Beiträge von lawyer

    Der Vertragspartner ist immer der Händler.

    Das stimmt


    Die Kommunikation muss grundsätzlich über ihn laufen.

    Stimmt grundsätzlich auch, allerdings muß die Kommunikation geeignet sein, Lösungen für akute Probleme zu generieren. Das setzt voraus, dass der Händler Lösungen, zumindest aber die Probleme kennt. Wenn das nicht gewährleistet ist, muß dem Kunden gestattet sein, den Hersteller zu fragen.


    Alles andere funktioniert schlichtweg nicht.

    Doch, es funktioniert, wenn man die Logistik an das Wachstum im Übrigen anpasst.


    Für sicherheitsrelevante Themen kommt dann das KBA ins Spiel.

    Dann ist der Schaden aber größer, als er wäre, wenn man eine angemessene Informationspolitik betriebe. Wer mit Blick auf Wachstum die Werbetrommel mit viel Aufwand rührt, muß auch zusehen, dass er die ausgelöste Nachfrage mit allen Folgen auch im Servicebereich (customer relations neudeutsch) zufriedenstellend bedienen kann, Sonst wird der Werbeaufwand konterkariert.


    Gruß Bernd

    dazu kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Ich persönlich meine, wer den Bockmist gemacht hat, ist gegenüber dem Betroffenen (Kunden) in erster Linie verantwortlich, für eine Lösung zu sorgen. Wenn KTM sich dafür entschieden hat, den direkten Kontakt zum Kunden zu unterbinden und das ausschließlich den Händlern zu überlassen, so ist das eine Frage der Organisation auf Seiten KTM, entlastet den Verursacher des Problems aber nur dann gegenüber dem Betroffenen, wenn die Problemlösung beim Kunden ankommt. Ist das nicht der Fall, kann KTM zwar unter Umständen dem Händler ans Bein pinkeln, wenn der seinen Verpflichtungen aus dem Händlervertrag nicht ordentlich nachgekommen ist, das braucht den Kunden aber nicht zu interessieren, wenn sein Problem nicht gelöst ist.


    In meinem Fall war es so, dass der Händler bei mehreren Kunden MSC aufgespielt hat, von denen keiner die Tachoabweichung reklamierte....kein Wunder, wer fährt außer so ein paar Freaks, zu denen ich auch gehöre, bei diesem Sauwetter. Der Händler war von KTM nicht informiert, dass es ein Problem gibt und das zu einer Zeit, als das im Forum schon Diskussionsgegenstand war. Ich habe deshalb beim Händler unter Hinweis auf die Erkenntnisse des Forums vor dem Aufspielen gefragt, ob das ein generelles Problem sei, was von KTM Seite verneint wurde. Dann habe ich das MSC aufspielen lassen und siehe da, Tachoabweichung.


    In der Folge hat man dann per online-Verbindung mit KTM alles analysiert und festgestellt, dass keine Fehler beim Aufspielen gemacht wurden, was KTM dem Händler wohl zunächst unterstellte. Ich fuhr mit einem Smart in KTM Farben heim ( ein Smart....welche Schande ;-)). Am nächsten Tag wurde dann alles durchgecheckt und bestätigt, dass die Tachoabweichung Realität ist. Der Händler ist eigens mit GPS über die Autobahn gefahren und hat es bestätigt.


    Ich habe dann eine Kundenbeschwerde zu KTM geschickt und zum Ausdruck gebracht, dass ich verunsichert bin. Ich erhielt prompt Antwort des Inhalts, dass man später ausführlich Stellung nimmt (steht noch aus !). Danach wurde das MSC für MY 2013 geblockt und für die Betroffenen, die es bereits aufgespielt haben, Abhilfe versprochen. Das wiederum kommuniziert KTM über den Händler. Ich persönlich halte diese Organsationsvariante für unglücklich, weil sie zu viele Fehlermöglichkeiten bietet und KTM damit am Ende die Unzufriedenheit des Kunden zu spüren bekommt.


    Andererseits wächst KTM und versucht naturgemäß, die Last des Wachstums nach Möglichkeit auf viele Schultern zu verteilen, vorzugsweise auf die der Händler, was den Kundenbereich betrifft und insoweit auch nahe liegt. Die Händlerschaft muß dann aber auch rechtzeitig über die nötigen Infos verfügen. Ist das nicht der Fall, wie vorliegend, dann muß KTM imho selbst zum Spaten greifen. Zur Not muß KTM auch mal direkt mit den Kunden kommunizieren, in Zeiten von Email ja kein so großes Problem mehr. Werbemails funktionieren ja auch.


    Gruß Bernd

    sehe ich ähnlich, nachdem von KTM angeblich verlautbart, dass die fehlerbehaftete Geschwindigkeitsanzeige keine Auswirkung auf ABS und MSC hat. Bedenken hatte ich nur so lange, wie eine Fehlfunktion der geschwindigkeitsabhängigen Features zumindest theoretisch nicht fernlag. In der Kurve gebremst haben wir auch schon früher, also sollte das mit einigem Verstand noch immer möglich sein. Verlernt habe ich das jedenfalls noch nicht. Ansonsten macht sie unverändert Spaß.


    Hinsichtlich weiterer Mängel müßte der jeweilige Händler unter genauer Bezeichnung des Mangels und Fristsetzung zur Behebung aufgefordert werden. Sollte die Behebung fehlschlagen, so sind ihm nach der geltenden Rechtsprechung weitere zwei Möglichkeiten zur Behebung des Mangels einzuräumen. Erst dann besteht die Möglichkeit, die Rückabwicklung des Kaufes zu verlangen, wenn es sich um einen wesentlichen Mangel handelt.

    Das ist so sicher nicht richtig.

    Ich war / bin gesegnet mit folgenden Punkten:
    A 2, 3, 4, 6, 10, 13, 16, 17
    B 1, 2, 4, 5


    Einiges wurde gemacht, ohne dass ich Störungen hatte oder feststellen konnte. Für anderes gibt es noch keine Lösung bzw. wurde nichts angeboten, obgleich MY 2014 geänderte Ausführungen besitzt (Seitenständer). Dennoch bleibt es ein geiles Moped, wenn es anspringt.

    Na da darf man ja gespannt sein, wie mit denjenigen verfahren werden wird, die die Prozedur bereits absolviert haben. Man fragt sich auch, ob die Abweichung der Geschwindigkeitsangabe das einzige Problem ist...wäre ja zu verkraften, oder ob es auch daraus resultierende funktionale Defizite gibt. Das müßte dann schnellstens kommuniziert werden, bevor es einen im Vertrauen auf die Funktion zerreißt. :denk:


    Gruß Bernd

    Schön wäre bei der Gelegenheit eine Korrektur, die die Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit möglichst nahe an der Wahrheit statt möglichst nahe am oberen gesetzlichen Grenzwert gewährleistete. Ich kann diese Übertreibungen nicht nachvollziehen.


    Gruß Bernd

    Bei mir hat KTM auch angeboten, den Anlasser der 1290 SDR einzubauen. Derzeit springt sie solala an, weshalb ich entschieden habe, auf die im gleichen Atemzug angekündigte richtige 1190 spezifische Lösung zu warten. Ich denke, die kriegen das gebacken, so dass ich mir inhomogene Notlösungen sparen kann. Ich wußte ja, dass ich wider Erfahrung und Vernunft ein neu entwickeltes Moped gekauft habe, weil ich geil drauf war. Da ich das noch immer bin...wenn sie anspringt, kann ich damit leben und gehe genau jetzt eine Runde drehen. Ciao Gemeinde.


    Gruß Bernd

    ich fand die Idee mit der Liste, so wie sie erstellt wurde, sehr gut, weil Ursache des Problems und Status der Abhilfebemühungen mitgeteilt werden. Jeder kann also sofort und auf einen Blick sehen, ob das Problem für ihn relevant ist.


    Übrigens tut mir leid mit meiner verunglückten Erweiterung. Ich konnte nicht herausfinden, wie ich den Post von JustMe einfach weiterführen kann. Das mit dem Zitat hat nicht gefunzt. :knie nieder:

    Stimme dem zu. Ich bin hochgradig überrascht gewesesn, wie diese Pelle zu dem Moped paßt. Ich denke, dass die gemeinsame Entwicklung durch Reifenhersteller und Mopedbauer etwas hervorgebracht hat, was in der gesamten Bandbreite wohl kaum und wenn nur marginal von einem experimentierfreudigen Laienuser wie mir verbessert werden könnte. Wenn, dann wäre es Zufall. Ich bin nicht ganz unbeleckt, was Mopedfahren angeht, bin mir aber sehr sicher, dass es mir perönlich nicht gelingen wird, sei es auf der Bremse, sei es beim Rausbeschleunigen, sei es beim Durchheizen durch eine Ecke den Reifen zu 100 % zu fordern. Mich persönlich diesen 100 % anzunähern, ist für mich primär die Herausforderung. Erst dann ergäbe sich die Notwendigkeit, auf gut Glück diesen Reifen gegen andere zu tauschen.


    Dessen ungeachtet akzeptiere ich natürlich den Wunsch anderer, hier mehr Spielraum zu haben. Für spezielle Anforderungen gilt das insbesondere. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass andere Reifenhersteller auf den Zug aufspringen wollen, sollte der Verkaufserfolg anhalten. KTM war letztes Jahr immerhin in den Stückzahlen vor BMW :respekt: :peace:


    Gruß Bernd

    (21) Seitenständerfeder bricht, Seitenständer fällt runter.

    Ursache: fehlkonstruierte Anlenkung/Aufhängung der Feder

    Abhilf: geänderter Seitenständer incl. Konsole siehe MY 2014, kann noch dauern

    (22) Griffweitenverstellung Kupplungshebel PP nur eingeschränkt, sonst trennt Kupplung nicht sauber

    Ursache: Fehlkonstruktion

    Abhilfe: nicht bekannt

    (23) Inkontinente Benzinleitung am Tank

    Ursache: Gummierung quillt auf

    KTM Abhilfe: neue Benzinleitung einschließlich Verbindungsleitung zur linken Tankhälfte

    (24) Vibrationen

    Ursache:

    Vorderrad mit deutlichem Höhen- und Seitenschlag sowie Unwucht

    KTM-Abhilfe: neues Vorderrad