Beiträge von Sige


    Auf deinem Profilbild stehen die Moppeds in der Garage, da springen sie immer an. Der Problemanlasser versagt bei Öltemperatur um/unter Null.

    Da muss ich - mit Verlaub - widersprechen:
    Meine @ ist EZ 3/13. Sie hatte mit dem Original-Anlasser regelmäßig große bis sehr große Startprobleme bei Temperaturen unter 5°C Plus - egal, ob sie im Freien Stand oder in der Garage. In meiner Garage herrschen in einem "richtigen" Winter durchaus Minus-Temperaturen.
    Seit dem Austausch des Anlassers ist alles in Ordnung: Sie springt immer(!) ohne langes Orgeln sofort an.
    Meine @ stand diesen Winter für gut 6 Wochen. Ich hatte sie absichtlich nicht an das Lade-/Erhaltungsgerät angeschlossen, weil ich wissen wollte, ob sie auch so anspringen würde. Am 11.2.17 war es dann so weit: Minus 5°C. Sie ist tatsächlich ohne Orgeln sofort(!) angesprungen, als wenn ich sie tags zuvor erst abgestellt hätte. Und das mit der Original-Batterie aus 3/13!


    Moin Hannes, Frohes Neues!


    Dann hat die LiPo ja tatsächlich auch bloß wieder einen Nachteil gebracht; schade eigentlich. HenRietta springt auch bei kräftigen Minusgraden und nach längerer Standzeit mit dem 1290er Anlasser und Standard-Akku auf den ersten Dreh an; seit dem Anlassertausch Anfang 2014 ist das Thema bei mir völlig erledigt. Das "Mindergewicht" der Lipo würde mir auch sonst nix bringen; die Differenz kann ich vermutlich x-fach bei mir vorher abspecken :lautlach:


    Grüße
    Chris


    Stimmt! Meine @ springt nach dem Tausch des Anlassers auch bei den derzeitigen Minus-Temperaturen und nach längerer Standzeit völlig problemlos und zuverlässig an. Meine @ hat übrigens EZ 3/13 und da ist nach wie vor noch die Original-Batterie drin! :grins:

    Das sehe ich auch so! Es scheint ja auch zu gehen, meine 10/2015 jedenfalls läuft ohne Mucken Vollgas geradeaus. Egal welche Beladung und Reifen. Wobei ich gestehe, bei ca.240 km/h den Hahn zugemacht habe. Das sind dann wohl so 220 km/h in echt.


    240 km/h laut Tacho sind knapp 220 km/h laut Navi. Bis da hin pendelt meine @ auch nicht. Von der Motorleistung her würde meine @ wohl echte 250 km/h rennen. Für mich persönlich spielt das Pendeln ab echten 220 km/h nicht die große Rolle. Ich bleibe allerdings bei meiner Meinung, dass KTM seiner vollmundige Aussage schon noch konkrete Taten folgen lassen müßte, um wirklich glaubwürdig zu werden. Außerdem könnte es ja sein, dass es bei einem etwaigen Wiederverkauf für den Interessenten eine größere Rolle spielt, als für mich, ob der Apparat nun pendelt oder eben nicht.

    Servus Thomas


    Meine Aussage bezog sich auf die laufende Produktion. Das einige hier massive Probleme damit haben und Nachbesserungen nach Reklamation beim Händler meist keine Verbesserung bringen ist mir bekannt. :traurig:


    :denk: Ein Indiz das KTM wissen könnte wo es hängt ist das Rundschreiben das einige hier von KTM bekommen haben. Ich habe diesbezüglich bis heute nichts von KTM bekommen aber Pendeln kenne ich nur von anderen Motorrädern die ich früher gefahren habe.


    Leider scheint KTM bislang nicht zu wissen, woran es genau liegt; zumindest wird von dort keine wirkliche Lösung angeboten:
    Ich habe das vollmundige Schreiben von KTM auch erhalten, wonach eine technisch einwandfreie KTM auch im Hochgeschwindigkeitsbereich nicht pendelt. Die Liste von KTM wurde bei meiner @ von meinem Händler abgearbeitet. Meine @ hat auch danach bei echten 220 km/h angefangen, zu pendeln - wie zuvor. Mein Händler ist ratlos. Ich habe ihn gebeten, sich bei KTM nach einer Lösung zu erkundigen. Leider habe ich dazu bis heute noch keine konkreten Vorschläge.
    Richtig ist, dass mir persönlich nicht so wahnsinnig wichtig wichtig ist, wenn ein Moped deutlich jenseits der 200 km/h anfängt zu pendeln; dennoch bin ich der Meinung, dass ein Moped in dieser Preisregion die zulässige Höchstgeschwindigkeit zumindest solo und im eng anliegenden Leder pendelfrei erreichen können sollte. Weiterhin bin ich der Meinung, dass KTM zu seinen vollmundigen Aussagen stehen und eine echte Lösung anbieten müßte.


    Sauber! Das ist mal eine Beschreibung, mit der ich wirklich was anfangen kann! Vielen Dank! :Daumen hoch:

    Mit Zeit, Gefühl, List und Spucke :>


    Geht`s vielleicht etwas genauer?


    Ich hatte das Problem auch schon. Hupe außer Funktion. Es lag nicht(!) am Kabel, sondern am Hupenknopf. Erstaunlich und erschütternd war, dass man da nicht das Hupenknöpfchen alleine austauschen kann, sondern die ganze linke Lenkerarmatur getauscht werden muß. Ich hatte es zunächst mit Kontaktspray versucht - ohne Erfolg. Dann hatte ich probiert, die Armatur zu demontieren. Die beiden Schrauben hatte ich raus, aber die beiden Hälften ließen sich nicht trennen. Ich habs dann aufgegeben, weil ich nichts kaputt machen wollte. Die Armatur wurde dann auf die abgeschlossene Anschluß-Garantie komplett getauscht. Wenn man diese nicht abgeschlossen hat, wäre das schon ein sehr teuerer Spass geworden.
    Mich würde deshalb schon interessieren, wie man die beiden Hälften der Armatur auseinander bekommt und ob man dann an die einzelnen Tast-Schalter dran kommt und diese ggf. reparieren bzw. austauschen kann - auch wenn das von KTM nicht vorgesehen ist. :zwinker:

    Hatte ich auch, aber schon nach 80 km. Also schnell zum freundlichen, der hat mir dann nen neuen Kühler verpasst. Glück im Unglück es war nur der schwerze der 1190er vorätig. Jetzt gehts wieder und sieht acuh noch schicker aus. mittleweile 3500km auf der Uhr und alles gut. War wohl ein "Montagskühler" :wheelie:


    Ui! Er hat ihn wirklich Dir verpasst? Wo trägst Du denn den dann jetzt - auf der Brust? Aber wenn jetzt alles wieder passt ... :lautlach:


    Sorry, aber bei der Steilvorlage konnte ich einfach nicht widerstehen ... :zwinker:

    Na jaaa, ...
    wenn man (nur) die Zündung einschaltet und den Motor nicht startet, dann ist ein Summen zu höhren, das vom Servomotor der Drosselklappen herrührt (soweit ich weiß). Und dieses Geräusch ist zwar nicht gerade schön und für jemanden, der von einem "analogen" Moped kommt wohl auch ungewohnt, ... aber völlig normal! :zwinker:

    Shim noch immer nicht aufgetaucht... Wird wohl ein Rätsel bleiben...

    Dann ist das wohl ein parapsychologisches Phänomen, Martin. :zwinker:


    Dir wünsche ich auf alle Fälle alles Gute für die weitere Reise, Martin.
    Jetzt kann ja eigentlich nichts mehr kommen, was Dich noch wirklich erschüttern könnte, oder? :grins:

    Ufff! Donnerwetter! Respekt!
    Die 100000 km geknackt!
    Das dürfte nach meiner Einschätzung allerdings etwas schwer werden, jemanden mit nur annähernd gleicher Laufleistungs-Erfahrung zu finden, der beim Klappergeräusch weiterhelfen kann ... :respekt:


    Na ja, wenn man die Kettenspannerschrauben beim Hinterrad Ein-und Ausbau unberührt lässt, kann man sich die Kettenspannerei beim Reifenwechsel sparen. Das Kettenspiel erlaubt das Ziehen der Radachse auch bei korrekt gespannter Kette. :sensationell:


    Ui! Interessant! Vielen Dank für diesen Tipp!
    Ich nehme mal an, Du machst das auch tatsächlich so und das funktioniert dann auch problemlos beim Zusammenbau.
    Da hab ich mir dann ja immer etwas mehr Arbeit gemacht, als nötig ... :winke:


    So ist es!
    Eine winzig kleine Korrektur hätte ich allerdings: Etwas öfter wird man die Kette leider schon spannen müssen, weil es wohl leider keinen Hinterreifen gibt, der eine Laufleistung erreicht, die der Lebensdauer einer Kette entspricht. Nach jedem Wechsel des Hinterreifens ist deshalb wohl leider die Einstellung des Kettendurchhanges - und damit das korrekte Spannen der Kette - erneut erforderlich ... :zwinker:

    Hei


    Dann gehörst du nicht zu denen die eine Krise bekommen wenn sie von einem Untergeordneten Bike am Berg hergebrannt werden. Immer wieder lustig anzusehen wie sie gerade nicht vom Bike fallen wenn sie überholt werden. Weil was nicht sein darf auch nicht sein kann. Spätesten bei der 2. Kehre aber schnell ein Foto machen müssen und am Pass dann leider nicht stehenbleiben können weil so Eilig oder so............


    LG :achtung ironie:


    Der Reihe nach:


    Erstens würde ich eine Wasserboxer-GS im Verhältnis zu einer @ nicht zwingend als "untergeordnetes Bike" bezeichnen.
    Zweitens kommt es in der Realität äußerst selten vor, dass ich am Berg hergebrannt werde - seit ich die @ fahre, was nun auch bereits seit 42000 km der Fall ist, ist das bislang nicht mehr vorgekommen.
    Es ist deshalb drittens eine sehr seltene Angelegenheit, wenn mich auf kurvigem Geläuf mit dem Moped jemand überholt; allerdings bin ich dann tatsächlich und sehr wohl in der Lage, größere faherische Fähigkeiten anzuerkennen. Da haben sich dann in der Vergangenheit schon nette Gespräche mit Ex-Rennfahrern und auch einem Stunt-Fahrer ergeben. Letzterer hatte sich mit seinem undefinierbaren, mattschwarzen, verkratzten Superbike durchaus anerkennend geäußert, was ich mit meinem "Tuttel-Bär" (gemeint war meine damalige R 100 GS/PD) so anstelle ... :zwinker:


    Regel Nr. 1: Solche Albträume haben Albträume zu bleiben und werden, nicht mal unter Folter, zugegeben.


    Bitte obigen Beitrag SOFORT löschen, sonst findet dieser seinen Weg ins falsche Forum...., nicht auszudenken :amen:


    :zwinker:


    It`s the rider, not the bike!
    Ich schätze so viel Offenheit und Ehrlichkeit zu dieser uralten Wahrheit!
    Natürlich ist auch eine GS ein wirklich gutes Moped. Ich bin selbst viele Jahre eine R 100 GS/PD und danach eine R 1150 GS gefahren und habe auch alle 12er GSen ausführlich getestet: Ja, auch Kühe können tanzen - wenn man weiß, wie das geht!
    Wenn man von einem Moped mit normaler Gabel kommt, dann verunsichert einen zunächst das Monolever der 4-Venti-Boxer, weil man das Gefühl fürs Vorderrad nicht mehr so transparent spürt, wie gewohnt. Wenn man sich drauf einläßt, lernt, damit umzugehen und Erfahrung damit sammelt, dann merkt man, dass man schon auch noch etwas vom Vorderrad spürt - allerdings viel feiner und weniger und auf einem höheren Level.
    Wenn also jemand eine GS sehr gut kennt und richtig mit ihr umgehen kann, dann ist der im kurvigen Geläuf schon richtig flott unterwegs - wenn er will. Mit der @ hat mich noch keiner von denen überholt, aber, auch wenn das so sein sollte, dann ist das doch wirklich keine Schande: Auch wenn ich in einem scharfen Audi Quattro sitzen würde und hinter mir würde Walter Röhrl in einem alten Porsche auftauchen und mich nach Strich und Faden verblasen, dann wäre auch das doch keine Schande, oder? :zwinker:

    Ohne diesen Shim schliesst das Ventil nicht richtig, daher Leistungsverlust, ...

    Das kann aber nun wirklich nicht sein: Die @ hat ja sehr viel moderne Technik, aber eine desmodromische Ventilsteuerung hat sie nicht. Die Ventile werden nicht durch einen Schließnocken der Nockenwelle geschlossen, sondern durch die Kraft der Ventilfedern. Sie schließen deshalb immer - auch wenn der Shim nicht an seinem Platz ist. Wenn der Shim nicht vorhanden ist, dann öffnet das entsprechende ventil weniger weit und bleibt weniger lange offen. Das dürfte den festgestellten Leistungsverlust verursacht haben. :zwinker:

    Wie man das jetzt nennt, ist doch eigentlich egal, oder?
    Tatsache ist, dass die @ im Street-Modus das Vorderrad nur leicht anhebt und im Sport-Modus etwas mehr. Wenn man das Vorderrad noch höher heben will, dann ist das in diesen Modi nicht möglich. Wenn man die TSC ausschaltet, dann schon. Ergo verhindert die TSC entsprechend höhere Wheelies.
    Diesen Überschlagschutz bei einem Stoppie hab ich bei meiner verflossenen 1150er GS verflucht: Steile Pass-Abfahrt auf nicht besonders guter Fahrbahn. Flott aber nicht mal richtig schnell bergab auf eine Kehre zu, also in die Bremse. Da muss wohl ein Loch oder kleiner Absatz im Fahrbahnbelag gewesen sein, weil trotz weiterhin gezogener Bremse hatte ich das Gefühl, dass die von Geisterhand kurz geöffnet wurde. Das ist nicht wirklich lustig, wenn man gerade bergab auf eine Kehre zu rauscht!
    Vermutlich hatte das Hinterrad kurz den Bodenkontakt verloren und die entsprechende Meldung an das insofern idiotische ABS-System gesandt. Bei diesem "wunderbaren" System konnte man den Überschlagschutz nicht mal separat abschalten. Ich bin dann in den Bergen lieber mit abgeschaltetem ABS gefahren.
    Dieses Problem hat die @ wohl nicht - zumindest hab ich davon noch nix bemerkt. Und das finde ich ganz wunderbar! :zwinker:

    Noch Allgemeines was zur Ergänzung:
    Es geht um Emotionen, die nach meiner Meinung bei einem Moped immer noch das entscheidende Kriterium sind:
    Ein Auto wird meist aus rationelen Gründen ausgewählt; da geht es um Vernunft, um Verbrauch, Kosten usw. Das läßt sich auch ganz gut in Papierwerten ausdrücken und vergleichen.
    Diese Papierwerte sind bei einem Moped aber eher von untergeordneter Bedeutung, wenn es darum geht, ob es uns gefällt, anmacht, ob wir es unbedingt haben wollen - oder eben nicht. Da gehts um die Emotionen. Die lassen sich nicht nur rein sprachlich wesentlich schwerer ausdrücken, sondern sind auch noch eine höchst individuelle Angelegenheit. Was dem einen gefällt, ist für den anderen schlicht furchtbar.
    Wenn es also so schwierig ist, dieses eigentlich entscheidende Kriterium für oder gegen ein Moped so zu beschreiben, dass es für einen anderen eine echte Hilfe bei seiner Kaufentscheidung ist, dann führt kein Weg am eigenen Eindruck, also einer ausgiebigen Probefahrt vorbei.
    Der große Spassbringer an der @ ist der Motor. Den muss man aber schon ein wenig in die Drehzahlen bringen, für die er gebaut ist. Wenn man dann eine Ader für sportlichen Antritt hat, dann kriegt man das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht - und will den Apparat einfach haben. In Worten oder Zahlen zu beschreiben, weshalb das so ist, ist nach meiner Meinung praktisch unmöglich. Das Interessante an der @ ist, dass das offensichtlich auch immer wieder erfahrenen Leuten so geht, die eigentlich aus einer ganz anderen Ecke kommen und eine KTM als eigenes Moped gar nicht auf dem Schirm hatten.
    Deshalb: Viel Spass bei der Probefahrt - wenn Du das Geld hast, Dir das Ding danach auch wirklich zu kaufen! :zwinker: