Beiträge von dsp

    Also was ich mir denke:


    - leicht
    - sehr günstig
    - Optik
    - Sound!


    Den 2. Punkt kannst du gleich vergessen;
    also was ich mir denke:
    Du kannst dir um die Kosten und den Aufwand der Genehmigung locker eine (auch nicht legale) Volltitan-Akra montieren lassen.


    Über Optik lässt sich streiten - mir gefällt die schwere Brotdose auch nicht,
    aber da gibt´s ja mittlerweile um überschaubares Geld LEGALEN Ersatz,
    der auch besser klingt und auch Leistung bringt - siehe post 3 vom Off-road-biker.

    Warum willst du dir das antun?


    Der EINZIGE Vorteil, den das KAT-Ersatzrohr hat, ist dass es relativ leicht ist;
    sonst hat es NUR NACHTEILE, die die Kollegen schon angeführt haben
    und die Leistung haut es auch zusammen!

    Der Hersteller muss Einfahrvorschriften vorschreiben, die die Kunden akzeptieren können.
    Die Motoman-Methode (von der ich absolut überzeugt bin) passt da nicht dazu:


    Einfahren nach einem disziplinierten Programm in einem Zug,
    erster Ölwechsel mit Filter (!) nach 70 km,
    weiteres Einfahren nach Programm, wieder in einem d.h. ohne Kaltstart
    mit Geschwindigkeiten, die im öffentlichen Strassenverkehr nicht einfach gefahren werden können,
    nächster Ölwechsel mit Filter (!) nach 250 km, usw.
    Idealerweise ALLES an EINEM Tag.


    Das überfordert Otto Normalverbraucher:
    Da gibt es Leue, die brauchen eine halbe Saison zum Einfahren
    und die sollen die Motorräder auch kaufen!
    Deshalb gibt´s Einfahrvorschriften, die das Schlimmste verhindern,
    denn mehr ist das nicht, was im Handbuch steht.


    Bevor jetzt wieder jemand kommt und sagt:
    "Jaaa, das bringt den Motor vielleicht auf hohe Leistung,
    aber bringt das auch lange Lebensdauer?",
    muss man gleich feststellen,
    dass hohe Leistung einen gut eingefahrenen Motor bedingt
    und das ist der Lebensdauer nur zuträglich!


    P.S.: Ich steh jetzt vor dem Problem, mit 2500 km den Motoman nachzuholen,
    Werde berichten! (vielleicht sogar mit Leistungsmessungen)

    Das beruhigt mich. :tröst:



    Ich habe mich kürzlich mit zwei Hobby-Oldtimerschrauber unterhalten und die haben gemeint, dass falls nur das Öl aufgeheizt würde, es sich in einem kalten Motor innert Sekunden stark abkühlen würde, sobald es durchgepumpt wird und es wohl wenig bringt. Das Kühlwasser müsste zwingend mitaufgewärmt werden...


    Die Hobby-Oldtimerschrauber denken wahrscheinlich an einen Motor mit EXTERNEM Öltank
    und bei dem haben sie durchaus recht.
    WIR haben den Ölvorrat IM Alu-Motor
    und wenn man das Öl heizt, heizt man den Motorblock somit einfach mit.


    Nachdem die Erfahrung gezeigt hat, dass die Wärme schleppend vom Kopf zum Block kriecht,
    muss man annehmen, dass das umgekehrt das Selbe ist.
    Außerdem hat das Kühlwasser eine sehr hohe Wärmekapazität
    und "wehrt" sich erfolgreich gegen schnelles Erwärmen.
    Deshalb wäre es sicher wünschenswert, auch das Kühlwasser vorzuheizen.


    Ich denke auch, dass das Kühlwasser selbst zu zirkulieren beginnt,
    wenn man es ein einem geeigneten Punkt heizt.
    Dieser Punkt ist jedoch -bei aller schöner Zugänglichkeit- NICHT der Kühler:
    Der ist so gebaut, dass er die Wärme leicht abgibt (und die Garage heizt);
    eine geeignete Stelle wäre wenn schon nicht auf der Zylinderseite des Thermostaten,
    dann schon wenigstens nah dran.
    Der würde dadurch öffnen und eine Zirkulation in Gegenrichtung zur Üblichen zulassen.
    Dafür ist mir jedoch noch keine mit vertretbarem Aufwand realisierbare Lösung eingefallen.

    Lustig:
    Bisher dachte ich, dass der Ini-Lauf sicher nichts bringt aber auch sicher nichts schadet.
    Über Ersteres kann man streiten, aber Letzteres ist wohl jetzt eindeutig nicht richtig.


    An deiner Stelle würde ich für ein paar Tage die Batterie abklemmen,
    dann NOCH einen Ini-Lauf machen und hoffen.


    ACHTUNG:
    Ausrichtung des Vorderrades nach Mattighofen nicht vergessen!

    Und deine Kastl...auch ABE???? :grins:


    Also erstens sind das nicht MEINE Kastl (Ich hab nur EINES und das ist verbaut!)
    und zweitens muss das genauso viel oder genauso wenig eine ABE haben wie eine Vergaserdüse:
    Ich kenne Leute, die haben die Düsen ihres Mopeds noch NIE gesehen
    und drum wissen sie auch nicht, ob da die originalen drin sind. :winke:
    Montierst du statt einer 150er- eine 140er- oder 155er-Düse (weil die Mühle damit besser geht),
    KÖNNTE man das nach Beschaffung diverser Gutachten natürlich eintragen lassen, :amen:
    aber wer wird sich das antun?
    Welcher Prüfer kontrolliert die Vergaserdüse?
    Solange das Abgas passt, ist das dem doch piepegal! :arsch:
    ... und genau so ist das mit dem Kastl oder dem Powercommander.

    Lieber Fröschi,
    vielleicht solltest du nicht nur die letzten paar Beiträge überfliegen, sondern besser ALLE LESEN,
    bevor so einen unqualifizierten Stuß von dir gibst.
    Sollte dich das NICHT interessieren,
    dann les einfach etwas Anderes.


    P.S.: Um´s Starten geht´s HIER definitiv NICHT.

    Also wenn das normal ist passt es e, werde aber trotzdem mal im Frühjahr meine SDR zu MB Bike Performance stellen und sie Optimieren lassen am Dynojet und ein Powercamder V verbauen lassen :peace:


    Wenn das Gemischkennfeld RICHTIG hingetrimmt (womit auch immer)
    UND ein Lambda-Eliminator verbaut wurde,
    glüht der Krümmer nimmer und der Motor läuft überhaupt kühler.


    Dafür muss man das Moped aber nicht unbedingt auf den Prüfstand stellen,
    es reicht, wenn man einen kompletten, ABGESTIMMTEN Tuning-Kit verbaut.

    Meine Erfahrungen mit Ini-Läufen:


    Duke690 gedrosselt bekommen und die ruckelte erbarmungswürdig.
    Was kann man da machen?
    Da macht man einen Ini-Lauf!
    Der änderte genau
    NIX.
    (Scheiße.)


    Die Duke wurde in meinem Beisein entdrosselt, wobei der Freundliche keinen Ini-Lauf gemacht hat.
    Kein Problem - mach ich zu Hause!
    Der änderte genau
    NIX.
    (Naja.)


    Dann wurde die Duke Stage II-entkorkt und lief ENDLICH so, wie sie sollte.
    Der Vollständigkeit machte ich einen Ini-Lauf.
    Der änderte genau
    NIX.
    (Gott sei Dank!)


    Bitte WANN soll der Ini-Lauf eine Wirkung zeigen,
    WENN NICHT nach dem Aufspielen eines neuen ECU-Mappings
    oder nach einer großen Änderung der Motorperipherie samt Änderung des Gemischkennfeldes?


    Technische Hintergründe:
    Da müssen keine Motorparameter neu eingelernt werden:
    Bis ca. Halbgas wird über die Lambdasonde auf Lambda 1 geregelt (das muss die ECU nicht "lernen")
    und über Halbgas läuft das Mapping - ungeregelt und ohne lernen.


    Ich halte deshalb den Ini-Lauf für eine Ente,
    mit der ahnungslosen Kunden zusätzliches Geld aus der Tasche gezogen werden kann
    (manche verrechnen sogar etwas dafür, das Motorrad anzustarten und 1/4 Stunde im Standgas laufen zu lassen!)
    oder die ahnungslosen Hobbyzanglern, die entweder sich oder das Motorrad schon beim Betrachten eines Schraubenziehers verletzen,
    relativ gefahrlos das Gefühl zu vermittelt, sie würden etwas Positives für den Motor tun.

    Hi Wolle91,
    wenn du die Lamdasonde deaktivierst*,
    läuft das Mapping der ECU auch unter 40% der Klappenstellung open-Loop, d.h. ohne Regelkreis.
    Allerdings weiß ich nicht, wie das originale Mapping der ECU ausschaut;
    die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das fetter als Lambda 1 ist.


    Die seriöse Lösung ist das jedoch nicht:
    Da gehört das Gemischkennfeld gezielt auf den Ziel-Lambda-Wert hingetrimmt
    und dafür muss man das ECU-Mapping verändern oder ergänzen (mit Kastl oder PC).



    *) Das "Deaktivierungskabel (wie es zb Highscore gelötet hat)",
    auch genannt "Lambda-Eliminator" macht genau das, was nötig ist:
    Die Sonde bleibt im Krümmer,
    sie wird nach wie vor geheizt, damit sie überlebt
    und es erzählt der ECU, dass eh alles passt, damit es keinen FI Fehler gibt.

    ne spritze mit nem silikonschlauch tuts vollkommen.
    bekommst alles in der apotheke.


    alles andere is elendes gefrickel und umständlicher, weil man immer schauen muss, ....

    Genau so seh ich das auch:
    Mit der Spritze saug ich aber nur die alte Bremsflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter,
    der Schlauch kommt auf den Entlüfternippel.
    Dann druck ich die alte Bremsflüssigkeit aus der Bremszange
    und pump mit dem Bremszylinder neue rein.
    Das Spiel nochmal und die Bremsflüssigkeit ist getauscht
    ... ohne dass Luft ins System gekommen ist, die man nachher wieder rausentlüften müssert.


    Sollt´s wider Erwarten DOCH weich sein, ...

    ... machst du noch eine klassische runde: bremshebel drücken, nippel kurz auf. damit bekommt man auch den letzten rest luft raus.

    ..., denn ...

    ne spritze mit nem silikonschlauch tuts vollkommen.


    Vollkommen.

    Um sicherzugehen könntest du dir das Gemisch unter Last ansehen,
    entweder auf einem Leistungsprüfstand mit Abgastester
    oder durch Messen der Lambda-Spannung mit einem hochohmigen (!) Voltmeter am Tank:
    Die Spannung wird im Teillastbereich so um 0,6...0,8 Volt liegen (was Lambda 1 entspicht)
    und über Halbgas musst du bei verschiedenen Drehzahlen IMMER über 0,9...0,95 messen, was richtig angefettetes Gemisch anzeigt.
    Ist in auch nur einem Betriebspunkt die Spannung geringer, ist das potentiell gefährlich für den Motor.


    P.S.: Bei 7000 U/min hörst du kein Klingeln!

    Also auch der Weinknecht und nicht nur ...

    Ohne Haar hat damit bewiesen, dass der Tacho SEHR stark lügen kann,
    denn wenn die 390er laut Motorradonline.de für 160 km/h immerhin 44 PS benötigt
    (und die haben auch keine aufrecht sitzenden 150 kg-Fahrer mit Flatterjacke und Hörnern am Helm),
    müsste Ohne Haar´s Moped für 180 km/h knapp 63 PS haben - das ist auszuschließen.
    Weit wahrscheinlicher haben leichtes Gefälle und zarter Rückenwind wesentlich geholfen.


    ... oder die Mühle ist aufgrund der bei KTM doch großen Exemplarstreuungen ungewöhnlich kräftig ausgefallen.
    Lasset uns nachrechnen:


    Folgende Formel beschreibt den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und dafür nötiger Motorleistung:


    v = k * P^(1/3)


    Dabei ist das k ein Faktor, der die Windschlüpfrigkeit des konkreten Motorrades berücksichtigt;
    das k der kleinen Duke ist deshalb:


    k = v / P^(1/3) = 160 km/h / 44PS^(1/3) = 45,32


    (Beim Motorrad mit extrem windschlüpfriger Verkleidung geht das bis auf 52 rauf, Chopper haben 40+.)


    Für 171 km/h benötigt die kleine Duke deshalb:


    P = (v/k)³ = 53,7 PS d.h. satte 22% mehr als die Serienleistung. :sensationell:


    Glauben wir das? :rolleyes:



    P.S.: Die Physik ist ein Hund ... :motzki:

    Das ist nicht unmöglich und auch nicht "sauschwer",
    das ist einfach eine Geldverbrennung ohne irgendeinen Gewinn:
    Warum sollte sich DAS jemand antun
    (Kapitaleinsatz, Entwicklungskosten, besch...eidene Fahrbarkeit, heikler Prototyp ohne Aussicht auf Serienfertigung, ...),
    wenn doch Lucas Lösung von der Stange, billig, zulassungsfähig und mit Garantie wesentlich bessere Performance bietet?

    Also erstens liest man das Kerzenbild weder von der fingerförmigen Masseelektrode
    (die glüht im Betrieb immer und ist deshalb immer recht hell),
    noch vom Isolator (der ist über den Wärmewert auf Selbstreinigungstemperatur gehalten),
    sondern von der ringförmigen Masseelektrode:


    Damit schraubt man praktisch ein Stück Brennraumwand raus
    und daran kann man einen sehr, sehr groben Rückschluss auf das Gemisch ziehen,
    das in der Zeit vor dem Rausdrehen der Kerze gefahren wurde.
    Ist man da irgendwo herumgegurkt und hat auch ein paarmal fest Gas gegeben,
    dann sieht man allerhöchstens irgendeinen Durchschnittswert.


    Blick zurück:
    Die Lehrmeinung sagt deshalb, dass man zum Eindüsen der Hauptdüse
    ein Stück Vollgas fahren und dann den Killschalter betätigen und auskuppeln muss.
    Dann rupft man die Kerze raus und guckt mit wissendem Nicken drauf.
    Nimmt man dazu eine alte, schon länger gefahrene Kerze?
    Natürlich nicht: Man will ja das AKTUELLE Gemisch sehen!


    LeMans warmgefahren, am Autobahnparkplatz zwei neue Kerzen reingesteckt
    und für 50 km weit konstante 180 km/h gebrettert;
    zwar deutlich unter Vollgas aber schon DAS ist in Ö gar ned so einfach!
    Nach 50 km Killschalter, auf den Parkplatz gerollt, Kerzen raus UND ...
    ... NIIIIIIX:
    Die Kerzen sahen aus WIE NEU ... und das bei 1 Liter Ölverbrauch auf 1000 km!


    Was ich damit sagen will:
    VERGESST das Kerzenbild.
    Das hat man früher besser anders gemacht und das macht man heute anders.


    Wie kann man also sicherstellen, dass man das richtige Gemisch fährt?
    1.) Man lässt die Mühle original und fährt das serienmäßige Magermapping,
    das zwar nicht berauschend ist, aber doch zumindest so, dass der Motor hält.
    2.) Sobald man ein anderes Gemischkennfeld haben will,
    weil man mit dem serienmäßigen unzufrieden ist (ruckeln)
    oder weil man irgendetwas umgebaut hat (ESD, Airbox, Luftfilter, Nocke, ...),
    ermittelt man den IST-Stand auf einem Leistungsprüfstand mit Abgastester
    und korrigiert das auf ein leistungsfreundliches Kennfeld (wie auch immer).
    3.) Man montiert einen bereits am Prüfstand entwickelten, abgestimmten Kit,
    wie´s angeblich der Vorbesitzer gemacht hat:
    Der hat den kompletten (?) EVO-Kit montiert und das zugehörige (?) Mapping aufgespielt.


    Bei Einspritzmotoren kommt noch etwas dazu:
    Bis ca. Halbgas (mit EVO-Map offenbar bis 40%) laufen die closed-loop geregelt auf Lambda 1
    und erst bei MEHR Last zählt das Mapping. Wenn man nicht auf der Rennstrecke unterwegs ist,
    fährt man allerdings die überwiegende Zeit in diesem Lastbereich.
    Will man das nicht, wofür gute Gründe sprechen,
    zwingt man das System durch einen Lambda-Eliminator in den open-loop-Mode
    und hat damit vollen Gestaltungsspielraum, was das Gemisch betrifft.

    mir gehts um eine leichtere handkraft , wie gesagt im stadtverkehr nervt es ...


    Da muss man doch nicht raten oder auf Erfahrungen anderer hoffen!
    Das kann man doch ganz einfach RECHNEN:
    Hebelübersetzung x Hydraulikübersetzung = ü
    und die beiden ü-Werte vergleichen.
    (... und mit Öl muss der Geber halt gehen.)


    Vielleicht besteht aber auch eine Möglichkeit, die Hebelübersetzung zu ändern:
    sei es am Lastarm (dort, wo der Hebel auf den Geberzylinde drückt)
    oder auch am Kraftarm (dort wo die Hand angreift).


    Praktisch IMMER kann man die gesamte Armatur 1...2 cm in Richtung Lenkkopf rücken
    und dadurch den Hebel ein WESENTLICHES Stück weiter außen greifen!

    Das ist ja genau das Problem - der Frauenschuh hat´s halt so gelöst:


    Mir gefällt die schirche und sauschwere Duke-Brotdose ja auch nicht
    und drum hupft bei meiner demnächst der Highscore-Vorschalldämpfer drauf.
    Dabei wäre rein von der Optik sicher das Ersatzrohr am Hübschesten,
    Aber dann hat man quasi eine SMC-Auspuffanlage gebaut
    und die Mühle geht entsprechend bescheiden.


    Es müsste sich eben jemand finden,
    der einen der leistungsförderlichen Krümmer für die SMC entwickelt
    und dem eine ABE-Zulassung verpasst!