Naja, beim Abziehen der Brille, mal davon abgesehen dass Du das jedes Mal machen darfst, muss die Brille aber irgendwo hin. Im Zweifelsfall dann auf die Sitzbank eines auf dem Seitenständer stehenden Moppeds. Ein Wackeln, eine unbedachte Bewegung, und die Brille liegt unten. Und dann tritt man noch drauf. Habe ich genauso auf ner Alpentour bei einer Mitfahrerin erlebt.
Bei uns "richtigen" Brillenträgern ist die Brille nun mal (überlebens)wichtig. Ich komme den Alpenpass ohne Brille nicht mehr runter. Ich kann ohne Brille weder die Instrumente ablesen, noch funktioniert mein räumliches Sehvermögen einwandfrei. Die Brille ist also keine einfache Lesebrille oder so was in der Art. Sie kostet übrigens auch vierstellig, das mal am Rande.
Ich würde mir nichts anderes als einen Klapphelm kaufen. Das Risiko, die Brille von der Nase nehmen zu müssen, ist mir persönlich zu hoch. Der Aufwand, bei zehn Stops an einem Tourtag ebenso. Zudem gibts genau dafür doch solche Helme? Praktisch sind sie noch dazu.
Wer meint, Integralhelme ohne Klapp wären irgendwie cooler, hat doch sowieso den Gong nicht gehört. Ich kann die Helme kaum unterscheiden, wenn sie erst mal beim Fahrer auf dem Kopf sind. Was soll bitte daran sportlicher, schöner oder eben cooler sein, wenn der Helm nicht zum klappen ist?