@ steel
wenn du eine Vollbremsung hinlegst, ist das Hinterrad früher oder später eh in der Luft.
das in die Federn ziehen mit der Hinterbremse macht durchaus Sinn bei einer "angekündigten" Bremsung (machen auch manche WM-Fahrer so), da damit das Hinterrad nicht so schnell hochkommt, bzw. das Motorrad vorne nicht so schnell einsackt. allerdings halte ich das für realitätsfern bei echten Notbremsungen.
Wenn ich mich flach legen sollte, sind die verlorenen 9 m am Anfang unter Umständen entscheidend, wenn es darum geht "Nur ein Schreck" oder "Er ging zu früh von uns". In der aktuellen Motorrad etwa wird die V-Strom 1000 getestet. Diese braucht 1,3m länger als das Referenzmotorrad um zum Stillstand zu kommen. 40,6 statt 39,3 m. Und die V-Strom hat nach den 39,3m noch 18 km/h drauf 
@ mijube
du entlastest das Vorderrad durch die Hinterbremse nicht, sondern belastest es. du verzögerst damit ja und verlagerst mehr Gewicht nach vorne, du musst ja gleichzeitig auch mehr Gewicht mit den Armen tragen und nicht weniger.
gleichzeitig ziehst du das Motorrad in die Federn, was dir das Motorrad sozusagen etwas tieferlegt und stabilisiert bzw. Negativfederweg erzeugt
in der Theorie mag das Sinn machen, wenn man ab einem Strich bremsen muss bzw. "Gewehr bei Fuß" fährt