Beiträge von srk

    Gerne noch einmal: Pendeln ist nicht gleich Shimmy!


    Mag sein, dass das Pendel-Problem nix mit dem Reifen zu tun hat. Der Shimmy jedoch schon. Insofern hast Du Recht, redest aber von was anderem.


    Letztlich war es aber auch bei Dir der Reifen. ;-))

    Dein Händler hat nen Knall. Anders kann man das nicht sagen. Es ist sein Job, Motorräder anzukaufen und dann wieder zu verkaufen.


    Und ne 2018er mit 7500 Km? Wo soll denn bitte das Problems sein?

    Hier wird ständig von pendeln geschrieben. Gemeint ist aber der Shimmy-Effekt.


    Obwohl es ja mehrfach hier im Forum steht, sage ich gerne nochmal: Es liegt am Reifen! Der PST 2 neigt dazu. Nehmt einen anderen Reifen, und der Shimmy ist weg.

    Jetzt hamm was doch!


    Genau das versuche ich doch zu transportieren. Die Yamaha ist keine als Reiseenduro verkleidete Hardenduro. Dafür passt es einfach nicht.


    Und die 790 Adv R meint das Offroad-Thema schon sehr Ernst. Für 200 Kilo halt.

    Interessanter Punkt. Aber den Durchmesser der Achsen von der T700 kenne ich nun nicht. Man kann halt in dem einen oder anderen Youtube-Videos die Überforderung des Yamaha-Fahrwerks förmlich optisch erfahren. Also das kann man sehen. Gibt schon einen Grund, warum wir alle das XPLOR haben wollen.


    Glaub doch mal den etwas offroad-affineren hier im Forum, dass sowohl das Fahrwerk als auch die elektronischen Helferlein sehr wohl einen Unterschied ausmachen. ExDuc01 hat es zwei Beiträge weiter oben ganz gut beschrieben. Und nochmal bitte: Wir reden hier nicht davon, zweimal im Jahr einen Kilometer feste Schotterpiste topfeben zu durchqueren. Das kannste im Prinzip mit JEDEM Mopped machen. Mit JEDEM Reifen.


    Ich empfehle nochmal, setzt euch mal mit dem Rallyemodus der 790er Adv R auseinander. Du stellst die TC auf 6 oder 7, und wenns schlammig wird kannst Du die im stehend fahrend einfach mit dem linken Daumen verstellen. Die TC-Stufe wird ziemlich fett im Display angezeigt. Das heißt NICHT, dass ich ständig im Regelbereich der TC unterwegs bin. Die lässt schon mehr als genug Schlupf zu. Aber fängt Dich halt auf, wenn der Untergrund vielleicht doch nicht so gut zu Deiner Gasstellung passt, wie Du ne Sekunde vorher angenommen hast. Offroad fährt man eben nicht nur im trockenen und in der Ebene!


    Dann kommt irgendwann die Verbindungsetappe. Spiegel ausgeklappt. Bei kurzen Verbindungen bleibt der Reifenluftdruck wie er ist. ABER: Ich schalte schnell alles auf Street um. Also Mapping und ABS. Dann hab ich ABS und auch Kurven-ABS und volle TC. Du weißt nicht, welcher Traktor Dir vor die Karre zieht. Und dann stehst Du da mit Grobstöllern und weniger Luftdruck. Auch hier gilt: Besser haben als brauchen. Die Umstellung dauert nur wenige Sekunden.


    Längere Anfahrten und Zwischenstücke ebenso. Nur mit mehr Luft in den Reifen. Und je nach Einsatzzweck ziehst Du Dir nen Dualsport-Reifen wie den Pirelli STR auf, oder eben was noch gröberes. Ich würde noch was extremeres nehmen, weil grade im Herbst und Winter wirds nass im Felde.

    Wer ohne TC nicht Gelände fahren kann sollte es besser gleich lassen. aber ist ja schon cool einfach den Gashahn voll aufzureissen und die TC den Rest machen zu lassen, oder?


    Und genau da bist Du an dem Punkt, an dem die Damen und Herren, die noch vor zehn Jahren das ABS verdammt haben, auch waren. Deine Argumentation ist doch: Echte Kerle (Mädelz) brauchen sowas nicht.


    Dann schalte es halt ab. Entweder bist Du total langsam unterwegs und brauchst es tatsächlich nicht, was ich nicht glaube, oder Du bist mir fahrerisch soweit überlegen, dass Du das auch bei knapp 100 PS immer mit der Gashand kontrollierst. Und niemals einen Fehler machst. Weil dann AUA.


    Dann kann ich nur gratulieren. Aber was ist denn bitteschön so schlimm dran, wenn das Mopped diese Funktionen alle hat? Dann schalte Du es halt ab. Ich spiele lieber im Rallyemodus. So what? Nur mit der T700 geht das nicht. Da fehlt es einfach dran. Und das stört mich. Das ist nicht zu Ende gedacht und entwickelt.

    Ich glaube, der Yamaha-Fan hier im Forum fährt einfach gar kein Gelände. Es liest sich jedenfalls so. Der eine oder andere KTMler versucht dann, einem Blinden die Farben der Welt zu erklären. Sorry Jungs, aber vieles von dem, was hier PRO-T700 zu lesen ist, ist auf einer geschotterten Steilrampe schlicht wurscht.


    Yamaha hat hier eine Mittelklasse-Enduro gebaut, die nur so aussieht, als könne man sie ernsthaft offroad einsetzen. Es fehlt doch an allem. Das einfache Fahrwerk und die fehlende Elektronik sind heutzutage No-Gos. Wir sind doch nicht mehr in den Achtziger Jahren! Und wer glaubt, das Weglassen von Technologie ergebe das bessere Motorrad, der hängt mindestens mal locker zwanzig Jahre der Entwicklung hinterher. Den Dorfschmied in der Westsahara, der mal eben per Schmiedehammer eine Enduro grade dängelt, ist ein Märchen aus eben diesen Achtziger Jahren. Moderne Motorräder fallen nicht aus. Zumindest nicht in der Häufigkeit Ihrer Urahnen. Und Dorfschmiede gibts schon längst nicht mehr. Was sollen die dort auch besohlen? Pferde? Fahrt doch mal selbst nach Afrika. Da werden keine Reiseenduros in kleinen Dörfern repariert. Wer kommt denn auf diese Ideen?


    Ich hab mich zum Thema in den letzten Tagen mal intensiver mit einem Instruktor in Hechlingen unterhalten können. Tatsächlich nutzen wohl mehr als 90 Prozent der Offroad-Klientel die entsprechenden Fahrmodi, die ABS-Einstellungen und die spezielle TC. Heißt bei BMW Enduromodus und Offroad-ABS. Der Enduro Pro Modus mit ohne Helferlein ist dabei was für die, die gaaaanz genau wissen was sie da tun. Selbst bei 73 PS mit einer T700 verballerst Du Dich sonst mal ganz schnell. Also wieso baut Yamaha eine T700 ohne diese Elektronik? Das ergibt nur dann einen Sinn, wenn man damit sowieso nie ins Gelände fährt. Denn die PROs nehmen keine Big-Enduro wie die T700. Dann bleibt der Klientel nur der Strasseneinsatz mit ab und an mal nen Feldweg.


    Ich selbst bin immer so gefahren - also mit Elektronik als Rettungsschirm auch im Offroad-Einsatz. Warum sollte ich denn darauf verzichten? Die 790 ADV R mit dem Rallyemodus ist doch perfekt. Schauts euch doch mal an und probiert es aus. Und wer alles abschalten will, kann das ja gerne tun. Den ersten, der meinte, er bräuchte keine Offroad-TC, hab ich vorgestern 3 Minuten nach Trainingsbeginn unter seinem Mopped raus gezogen. Was für ein Quatsch! Im Grunde führen wir hier die selbe Diskussion wie beim Strassen-ABS. Da gabs und gibt es ja bis heute Leute, die meinen, braucht man alles nicht. Muss man nicht verstehen.

    Kann Dir nur den Tipp geben mit der Bestellung der R noch etwas zu warten, wenn's grad nicht akut ist. Im besten Fall bestätigst du gar erst deine Kaufabsicht. Im schlimmsten Fall fährst du Motorrad :-)


    Ich wollte im Herbst zuschlagen.Oder sobald die Preise akzeptabel sind. Und die T700 vorher zumindest mal noch probefahren.


    Probefahrten sollen ja tödlich für Vorurteile sein. So wie Reisen in ferne Länder. :zwinker:


    Ne echte Alternative zu den beiden sehe ich allerdings nicht am Markt. Wie gesagt, ne 690 Enduro R ginge auch. Aber sonst? Hab schon über eine CCM GP 450 Adventure nachgedacht. Die gibt es aber wohl schon nicht mehr? SWM Superdual, Benelli 502 und auch die Himalayan für mich ausgeschlossen, weil eben bei weitem nicht genug offroadtauglich. Und 200 Kilo sind die Schmerzgrenze. Also nix mit AT, GS, Tiger 800 etc.


    Dann wollte ich ne EXC oder was ähnliches nehmen. Die Haltbarkeit und fehlende Strassentauglichkeit hielten mich davon ab. Honda CRF 250 L - zu lahm.


    Eigentlich passt die 790 Adv R wie die Faust aufs Auge. Anreise auf eigener Achse bis Ancona. Dann Fähre nach Igoumenitsa. Dann Schotter. Oder Anreise nach Dänemark auf eigener Achse. Fähre. Island. Rüber nach Polen - Schotter. Runter in die Karpaten - Offroadparadies. Für die weiten Fernreisen auf Asphalt aller Güte hab ich die 1290 SAR. Nur damit ins Gelände? Joa. Muss man wollen. Und immer wieder die Reifen umziehen. Oder umstecken. Und die 1290er ist nicht so wirklich umfall-nix-kaputt-sicher. Zu hoch. zu schwer.


    Ich weiß. Alles Luxusprobleme.:rolleyes:

    Ja, ist alles schlimm bei KTM. Ich schäme mich auch schon für mein Mopped. Kannste ja nix mit anfangen.


    Und mal im Ernst: Es ist Dir egal, dass Yamaha/Honda an sicherheitsrelevanten Bauteilen ein paar Euro zu Deinen Lasten spart? OK. Dann weiß ich auch nicht weiter. Letztlich bist Du damit froh und glücklich. Und für mich ist es auch kein Problem. Habe ja keine T700 oder AT.


    rallibert

    Ich habe nicht behauptet, dass die 800 XCA offroad irgendwas besser kann. Es ging hier um die Fahrbarkeit bei niedrigen Drehzahlen in der Stadt. Sonst nix. Keine der hier genannten Maschinen ist eine Hardenduro. Ich hätte auch die 1250GS als Beispiel nennen können. Die fährt sich auch ganz gut bei Kellerdrehzahlen. Nur ist halt der Ansatz von KTM ein ganz anderer.


    robot

    Alles gut. Ich versuche nur Deinen Ansatz zu verstehen. Mir ist bei der 790er nicht aufgefallen, dass die zu aggressiv ist. Ganz im Gegenteil. Aber vielleicht meinen wir da beide auch etwas komplett unterschiedliches damit? Für mich fahren sich die neuen 790er ADV fast wie Fahrräder. Einfacher gehts kaum. Eine Macht im Schotter. Zumindest mal die R. Eine Mittelklassereiseenduro ist das eher nicht. Die T700 aber genau so wenig. Wenn ich in der Mittelklasse weit und bequem reisen möchte, ist doch jeder anderer der Wettbewerber besser? Wenn ich im Sommer drei Wochen lang Island durchqueren möchte, nehme ich aber die 790 ADV R, wegen mir auch eine 690 Enduro R oder eben die T700. Das sind allesamt Big Enduros. Das ist was anderes.


    Innerhalb dieser Kategorie ist die T700 eben die günstige Variante. Wobei günstig halt relativ ist. KTM hat eine ganz andere Idee dahinter. Wer für eine 790 ADV R über 13k bezahlt (ich zum Beispiel werde das wohl tun), dann für einen ganz bestimmten Einsatzzweck. In meinem Lastenheft steht nicht "muss bei 50 Km/h ruckelfrei im dritten Gang fahren". Ist mir echt egal. Und für diese Maschine für mich die falsche Fragestellung. Wobei ich sie ja schon ausgiebig gefahren bin und mir das überhaupt nicht aufgefallen ist. Weil ich den Blick dafür gar nicht habe. Du suchst etwas anderes als ich. Glaube ich zumindest.

    Die Nutzlast des MT 751 ist gerade mal 570 Kg. Es gingen theoretisch also nur 3x Duke 690 oder so. Drei Adventures wären zu schwer.


    Weiterhin müsste man schauen, wie der Hänger zugelassen ist. Wenn in den COC steht "Hänger mit zwei Schienen" oder ähnlich, dann dürftest Du das nicht ändern. Kann man sicher beim TÜV oder beim Hersteller mal anfragen.


    Mir wäre der Hänger für 3 Maschinen zu klein.

    robot


    Eigentlich eine schöne Beschreibung von Dir. Du zeigst genau auf, wo hier eigentlich das Problem liegt.


    Klar, dass eine Yamaha sich weicher und niedertouriger in der Stadt bewegen lässt, glaube ich sofort. Auch das die Laufruhe eine andere (besser?) ist. Nur ist das für mich kein Kaufgrund für eine Big Enduro. Denkt man das nämlich zu Ende, wäre eine FJR 1300 sicher die Waffe der Wahl. Die hat auch viele Fans. Ist halt nur was ganz anderes.


    Letztlich, wenn sich FÜR DICH die T700 besser anfühlt, dann würde ich wechseln. Aber probier vorher mal die Tiger 800 XCA. Die kann das alles nämlich noch viel besser.


    Ich habe gerade in einem Blog gelesen, dass die T700 KEINE Stahlflexleitungen hat. Ich denke immer noch, dass Yamaha hier an vielen Details gespart hat und auch an den falschen Stellen gespart hat. Leider.

    Jetzt hab ich es noch dreimal gelesen, und Du hast Recht. Kann man genau so auch interpretieren. Ist für mich in der Praxis aber Quatsch. Wenn ich bei sagen wir mal 7000 rpm mit voll geöffneten Gas vom 5. in den 4. runter schalte mit QS+, klar dann fängt mich das MSR und die Anti-Hopping-Kupplung (hoffentlich) auf und ein. Für mich ist das nix. Zuviel Adrenalin.


    Also, beim runter schalten Gashahn zu. Egal bei welcher Drehzahl. Damit fluppt das und fühlt sich (für mich) richtig an. Wurde auch mehrfach hier im Fred genau so beschrieben. Vielleicht eine unglückliche Formulierung in der Anleitung?

    Ich antworte gerne nochmal stellvertretend:


    Runterschalten geht sehr geschmeidig bis in den 1. Gang. Gashahn MUSS dabei zu sein! So stehts auch in der Bedienungsanleitung.


    Raufschalten dafür mit Gas. Um so mehr Drehzahl, umso besser.


    Lass doch Deinen Händler mal ne Runde drehen. Der merkt schon, ob da was nicht stimmt.


    Und ja, ein Quickshifter schaltet etwas ruppiger als die Kupplungshand. Ist ja auch logisch. Aber insgesamt ist es ein Traum.


    Deine Beschreibung hingegen klingt so, als wäre QS+ nicht aktiviert. Hast Du mal im Menü nachgesehen? Aufspielen alleine nützt nix. Da muss noch ein Haken rein.

    Sequentielles Getriebe hat nix mit "Schalten ohne Kupplung" zu tun, sondern beschreibt nur die Anordnung der Gänge.

    Die T700 hat keinen Quickshifter.

    Eine Probefahrt ist immer zielführend. Würde ich auch gerne machen. Die T700er auf der Mailänder Messe war mir allerdings zu klein. Ich bin 1,92 und nicht zu schmächtig. Unter mir wirkte die Yamaha so gar nicht. Vielleicht ist das dem Messemodell geschuldet? Ich weiß es nicht.


    Ich werde mir eine offroadfähigere Zweitreiseenduro zulegen. Und scanne den Bereich der Mittelklasse mit ein wenig Geländetauglichkeit. Die Yamaha wäre ja nett gewesen, und ich verfolge das Projekt nun auch schon einige Zeit. Im Ergebnis wird es die T700er aber schwer haben bei mir. Habe ich ja zur Genüge beschrieben.


    Es geht in Richtung einer 790 Adv R. Da wird preislich im Winter hoffentlich was gehen. Die KTM passt einfach besser zu mir, also zu meiner Größe, hat die deutlich besseren Features, also muss Yamaha weiterhin ohne mich auskommen.

    Tja, nur "preiswert" ist halt auch was anderes. Die T700 kostet inklusive Überführung schlappe 10000 Euro. Und gilt plötzlich als sympathisches Low-Budget-Fahrzeug? Das Fehlen jeglicher teurer Komponenten soll plötzlich was positives sein?


    Die T700 unterscheidet sich in der Ausstattung kaum von einer Royal Enfield Himalayan. Dass ein 4-Tausend-Euro-Mopped keine TC. kein RbW, keine Fahrmodi, kein Offroad-ABS, kein Farb-Dashboard und eher günstige Teile verbaut bekommt, leuchtet mir ja ein.


    Aber bei 10.000 Euro? Meine 1050er hat mal 9k gekostet. Niegelnagelneu.


    Wenn Yamaha Low-Budget Ernst meint, dann bitte auch Low-Budget-Preis. Ein Listenpreis von 6499,- Euro zzgl. Überführung, das wäre angemessen und dann hätten wir auch einen Kandidaten, über den niemand sich irgendwie wundern oder den man irgendwie kritisieren könnte. Alles wäre gut.


    Yamaha verkauft hier Uralt-Technik einfachster Bauart für einen Megapreis. Und behauptet dann, das wäre besonders Weltreisefreundlich. Die alte Mär. Komischerweise sehe ich, wenn ich auch nur Europaweit unterwegs bin, keine dieser Simpel-Mofas, sondern ganz andere Kaliber. Die Fernreiseszene wird von den Spandauer Big-Adventures dominiert. Alle im vollen Ausstattungstrimm. Alles andere sind Märchen aus Tausend und einer Nacht. Abseits des Asphalts wird dann mehr KTM gefahren. Yamaha spielt da fast keine Rolle. Das ändert sich auch nicht durch eine T700 mit ohne Features.