieter nur ein einziges Mal ansetzen muss und weißt dass du dann durch bist, ist das definitv ein Kaufargument.

    Ich musste gestern meinen Messschieber bestimmt 30 mal in die Hand nehmen. Irgendendwann nervts einfach.


    Und weiterhin sind mir diejenigen Lieber die zu vorsichtig sind, als die Idioten die einfach ohne Nachzudenken ganz nach dem Motto "Im Chemieunterricht hab ich gelernt, Alkohol ist ein Lösung" vollkommen gefühllos an die Sache rangehen und dann alles kaputt machen.

    Der erste Abziehers den ich bei Louis gekauft habe war bereits benutzt und schlimmer durch Fehlbenutzung komplett zerstört. Als ich das gesehen habe war ich komplett auf 180. Welcher dumme Vollidiot setzt eine konische Spitze auf ein gerades Loch auf und glaubt dass das so funktioniert. Man muss doch wohl mitdenken können... Und welcher noch größere Vollidiot packt den Müll einfach wieder in den Verkauf. Das ist ja mal ne absolut Frechheit.


    Außerdem wenn sich jemand der viel schlauer ist als man selbst die Mühe macht die optimalen Vorgaben zu erstellen, dann wäre man doch dumm, sie sich nicht zu nutze zu machen.

    Vllt. hab ich auch einfach nur ein Montagsmodell erwischt. Die Bewertungen bei Louis sind ja auch sehr durchmischt. Manche sind komplett zufrieden, bei anderen ist das Ding wie bei mir beim ersten Verwenden schon Schrott.

    Ich geb dem Ding mal noch ne Chance, weil mir die Handhabung so gut gefällt und das so preiswert ist und lass es mal austauschen.


    Das Ding ist, ich hab ja nicht wie nen wilder da einfach 50Nm draufgehauen, sondern erstmal nur 25, und da wurde die Niete halt 0mm aufgeweitet und dann habe ich mich in 5-6 Schritten langsam rangetastet. Dass der Nietstift kaputtgewixxt wurde ist mir erst nach dem Kommentar von ghost2 aufgefallen.

    Auf jeden Fall besser als Antiquietschpaste. :Daumen hoch:


    Keramikpaste oder Kupferpaste sind auch Optionen.

    Anti-Quietschpaste ist Keramikpaste


    Das ist einfach der Marketingbegriff, den LM gewählt hat. Das Zeug hat exakt die selben Eigenschaften wie "gewöhnliche" Keramikpaste - schließlich ist es ja genau das.

    Du schriebst Rothewald, meintest aber wohl Craft-Meyer?

    Also etwas das nach einem einzigen Nietvorgang komplett zerstört ist, ist für mich Schrott...


    Wenn's nicht schon schlimm genug wäre, dass der Nietstift beim ersten Vorgang des Nietens was schonender ist als das trennen den Geist aufgibt, er hat dabei noch das gesamte Werkzeug unbrauchbar gemacht :Daumen hoch:


    Ich werde bei der nächsten Kette wahrscheinlich einfach zum originalen DID Mieter greifen. Die anderen Kosten zwar gleich viel und können auch andere Marken vernieten, aber ich kaufe eh ausschließlich DID von daher ist das für mich nicht relevant. Und mir gefällt die Handhabung und die kompakte Größe.

    Schau mal in die Bewertungen bei Louis. Das Teil hatte ich vor langer Zeit auch mal, für mich Schrott.

    Du brauchst mehr Drehmoment, weil sich das Teil verformt.

    Junge Junge. Beim Blick auf die Produktbilder merke ich, dass mein Nietstift fast vollständig in den Metallkörper eingefahren ist... D.h. den Trennstift hab ich praktisch auf die halbe Länge komprimiert... Wie können die so einen Scheiß verkaufen...


    Die Rothewald und Kellermann Werkzeuge finde ich von der Handhabung zu kompliziert, wenn dann hole ich mir einfach das Original KM500R von DID.

    Die Handhabung ist halt super geil. Es gibt nur eine Lasche die sich leicht aufsetzen lässt und beim vernieten kann mit einem Drehmomentschlüssel ran um konsistenten Kraftaufwand zu gewährleisten. Kein Gefummel wie mit dem Kellermann und kein wildes Ratespiel mit mehrmaligem Nachmessen wie beim Rothewald - das hatte ich nämlich gestern und das war echt nervig.

    Ich ziehe die Mutter schon immer mit eingelegtem 1. Gang an,

    und nein, ich hatte isher bei keinem bike einen Getriebeschaden :Daumen hoch:

    Das hätte ich auch so gemacht, aber die Maschine Stand wegen dem Einstellen der Kettenspannung schon auf dem Seitenständer und das Moped hätte sich durch das Anziehen vom Acker gemacht. Und ich war zu faul und müde um es wieder auf den Hauptständer zu stellen... Lektion gelernt :grins:


    Ich denke wenn Leute von Getriebeschäden bei eingelegtem Gang sprechen, meinen sie diejenigen, die mit dem Schlagschrauber rangehen, weil sie ihre Kette zuerst getrennt haben.

    Wenn man das mit ner langen Ratsche macht spricht wirklich nichts dagegen.

    Ob man das Ritzel, über die Mutter sofort dreht, oder es von der Kette die am Rad hängt drehen lässt (Motorbremse) macht ja keinen Unterschied. Wenn sich die Welle dreht während der Motor aus ist, ist das ja nicht schädlich. Der Anlasser macht ja nix anderes.

    Alles klar, dann muss ich wohl die Schraube nochmal lockern und wieder anziehen. Hab das gestern Nacht gemacht während ich halb über dem Moped hing um die Hinterradbremse zu treten. Da war dann der Winkel in dem ich den Drehmomentschlüssel gehalten habe sehr komisch. Wäre ich mal bloß nicht zu faul gewesen und hätte den Hebel mit nem Schnellspanner fixiert wie beim ersten Mal. Tja Abkürzungen sind manchmal eben Verlängerungen.


    Und ich gehe mal davon aus, dass das Loctite über die Nacht schon ausgehärtet ist und ich das auch erneuern darf.

    Der DID-Nieter hat eine Drehmoment-Angabe von 25Nm, bei dem Louis-Teil reicht das aber absolut nicht aus, da passiert rein gar nix.

    Ich hab 50Nm gebraucht um überhaupt mal ne messbare Spreizung zu erzielen.

    Die liegt aber "nur" bei den 0,2mm die auch auf der Anleitung des Nieters genannt werden, also bei einer Aufspreizung von 5,1 auf 5,3mm.

    DID selbst gibt aber ein Zielmaß von 5,5-5,8mm an. Die werksseitigen Vollnieten haben auch alle 5,5.

    Was ist nun richtig?


    P.S. wie kriege ich den Stift im Werkzeug wieder raus um ihn zum Trennen umzudrehen? Der steckt da ziemlich fest drin und zumindest mir ner gewöhnlichen Zange hatte ich keine Chance. Da ist ja noch ein kleines Loch im Gewinde, hat das was damit zu tun?

    So sieht das doch nach was aus. Da ich nix besseres zur Hand hatte und das praktisch auch nur gewöhnliche Keramikpaste ist, habe ich Liqui Moly Bremsen Anti-Quietsch-Paste genommen.


    Die gefällt mir von der Verarbeitung aber überhaupt nicht. Die Dünnflüssigkeit finde ich gut, aber die ist zu klebrig und zieht Fäden, wie der Käse einer Pizza, ist schon nervig...

    Am liebsten hätte ich was mit der Konsistenz von Loctite, oder Mehrzweckfett, das lässt sich immer super mit dem Finger aufbringen. Habt ihr da Empfehlungen?


    P.S.: kleiner Exkurs:

    Wenn ich eine Schraube mit dem Drehmomentschlüssel anziehe und aufhöre bevor es knackt, und es dann beim nächsten Ansetzen knackt ohne das sich die Mutter bewegt, was habe ich dann für ein Drehmoment erreicht? Wahrscheinlich etwas weniger als geplant, und es knackt weil das Losbrechmoment leicht höher ist als das Anzugsmoment?

    Aber nichts für ungut. Fragen die nicht ins Konzept passen, sind wohl nicht erlaubt.

    Wenn die User nicht so allergisch gegen Dinge reagieren würden, die deinem Moped schaden, dann wärst du im falschen Forum.

    Eigentlich müsstes du dich freuen. Deine Ausgangsfrage wurde beantwortet; der Begrenzer der 790 wird nicht für "zu stark" befunden, und du hast noch einen Hinweis bekommen, der gut für die Haltbarkeit deines Motors ist.


    Wenn du das wirklich willst, wird dich niemand davon abbringen im Begrenzer zu überholen. Aber wenn so viele, so vehement davon abraten, dann muss dir das doch zu denken geben oder? Du bist doch in einem Forum um dir die Meinung andere einzuholen. Wenn du alles schon wüsstest bräuchtest du ja nicht hier zu sein.


    Also nimmst nicht persönlich und schalte in Zukunft einfach einen Gang runter (außer beim Überholen da lieber einen Gang höher) :wheelie:

    Richtig, und dann is auch nix mehr mit Fremdstarten.

    Ein Gedanke den ich damals hatte, den ich mir bis heute nicht beantwortet habe ist: was wäre wenn man ohne Batterie Fremdstarter? Theoretisch sollte das doch gehen oder? Solange es eine Leitung zwischen + und - gibt. Einen Kurzschluss sollte es ja eigentlich auch nicht geben, da ja genug Verbraucher im Kreislauf hängen.

    ann es bei einer schwachen Batterie auch passieren, dass der Motor während des Betriebes ausgeht?

    Ja die Batterie kann dafür sorgen, dass der Motor ausgeht. Das liegt aber nicht daran dass sie zu schwach ist. Sobald der Motor läuft, erzeugt er ja mit der Lichtmaschine seinen eigenen Strom.


    Wenn die Batterie jedoch einen Zellenschluss hat, dann kann sie einen Kurzschluss verursachen, der den gesamten Stromkreislauf lahmlegt, dann geht dir die Karre während der Fahrt einfach aus. Das hatte ich mal, ist echt nicht zu empfehlen..

    Das du fast auf den Tank knallst liegt nicht daran, dass die Maschine so extrem begrenzen würde, sondern dass du Null Körperspannung hast weil du eigentlich erwartest nach hinten gezogen zu werden, und deine Gabel fast vollständig entlastet ist, weil du gerade am Gas gerissen hast.

    Dieses Phänomen habe ich, wenn ich bei feuchter Fahrbahn im Rain Modus auf dem Beschleunigungsstreifen zu viel Gas gebe und die TC, dann komplett dichtmacht.

    Wenn du bei normaler Fahrt die Gänge komplett ausfährst begrenzt der Begrenzer in keinster Weise "härter" als bei anderen Motorrädern.


    Aber jetzt mal ehrlich, wer überholt denn bitte im Begrenzer? Der arme Motor... Dir ist schon klar, dass die 790 ihr maximales Drehmoment weit vor dem Begrenzer erreicht? Und die meisten Pferde bei 8500 rpm. Höher drehen bringt dir also rein gar nix. Du erhöhst damit nur unnötig den Verschleiß. Besonders, wenn du das regelmäßig machst...

    Aber ich kann das verstehen, der nächste Besitzer soll ja auch das Erfolgserlebnis haben mit Abzieher ein Ritzel runtergewürgt zu haben. :sensationell:

    So schnell wird der Kürbis seinen Besitzer nicht wechseln, d.h. in 30000km bin ich derjenige der dann wieder ran darf.


    Und in den Passungsrost ungereinigt jetzt das neue Ritzel draufzuklatschen

    Ich kann halt nicht beurteilen ob da noch was drauf ist oder nicht. Die Farbe der GAW ist fast genauso wie bei meiner 401, wo mir das Ritzel von allein entgegen kam.

    Aber stimmt schon, ich kann trotzdem nochmal mit Rostlöser und ner Bürste drüber gehen, *zu* sauber kann das Ding ja nicht werden.

    Lieber jetzt n bisschen mehr Arbeit und dafür flutscht das Ding beim nächsten Mal einfach runter.

    Mit dem richtigen Werkzeug ist das ja wirklich ein Kinderspiel. :grins:

    Ich hab kurz ein paar Minuten WD40 Rostlöser einwirken lassen, dann das Ritzel mit dem Abzieher unter Spannung gesetzt, Caramba Express Schock Rostlöser draufgesprüht, den Abzieher etwa stärker angezogen und ein paar Hammerschläge auf die Welle gegeben, dann hab ich nochmal Schock Rostlöser draufgesprüht und den Abzieher weiter angezogen und schon kam das wunderschöne Knackgeräusch und das Ritzel hat sich bewegt. Das waren insgesamt keine 2 Minuten Arbeit. Ich hab weder sehr viel Kraftaufwand, noch Hitze gebraucht, am Ende hat selbst der gewöhnliche Schraubenschlüssel gereicht.

    Ich gehe mal davon aus, dass der Schock Rostlöser hier das zielführende Mittel war. Wenn die Welle wie ich vermute aus Alu ist zieht sie sich natürlich viel schneller zusammen als das Stahlritzel.


    Nächste Frage: reinigen muss ich die GAW nicht mehr oder? Sieht eigentlich sauber aus. Keramikpaste drauf und gut ist, oder?


    P.S.: der Tipp mit dem Fett auf der GAW und der Gewindestangenspitze des Abzieher ist echt gut, funktioniert super und verhindert hässliche Kratzer :Daumen hoch: