Beiträge von zwengelmann

    Deshalb die Frage, wann die Höchstgeschwindigkeit der Enduro angehoben wurde. Ich habe mal nachgeschaut: Die 2026er hat 4 PS an Leistung zugelegt gegenüber der 2025er. Vermutlich hat sie das in die nächsthöhere Geschwindigkeitsklasse gehievt.

    Meine im Prinzip baugleiche 2022er ES 700 hat 180 km/h eingetragen. Das ist für Index S das Höchste der Gefühle, aber damit ist der CTA3 eben noch möglich.


    Vermutlich hat es Conti einfach noch nicht auf dem Schirm, zumal zum Jahresbeginn sicher noch etliche 2025er verkauft wurden. Im Zweifel: Bei Conti nachfragen.

    - Die Schlauchverwendung ist der Felge geschuldet.

    - Den ContiEscape gibt es in dieser Dimension nur aus Schlauchlos-Reifen. Schlauchlos-Reifen funktionieren aber auch mit Schlauch. Also kein Widerspruch.


    Noch eines: Die M+S-Kennung ist Geschichte. Seit 2017 ist das Alpine-Symbol die Kennung für Winterreifen. Alte Pellen durften nach der Umstellung weiter als Winterreifen verwendet werden, die Übergangsfrist ist aber 2024 abgelaufen.


    Warum Conti die falsche Bescheinigung ausstellt, erschließt sich mir nicht. Vermutlich ist Conti entgangen, dass die Höchstgeschwindigkeit der Enduro irgendwann (Wann? Wer weiß näheres?) auf über 180km/h gestiegen ist. Die Bescheinigung dient seit einigen Jahren auch nur noch der Information. Es dürfen ausschließlich eingetragene Reifengrößen verwendet werden. Die Diskussion darüber wird immer wieder gerne geführt. Das wäre dann hier fortzuführen.

    Nein, das geht nicht.

    Die Winterreifenregelung mit Aufkleber gilt nur für Winterreifen. Cer CTA3 ist aber keiner. Es fehlt das "Alpine"-Symbol. Von daher darf der nicht mit Aufkleber gefahren werden.

    Besonders kritisch wird es in Italien: Dort muss im Sommer (Definition: 16. Mai bis 15. Oktober) die Bereifung der Geschwindigkeitsklasse entsprechen. Nur im Winter (Definition 16. Oktober bis 15. Mai) ist die Aufkleberregelung dort erlaubt, und wie geschrieben, ausschließlich bei Winterreifen.


    Meine GasGas läuft "nur" 180, hat eine S-Eintragung und da ist das gar kein Problem.


    Wenn Dein Motorrad über 180 km/h schnell ist, ist der CTA3 in diesen Dimensionen kein Reifen für Dich.

    Zum Thema ABE: Ich habe (nicht tiefergelegte) Fußrasten von Rade, schön grau und unauffällig. Die wurden bisher bei drei Hauptuntersuchungen (*) und bei Streckenkontrollen noch nie bemängelt. Wären sie schön bunt eloxiert, würden sie bestimmt auffallen.


    Das heißt natürlich nichts, es kann mich jederzeit erwischen. Man interessiert sich jedoch so sehr für die anderen eingetragenen Veränderungen (Schalldämpfer, Lenkerhöherlegung, Tieferlegung, Rade-Motorschutz, Scheibe, ...), dass das wohl gar nicht auffällt. Im Fokus steht die Geräuschmessung. Das Motorrad ist subjektiv sehr laut, objektiv aber im Rahmen.



    * Wer meint, ein Motorrad EZ 2022 kann keine drei HUs haben: Doch, das geht. Immer wenn etwas eingetragen wird.

    Rutschende Kupplung und nicht einrastende Gänge sind völlig unterschiedliche Schuhpaare. Wenn das von Phil Tonic beschriebene Symptom nicht auftaucht, rutscht die Kupplung nicht. Rutschende Kupplungen können kommen von überhitzten (verglasten) Belägen, Verschleiß oder MoS2-Zusatz im Motoröl bzw. von "Leichtlauföl".


    Wie ist denn Deine Fußhaltung? Ich kenne Leute, die haben die Ferse auf der Fußraste und die Fußspitze permanent am (auf oder unter dem) Schalthebel. (Bzw. Bremshebel). Das Motorrad hat einen Blipper, da reicht ein leichter Druck und sie schaltet einen Gang rauf oder runter - was in kleinen Gängen einen ordentlichen Ruck gibt. Die Fußballen gehören auf die Rasten.


    Grüße
    Zwengelmann

    Hallo zusammen,


    ich melde mich dann auch noch einmal zu Wort. Im Herbst war ich auf großer Tour. Ca. 500km Autobahn und vor Ort Kufvengewühl. Rückfahrt nochmal 500km. In Frankreich hielten wir uns immer an das Limit von 130 km/h. In Deutschland 130 bis 160 km/h.


    Ergebnis: Der Reifen ist ziemlich eckig geworden. Für die Landstraße ist er ok, aber größere Autobahnetappen tun ihm nicht gut. Im Mai geht's nochmal auf die Piste, 300 km einfach und dann wieder Kurven, Kurven, Kurven. Ich denke, danach muss ich die Reifen wechseln, obwohl sie seitlich noch ordentlich Profil haben.


    Grüße
    Zwengelmann

    Hallo,


    der Cumpan muss nach Anleitung (bitte durchlesen!) kalibiert werden. Steht alles drin. Im Stand mit gezogener Kupplung funktioniert es nicht, der Motor muss laufen, das Getriebe muss eingekuppelt sein und das Rad muss angetrieben sein und sich drehen. D.h., das Hinterrad muss hochgebockt und das Fahrzeug gesichert werden. Immer schön die Finger weg vom drehenden Hinterrad und von der Kette, Kinder und Haustiere haben hier nichts verloren.


    Zitat von Marcel: Wie kann ich den den kalibrieren mit der Gang Anzeige

    RTFM


    Grüße
    Zwengelmann

    Tausch dennoch Sinnvoll weil die Batterie dürfte sich ja garnicht so viel/schnell entladen vorallem weil der letzte Start ca 2-3 Tage erst her ist?

    Hi, das hört sich nach einer kaputten Batterie an. Die "Erstausrüsterqualität" ist (nicht nur bei KTM) manchmal unterirdisch und du weißt nicht, wie der Vorbesitzer mit der Batterie umgegangen ist. Ich würde mich auf einen Tausch einstellen. Natürlich ist der Vorabcheck wie von Siciliano empfohlen sinnvoll, ich glaube aber nicht, dass es daran liegt.

    Ich würde mich ganz einfach an die jeweilige Anleitung halten. Bei der Perun heißt das: Keinesfalls auf Block.


    Wenn Dir das Drehmoment zu niedrig vorkommt, einfach mal schauen ob eine Schraubensicherung empfohlen wird. Wenn nicht, kannst Du Typ "Feinmechanik" (nicht jedoch mittelfest oder hochfest) verwenden. Der verhindert Losvibrieren und lässt sich trotzdem leicht öffnen.

    Moin,


    die bisherige Theorie ist, dass es an der Spritzzufuhr liegen könnte. Noch nicht einmal das ist sicher. Ölthermometer und DB-Eater haben damit eher weniger zu tun. Um bei der Theorie zu bleiben, da hilft wohl nur ausbauen und nachschauen. Es gibt hier Threads über sich auflösende Tanks etc, die das Filter zusetzen. Da musst Du mal ein bisschen suchen, aber die Wahrheit bringt nur eine Untersuchung.


    Da Du hier aber Ölthermometer und DB-Eater erwähnst, hier eine uralte Weisheit: Der Fehler liegt da, wo Du zuletzt geschraubt hast. Also: Was hast Du angebaut/umgebaut/repariert/verändert?


    Grüße
    Zwengelmann

    Wenn es die für Dein Baujahr gibt, würde ich unbedingt den Träger von Outback Motortek empfehlen, und zwar die Variante mit X-Frame. Der X-Frame ist ein stabiles, gelochtes Blech, das in den Rahmen eingeschraubt wird.


    Kriega-Packtaschen lassen sich am Rahmen direkt und ohne weiteres Zubehör befestigen.


    Am X-Frame kann man alles mögliche anschrauben, z.B. irgendwelche Koffer, Kisten, Rotopax-Benzinkanister, was man halt so braucht. Die Löcher sind quadratisch, ideal für Schloßschrauben.

    Ich tippe auf die Batterie. Über den letzten Winter schlecht gepflegt, könnte sie schon einen Knacks haben. Und manchmal ist auch die "Erstausrüsterqualität" daran schuld. Bei meiner Superduke war die Batterie z.B. nach nur drei Monaten hinüber.

    Wie schön war die Welt doch 1978... Da gab es die Schalthilfe in den Tacho integriert (die grünen Linien). So sah das bei meinem Fahrschulmoped aus. Während der Fahrt immer auf den Tacho starren, bloß nicht auf die Straße...

    Man musste natürlich trotzdem irgendeine Idee haben, welcher Gang eingelegt sein könnte. Meine GS 400 hatte eine Ganganzeige aber nicht diese Hilfslinien. Irgendwie kam man trotzdem mit beidem voran...


    Im Ernst: Einfach mal ein paar Kilometer fahren, dann hast Du es raus. Wenn das Moped bockt, zuckt und die Kette hackt, fühlt es sich nicht wohl und Du Dich auch nicht. Wenn es schreit und ständig vom Drehzahlbegrenzer eingebremst wird, ist Dir das genauso unangenehm wie ihm. Wenn Du Dich wohlfühlst, ist das dem Motorrad am liebsten. Das ist irgendwo zwischendrin.

    Wie war das dann bei den alten Maschinen mit Kickstarter? Da lief es ja auch ohne Batterie?

    Das hat nix mit Kickstarter, Zwei- oder Viertakter zu tun.


    Der Generator moderner Motoren braucht einen Erregerstrom und dafür eine Stromquelle (Batterie). Wenn der Motor läuft, könnte man theoretisch die Batterie abklemmen. Das führt i.d.R. zum Tod des Gleichrichters bzw. sonstiger Elektronik wegen der Spannungsspitzen.


    Wenn statt Erregerspulen Magnete montiert sind, spricht man von einer Magnetzündung bzw. von einer SchwuLiMa. Wenn der Generator ein Gleichstromgenerator ist (Mofa), braucht man keine Batterie. Ist es ein Wechselstromgenerator (z.B. SR 500), braucht man einen Gleichrichter. Der verreckt, wenn die Spannungsspitzen nicht aufgefressen werden. Das macht eine Batterie oder behelfsweise ein großer Elektrolytkondensator.


    Mofa: Ungeregelte Gleichstrom-Schwulima, keine Batterie. Schwinwerferhelligkeit hängt von der Drehzahl ab. Start ohne Batterie möglich.

    SR 500 (ab 1978): Drehstrom-Schwulima mit Gleichrichter und Regelung. Konstante Helligkeit. Braucht keine Batterie, wenn mindestens ein Kondensator gegen die Spannungsspitzen vorhanden ist. Dann kein Standlicht. Start ohne Batterie möglich.

    BMW R23 (1939, Kickstarter), KTM Enduro R (E-Starter), ...: geregelter Wechselstrom-/Drehstrom-Generator. Braucht einen Gleichrichter. Ohne Batterie kein Start (auch nicht mit Kickstarter)


    Die R23 habe ich erwähnt, weil die schon eine "moderne" Elektrik hat und trotz Kickstarter ohne Batterie nicht zu starten ist.