Beiträge von zwengelmann

    Hallo zusammen,


    ich melde mich dann auch noch einmal zu Wort. Im Herbst war ich auf großer Tour. Ca. 500km Autobahn und vor Ort Kufvengewühl. Rückfahrt nochmal 500km. In Frankreich hielten wir uns immer an das Limit von 130 km/h. In Deutschland 130 bis 160 km/h.


    Ergebnis: Der Reifen ist ziemlich eckig geworden. Für die Landstraße ist er ok, aber größere Autobahnetappen tun ihm nicht gut. Im Mai geht's nochmal auf die Piste, 300 km einfach und dann wieder Kurven, Kurven, Kurven. Ich denke, danach muss ich die Reifen wechseln, obwohl sie seitlich noch ordentlich Profil haben.


    Grüße
    Zwengelmann

    Hallo,


    der Cumpan muss nach Anleitung (bitte durchlesen!) kalibiert werden. Steht alles drin. Im Stand mit gezogener Kupplung funktioniert es nicht, der Motor muss laufen, das Getriebe muss eingekuppelt sein und das Rad muss angetrieben sein und sich drehen. D.h., das Hinterrad muss hochgebockt und das Fahrzeug gesichert werden. Immer schön die Finger weg vom drehenden Hinterrad und von der Kette, Kinder und Haustiere haben hier nichts verloren.


    Zitat von Marcel: Wie kann ich den den kalibrieren mit der Gang Anzeige

    RTFM


    Grüße
    Zwengelmann

    Tausch dennoch Sinnvoll weil die Batterie dürfte sich ja garnicht so viel/schnell entladen vorallem weil der letzte Start ca 2-3 Tage erst her ist?

    Hi, das hört sich nach einer kaputten Batterie an. Die "Erstausrüsterqualität" ist (nicht nur bei KTM) manchmal unterirdisch und du weißt nicht, wie der Vorbesitzer mit der Batterie umgegangen ist. Ich würde mich auf einen Tausch einstellen. Natürlich ist der Vorabcheck wie von Siciliano empfohlen sinnvoll, ich glaube aber nicht, dass es daran liegt.

    Ich würde mich ganz einfach an die jeweilige Anleitung halten. Bei der Perun heißt das: Keinesfalls auf Block.


    Wenn Dir das Drehmoment zu niedrig vorkommt, einfach mal schauen ob eine Schraubensicherung empfohlen wird. Wenn nicht, kannst Du Typ "Feinmechanik" (nicht jedoch mittelfest oder hochfest) verwenden. Der verhindert Losvibrieren und lässt sich trotzdem leicht öffnen.

    Moin,


    die bisherige Theorie ist, dass es an der Spritzzufuhr liegen könnte. Noch nicht einmal das ist sicher. Ölthermometer und DB-Eater haben damit eher weniger zu tun. Um bei der Theorie zu bleiben, da hilft wohl nur ausbauen und nachschauen. Es gibt hier Threads über sich auflösende Tanks etc, die das Filter zusetzen. Da musst Du mal ein bisschen suchen, aber die Wahrheit bringt nur eine Untersuchung.


    Da Du hier aber Ölthermometer und DB-Eater erwähnst, hier eine uralte Weisheit: Der Fehler liegt da, wo Du zuletzt geschraubt hast. Also: Was hast Du angebaut/umgebaut/repariert/verändert?


    Grüße
    Zwengelmann

    Wenn es die für Dein Baujahr gibt, würde ich unbedingt den Träger von Outback Motortek empfehlen, und zwar die Variante mit X-Frame. Der X-Frame ist ein stabiles, gelochtes Blech, das in den Rahmen eingeschraubt wird.


    Kriega-Packtaschen lassen sich am Rahmen direkt und ohne weiteres Zubehör befestigen.


    Am X-Frame kann man alles mögliche anschrauben, z.B. irgendwelche Koffer, Kisten, Rotopax-Benzinkanister, was man halt so braucht. Die Löcher sind quadratisch, ideal für Schloßschrauben.

    Ich tippe auf die Batterie. Über den letzten Winter schlecht gepflegt, könnte sie schon einen Knacks haben. Und manchmal ist auch die "Erstausrüsterqualität" daran schuld. Bei meiner Superduke war die Batterie z.B. nach nur drei Monaten hinüber.

    Wie schön war die Welt doch 1978... Da gab es die Schalthilfe in den Tacho integriert (die grünen Linien). So sah das bei meinem Fahrschulmoped aus. Während der Fahrt immer auf den Tacho starren, bloß nicht auf die Straße...

    Man musste natürlich trotzdem irgendeine Idee haben, welcher Gang eingelegt sein könnte. Meine GS 400 hatte eine Ganganzeige aber nicht diese Hilfslinien. Irgendwie kam man trotzdem mit beidem voran...


    Im Ernst: Einfach mal ein paar Kilometer fahren, dann hast Du es raus. Wenn das Moped bockt, zuckt und die Kette hackt, fühlt es sich nicht wohl und Du Dich auch nicht. Wenn es schreit und ständig vom Drehzahlbegrenzer eingebremst wird, ist Dir das genauso unangenehm wie ihm. Wenn Du Dich wohlfühlst, ist das dem Motorrad am liebsten. Das ist irgendwo zwischendrin.

    Wie war das dann bei den alten Maschinen mit Kickstarter? Da lief es ja auch ohne Batterie?

    Das hat nix mit Kickstarter, Zwei- oder Viertakter zu tun.


    Der Generator moderner Motoren braucht einen Erregerstrom und dafür eine Stromquelle (Batterie). Wenn der Motor läuft, könnte man theoretisch die Batterie abklemmen. Das führt i.d.R. zum Tod des Gleichrichters bzw. sonstiger Elektronik wegen der Spannungsspitzen.


    Wenn statt Erregerspulen Magnete montiert sind, spricht man von einer Magnetzündung bzw. von einer SchwuLiMa. Wenn der Generator ein Gleichstromgenerator ist (Mofa), braucht man keine Batterie. Ist es ein Wechselstromgenerator (z.B. SR 500), braucht man einen Gleichrichter. Der verreckt, wenn die Spannungsspitzen nicht aufgefressen werden. Das macht eine Batterie oder behelfsweise ein großer Elektrolytkondensator.


    Mofa: Ungeregelte Gleichstrom-Schwulima, keine Batterie. Schwinwerferhelligkeit hängt von der Drehzahl ab. Start ohne Batterie möglich.

    SR 500 (ab 1978): Drehstrom-Schwulima mit Gleichrichter und Regelung. Konstante Helligkeit. Braucht keine Batterie, wenn mindestens ein Kondensator gegen die Spannungsspitzen vorhanden ist. Dann kein Standlicht. Start ohne Batterie möglich.

    BMW R23 (1939, Kickstarter), KTM Enduro R (E-Starter), ...: geregelter Wechselstrom-/Drehstrom-Generator. Braucht einen Gleichrichter. Ohne Batterie kein Start (auch nicht mit Kickstarter)


    Die R23 habe ich erwähnt, weil die schon eine "moderne" Elektrik hat und trotz Kickstarter ohne Batterie nicht zu starten ist.

    Der TKC80 ist ein guter Kompromiss, der auf der Straße erstaunlich gut funzt.


    Mit dem D908 kann man auch mal auf die Straße. Größere Strecken würde ich mit dem aber nicht überwinden wollen, genauso wie ich mich damit nicht auf die Autobahn trauen würde. Der Geschwindigkeitsindex sagt nichts über die Fahrbarkeit. "R" besagt, dass er bis 170km/h nicht auseinanderfliegt.


    Die meisten Leute machen den Fehler, ihren Geländeanteil falsch einzuschätzen. Dann wird irgendein Reifen gekauft, der nicht zum Fahrprofil passt. Dann wird auf ein Straßenmotorrad ein Hypersport-Reifen montiert, der aber für die Alpentour bei Regen absolut untauglich ist oder halt ein Geländereifen für Tiefmatsch oder Sand, der hauptsächlich auf der Autobahn bewegt wird u.s.w.

    Viele KTM Händler sagen, ihmn fehle die Software von gasgas, um diese Fehler auszulesen.

    Hallo Jannis,


    die Aussage der Händler halte ich für Bullshit. Eine GasGas 700 ist eine KTM 690 ist eine Husqvarna 701. Die Fahrzeuge sind weitgehend baugleich, Unterschiede sind hauptsächlich in den Plastikteilen. In meinen Papieren steht z.B.:
    Herstellerbezeichnung: KTM(A)
    Handelsbezeichnung: GasGas ES 700

    So wird es auch in Deinen Papieren stehen.


    Ich würde an Deiner Stelle nochmal nachfragen, zur Not bei GasGas.


    KTM-Einzylinder fahre ich seit 2012 oder so, dazwischen einmal eine Superduke. Gelegentlich kam es vor, dass eine mit einem lauten Patsch ausging, ohne dass die Störungslampe anging oder etwas im Fehlerspeicher stand. Das hat mir nie Sorgen bereitet, kam aber auch nur äußerst selten vor.

    Nix Multimeter. Eine Prüflampe reicht. Ein Multimeter kann Spannungen, Ströme, Widerstände, ggf. Kapazitäten messen. Braucht man alles nicht. Wichtig ist die Frage, ob Spannung da ist oder nicht. Dazu reicht die Prüflampe. Die braucht keine Batterie und ist deutlich kleiner.

    Welchen Widerstand willst Du messen?

    100ml Öl ist ein Witz. Ich würde einen Liter mitnehmen. Das reicht zum Auffüllen und damit kann man zur Not auch die Kette bzw. alles andere schmieren.

    WD40 ist ein Kriechöl und Rostlöser. Nicht zur Schmierung geeignet. Braucht man nicht.

    Zur Reifenmontage taugt auch Seife oder Duschgel. Und auf jeden Fall vorher üben.

    Das mit dem Kofferraum ist ganz einfach, hat mir ein Polizist erklärt. Die Polizei interessiert sich nicht die Bohne für den Inhalt des Kofferraums.


    Es wird nicht verlangt, den Kofferraum zu öffnen. Der Beamte fragt nach dem Warndreieck und dem Verbandskasten. Beides befindet sich meist im Kofferraum. Der Fahrer steigt aus, dabei wird geschaut, ob er irgendwie schwankt, was ein Indiz für Alkohol oder Betäubungsmittel sein kann (oder in meinem Fall für niedrigen Blutdruck).


    Vollgesoffskis wissen das und haben Warndreieck und Verbandskasten griffbereit im Innenraum, oder haben beides "zuhause vergessen". Die Beamten sind ja nicht doof, deshalb wird dann der Pupillentest gemacht, außerdem riecht man es meist am Atem.


    Das Ganze hat nichts mit dem Abnehmen der Sitzbank zu tun. Wer sich weigert, macht sich verdächtig. Dann findet man schon was, um die Karre stillzulegen.

    Moin,


    und bei der Gelegenheit kannst Du Dir gleich das andere Ende der Leitung anschauen, den Kupplungsgeber unten am Getriebe. Irgendwas nass?


    Die Beschreibung liest sich für mich so, als hättest Du während der letzten Fahrt Hydraulikflüssigkeit verloren. Der Druck geht erst verloren, wenn Luft im System ist. Solange das nicht der Fall ist, wird eben nicht die Kupplung mehr richtig betätigt, gleichzeitig wird Flüssigkeit durch die undichte Stelle gedrückt.


    Könnte der Kupplungsnehmerzylinder sein oder so was in der Art. Aber erstmal oben schauen.