Beiträge von Berty_Fox

    Liebe Forumsgemeinde,


    Bisher war ich auf der Straße immer im Leder 2-Teiler unterwegs. Hier ging es mir vorallem um die Sicherheit und auch das schnittige Gefühl im Wind wenn nichts an einem herumflattert.


    Inzwischen fahre ich fast ausschließlich sehr lange Touren, auch mit Schotteranteil. An einem Tag hat man so schon einmal Temperaturschwankungen von 0°-28°, teilweise auch mehr.

    1-2 Lagen Merinowolle unterm Leder, darüber dann eine Windstopper Weste und den Regenoverall. So komme ich normalerweise gut zurecht indem ich unterwegs Schicht für Schicht entferne. Der Komfortbereich lässt sich aber kaum unter 8° oder über 22° ausdehnen. Es haben einfach maximal 3 dünne Schichten unterm Leder Platz und extrem durchlöchertes Leder ist halt auch nichts "vielseitiges".


    In den Pausen stört mich das enge Leder aber inzwischen immer mehr, verschwitzt aus der Jacke kommen ist auch alles andere als einfach. Im Gelände besinne ich mich immer mehr auf meine Motocross-Vergangenheit und speziell da überhitzt man im Leder ganz schnell, erst recht wenn ich einzelne Stellen zuerst zu Fuß erkunde oder das Motorrad mal wieder auf der Seite liegt.


    Lange Rede kurzer Sinn, momentan überlege ich mir ernsthaft doch auf Textil umzusatteln. Egal ob warm oder kalt, hier hat man einfach mehr Möglichkeiten. Und in den Pausen oder zu Fuß hat man nicht die vorgegebene Haltung vom Leder.


    Leder/Textil Hybride sind komischerweise alle extrem luftig für den Sommer konstruiert. Den von Held habe ich probiert, war aber nichts von der Passform.


    Da ich absolut keine Marktübersicht oder Ahnung von Textil habe, wollte ich gerne von euch wissen welche Marken oder Modelle man sich mal genauer ansehen sollte. Denn eines habe ich schon festgestellt....mittelmäßige Textilbekleidung gibt es wie Sand am mehr. Auch ob es Modelle gibt welche sich durch deutlich mehr Sicherheit von der Konkurrenz abheben?


    Die Grundsatzdiskussion über die Sicherheit von Leder und Textil möchte ich aus dem Thema gerne raushalten. Leder bleibt Leder...

    Die Zugstufe verlangsamt die Ausfedergeschwindigkeit. Mit offen meine ich, dass die Zugstufe weniger stark dämpfen soll damit die Gabel schneller ausfedert.


    Die Zugstufe ist in erster Linie von der Federvorspannung abhängig, mehr Vorspannung benötigt automatisch mehr Zugstufe.


    Druckstufe und Zugstufe beeinflussen sich gegenseitig eher wenig.


    Natürlich bringt es nichts, wenn die Gabel ständig durchschlägt, einfach nur die Druckstufe immer weiter zu schließen, da dann die gesamte Gabel in jeder Lebenslage härter wird.

    Alle Einstellungen die wir an unseren Federelementen von aussen vornehmen können sind eher Feintuning, ein vernünftiges Setup beim Fachmann, eingestellt auf die individuellen Anforderungen, ist das wichtigste wenn man alles aus seinem Fahrwerk rausholen möchte.

    Wer sein Augenmerk mehr auf "Offroad", wir sprechen hier also erstmal nur von Schotter bis hin zu auch groben Schotter, legt, der hat recht schnell Schwierigkeiten das originale Fahrwerk passend einzustellen und benötigt meist eine härtere Gabelfeder. Da reden wir aber von entsprechender Gangart und flottem Tempo.


    Was ich damit sagen will: das Fahrwerk für Gelände weicher zu machen als man es mit unseren Adventure-Bikes auf der Straße hat, auch bei sehr sportlicher Fahrweise, hat ausschließlich etwas mit gewünschtem Komfort zu tun.


    Lange Rede kurzer Sinn, stell dein Fahrwerk passend für deine Fahrweise auf der Straße ein und lass es auf Schotter genau so. Schlägt das Fahrwerk bei Schlaglöchern durch muss die Druckstufe härter eingestellt werden, nur so viel wie nötig, wird das Fahrwerk bei vielen aufeinander folgenden Bodenwellen immer härter, muss die Zugstufe weiter auf, auch hier nur so viel wie nötig.

    Haslacher in Salzburg.


    Sollte man in einem Atemzug mit Dietrichs nennen.

    Sehr kompetent und kennen sich mit WP bestens aus.


    Hatte mein 990 Fahrwerk dort und bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis, einmal überarbeitet und ganz genau auf meine Anforderungen abgestimmt.

    Hallo Forum,

    ich möchte meine Navigation auf Outdoor-Handy umstellen. Nur stellt sich die Frage, wie kann ich das Gerät bei Regen laden?


    Für das Gerät habe ich mir einen gewinkelten Stecker gekauft welchen ich in die Buchse wasserdicht einkleben werde und das Kabel direkt als Zugentlastung auch ein Stück am Gerät verkleben. Soweit so gut.


    Aber wie bekomme ich den Anschluss am Motorrad wasserfest?

    Ich möchte nach Möglichkeit die vorhandene 12V Buchse nutzen und keinen extra Anschluss wassergeschützt installieren müssen.


    Gibt es wasserdichte 12V-USB Adapter? (Auch hier das Kabel einkleben wäre für mich in Ordnung)

    Harald_N

    Du rätst mir also definitiv zu einem groben Reifen

    Reißt der E10 vorne wirklich die Straßenperformance raus?


    Den E09 zu nehmen wollte ich, sofern es mein Bauchgefühl irgendwie zulässt, tunlichst vermeiden. Auf der Hin und Rückfahrt komme ich damit definitiv nicht auf meine Kosten.


    Ich bin auf weitere Meinungen gespannt.

    Hallo liebes Forum,

    nächstes Jahr möchte ich meinen Fokus mehr auf Mehrtagestouren mit möglichst hohen Schotter Anteil legen. Die erste Tour soll der TET Slowenien werden. Den Winter nutze ich schon einmal zum Touren planen und neue Reifen montieren, die sind eh fällig.


    Momentan bin ich noch sehr unentschlossen was den richtigen Reifen betrifft.

    Ich denke mit einem 50/50 Reifen wie z.b. Karoo 4, aX41 oder Ranger kann man auch die Anfahrt und Asphalt Passagen geniesen und ist für den TET bei trockener Strecke gut gerüstet. Da ich jedoch alleine mit Gepäck (Zelt usw.) unterwegs sein werde und auch bei jeder Streckenbeschaffenheit das Weiterkommen zumindest versuchen möchte, tendiere ich momentan zum Mitas E09 da ich auf keinen zusätzlichen Vorschub in Form von Manneskraft zählen kann. Festgesteckt bin ich im tiefen Kies erst vor kurzem mit meinem Rally STR, das macht alleine bei 230kg Motorrad wenig spaß.


    Offroad bin ich nach 10 Jahren Motocross und bald 20 Jahren Hardenduro recht souverän unterwegs, nur kann ich mir bisher unter den Schlüsselstellen (speziell vom TET Slowenien) nur wenig vorstellen.


    Bitte gebt mir Mal etwas Input, wie schwierig der TET Slowenien tatsächlich werden kann und wie eure Erfahrungen mit unterschiedlichen Reifen auf dem TET sind

    Gewichtsmäßig ist doch zwischen 1050/1090 zur 1190 so gut wie kein Unterschied :denk:

    KTM hat mit seiner 350 SX einen großen Erfolg nach dem anderen verzeichnet. Und das in der 450er Klasse. Die 350 hat weniger Leistung und ist gerade Mal (wenn ich es Recht in Erinnerung habe) 3 oder 4kg leichter. Davon sind aber 1 oder 2kg rotierende Masse welche sich gegen jede Lageänderung sträubt.


    Worauf ich hinaus will: jedes PS mehr bedarf massivere Komponenten im Motor welche sich bewegen und das Fahrzeug träger machen.

    Mit jedem PS zuviel welches man eigentlich nicht benötigt holt man sich im Handling Nachteile.


    Das Gas der 990 lässt sich mit einem anderen Gasgriff leicht in den Griff bekommen.

    ich denke dieses Thema solltest du dir Mal durchlesen: Kaufberatung und Umstieg von der 990 Adventure EFI auf 790 R: Update nach 15tsd. km, 08.2022


    Bei den 1050-1290 Modellen sitzt die Sozia deutlich erhöht, nur bei den 950/990 oder 790/890 sitzt sie schön im Motorrad wie es auch bei deinem jetzigen Motorrad der Fall ist.


    Wenn gelände wichtig ist, würde ich auch definitiv zu oben genannten tendieren da die Stürze deutlich besser weg stecken als die 1er Modelle.


    Wenn ihr hauptsächlich auf der Straße unterwegs seit würde ich immer zu 1090-1290 tendieren, welche ist dann Geschmackssache.

    Ich denke ein 21" Vorderrad sollte es aber schon sein wenn man zu zweit Schotterstraßen fahren möchte.

    Mein Tipp: der Lenker ist ein Lenker und kein Festhalter. Entspannt sitzen, Kontakt zum Motorrad über das Gesäß und die Beine und aktiv fahren. Wenn man sich bewegt auf dem Motorrad dann schläft auch nichts ein bzw. Minimiert man zumindest das Risiko.

    Danke für deine detaillierte Antwort.


    Die 990 spezifischen Fragen habe ich mir eigentlich fürs andere Forum aufgehoben :zwinker:


    Ich bin ja immernoch auf der Suche nach einem vernünftigen Foto wie das originale Hitzeschutzblech aussieht, irgendwie kann ich mir da nichts drunter vorstellen.


    Würdest du eher zum Original oder zum Eigenbau Hitzeschutzblech tendieren?

    Meinst du den Rep Satz Kolben oder den ehemals Faltenbalg unterm Deckel welcher durch eine etwas anders geformte Membran ersetzt wurde?

    Und eine letzte Frage noch: warum Hebel weiter nach unten? Um zu verhindern, dass man die Bremse ausversehen ständig leicht betätigt?


    Vielen Dank schonmal!

    Hallo liebe Gemeinde.

    Nach meinem ersten Hinterrad Bremsenausfall (bekanntes Thema bei den 950/990) möchte ich mich dem Thema auch Mal annehmen.


    Die alte Bremsscheibe ist blau, wurde also definitiv zu heiß. Maßnahmen zur Kühlung gibt es ja genug und einige werde ich auch umsetzen, unter anderem hinten eine Wave Bremsscheibe von Braking einbauen samt passender Beläge.


    Nun liegt es nahe gleich das Gesamtpaket Vorteilspaket zu kaufen und komplett auf Braking Wave Scheiben umzustellen.


    Da ich aber viel im Gelände, durchaus anspruchsvoll, unterwegs bin habe ich Bedenken ob die Bremsen dann zu scharf zupacken und schwer zu dosieren sind?


    Hat hier irgendjemand Erfahrungen wie aggressiv Braking Scheiben sind und ob mann sich damit im Gelände nichts gutes tut?


    Meine Frage bezieht sich sowohl auf Vorne als auch Hinten.

    Vielen Dank für die Antworten.


    Momentan schwanke ich noch zwischen TKC Rocks und Trailmax Mission hin und her.


    Ich denke der Mitas hat auf der trockenen Straße nicht die Performance wie die Konkurrenz und der Karoo Street wäre wohl identisch zum Rally STR.


    Nach verschiedenen Berichten soll der Trailmax ja auf trockenen Gelände deutlich besser als z.B. der Rally STR sein, vor allem in Sachen Seitenführung.

    Auf der Straße nur bei Regen etwas schlechter.


    Vermutlich wird es der Trailmax denke ich.

    Hallo,


    für meine 990 Adventure suche ich neue Reifen.


    Hauptsächlich bin ich auf der Straße unterwegs, sehr sportlich würde ich sagen. Außerdem bei jedem Wetter. Offroad meist Schotterstrecken, jedoch auch kleinere gröbere Wege.


    Der Scorpion Rally STR ist ein Reifen der mich nie im Stich gelassen hat, in Sache Straßen Grip stellt er für mich das notwendige Minimum dar, Regenperformance ist auch absolut im Grünen Bereich lediglich wenn es dann etwas gatschig wird kommt er an seine Grenzen.

    Die mangelnde Robustheit der Karkassen stellt ein Problem dar, der derzeitige TÜV hat die vielen kleinen Schnitte bemängelt und das obwohl ich sicher nicht viel auf Schotter gefahren bin.


    Daher meine Frage, gibt es Reifen welche entweder Onroad genau so gut sind wie der Rally STR aber auf Schotter mehr bieten? Oder anders herum: Offroad dem STR ebenwürdig sind dafür aber Onroad mehr Performance bieten?


    Ins Auge habe ich vorallem den Dunlop Trailmax Mission gefasst von welchem ich mir gleiche Leistung auf der Straße bei besserer Performance auf Schotter erhoffe.


    Ansonsten kommen mir folgende Reifen in den Sinn:

    Metzler Karoo Street

    Mitas E07+

    TKC Rocks


    Hat schon mal jemand den Rally STR gefahren und einen passenden Nachfolger gefunden...oder bleibt der Rally STR die Allzweckwaffe wenn Schotter den kleineren Teil ausmacht?


    Preis und Laufleistung spielen bei mir keine Rolle.


    Viele Grüße, Sebastian