Beiträge von Elasto

    Die guten Gabeln hatten nur die Kickstarter Dukes der ersten beiden Baujahre (94 und 95). Erkenntlich an der Aufschrift xx/94 bzw. 95 oben am Deckel.

    Ab der 96 E-Starter Variante waren Zug- und Druckstufe auf verschiedenen Holmen.

    Die SEM 14-05 ist leider bekannt dafür, dass sie nach einigen Jahren einfach kaputt wird. Ich hatte dabei mal den Effekt, dass der Motor zwar "unten" normal lief, aber nicht hochdrehen wollte (bei 4500 war Schluss). Da hatte sich die Zündkurvenverstellung wohl "aufgelöst".

    Du willst also einen möglichst breiten Hinterreifen. Is ne leichte Übung: Miss ab, wieviel Platz links und rechts vom Reifen ist. Dann weißt du, wie breit der neue Reifen maximal sein darf, und dementsprechend muss du die Felgenbreite wählen.

    Ein 150er braucht ne 4,25er.

    Ein 160er 4,5 bis 5,0.

    Ein 170er 5,0.

    Ein 180er 5,5.

    Ein 190er 6,0.

    Ein 200er 6,0.

    Darüber könnte es mit dem Platz dann eng werden. :achtung ironie:


    p.s. Was ist "die Symmetrie der Reifen"? Hab noch nie einen "unsymmetrischen" gesehen. :denk:

    Irgendwie komm ich mir grade seeeehr alt vor.

    Wenn mein 16jähriger mit seinen Kumpels kommuniziert, verstehe ich ca genauso viel .... bzw. .... wenig. :nein:

    Hi All,


    Die Chokebedienung des FCR41 auf meiner 1er Duke hat mich von Anfang an mörderisch genervt.
    Mit dem Handschuh unter den Tank greifen und den vom abgeschnittenen Heißstartknopf halb verdeckten Chokezug ziehen, war einfach nur scheiß fummelig.
    Außerdem war ich mit den Warmlaufeigenschaften nicht wirklich glücklich: es gab ja nur Choke ON oder OFF - wenn ich nach 20 Sekunden bei einer Kreuzung stehen bleiben musste, war es entweder mit Choke bereits "zu viel", oder ohne Choke "zu wenig".


    Daher habe ich mir das mal genauer angesehen.


    Die Lösung des Problems war erstaunlich einfach, zumal ich zufällig genau das richtige Teil in meinem Teilefundus hatte.
    Der Chokezug von einem alten Transalp Vergaser hatte das richtige "Einschraubstück" für die Chokebohrung des FCR41. Ich nahm also das schwarze Einschraubteil, die Feder und den "Chokestoppel" der Transalp (das gebogene Metallknie unter der Plastikhülle braucht man nicht), und hängte den originalen KTM Chokezug ein. Es passte plug-n-play. Zusätzlich kam noch die gebogene Plastikhülle des Transalp Chokezugs drüber ....... und VOILA: Ein vom Lenker bedienbarer UND stufenlos verstellbarer Choke.


    Dann ersetzte ich noch den abgeschnittenen Heissstartknopf gegen einen "nicht-abgeschnittenen".


    Der Umbau hat neben der bequemen stufenlosen Chokebetätigung noch den Riesenvorteil, dass man den Heissstartknopf wieder verwenden kann. Es gibt dadurch kein Problem mehr, einen halbwarmen Motor zu starten (wer keinen E-Starter hat, kennt das Dilemma vielleicht). Man braucht in diesem Fall nur den Choke leicht betätigen und den Heissstartknopf ziehen (der ja nix anderes macht, als zusätzlich Luft reinzulassen), und schon läuft die Kiste.


    Viel Spaß beim Nachbauen.


    P.s.: Wenn sich 2 Leute zusammenreden, braucht man nur einen (vollständigen) Transalp Chokezug besorgen (z.b. auf EGAY)


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    Danke für die Tips. Bin in den letzten Wochen leider zu gar nix gekommen. Meld mich aber, wenn was weitergeht.

    Hi All,


    nach fast 2 Jahren Standzeit (und hin und wieder testweisen Anstartversuchen) gings jetzt weiter.

    Zuerst kam eine neue Batterie rein (die alte war mittlerweile verstorben - trotz regelmäßiger Aufladung), wobei ich ALLE Stecker und Sicherungen im Bugspitz auseinander nahm und sie auf verbogene/rostige Kontakte untersuchte.

    Bei enduro365.de fand ich einen Benzindruckprüfer mit den passenden Anschlüssen für die KTM.

    Einfach die Benzinschlauchkupplung auf der linken Seite aufmachen und das Prüfgerät dazwischenhängen.

    Druckprüfer


    Das Einschalten der Zündung führte dann jedoch zu einer ordentlichen Spritdusche, da auf dem Männchen des Druckmessers ein zu kleiner O-Ring verbaut war und dadurch das bike und ich mal kurz gebadet wurden. :motzki:


    Da ich keinen passenden O-Ring hatte, baute ich das Prüfgerät wieder ab, steckte die Benzinleitung wieder zusammen und schaltete die Zündung ein, um zu sehen, ob die Kupplung noch dicht war, oder ob die 15 Jahre alten O-Ringe des bikes nun auch abgekackt waren. Die Pumpe surrte und alles blieb dicht.

    Na gut, dachte ich mir, erstmal einen passenden O-Ring besorgen, dann den Versuch wiederholen.


    Doch statt die Zündung abzudrehen griff ich, fast wie ferngesteuert, mit der linken Hand zum Kupplungshebel und mit der rechten zum Startknopf.


    Was solls, dachte ich mir, einfach mal testen ....... UMTI, UMTI, UMTI ..... BRRRRRRRRRRRRRRRR ..... und sie lief auf einmal :staun:

    Keine Ahnung, warum, aber sie lief, auch nachdem ich sie ungläubig wieder abgedreht und wieder angestartet hatte. :sehe sterne:

    Ich machte natürlich sofort eine kleine Spritztour, und ......... alles funktionierte wie immer (sie stinkt auch noch immer).:peace:


    Ich pack's nicht.:nein:

    Wo residierst du?


    Wenn "SZ" Salzburg bedeutet, gibt's nur eine sinnvolle Lösung: Frauenschuh.

    Ruf ihn an und mach nen Termin aus ..... und du wirst zufrieden sein. :ja: