Beiträge von synth

    Hab den RU 1750 mit einem großzügigen Gummi-Kabelbinder fixiert und seither hält's perfekt. Die Idee hatte ich nicht selber, sondern jemandem hier aus dem Forum geklaut - weiß aber nicht mehr wer das war. Ästhetischer wäre natürlich eine geschnittene und gebogene Halterung, aber dazu hatte ich noch keine Lust.

    Wobei ich eines der Vollständigkeit wegen noch zu dieser Diskussion hinzufügen möchte:
    Spitzenleistung, also maximale Leistungsabgabe in kW/PS, macht sich zwar sehr gut und verkaufsfördernd auf dem Papier, aber:


    Das, was mir persönlich beim Motorradfahren wichtig ist und was Spaß macht, ist eine beeindruckende und geschmeidige Drehmomentkurve vom Keller weg in Verbindung mit einer präzisen Umsetzung der Bewegungen am Gasgriff. Nur lassen sich diese Eigenschaften, die erst man erst in tiefer Schräglage beim Rausbeschleunigen zu schätzen weiß, nicht in 2-3 marketingtaugliche Ziffern mit einem "PS" hintendran dem potentiellen Kunden vor die Nase setzen. Mehr PS im Prospekt oder Typenschein bedeutet nicht gleich, dass ich druckvoller aus der Kurve rausbeschleunigen kann und somit mehr Spaß habe. Auf der Autobahn machen die PS Spitzenleistung am Drehzahlende dann den Unterschied, ja.


    Das ist auch das Problem mit vielen Neufahrzeugen in den letzten Jahren. Da wird im Prospekt mit Spitzenleistung in kW/PS geprotzt, die besser und höher sei denn je ... und dann fährt man die Haufen und die sind bis zur Drehzahlmitte hin (aus Homologationsgründen?) kastriert wie sonstwas. Da bringen mir die 5 PS mehr am Ende auch nicht viel, wenn man mittig einschläft und die Vorgängermodelle von vor 10 Jahren eine bessere Charakteristik aufwiesen. Das Blatt dreht sich natürlich, wenn man die neuen Modelle "entdrosselt".


    Ich möchte keineswegs die Leistung irgendeines Betriebes schmälern oder etwas schlecht reden. Ganz und garnicht. Das, was Swiss Moto macht, kommt mir doch bekannt vor. Offene Luftansaugung, offene Abgasführung und die Abstimmung mittels "Pulsweitenmodulationsgerät" (ob man es nun Kastl, Powercommander oder sonstwie nennt). Ein "Standardprocedere" um einen Motor von den Drosseln der Homologation zu befreien. Liest sich somit sehr solide :Daumen hoch:


    Nahezu allen wird das, was ich hier geschrieben habe, eh nichts neues sein. Ich wollte es nur der Vollständigkeit halber anmerken, dass ein paar am Drehzahlende herausgekitzelte PS kurven-fahrtechnisch nicht das schlagkräftigste Argument sei :Daumen hoch:


    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass das nur meine bescheidene und allgemeine Ansicht ist, diese Prioritätensetzung auf reiner Subjektivität basiert und ich definitiv niemandem an's Bein pinkeln will :zwinker:

    Ich habe mir für den Spaß die geholt. Wiegt 67kg und hat 20PS. Straßenzulassung und Sitzbank mit Zusatztank habe ich auch.


    Sehr sexy. Aber die Beta Evo 200 2T kostet in Österreich halt 5.700 €, preislich liegt das schon empfindlich über dem Budget einer Alp 200.
    Aber dass letztere eine schwere Luftpumpe sei, das habe ich schon befürchtet. Werde mir nur noch selbst davon überzeugen.

    Sehr leiwand, mani_46 :Daumen hoch:
    V.a. die Schlauchverlegung sieht jetzt ordentlich aus. Kannst du mir die technischen Daten für die Bremsleitung geben oder hast du's eh bei Gerhard Böhm / bremstechnik.at machen lassen? Weil dann hat er eh sicher die Daten bei sich.


    Hast du den Bremsflüssigkeitsbehälter selber gemacht? Wenn nicht, schreibst du mir woher du ihn hast?


    Gratulation jedenfalls. Sieht sehr lässig aus :applaus:

    ich plane 3.0x17 und hinten 5.0x17.


    Welche Reifen sollten da drauf?


    3.0x17"? Sicher, dass es nicht 3.5x17" sind?
    Bei 3.0x17" sollte ein 110/70 17 draufkommen, bei den üblichen 3.5x17" ein 120/70 17.


    Hinten bei 5.0x17 wird normalerweise bei den Supermotos 160/60 17 montiert, wie bei der SMC & SMC R auch serienmäßig. Diverse Supermoto-spezifische Rennreifen haben dann z.B. die Dimension 165/55 17 (Goldentyre) oder die Michelin SM, die ich mir als nächste draufziehen werde, haben 16/63 17. Der Bridgestone BM02 (Supermoto-Rennreifen für 4.5-5.5", ~149€) hat die Dimension 165/625R17, dürfte also im Vgl. zum Standard-160/60 17 echt fett sein.


    Lt. ETRTO liegt 5.0" exakt zwischen 4.5" für 160er und 5.5" für 180er Reifen, daher wäre die empfohlene Breite für 5.0" ansich bei 170/60 17, nur dafür gibt der Markt kaum was her. Aber den Pilot Power oder Bridgestone S20 bekämest du dennoch in der 170er Dimension. Ansonsten den 160er draufziehen :Daumen hoch:


    Das Reifenfabrikat ansich hängt vom Einsatzgebiet ab.

    Und Zulassung hat das Teil auch???


    Ja, es wird StVO-konform verkauft. Mit Sitzbank, Scheinwerfer, Rücklicht, Blinker, Hupe, Kennzeichenträger, usw... alles, was ein normales straßenzugelassenes Motorrad auch immer hat.


    Bei der Beta Alp 200 kann man auch nicht wirklich von einer Wettbewerbs-Trial reden, sondern eher von einer Enduro-Trial (zum gemütlichen Enduro-Wandern).


    Für die meisten Wettbewerbs-Trials kann man auch ein StVO-Kit kaufen, aber ... Preis, Umbau, usw. relativieren das für mich zumindest.

    an eine trial hatten wir (mein vater und ich) auch schon gedacht,doch irgendwie sind die ja auch nicht billig und man kann das erlernte sicherlich nicht so easy auf die ktm anwenden wirklich,oder täusche ich mich da?
    und eine entsprechende strecke für trial habe ich auch nicht in der umgebung mit bewusst...und wald fahren..naja..suboptimal würde ich sagen


    Probefahren, Probefahren, Probefahren. Nur so wirst du deine Antwort auf die Frage, ob du dich täuschst, unter Gewissheit bekommen.


    Bevor ich mit die 690 SMC R gekauft habe, bin ich eine DR-Z 400 SM Bj.2007 zum Reinschnuppern in's Supermoto gefahren. Sämtliche Meldungen über die DR-Z 400 kann ich bestätigen, sie ist ein sehr empfehlenswertes, solides und gutmütiges Motorrad :Daumen hoch: Lediglich den Vergaser sollte man tauschen.


    Alternativ habe ich derzeit auch die Beta Alp 200 im Sinn, selbst werde ich sie im Frühjahr probefahren - aus denselben Beweggründen wie du und für's gemütliche Enduro-Trial-Wandern.


    Testbericht Beta Alp 200 samt Bildmaterial
    Herstellerseite
    Technische Daten (*.pdf)


    Vorne und hinten Scheibenbremsen, die Sitzbank ist abnehmbar und man hat eine trailtypische Senke darunter, ausdauernder 200 cm³ luftgekühlter Suzuki-Motor. Allerdings hat sie auch um die 100 kg. Das macht das Handling (Wheelyfahren am Kipppunkt, Stoppies und am Vorderrad balancieren) aber wahrscheinlich ähnlicher zu den größeren Maschinen.
    Wettbewerbstrials wie die Honda Montesa Cota sind zwar wesentlich leichter, aber kosten fast so viel wie eine 690 SMC R (!) und ob man sich das als Hobbyfahrer, der nicht Wettbewerbsturner der auf 2m hohe Mauern springt, leisten möchte, wage ich zu bezweifeln.
    Die Beta Alp 200 gibt's in Deutschland ab 4.000 € neu.


    Aus Erfahrung kann ich noch nichts über die Alp 200 sagen. Vielleicht ist sie auch der totale Krapfn, ist zu schwer, hat keine Leistung und macht keinen Spaß. Oder sie ist das Spaßgerät schlechthin für's leichte Gelände zum vergleichsweise fairen Preis. Ich werde sie mal ausprobieren und weiß dann mehr. Dir kann ich dasselbe empfehlen, sollte dir am Papier das Konzept zusagen.


    Danke für die netten Worte, Duffyhs - da musste ich jetzt schmunzeln :grins:


    Da ich 2012 hin und wieder auch den Sturzsensor testen durfte, kann ich berichten, dass es eine gewisse Zeit lang dauern kann, bis er den Motor abschaltet. Durchaus so lange, dass es schneller sei aufzustehen, hinzulaufen und den Killschalter umzulegen. Aufgrund dessen kam mir dann der Gedanke, bei Gelegenheit einen Killschalter mit Reißleine zu montieren.
    Bei gefahrenen Schräglagen, auch bei 90° gefahrener Schräglage (Anlieger mit >45° asphaltierter Fahrbahn) schaltet der Sturzsensor vmtl. aufgrund der Einwirkung der Zentrifugalkraft nicht ab.

    Ah eh, das Zeug gibt's auch im Baumarkt neben den groben Matten, die ich genommen habe. Von deinen Matten hatte man mir abgeraten, da sie zu instabil wären :rolleyes:


    Ich werde bei Gelegenheit deine Variante gerne nochmals ausprobieren.

    @ Duffyhs:
    Feine Idee :Daumen hoch:
    Weiterführende Gedanken (danke für deinen Ansatz!): Ansich könnte man auch statt einer Holzkiste zu bauen einen fertigen Plastik-Behälter von IKEA nehmen (Samla) und statt (Elektriker)Gips -> Ansetzbinder, der härtet etwas langsamer aus.



    Ok, dann habe ich die Abgussform. Aber welches Fließ soll ich mit Harz und Härter verarbeiten? So ähnlich hab ich's mit groben Glasfasermatten probiert und außer dass es eine gewaltige Sauerei war weil mir die Glasfasern einzeln überall anders angepickt sind, war da nix Ansehnliches an dem Versuch.
    Lieber mit den dünnen Glasfasermatten/-bändern, die sich wenigsten nicht überall verteilen?

    Danke für's Einstellen des Fotos, damit hat man eine bessere Vorstellung.


    ich find von der form passt es schon nur so leer sieht es scheiße aus


    Dieser Ansicht bin ich auch. Noch dazu passt die Form überhaupt nicht dazu. Die Frontpartie (sowie der gesamte optische Eindruck) der SMC (R) ist m.E.n. sehr gut und stimmig gelungen und alles was ich wollte wäre eine schwarzes Scheinwerferattrappe, das man statt des Scheinwerfers in die originale Maske einsetzen kann. Oder dieselbe Maske (kostet nicht viel) mit einer fix verbauten Scheinwerferattrappe.

    Prinzipiell alles berechtigte Ideenansätze, aber die EXC-Maske entspricht nicht der originalen Formgebung, die mir persönlich wichtig ist und auf die Lösung mit dem Schaumstoff bin ich gespannt, da der Scheinwerfer und deren Halterung recht komplex geformt ist. Bin aber gespannt und wünsche dir viel Erfolg :Daumen hoch: