Beiträge von srk

    Ja, eine 1190er sollte in der Versicherung trotz 10 PS weniger gleich teuer sein.


    Und klar, ohne Vollkasko ist es noch überschaubar. In Deinem Beispiel, und Du hast offenbar eine sehr gute SF-Klasse, um die 200 Euro im Jahr mit TK. Buch mal die VK dazu, das beginnt dann bei Dir vielleicht so um die 700 Euro im Jahr? Und das ist ne Menge Holz. Meine 1050er kostet in der VK gerade mal 230,- Euro im Jahr. Heftiger Aufschlag!

    Man konnte sich in Friedrichshafen noch nicht mal drauf setzen. Die Maschine stand auf nem Podest mit Glaszäunchen drumherum. Ich glaube nicht, dass das dort auch nur seriennah war. Reines Showstück.


    Sie wirkte für mich auch relativ lieblos und ziemlich klein. Aber ohne drauf zu sitzen oder ne Runde zu fahren kann man rein von der Messeform nichts weiter dazu sagen.

    ER (Du weißt schon wer) verteidigt "seine" 1050er so vehement, weil


    1. Gerade beim Marktstart der 1050er hier im Forum sehr, sehr böse über dieses Modell und deren Fahrer hergezogen wurde, anstatt sich über den unerwarteten Zuwachs in der KTM-Community zu freuen und


    2. Die 1050er auch hier im Forum immer noch als Billiglösung verschrien wird, obwohl sie tatsächlich bei den Mittelklasse-Reiseenduros neben der neueren 1090er die Waffe der Wahl ist. Das ist abwertend gegenüber dem Modell und auch wiederum deren Fahrer. Und völlig unberechtigt. Gerade im Vergleich mit der Africa Twin zeigt die KTM ihre Stärken. Ich würde nicht von der 1050er KTM auf die AT umsteigen wollen. Und ich habe sie sowohl mit als auch ohne DCT ausgiebig gefahren.


    Nichtsdestotrotz halte ich Verunglimpfungen wie "Affen Twin" tatsächlich auch für rassistisch. Denn genauso ist es ja wohl gemeint. In Afrika gibts nur Affen. Keine Ahnung, warum man sowas schreibt.

    Bei mir musste bei der 15000er das gesamte Kit gewechselt werden, weil die vorherige Werkstatt das Ganze unfachmännisch zusammen gebaut hatte und dabei die Dichtungen beschädigt wurden. Das ganze macht dann nur als Kit Sinn, deshalb wurde quasi alles getauscht.

    Naja, beim Abziehen der Brille, mal davon abgesehen dass Du das jedes Mal machen darfst, muss die Brille aber irgendwo hin. Im Zweifelsfall dann auf die Sitzbank eines auf dem Seitenständer stehenden Moppeds. Ein Wackeln, eine unbedachte Bewegung, und die Brille liegt unten. Und dann tritt man noch drauf. Habe ich genauso auf ner Alpentour bei einer Mitfahrerin erlebt.


    Bei uns "richtigen" Brillenträgern ist die Brille nun mal (überlebens)wichtig. Ich komme den Alpenpass ohne Brille nicht mehr runter. Ich kann ohne Brille weder die Instrumente ablesen, noch funktioniert mein räumliches Sehvermögen einwandfrei. Die Brille ist also keine einfache Lesebrille oder so was in der Art. Sie kostet übrigens auch vierstellig, das mal am Rande.


    Ich würde mir nichts anderes als einen Klapphelm kaufen. Das Risiko, die Brille von der Nase nehmen zu müssen, ist mir persönlich zu hoch. Der Aufwand, bei zehn Stops an einem Tourtag ebenso. Zudem gibts genau dafür doch solche Helme? Praktisch sind sie noch dazu.


    Wer meint, Integralhelme ohne Klapp wären irgendwie cooler, hat doch sowieso den Gong nicht gehört. Ich kann die Helme kaum unterscheiden, wenn sie erst mal beim Fahrer auf dem Kopf sind. Was soll bitte daran sportlicher, schöner oder eben cooler sein, wenn der Helm nicht zum klappen ist?

    Ich kann das grundsätzlich bei den so genannten modernen Motorrädern bestätigen. Masseschluss oder Kurzschluss an der Batterie kann zum Totalausfall auch während der Fahrt führen. Dafür kann auch schon ein loses Batteriekabel führen! Da das Thema nicht ganz ohne ist, sollte wirklich jeder die Batterie und die Verkabelung ab und an mal prüfen.


    Mir ist mal ne Triumph Tiger unter Volllast beim Überholen wegen so was ausgegangen. War echt kein Spass....


    Ne Billigbatterie über die Bucht schießen heißt im übrigen auch, dass wenn was passiert, man niemanden in die Haftung bekommt. Deshalb sollte man schon aus Eigenschutz die Batterie inkl. Einbau beim Markenhändler ordern. Kostet zwar einiges an Aufpreis, aber dann bleibt im Zweifelsfalle wenigstens die Beweiskette eindeutig.

    Nein. Alle anderen haben das einfach nicht. Wurde Dir ja schon weiter oben geantwortet. Bei mir zittert da gar nix. Scheint bei einigen wenigen ADV so zu sein, und das auch nur manchmal, also bei ganz bestimmten Drehzahl- und Lastbereichen.

    Die 690 Duke wird selbst mit Tieferlegung nicht passen. Die ist zu hoch. Zumindest um mit beiden Füßen selbst bei Tieferlegung voll auf den Boden zu kommen, braucht es schon so um die 1,70m, würde ich mal vermuten. Und nur mit den Zehenspitzen auf den Boden würde ich in der Kombination 1,56m und Fahranfängerin nicht machen wollen.


    Ganz klar die 390er. Diese dann tiefer machen wie bereits beschrieben.


    Ach ja, ne ER-6n ist viiiel zu groß und schwer. Die gilt zwar als Einsteigermopped, hat aber ganz ordentlich Speck auf der Hüfte.

    Die Tonqualität bei Intercom, also zwischen zwei Fahrern und/oder Fahrer und Beifahrer ist exzellent. Das ist eine dauerhafte Verbindung, wobei der Akku schon einen ganzen Tag hält, wenn man das BT-S2 bei längeren Pausen konsequent abschaltet. Dann hält der Akku auch einen 10-Stunden-Tag durch. Reichweite ist sicherlich OK, aber eben so sicher keine 1000 Meter. Bei der Auffahrt zum Hahntenjoch war vermutlich wegen der Wände, die da im Weg stehen, bei vielleicht 200 bis 300 Metern Schluss.


    Insgesamt sehr gut, vor allem für die 30 (oder dann mal zwei, also 60) Euro. Das Navi unterbricht allerdings das Intercom, macht dann seine Ansage und dann verbindet es sich wieder von allein. Fand ich nervig und hab das Navi auf stumm gestellt.

    Na, letztlich ist das auch so. Nur, dass Du ja nicht 365 Tage im Jahr fahren kannst, so dass die Batterie im Fahrbetrieb nur ein bis wenige Tage im Monat (im Halbjahr/im Jahr) geladen wird. Also hält sie auch länger.


    Ich habe mir mit Ctek zweimal eine Batterie ins Nirvana geladen. Seitdem wird die Batterie im Winter nur einen Tag pro Monat ran gehängt. Seitdem keine Probleme mehr. Reicht ja auch. Das mit der Zeitschaltuhr weiter oben fand ich genial gelöst. Wäre ich selber nicht drauf gekommen.

    Ich bin im Reiseenduro-Bereich so ziemlich alles gefahren, was es aktuell am Markt gibt. Die KTMs sind die sportlichsten, aber u.a. deshalb auch eher weniger komfortabel. Am ehesten ist die aktuelle Africa Twin eine Komfortsänfte. Dafür aber jeder KTM Adventure in so ziemlich allem unterlegen.


    Für mich ist es allerdings auch ein Fakt, dass, wer die 1190er Adv im Komfortmodus noch als nicht komfortabel genug empfindet, der kann es mal mit einer Gold Wing versuchen. Oder wegen mir mit einer K1600GT. Nur bei letzterer kann die Ergonomie eigentlich nicht passen. Ist nix für große Jungs. Selbst eine AT bleibt immer eine Reiseenduro, also eher schmale Sitzbank, kein Sofagefühl.


    Letztlich sind es alles Motorräder. Das ist nicht komfortabel. Ein Sofa mit zwei Rädern drunter gibt es so nicht (OK. Die Goldwing. Aber es gibt für alles Grenzen). Hättest Du keine gesundheitlichen Einschränkungen, würde ich Dir empfehlen, die Muskeln zu trainieren. Rücken, Bauch, Hinterteil. Dann hat man auch keine Probleme mehr mit den Sitzbänken. ;-))


    Ich fürchte also, Du wirst damit leben müssen. Die Runden verkürzen. Mehr Pausen etc. Hilft nix.

    Es ist tatsächlich so, dass an der 1050er die Bremse mehr Handkraft verlangt als die der 1290er. Letztere ist sensibler, weniger ruppig, würde ich sagen. Die Bremskraft ist schlussendlich allerdings in etwa gleich, zumindest soweit ich das als NICHT-Rennfahrer beurteilen kann. Also erst mal Geschmackssache.

    Wenn Du das tatsächlich seit 25 Jahren bei ABS-Motorrädern so machst, dann machst Du das seit 25 Jahren falsch.


    Das muss man jetzt nicht alles wieder und wieder durchkauen, aber Deine Beschreibung ist ebenso wie die technische Ausführung einfach nur Quark. Letztlich ist es Dein Leben und Deine eigene Verantwortung, aber so was öffentlich in einem Forum derart darzustellen, finde ich einfach nur daneben. Frag mal jemanden, der Ahnung hat, der schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.

    Ich will mal wieder berichten, wie es weiter gegangen ist.


    Was bisher geschah:
    - Zupfende Vorderradbremse schon direkt nach ca. 1000 Km
    - bei 4000 KM und inzwischen starkem Bremsenrubbeln auch bei höheren Geschwindigkeit auf Garantie getauscht
    - bei 5000 KM wieder zupfende Bremse vorne, wieder moniert
    - bei 6000 KM wurde ausführlich beim Händler geprüft. Pendelprotokoll der 1190er wurde penibel ausgefüllt und alles für gut befunden. Aussage der Fachwerkstatt: Es liegt am Reifen. Die MTN hätten Sägezahn und Auswaschungen. Die Maschine wurde unrepariert mir wieder auf den Hof gestellt.
    - bei 7000 KM habe ich dann selbst den Reifenwechsel beauftragt. Anders kann ich ja nicht beweisen, dass es nicht die Reifen sind. Ergebnis war natürlich, dass die Bremsen immer noch rubbeln. Dabei habe ich den Reifenhändler um Vermessung der Bremsscheiben gebeten. Ergebnis war ein Seitenschlag von einmal ca. 1mm und einmal ca. 1,2 mm. Daraufhin habe ich den Händler nochmals kontaktiert, da eine größere Tour anstand und ich nicht mit diesen Bremsen losfahren wollte. Leider erfolgte keine Reaktion mehr seitens des Händlers. Dieser sitzt das Problem wohl aus.
    - inzwischen bin ich bei 12.000 KM und das Bremsenrubbeln ist wieder extrem da. Bei einer Gefahrenbremsung aus ca. 130 Km/h hätte es mich fast vom Mopped gerissen. Da mir das jetzt zu gefährlich wird, habe ich nun einen Termin bei einem anderen Händler gemacht. Es hilft ja nix.
    - bei 12800 KM wurden die Bremsscheiben nun durch den zweiten Händler getauscht. Zunächst mal mit Erfolg.
    - bereits bei 14500 KM bei der anstehenden 15000er Inspektion vermeinte ich erneut ein Rubbeln zu spüren. Noch leicht, aber ich habe das im Zuge der Inspektion mit überprüfen lassen. Ergebnis war, dass die Bremse zwar ruppig sei, die Scheiben aber in Ordnung.
    - bei 17500 KM war das Rubbeln wieder derart schlimm, dass ich erneut den nun ja zweiten Händler aufgesucht habe. Mit dem Ergebnis, dass nun bei knapp 18000 KM die Scheiben, die Beläge und auch die Felge gewechselt werden. Mal schaun, ob das nun hilft.


    Ich sage euch Bescheid, wie es weiter geht.