Beiträge von mono64

    Eben habe ich noch eine Testfahrt gemacht - absichtlich nicht "rumgeeiert", aber auch keine Vollgasfahrt. Also eine flüssige Runde überland.

    Motor war bei Beginn noch 30°C warm.

    59,2km gefahren, 4,05L getankt -> 6,74L/100km.
    Der Tank wäre also nach 190km leer.
    Gleiche Tanke, gleiche Zapfsäule, gleicher Sprit, Moped gleich abgestellt.
    Ich habe vorher nie, egal wie "bescheuert" ich gefahren bin, mehr als 5,0L/100km gebraucht.


    Also knapp +2L in allen Lebenslagen.
    Das ist mir zu viel. So viel mehr Sprit kann der Motor niemals verarbeiten.

    Moin,


    der Mehrverbrauch macht mir tatsächlich Hoffnung :staun:, weil er zeigt, dass der Dongle auch tatsächlich funktioniert. Von einem Flash habe ich bisher Abstand genommen, da die Anbieter behaupten, dass dieser nur einen Mehrverbrauch von 0,5 Liter verursacht - damit kann man man einen Motor mit fast 700 cm² nicht vernünftig abstimmen. Zum Vergleich: meine 450-er (ca. 45 PS) verbraucht mit einer perfekt abgestimmten VORTEX-Box, bei vergleichbarer Fahrweise wie mit der 690-er, rund 5,5 Liter.


    Die Ölwechselintervalle sollte man schon reduzieren (Ölverdünnung) und für den Urlaub braucht man halt einen größeren Tank - wenn der Motor vernünftig läuft, wäre es mir das wert.


    Gruß, MONO :driften:

    Moin,


    ich hatte das PERUN-Rack an meiner 2014-er und hab' das ALIE-Rack an meiner 2020-er. Ich gehe davon aus, dass beide in China in derselben Fabrik gefertigt werden - einen Unterschied in Stabilität, der Oberflächen- oder Materialqualität konnte ich nicht feststellen. Allerdings musste ich das PERUN-Rack leicht nachbearbeiten :denk:. Klar hat PERUN das Rack entwickelt - ob das einen Preisunterschied von über 100 € rechtfertigt (ich hab das ALIE-Rack für etwas unter 40 € incl. Versand gekauft), muss jeder selbst entscheiden ...


    Gruß, MONO :driften:

    Warum kombinierst du die beiden und nimmst den Annakee nicht vorne UND hinten?

    Der ANAKEE ist sowohl auf der Straße (trocken und nass), als auch im leichten Gelände (Seitenführung) deutlich schlechter als der PIRELLI. Ich hatte auf meiner Tour hinten mehrere Rutscher (auf der Straße), vorne keinen ... - und ich war definitiv im Blümchenpflückermodus unterwegs. Der ANAKEE ist mit Sicherheit kein schlechter Reifen, aber das Bessere ist der Feind des Guten! :zwinker:

    Moin,


    ich hab' den PIRELLI SCORPION STR vorne, kombiniert mit dem ANAKEE ADVENTURE hinten, dieses Jahr rund 6.000 km durch Polen, die baltischen Staaten, Schweden und Norwegen bewegt. Der PIRELLI ist der beste Reifen, den ich bisher auf der SMC-R gefahren bin! Er vermittelt unter allen Bedingungen und Wetterverhältnissen grenzenloses Vertrauen.


    Gripp auf der Straße (trocken und nass) besser als der CRA3, bei akzeptablen offroad-Eigenschaften. Einzig das Abrollgeräusch ist lauter, als bei einem Straßenreifen. Zudem scheint er eine akzeptable Lebensdauer zu haben. Während der ANAKEE am Ende ist, könnte der PIRELLI noch rund 3.000 km halten. Bei allen anderen Reifen bisher, konnte ich vorne und hinten nahezu gleichzeitig wechseln und 9.000 km hat bei mir noch kein Reifen auf der SMC-R gehalten. Hinzu kommt, dass sich der PIRELLI (Markierung für das Ventil beachten) ohne Auswuchtgewichte montieren ließ!


    Ich bin derart begeistert von dem Reifen, dass ich tatsächlich überlege, den PIRELLI für die nächste Tour (fast nur Straße) mit dem CRA4 zu kombinieren ... :staun:


    Gruß, MONO :driften:

    Zudem genieße ich zumindest die Hinreise durch Frankreich sehr.

    Hallo Marcel,


    ich auch! :Daumen hoch:


    - aber dafür lasse ich mir dann rund eine Woche Zeit, wenn ich in die Pyrenäen will, fahre keine Autobahn und Bundesstraßen/Route National nur in Notwehr. Bevor ich aber meinen Urlaub auf der Autobahn verschwende - lieber Spedition und Flug!


    Gruß, Jörg

    Moin Marcel,


    hast Du mal über einen Transport per Spedition nachgedacht? :staun:


    Die An- und Abreisereise in die Pyrenäen verursacht allein an direkten Kosten (Benzin, Reifenverschleiss, Übernachtung und Essen) rund 600€ Kosten - von mindestens zwei (vermutlich aber eher 4) vergeudeten Urlaubstagen auf der Autobahn und den indirekten Kosten (Verschleiß, Wartung etc.) ganz abgesehen. Die Verbringung per Spedition nach Barcelona kostet knapp 900 € plus Hin- und Rückflug im Billigflieger ...


    Gruß aus Hannover,


    MONO :driften:

    Das Geschmacksgelaber mal außen vor, aber was mich interessiert, hat das einen technischen Vorteil wenn der Kotflügel unten ist?

    Weniger windempfindlich und weniger Spritzwasser bei Regen.


    Die Frage müsste aber eher lauten: Welche Vorteile hat ein hochgesetzer Kotflügel (außer bei einer Sportenduro)? :staun:

    Moin,


    ich hatte an meiner 2014-er erst eine Sitzbank von dem besagten Sattler aus Hannover, dann die SeatConcepts in der niedrigen Version (-1,5 cm). Die Sitzbank vom Sattler war gut, bei einem Leergewicht (Fahrer) von ungefähr 75 kg war die SC-Sitzbank aber noch deutlich bequemer und man hatte im Gelände auch noch mehr Bewegungsfreiheit. Grundsätzlich sollten sich die Ergebnisse auf die 2021-er übertragen lassen, wobei die Originalsitzbank da schon deutlich besser ist, als bei der EURO 3. Bei meiner HONDA (CRF 450 L) habe ich mir von daher auch eine Bank aus den USA geordert.


    An meiner 2020-er SMC-R habe ich die Original- und die PowerPartsbank. Beide sind für mich (Tourenfahrer) ausreichend, wobei die PowerPartsbank zwar weicher ist, aber man sich genau dadurch weniger bewegt, als auf der Originalen. Dadurch ermüdet dann das Sitzfleisch eher schneller. Wenn Du allerdings vorhast, lange gerade Strecken (Autobahn oder Bundesstraße) zu fahren, bringt die PP-Sitzbank schon etwas.


    Im Fazit ist für mich klar, dass ich mir eine SeatConceptsbank bestellen werde, da die ja mittlerweile auch ein Modell für die EURO 4/5 anbieten. Vielleicht kriegt man hier im Forum ja sogar eine Sammelbestellung hin, um die Versandkosten etwas zu reduzieren?


    Gruß und entspannten :arsch:,


    MONO

    ... ich will eine gute Fahrbarkeit und wenig Geruckel unten rum!


    Moin Frank,


    dass wirst auch mit der C...box nur eingeschränkt hinkriegen. Um eine gute Fahrbarkeit im unteren Drehzahlbereich hinzukriegen, brauchst Du schlicht eine andere Grundabstimmung der Einspritzung und dann würde das Moppett geschätzte 7 bis 8 Liter verbrauchen - da würden sich mit Sicherheit viele Käufer der C...box massiv beschweren ...


    Meine 450-er Sportenduro (wird von mir als Tourenenduro genutzt) hat eine ähnliche Literleistung wie meine SMC-R, weniger Schwungmasse und zieht - entsprechend abgestimmt - trotzdem von unten heraus wie ein Trecker. Übrigens ohne Krawalltüte oder offenen LuFi. Bei einem vergleichbaren Fahrprofil verbraucht sie aber auch entspannte 2 Liter mehr, als die SMC-R. Die SMC-R würde ich auch gerne so abstimmen (lassen) wie die 450-er, der Mehrverbrauch und die Abgasproblematik wären mir egal. Es gibt nur leider keinen Anbieter, der die ECU entsprechend flashen kann/will oder eine für dieses Anforderungsprofil taugliche Zusatzbox anbietet ...


    Gruß,


    MONO

    kennt sich jemand aus mit den Garantiebedingungen?

    Wenn der Händler rumzickt, hilft in der Regel ein Verweis auf die §§ 437 ff. BGB. Nennt sich umgangssprachlich "gesetzliche Gewährleistung", gilt auch 2 Jahre und ist unabhängig von irgendwelchen Inspektionsvorgaben oder -intervallen. Die gilt auch nicht gegenüber KTM, sondern gegenüber dem Händler.


    Die Herstellergarantie hat nur den Sinn, die Ansprüche aus der "gesetzlichen Gewährleistung" für den Händler abzufedern und auf den Hersteller (und damit auf breitere Schultern) zu übertragen. Ansprüche gemäß BGB haben immer Vorrang, sind aber - wenn Du sie geltend machst - für den Händler unangenehmer, weil er sie halt nicht automatisch von KTM ersetzt kriegt, sondern ggf. aus eigener Tasche zahlen muss. Deshalb tuen Händler gerne so, als ob sie die "gesetzliche Gewährleistung" nicht kennen oder versuchen die Kunden damit abzuwimmeln, dass das dasselbe sei, wie Garantie ...


    Die Garantiebedingungen bei KTM sind übrigens länderspezifisch. In Ländern, in denen es nur eine 6-monatige oder 12-monatige "gesetzliche Gewährleistung" gibt, gibt KTM auch nur 6 oder 12 Monate Garantie! :staun: Hatte ich spaßeshalber mal nachgeschaut, als mir 2014 meine Enduro gekauft habe.

    Bei meiner 2014-er war der dynamische Durchhang mit Preloadadjuster (hat eine größere Bauhöhe als die originalen Muttern) in der Nullstellung gerade mal bei 60mm (Kampfgewicht 90kg). Vorne deutlich weniger. Demnach hätte ich eigentlich vorne weichere Federn gebraucht. Nach meiner Wahrnehmung sind die neueren Modelle zudem deutlich straffer. Von daher würde ich erstmal bei der Originalfeder bleiben, die ist schließlich so ausgelegt, dass sie im Zweifel auch für Soziusbetrieb passt. Damit dürfte die Maschine bei Deinem Gewicht ohne Sozius gut austariert sein.

    Der dynamische Durchhang (35 mm) ist nicht zu groß, sondern zu klein! Bei 250 mm Gesamtfederweg sollte er mindestens bei 60 bis 70 mm liegen - ansonsten ist die Federung viel zu hart, um passabel auch mal im Gelände fahren zu können. Die Grundabstimmung der Enduro - gerade der neueren Modelle ab 2019 - ist sehr auf reinen Straßenbetrieb ausgelegt und deshalb deutlich härter als bei den älteren Modellen oder klassischen Enduros/Geländesportmaschinen. Aber selbst bei reinem Straßenbetrieb sind 35 mm eher zu wenig, als zu viel ...

    Ähmm.. Du vergleichst gerade ein Moped mit 55 PS pro Liter Hubraum, mit einem Motorrad mit knapp 110 PS pro Liter Hubraum. Allein daher siehst, dass die ganz unterschiedlich abgestimmt sind.

    ???


    Die CRF 450 L (nicht die gedrosselte Version mit 25 PS) hat serienmäßig eine Literleistung von knapp über 100 PS, mit der VORTE... dürfte sie im Bereich der 690-er liegen.


    Euro 5 Grenzwerte wird sie nicht einhalten. Das ist der relevante Unterschied. Es ist gar kein Problem, eine 690er ruckelfrei zu bekommen, aber eben nicht mit erlaubten Grenzwerten. Jetzt ist die Frage, ob minimal überfettet schlimmer ist, als mit doppelter Drehzahl zu fahren. Aber so sind Grenzwerte, Gesetze und Juristen.

    Das die CRF mit der VORTE... die Grenzwerte nicht einhält, ist klar - mein Ziel ist es aber auch nicht, die Grenzwerte einzuhalten, sondern mehr Spaß beim Fahren zu haben. Das man sich dabei im illegalen Bereich bewegt, sollte jedem klar sein. Stören tut mich - bezogen auf die 690-er - eigentlich nur, dass es keinen Anbieter gibt, der einen ECU-Flash für die Serienkonfiguration anbietet, sondern dass ich die Maschine deutlich lauter machen müsste, um den ECU-Flash nutzen zu können, ohne das dies technisch notwendig wäre ...

    Wie wunderbar man auch einen modernen, leistungsstarken Einzylinder abstimmen kann, ohne dabei auf "Tunningmaßnahmen" wie offene Luftfilter oder Krawalltüten zurückzugreifen, merke ich gerade bei meinem Zweitmoppett (CRF 450 L). Im Serientrimm eine ähnliche Leistungsentfaltung wie die 690-er, mit einer neuen ECU (VORTE...) saubere Gasannahme ab Standgas, kein Ruckeln und mehr Höchstleistung. Die Hardwareänderungen beschränken sich dabei auf ein Minimum (Ansaugstutzen und LuFi-Deckel der Auslandsversion) und haben keinen Einfluss auf die Geräuschentwicklung. Natürlich erfüllt sie damit keine Abgasnorm mehr, ist aber kein Stück lauter.


    Natürlich ist es für Händler lukrativer ein Gesamtpaket mit Airbox, Zubehörauspuff und ECU oder -flash zu verkaufen. Für einen ECU-flash ohne Krawalltüte wären vermutlich nur wenige Menschen bereit, 600€ auf den Tisch zu legen. Die Legende, dass Leistung nur über Krawall zu generieren ist, halte ich - außer im tatsächlichen Rennbetrieb - für einen Werbegag der Tunningbranche.


    Leider gibt es keine entsprechende ECU für die 690-er zu kaufen. Mir persönlich wäre das Ganze sogar noch mehr wert als 600€ (Zweit-ECU, geflasht und eine Original-ECU für den TÜV) - nur leider gibt es keinen Anbieter. So bleibt nur der Lambda-Eliminator als Minimallösung, will man sich nicht ständig und offensichtlich im illegalen Bereich bewegen und/oder sich sein Hörvermögen erhalten ...

    Moin Andy,


    nach der Odyssee solltest Du vielleicht überlegen, vom Kaufvertrag zurückzutreten oder auf ein neues Moppett zu bestehen. Die entsprechende Rechtsgrundlagen dafür wären der §437 BGB in Verbindung mit den §§440, 323 und 326 Abs. 5 BGB. In der Regel reicht es aber schon, den Händler auf die §§ hinzuweisen, um zu einer befriedigenden Lösung zu kommen ... :grins:


    Gruß, MONO

    Ich bin kein Jurist, aber soweit ich weiß ist KTM ja eigentlich gar nicht in der Pflicht etwas zu machen, sondern dein Händler.

    Denn du hast das Moped von ihm gekauft, und nicht von KTM.

    Yep, und wenn Du den Mangel innerhalb von 6 Monaten erstmals reklamiert hast, muss Dir der Händler sogar nachweisen (nicht behaupten!), dass kein Mangel vorliegt (§477 BGB)!


    Gruß, MONO

    Komisch dass es jetzt nach dem Ölwechsel besser ist, war auch nach dem Wechseln im Vorjahr immer besser.

    Hab gestern wieder 10w50 von motorex eingefüllt.

    Nach der Reparatur war lt Mechaniker 10w60 drin.

    Moin,


    ich hatte zwar keine Probleme mit dem Öldruck, aber nach der 1.000 km-Inspektion festgestellt, dass der Motor mechanisch deutlich lief, als vorher (und das, obwohl ich hörbehindert bin ... :denk:). Bei der Erstinspektion wurde 10W60 eingeführt. Laut Handbuch ist bei der 2020 aber - im Gegensatz zu den Euro3-Modellen - nur 10W50 freigegeben. Auf Nachfrage bei KTM wurde mir geantwortet, dass 10W60 "höherwertig" (???) sei und es problemlos verwendet werden könne. Da ich nur eingeschränktes Vertrauen zu KTM als Hersteller, wie auch den lokalen Händlern aufbringen kann, habe ich trotzdem wieder auf 10W50 zurück gewechselt - et viola: der Motor war plötzlich mechanisch wieder so leise, wie vor der Inspektion ...


    Gruß, MONO

    :winke: Hat denn mittlerweile schon mal irgendjemand einen der "legalen" LED-Scheinwerfer in freier Wildbahn ausprobiert?


    Der Preis, die Lieferzeit oder wie das Ganze geschaltet werden müsste ist mir eigentlich ziemlich wumpe - ich hätte nur gern besseres Licht, wenn ich mal nachts fahren muss ...