Das ist ja echt der Hammer! Wenn Dir die dann Kiste irgendwann mal abbrennen sollte, dann landest Du mit denen vor Gericht. Natürlich sind die auch für nix verantwortlich. Ich weiss, wovon ich spreche...
Volker
Das ist ja echt der Hammer! Wenn Dir die dann Kiste irgendwann mal abbrennen sollte, dann landest Du mit denen vor Gericht. Natürlich sind die auch für nix verantwortlich. Ich weiss, wovon ich spreche...
Volker
Danke, Udo!
Grüsse von Volker
Ich bin u.a. wegen dieser KTM - Preispolitik sehr froh, dass ich mir im letzten Jahr keine RC8R geholt habe. Dieses Verramschen des Technologieträgers und Supersport Flaggschiffs ist einerseits beängstigend, andererseits schon fast eine Frechheit den Bestandskunden gegenüber!
Da werden sich auch die Händler freuen, wenn die Kunden, welche bisher den völlig überzogenen Preis zahlen durften, jemals wieder zum Gespräch auftauchen. Das wird bitter für den Händler :-/
Grüsse von Volker
PS;: 17.000 wären damals meine Schmerzgrenze gewesen.
Aus meiner Erfahrung heraus mit drei neu erworbenen 990ern: wenn Du sehr grossen Wert auf Zuverlässigkeit legst, nimm z. Bsp. einen japanischen Hersteller.
Die KTM sind sehr spassig zu fahren . Zuverlässig ist anders. Ich musste zweimal aus Frankreich mit dem Hänger abgeholt werden, diverse andere Kleinigkeiten waren ebenfalls unschön.
Wenn Du Spass willst: KTM
Wenn Du Zuverlässigkeit suchst: nimm was anderes
Grüsse von Volker
So wie silliwilly es beschreibt, funktioniert es letztlich am allerbesten!
Ich hab heute in der Garage innerhalb 45 min die Birne gewechselt. Schön langsam und vorsichtig :-) Niemals, wirklich niemals möchte ich so etwas bei Nacht auf einer Tour ohne Licht erledigen...
Die Variante aus dem Handbuch, also durch diese Wartungsklappe, die hat sich irgendein Sadist ausgedacht! Ich kann mir nicht vorstellen, das dies funktioniert! Aber evt., habe ich zu wenig Phantasie und irgendwelchen Angestellten des chinesischen Staatszirkusses gelingt sowas an guten Tagen....
Also, ich beschreibe es mal - muss natürlich immer auf beiden Seiten gemacht werden!
- von oben die 2 Schrauben der Innenverkleidung mit den Alu Passhülsen lösen - von oben gut sichtbar (TX 25 Werkzeug)
- ebenfalls an der Innenverkleidung, die geschwärzte Schraube, welche horizontal nach vorn ausgerichtet ist, rausnehmen - ab hier alles TX 20 Werkzeug
-> das kleine seitliche, obere Verkleidungsteil rausnehmen und zur Seite legen
- seitlich werden nun zwei Schrauben frei, welche die Lampenmaske halten. Die obere entfernen. Die untere drinlassen
- unter dem Scheinwerfer, an der zum Boden der Lampen- Verkleidung hin laufenden geneigten Fläche, die geschwärzte Schraube entfernen
- am Scheinwerfer, in (!) dem seitlichen senkrechten Verkleidungsschlitz, die geschwärzte Schraube entfernen
Wenn beide Seiten gelöst wurden, kann man die gesamte Lampenmaske - Scheibe muss nicht demontiert werden - vorsichtig nach vorn/ unten abziehen.
Achtung, in Fahrtrichtung rechts hat man unten einen kleinen Wellenzapfen, welcher durch die Leuchtweitenverstellschraube angetrieben wird. Dieser ist nur wenige mm gesteckt und die Maske kann vorsichtig abgezogen werden.
Der Scheinwerfer ist mit 4 Schrauben gesichert. Entfernen, Scheinwerfer nach vorn abziehen.
Nun liegt alles frei und dem Wechsel der H4 Bilux steht nix mehr im Weg :-)
Bei der Gelegenheit habe ich den Scheinwerfereinsatz ringsherum gesäubert und nun hoffe ich, das diese Bastelei nicht allzu oft nötig ist.
Beim wieder Zusammenbauen genau umgekehrt verfahren. Aufpassen, das der Wellenzapfen der Leuchtweitenverstellung richtig eingeführt wurde. Alles muss sich ohne Kraft montieren lassen.
Grüsse von Volker
Hat jemand von Euch schonmal eine Bilux am Scheinwerfer wechseln müssen? Also ich bekomm das nach Handbuch nicht hin, das ist dermassen verbaut...
Für jeden Tip zur möglichst einfachen Handhabung dankbar ist
Volker!
Aus welchem MAterial bestehen denn die Gitter? Ist das rostfreier Stahl/ Edelstahl?
Grüsse von Volker
Ja genau, das sind diese beiden :-)
Grüsse von Volker
Die kenn ich, persönlich :-)
Dahinter stecken Obi und Jens, ihres Zeichens das absolut angefressenste Rennteam, welches ich kenne.
Jens Hebisch der Fahrer, Obi ein Schraubergott. Die beiden Kerle sind seit Jahren in der Rennszene und diversen Markencups unterwegs, in den letzten beiden (drei) Jahren im Superduke-Battle. Jens wurde Vizemeister, nicht ohne Obis genialen Hände an der SD ... Was Jens so alles kann, hat er nicht nur in der Battle sondern bei den "1000 km Hockenheim" der letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen ![]()
In jedem Falle hat Obi seine Passion zum Beruf gemacht, den KFZ-Meister erworben und nun betreiben die Beiden ein absolut erstklassiges und florierendes Zweirad-Geschäft, nicht nur für den engagierten Sportfahrer. Der Link zum triplespeed-headquarter wurde ja schon gepostet. ...der Webauftritt triplespeed
Sollte ich jemals wieder eine Superduke oder RC 8 erwerben - natürlich nur parallel zum Kauf mehrerer Feuerlöscher - dem Obi würde ich die Maschine anvertrauen. Die wissen dort, was sie tun! Und zwar nicht nur aus der Theorie, sondern aus ihren Erfahrungen im harten Renneinsatz. Keine Schwätzer und Vielposter wie manch andere, sondern engagierte und erfolgreiche Mechaniker.
Naja, ich werde ggf. nicht auf den äusserst unwahrscheinlichen Fall spekulieren, nochmals eine KTM neu zu erwerben, aber meine SM-T könnten die Jungs durchaus mal umkrempeln :-) Ihr habt mich da grad auf eine Idee gebracht...
Grüsse von Volker
@ roth: ja, stimmt, scheinbar haben wir den gleichen Geschmack :-) Mit der anderen Vermutung hast Du auch recht. Aber wie gesagt: am Ende war ich zufrieden und bleibe denen als Kunde erhalten.
Volker
@ starbuck: ich versuch mal, mich besser zu erklären
Selbstverständlich ist es mein subjektives Empfinden und Erleben, andererseits sind die Mängel objektiv vorhanden. Die Fehlerursache, welche zum Brand führte ist kein "geplatzter Schlauch" sondern nach Gutachten eine nicht sachgemäss verpresste Schelle an eben diesem Schlauch. Kein Materialfehler - was übel genug wäre - sondern ein simpler Montagefehler und mangelhafte Qualitätssicherung. Aber diesen Sachverhalt klären ja nun die Anwälte/ Gerichte. Ich beziehe mich mit meiner Aussage auf ein ca. 100 seitiges Gutachten eines unabhängigen Sachverständigenbüros, welches bundesweit Schadensursachen bei Bränden an KFZ ermittelt.
Es ist mir schon klar, dass eine Rückrufaktion durch das KBA übel wäre, andererseits habe ich mich zum Verhalten der Firma KTM schon genug geäussert. Kosten sollte man nicht sparen, indem ggf. Fahrer gefährdet werden.
Was mich in diesem Zusammenhang sowieso masslos ärgert: aktiv geworden ist KTM nicht in dem Moment, als ein Brand einer Maschine mit schweren Verbrennungen des Fahrers gemeldet wurde. Da kam gar nix. Erst als meine Versicherung informierte, ggf. auf KTM Rückgriff nehmen zu wollen, wurde man aktiv. Mein Eindruck: das Wohl des Kunden oder die Ursache des Brandes interessieren solang niemanden, bis es ggf. Kostenfolge hätte. Weder professionell noch sympathisch aus meiner Sicht, subjektiv natürlich, rein subjektiv :-/
Warum wundern mich die Schäden an den RC 8 nicht (übrigens ja auch den befragten KTM Mitarbeiter nicht, der ganz locker von 1-2 % Ausfall spricht)?
Einige Beispiele: Meine Superduke von 2007 wie auch die Superduke R von 2008 sind beide im Ausland liegengeblieben, mussten - da kein KTM Händler aufzutreiben war - heimtransportiert werden. Organisiert habe ich dies, da das per Servicecard nicht so einfach war- Der Fairnes halber: die Kosten wurden ersetzt.
An beiden Maschinen war der Öldruckschalter kaputt und musste nachgearbeitet werden. Warnlampe im Cockpit geht an und dann heisst es eben: ab in die Werkstatt. Es wurde also keinerlei Modellpflege betrieben oder aber dieses Bauteil geändert oder die Qualitätssicherung in diesem Bereich verstärkt.
An beiden Maschinen versagte eine Steckverbindung des Massekabel direkt nahe der Batterie im Bug. Einfache Ursache: das Kabel wurde zu stramm verlegt und durch die Vibrationen der Batterie gingen eben diese somit immer unter Zug stehende Stecker kaputt. Qualitätssicherung? Wer weiss, ich glaube nicht daran. Geändert wurde von Modelljahr zu Modelljahr nix, also siehe oben. Fahrbereit waren die Maschinen mit diesem Fehler nicht.
Die Ursache des Übels scheint mir also ganz klar in der mangelnden Qualitätssicherung zu liegen. Wenn die Qualitätssicherung schlecht ist, werden auch die Produkte von völlig unterschiedlicher Qualität sein, manche Fehlerbehaftet, sogar mit wiederkehrenden Fehlern - die andere eben nicht. Auch dafür gibt es Belege :-) Meine SM-T funktioniert seit knapp 8000km tadellos.
Somit wundert mich aus meinem Erleben und meiner Einschätzung der Qualitätssicherung der Maschinen im Werk der Defekt am Motor der RC 8 nicht. Andererseits: ich bin ja Laie.
Zum Thema BMW: natürlich ist das auch ein gewisses Risiko, sozusagen aus der Nullserie zu kaufen. Ich hatte mit BMW Produkten auch nicht immer nur die allerbesten Erfahrungen. Der Unterschied: sie vermittelten immer das Gefühl, die Mängel abstellen zu wollen und waren jederzeit um mich als Kunden bemüht.
Seit fast 20 Jahren kaufe ich da meine PKW privat wie für das Büro, alle mehr oder weniger gute Fahrzeuge. Die meisten allerdings sehr gut. Ich hatte bisher 3 Motorräder von denen, zwei Boxer, einen Vierzylinder. Den Vierzylinder (K1200R) auch direkt aus der "Nullserie". Ich war am Ende zufrieden. Dieses Gefühl will sich im Falle meines Schadens mit der SD R absolut nicht einstellen.
Was die S1000RR betrifft: meine Lebensgefährtin ist für zwei Veranstalter (einen in der Schweiz, einen in Deutschland und der Schweiz) als Instruktorin unterwegs und hatte schon das Vergnügen, die Maschine testen zu können. Ich vertrau da mal ihrem Urteil :-) ...in meinem Hänger passt die BMW auch gut :-)
btw., bei beiden Veranstaltern fotografiere ich einige Veranstaltungen und die Teilnehmer, an anderen nehme ich als Fahrer selbst teil - ich freu mich schon auf die Fragen, wo denn meine geniale Superduke R wäre. ![]()
Grüsse von Volker
Mich wundert der Motorschaden und auch der zweite Motorschaden an der KTM nach meinen Erfahrungen mit den Superduke/ Superduke R absolut nicht.
Richtig lustig wurde der Artikel, als auf die Kulanz seitens KTM verwiesen wird. Aus eigenem Erfahren: die gibt es nicht, die leisten nichtmal bei per Gutachter festgestelltem Herstellungsfehler. Ohne Anwalt geht nix.
Ich habe auch mal sehr grosse Stücke auf KTM gehalten. Mittlerweile finde ich, dass ich ziemlich dämlich war.
Gruss von Volker
Gute Besserung für Dich und Dein Mopped! Da hattest Du wohl Glück im Unglück...
Volker
@ jjb: so wie Du es schilderst, versuche ich es inzwischen auch zu sehen. Mal sehen, was die Juristen mit der Sache machen. Jeder erstrittene Euro ist ein Euro weniger Schaden für mich und im übrigen habe ich die SD-R als Verlust gebucht. :-/
@ Duffy: natürlich bleibe ich der Zweiradwelt erhalten. Motorradfahren ist für mich kein Lifestylehobby oder etwas in der Art. Es ist deutlich mehr. Meine miesen Erfahrungen mit einem relativ unbedeutendem Hersteller aus Österreich werden mich doch nicht vom Mopped fahren abbringen!
Ausserdem bleibe ich sogar KTM in treuer Abneigung eng verbunden.. Ich hab ja noch die SM-T, welche ich momentan nicht verkaufen will, der Wertverlust wäre zu hoch. Evt. wird die ja auch noch mal wertvoll, falls KTM den Weg von Buell gehen muss. Wundern würde es mich nicht.
Grüsse von Volker
Ich hatte mit der SD 990 von 2007, der SD-R von 2008 und der SD-R von 2009 immer extrem viel Spass. Allerdings waren es auch die wartungsintensivsten und qualitativ unzuverlässigsten Motorräder meiner "Laifbahn" :-) Sehr gute Maschinen, um damit Spass zu haben! Für den Alltag? Never!
...und ich rede ausdrücklich nicht von meinem Selbstzünder SD-R, der in Flammen aufgegangen ist.
Volker
Mal ein kurzer Zwischenbericht: ich habe die ganze Angelegenheit dem Anwalt übergeben, nachdem ich nun die KTM-"Stellungnahme" schriftlich in den Händen halte. Schade schade, das ich für mich die Marke nun aus meiner "Motorsportwelt" ausschliessen muss. Ohne Häme: beim Händler und mit der SD-R habe ich mich trotz diverser schlampiger Produktqualität wohlgefühlt.
Genug lamentiert :-) Ein Ersatz für die SD-R musste her. Bis vor wenigen Wochen spielte ich noch mit dem Gedanken, eine RC8 (R) oder wieder eine SD-R zu holen. Mach ich nun sicher nicht.
Alternativen waren die (wieder) eine R1 - die aktuelle RN 22, die BMW S1000RR oder evt. sogar eine 1098S.
Bestellt habe ich nun heute!
(für die Admin: ja, die Rechte am Bild sind bei mir, aufgenommen von mir an einem Training mit www.psm-parts.ch am Geoparc St. Die)
Die BMW, Tricolor, ein wenig Zubehör und Herzklopfen inclusive
Der Grund fürs Tricolor war die Schwinge, in schwarz finde ich die nicht so schön. Mattschwarze Motorräder hatte ich jetzt vier Jahre lang. Zeit für Veränderungen ![]()
Danke an BMW Gottstein und B.Stuppi für die gute Beratung! Es ist doch wirklich schön, das es auch bei BMW noch leidenschaftliche (Renn) Motorradfahrer gibt, welche Motorräder verkaufen
Von irgendeinem ahnungslosen krawattierten BWL-Schnösel kaufe ich sicher kein Motorrad. Neben dem Produkt ist für mich die Authentizität des Gegenübers absolut wichtig, genau wie das Vertrauen zum Hersteller. Ausserdem werden wir die Dinger gemeinsam in Calafat anfangs März 2010 einrollen, incl. erstem Ölwechsel im Fahrerlager. Der Stuppi fährt im nächsten Jahr nicht nur den R6 Cup, verkauft nicht nur BMW, sondern fährt auch mit BMW im Supersport mit seiner eigenen Maschine. Ich freu mich auf die drei Tage mit http://www.team-motobike.ch/ Dort war ich nun dreimal mit der Superduke, es wird das erste Mal als "Gebückter" für mich auf dieser Strecke.
Ich hatte mit BMW sicher auch nicht nur positive Erfahrungen, absolut nicht - aber Kulanz und Umgang mit meinen Sorgen bis hin zur Wandlung eines Fahrzeuges (K1200R in 2005) überzeugten. Immerhin hat mir diese Marke das Gefühl vermittelt, als Kunde und Mensch ernst genommen zu werden. Auf diesem Gebiet ist der österreichische Hersteller ein schlimmer Versager
Darum gibts eben keine RC8R für 2010 sondern die S1000RR.
Im Mai hatte ich mir die SM-T geholt. Feines Motorrad und zum Abstossen eigentlich zu schade. Daher bleibe ich Euch noch ein wenig erhalten, es sei denn jemand mag die Touring Supermoto ...
Leid tut es mir wegen "meinem" Händler, den Kai Pfefferle in Münstertal . Feiner Kerl, Sportsmann, engagiert, fair und extrem bemüht. Aber irgendwie bekomm ich Pickel, wenn ich ihn in seiner KTM Vertragswerkstatt besuche. Also trage ich mein Geld für das Hobby Motorsport eben woanders hin :-) Die Strassen SM-T bleibt natürlich bei ihm im Service.
Volker
Hi jjb!
In welcher Form? In materialisierter Form :-) Ich habe ihm die verbrannte SD-R auf den Hof stellen lassen, den Hergang geschildert und in das entsprechende KTM-Protokoll eingetragen, auf Garantie etc. hingwiesen und auf Regulierung des Schadens gedrängt. Ich habe denen die meldung an meine Versicherung zugänglich gemacht, habe denen später die Unterlagen des Gutachters aus Deutschland zugänglich gemacht und in jeder Form kooperiert. Ja, ich habe sogar hier im Forum den Ball flach gehalten, um denen die Gelegenheit zu angemessener Reaktion zu geben.
Was hätte ich noch tun sollen? Ich weiss es selbst: ich und jeder andere hätten sofort einen Anwalt nehmen sollen, das KBA informieren etc.
Wie gesagt, reagiert hat KTM erst, nachdem Regressforderungen seitens meiner Teilkasko zu befürchten waren. Bis dahin war ich denen als Kunde völlig gleichgültig.
Volker
In welcher Form hat dein Händler den Sachverhalt an KTM mitgeteilt?
Wieso hast du dies nicht schriftlich per Einschreiben getan?
Ich berarbeite selbst Reklamation in der Automobilzulieferindustrie und kann dir sagen, dass solche Dinge umgehend bearbeitet werden, vorrausgesetzt es wurde die Information an der richtigen Stelle abgegeben.
Viel Erfolg und genügend Ausdauer.
MfG jjb
@ Wolfgang M.: Ich kann Deine Bedenken teilweise nachvollziehen. Du solltest aber mal folgenden Blickwinkel prüfen: der einzige, welcher in dieser gesamten leidigen Geschichte bisher Druck ausgesetzt wurde, bin ich. Ich bin übrigens bisher auch der einzige, welchem Kosten entstanden sind. Warum ich bisher nicht auf Detail eingegangen bin? Um KTM die Möglichkeit zu einer Stellungnahme zugeben. Die habe ich ja nun ![]()
Einen Deal mit KTM durch diese Info herbeiführen? Sicher nicht. Wenn es einen Ausgleich geben wird, wird den mein Anwalt bzw. irgendein Gericht herbeiführen. Wenn Du die Veröffentlichung dieses Sachverhaltes als unangebracht empfindest, kann ich Dir nicht folgen. Deine Beweggründe, mir unlauteres Verhalten zu uterstellen, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Die undichte Schlauchverbindung von der Benzinpumpe zur Einspritzanlage ist durch den Gutachter nachvollziehbar dokumentiert, fotografiert und technisch verständlich beschrieben. Mir zu unterstellen, ich wäre mit offenem Tankdeckel gefahren und dann hätte sich eben gegen 14.00 Uhr das Fahrzeug dadurch entzündet (bei dann halbleerem Tank) schein mir weit hergeholt und nur im Sinnne der Abwehr von Schadensersatzansprüchen nachvollziehbar. Noch deutlicher: es ist eine absolute Unverschämtheit, so etwas zu unterstellen. Aber ich warte ja noch auf die schriftliche Stellungnahme seitens KTM.
Neben dem technischen Aspekt, den übrigens jeder hier von mir gern per mail oder PN abfragen kann, ist es aus meiner Sicht sicherlich sehr interessant zu erfahren, wie ernst man als Kunde bei KTM genommen wird. Es muss ja nicht jeder die gleiche Erfahrung selbst machen. Schon aus diesem Grund hat meine thread eine Berechtigung
Den Inhalt des mir vorliegenden 100 seitigen Gutachtens des deutschen Sachverständigen in drei Sätze zu formulieren, ist schwer. Ich versuchs trotzdem... Als Ursache des Brandes wird durch den deutschen Brandschadenssachverständigen eine nicht fachgerecht geklemmte s.g. Einohrschelle im Bereich der Benzineinspritzpumpe-Einspritzanlage. In Kombination mit dem Material des Druckschlauches soll es zu Benzinaustritt unter Druck gekommen sein. Die selbe Kombination "Schelle-Material des Schlauches" hat nach Angaben des Gutachters bei VW zu Rückrufaktionen geführt.
Nochmals komme ich auf den Punkt: schon 1 Tag nach dem Unfall war KTM durch meinen Händler der Sachverhalt bekannt geworden. Eine SD-R, welche sich während der Fahrt von selbst entzündet hat. Ein Kunde, welcher erheblich verletzt wurde.
Was würde ein verantwortungsbewusster Hersteller tun? Er würde das umgehend prüfen (lassen) um den Vorwurf auszuräumen oder aber ggf. technisch nachzubessern.
Das Vorgehen von KTM ist anders. Die reagieren erst dann, wenn finanzielle Folgen angekündigt werden, also nach 9 Wochen. Schäbig!
Grüsse von Volker
Mittlerweile hat sich die ganze Angelegenheit in einer für mich extrem unschönen Weise entwickelt. Durch den Brandursachenermittler (ein vereidigter, unabhängiger Sachverständiger mit einem sehr fundierten Hintergrund) wurde ein ca. 100 seitiges Gutachten erstellt, welches die Brandursache eindeutig im Bereich einer unsachgemässen "Schlauchschelle" im Bereich Einspritzpumpe/ Einspritzanlage festmacht und dokumentiert.
Für mich war die Sache somit klar. Nach immerhin mehr als 9 Wochen und im Angesicht des o.g. Gutachtens hatte sich KTM dann doch noch aufgerafft, sich die Unfallmaschine einmal anzusehen. Sicherlich auch angesichts der drohenden Meldung an das KBA und die Regressforderungen meiner Versicherung. Schon die Tatsache, das sich KTM so spät erst um die Maschine - natürlich nicht um mich - bemüht hat, stinkt mir. Man hat mehrere Wochen verstreichen lassen und erst auf die Gutachten meiner Versicherung reagiert. Super Kundenbetreuung!
Tolles Engagement ![]()
Immerhin hat man es schon Anfangs September geschafft, seitens KTM einen speziellen Gutachter aus Wien einzufliegen (!) Die Maschine stand seit Ende Juni beim KTM Händler zur Besichtigung. Meine Versicherung hatte in dieser Zeit schon zwei Gutachter da, u.a. eben den Brandursachenermittler.
Im Effekt bekomme ich heute einen Anruf von KTM Deutschland in dem mir vorab mitgeteilt wird, das man jeden Anspruch ablehnen würde und die Brandursache im Fahren mit offenem Benzintank (!) sieht. Wenn s nicht so schäbig wäre, würde ich ja drüber lachen.
Aus der angekündigten "schnellen und unbürokratischen Lösung" wurde nun ein mehr als 1/4 jährliches Warten mit absolut nicht akzeptablem Ausgang. Mir wurde von Seiten des Vertragshändlers geraten, doch auf einen Anwalt zu verzichten, da eine Lösung des Problems so schneller herbeigeführt werden könne. Bei mir hatte die Firma bis heute einen gewissen Vertrauensvorschuss. Böser Fehler von mir!
Naja - als Kunde und Geschädigter fühle ich mich von KTM auf üble Art und Weise im Stich gelassen. Dies habe ich jetzt extrem zurückhaltend formuliert. So viel Spass die Motorräder ja machen, mein Mass ist voll. Wenn es nur die schlampige Verarbeitung im Auslieferungszustand aller meinen drei 990er der letzten drei Jahre gewesen wäre, die beiden "Liegenbleiber" im Ausland, diverse zusätzliche Werkstattaufenthalte meiner SD und der SD-R hätte ich ja auch noch geschluckt. Diese Sache jetzt ist mir eindeutig zu viel.
Nun wart ich noch auf den schriftlichen Bescheid, dann bekommt das der Anwalt, dann informiere ich das KBA und bereite mich auf eine lange Zeit Schriftverkehr und gern auch Gerichtsverfahren mit KTM vor. Klagen werde ich in jedem Falle und zum guten Glück gibt es jede Menge Zeugen, ich kann den Feuerwehrbericht beibringen, der Veranstalter machte selbstverständlich eine technische Abnahme etc. etc. Das wird nicht lustig aber ich habe glücklicherweise Zeit und Mittel, lange Zeit lästig zu werden. Schade finde ich diesen Ausgang trotzdem!
Von KTM kaufe ich in Zukunft natürlich nicht mehr drei neue 990er in drei Jahren wie bisher. In meinem Umfeld kann ich die Marke nun auch nicht mehr empfehlen, bei den Fahrtrainings, wo ich als Fotograf oder Teilnehmer dabei sein werde, kann ich mich wohl auch nicht positiv äussern, wenn man mich mal auf mein dann geändertes Motorrad ansprechen sollte ![]()
Das wirklich Dumme an der Sache ist neben dem erheblichen materiellen Schaden die grosse, hässliche Narbe am Unterarm durch die Verbrennung dritten Grades. Aber die wird mich noch sehr lange daran erinnern, sicher nix mehr bei dieser Firma zu kaufen.
Eine Frage an die Foren-Fachkompetenz: würdet ihr für gelegentliche Fahrten auf der Strecke die neue R1 mit dem genialen Motor oder die BMW S1000RR bevorzugen? Hier ist nämlich mein nächstes Problem: welche Maschine wird den Feuerstuhl SD-R ersetzen :-) Ich dachte zwischenzeitlich sogar mal an eine RC8R - aber dieser Bart ist wirklich ab.
Grüsse von Volker
Ich brauche eine neue Superduke R. Zu den Gründen evt. ein anderes Mal mehr Info ![]()
Gibt es für das Modelljahr 2010 schon irgendwelche Informationen über Änderungen?
Kommt evt. sogar die lang angekündigte Venom mit dem Motor der RC 8?
Ich dabnk Euch schon mal für die Veröffentlichung Eurer Insider-News ![]()
Grüsse von Volker