Beiträge von Hobbit

    Die Halterung des CLS Ölers ist wirklich sehr funktional. Durch die CLS Halterung ist die Ölleitung absolut stabil und sitzt perfekt. Die Ölleitung hat einen rechteckigen Stahldrat eingebaut, dadurch hällt die Ölleitung die gegebene Form 100%.


    Das Teil ist konstruktiv eine Leistung, wirklich, bringt gegenüber der CLS Ölleitung keinerlei Stabilitätsvorteile.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Ja genau.


    Zur Sportversion sollte man aber wissen, das die Ölabgabe in der Grundeinstellung aufgrund der speziellen Eigenschaften des Öls bis zu einer Dauergeschwindigkeit von 160 km/h nicht angepasst werden muss. Bis zu 20 Minuten über 160 km/h sind auch noch egal. Erst ab etwa 25-30 Minuten höherer Geschwindigkeit machen da was aus. Kurze Spitzen sind nicht relevant.
    Daher macht der EVO Sport nur Sinn für Leute, die Rennstrecke fahren oder viel schnell Autobahn. Für den Landstraßenbetrieb ist er EVO Tour perfekt. Der Sensor beim Sportsystem ist auch ein Magnetfeldsensor, kein Reedkontakt.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Epse


    Ja, wenn während der Fahrt das Display genauso wie nach dem Motorstart aktiv wird, dann muss das Kabel ran. Denn das bedeutet, dass sich das System gerade gestartet hat, was wiederum heißt es war trotz laufendem Motor aus.


    Der Blick auf die Kette ist eine Sache von 2-3 Sekunden, im Vorbeigehen. Ich fahre den EVO Öler seit 2011 und in all der Zeit auf die 50 000 km gab es noch nie einen Ausfall. Trotzdem schaue ich hin, das kostet mich keine Mühe und man hat die Gewissheit, dass auch mechanisch alles passt. Es könnte z.B. die Düse durch Fremdeinwirkung nicht mehr richtig sitzen, das hatte ich mal bei meiner 1000er MZ. Da hat ein netter Mensch die Ölleitung vom Kettenrad weggebogen.


    Im KTM Kit ist zusätzlich der Aluhalter für den Öltank gleich mit enthalten, außerdem mehr Montagematerial und der Geflechtschlauch zum Tarnen der Ölleitung.



    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Maikel hat es erfasst.


    Nach der Montage an der Steuerung kontrollieren ohne zu fahren, fertig. Eine im Display leuchtende oder "noch Besser" blinkende LED (die müsste ja recht hell sein um sie tagsüber, bei Sonneneinstrahlung auch zu sehen) würde einen in den Wahnsinn treiben. Besonders bei Dunkelheit.


    Das System zeigt eh nach jedem Motorstart im Display an ob die Steuerung funktioniert in dem die LED kurz angeht und welche Stufe eingestellt ist, das das Display dann ausgeht ist Ergebnis der Entwicklungsarbeit und wurde von allen Testfahrern unabhängig von einander so gewünscht.


    Der Ausfall der Steuerung ist an sich sowieso unwahrscheinlich. Seit dem wir das EVO System bauen (September 2012) hatten wir kein einziges Steuerteil, welches wirklich ausgefallen wäre.


    Ich schaue bei jedem Tankstopp einmal auf meine Kette. Damit sehe ich auf den ersten Blick ob alles passt.



    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Die Sache mit dem Kabel muss an der Adventure nicht angeschlossen werden. Ws sei denn man hat eine Gel- oder Lithium Batterie verbaut. Bei den Li-Batterien gibt es aber auch welche bei denen es keine Probleme gibt. Wenn bei Motorstart an der Steuerung (nicht das Display) die blaue LED angeht und auch an bleibt, dann funktioniert es.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Nach meiner Erfahrung nach sollte die Düse so positioniert sein, dass bei auf das Kettenrad gedrückter Kette ein Zahnradtal zwischen Auflagepunkt der Düse und dem Auflaufpunkt der Kette Platz ist. Der Abstand des Auflagepunktes der Düse auf dem Kettenrad bis zur Kete ist nicht ganz so entscheidend. Die Düse sollte aber bei einem Absatz am Kettenrad auf den Absatz drauf. Mehr wie 10 mm von der Düse bis zur Kette sollten es nicht sein.


    Auch wichtig, das zwischen Düse und Kettenrad kein Spalt ist. Das Öl soll am Kettenrad abgestriffen werden, nicht auf die Kette getropft werden (was wegen dem Fahrtwind eh nicht gehen würde).


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Neben der 1200er GS ist die F 700/800 GS ie meist verkaufte BMW, die F800 R kommt auch noch dazu. Das sind schon einige Kettenmoppeds bei BMW.


    Ich denke wir haben mitlerweile alle verstanden, dass Du keine Öler magst (obwohl Du nie einen hattest), Du kannst also aufhören.


    Epse


    Die Schrauben müssen plan am Bügel der Halterung anliegen, ebenso wie der Bügel plan am Halteklotz anliegen muss. Das gibt dann erst die Stabilität. Schraub die Spax einfach noch etwas an. Aber daran denken, nach fest kommt viel Arbeit.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Auch wenn die Dües außen angebaut ist muss sie eigentlich beim Radausbau aus der Klemmung gelöst werden. Ansonsten wird man die Düse, bzw. den Stahldraht in der Ölleitung beim Einsetzen des Rades verbiegen. Damit passt die Position der Düse nicht mehr und man verliert sie, wenn es dumm läuft.


    Eine an der Innenseite angebaute Düse lässt sich übrigens auch einfach und schnell montrollieren. Einfach von oben zwischen Schwinge und Rad scheuen.

    Scotoiler ist Zulieferer bei BMW, da gibt es einen BMW Kit. Die waren auch bei mir und haben sich meine Öler angesehen. Abgesehen, dass man als Zulieferer fast nichts mehr an dem Produkt verdient gibt es da noch andere Punkte, die mich mit meiner kleinen Manufaktur nicht scharf dasrauf machen als Zulieferer eines Herstellers zu tätig zu werden. BMW hat sich damals trotz der Entscheidung der Ingenieure gegen den Scottoiler für den Scottoiler entschieden. Er war im Einkauf einfach günstiger.


    Wenn Du denkst, dass technische Funktion oder Qualität ausschlaggebend bei der Wahl diverser Hersteller von Originalzubehör ist, dann irrst Du.


    Abgesehen davon, dass ich selbst mit mehreren Motorradherstellern schon Verhandlungen und Produkttests durch habe, muss ich bei meiner Husqvarna nur mal die Lager und andere Teile ansehen. Selbst wenn die Ingenieure ein Teil auserkoren haben, hat das letzte Wort der Kaufmann und der entscheidet praktisch immer aus wirtschaftlicher Sicht, sprich er kauf billig ein.


    Die Lager in den Felgen (sind ja eigentlich BMW Felgen) sind grottich, was die Qualität angeht. Bei mir waren die Lager im Hinterrad nach 9500 km völlig hin. Das Lenkkopflager nach 14 000 km, die tolle Regina Kette hatte von Anfang an eine ungleiche Längung, die Bremsscheiben waren nach 10 000 km verzogen.
    Bei den Aprilia 4 Zylinder V Motoren gab es vor ein paar Jahren massive Probleme wegen eines Zuliefererwechsels bei den Pleulstangen. Die Teile waren etwas günstiger, dafür gab es einen Motorschaden nach dem anderen.


    Das kein Hersteller einen Öler serienmäßig verbaut, hat nichts mit der Funktion zu tun. in großen Firmen lehnt sich nur extrem selten jemand mit einer Neuerung aus dem Fenster. Nach der Devise alles beim Alten lassen, da kann man nichts falsch machen und es macht keine Arbeit. Das sind keine Verschwörungstheorien, das sind meine Erfahrungen mit drei Motorradherstellern. Auf Details dazu werde ich hier nicht eingehen.


    Übrigens hat es in der Autonobilindustrie lange Zeit den Versuch zu geben Scheibenbremsen und Sicherheitsgurt nicht einzuführen (das war in den 50er Jahren). Ein kleiner amerikanischer Hersteller (weiß nicht mehr wie der hieß), der das alles in sein Auto gebaut hat wurde von der Detroiter Autoindustrie im Verbund mit gekauften Politikern platt gemacht.


    Das heißt, nur weil es keiner macht, heißt es nicht, dass es nicht funktioniert.


    @ibaron


    Man könnte die Düse auch außen anbauen, nur sieht das bei der Adventure nicht gut aus und hat keinen Vorteil.



    Allzeit gute fahrt


    Heiko

    Da ich nun schon hunderte von Ölern selbst angebaut habe, denke ich, kann ich dazu einiges sagen. Der Anbau ab Werk wäre überhaupt kein Problem. Die Befüllung der Ölleitung (Entlüftung) könnte problemlos der Händler bei der Übergabeinspektion durchführen. Genauso wie die abschließende Ausrichtung der Düse am Kettenrad.


    Wo muss man denn beim Anbau eines Ölers die Dosierung kontrollieren? Das war beim alten CLS 200µ und Speed bei der Enntlüftung nötig (Kalibrierung) und ist bei einfachen Schwerkraftsystemen permanent nötig (Ölviskosität).


    Bei Pumpensystemen mit guter Technik ist das nicht nötig. Da hat man erst mal nur an der Bedienung (Drehschalter/Display) eine Grundeinstellung einzustellen, fertig.


    Bei Bioölen ist eher das Problem, das das Öl beim Abbauprozess verharzt und damit die Ölleitung und die anderen Teile (Pumpe, bzw Ventil, je nach System) verkleben. Ansonsten schmieren gute Bioöle sehr gut und die Dichtringe halten das Öl auch aus. Bioöle sind auf Rapsölbasis (zumindest das von Stihl).


    Die tatsache, dass Du einen Öler als Geraffel bezeichnst lässt mich darauf schließen, dass Du einem Öler nicht aufgeschlossen gegenüber stehst (natürlich ohne je einen gahabt zu haben). Ein guter Öler hat gegenüber der Sprühdose keinen einzigen wirklichen Nachteil. Das einzige Problem befindet sich in den Köpfen der Menschen.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    eine doppelseitige Schmierung ist super für die Psyche, hat allerdings technisch keinen Vorteil. Wichtig ist nur, dass die Düse am Kettenrad anliegt. Das Öl wird von der Düse am Kettenrad abgestriffen und als Ölfaden weggezogen. Die Fliehkraft drückt den Ölfaden in den Spalt zwischen Ketteninnenlasche und Rolle. Genau da muss das Öl hin. Durch die Kapilarwirkung und die leichten Bewegungen zwischen Rolle und darunter liegender Hülse zieht sich das Öl zwischen Rolle und Hülse durch und kommt auf der anderen Seite wieder raus. Die Flächen der Rolle und der Hülse sind somit zueinander abgeschmiert.
    Was ist da jetzt der Vorteil, wenn Öl von beiden Seiten des Kettenrades aufgetragen wird?


    Im übrigen ist der Ölverbrauch eines Systems sehr wichtig, da er ein Indikator für die spätere Verschmutzung am Motorrad ist.
    Ich habe dieses Jahr mit meiner Nuda und dem CLS EVO Tour auf etwa 13 000 km 53 ml Öl verbraucht. Durch den geringen Ölverbrauch hat man fast keine Verschmutzung am Motorrad.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko