Beiträge von RaP

    Wieder mal ein Beispiel, dass vorsichtiges Einfahren keine Garantie für perfekte Ergebnisse ist. Ich will nicht sagen, dass es schadet, aber der Nutzen ist überschaubar bis nicht vorhanden.


    Meine hat von Anfang an gediegen, aber streng die Gashand bekommen. Nie lange und nie übertrieben in die Drehzahlen, aber zackig bis es Spaß macht. Nun braucht die eher wenig Öl. So mache ich es seit vierzig Jahren mit meinen (wirklich vielen) Fahrzeugen. Öl hat noch keines übermäßig gebraucht und über Leistungsmangel habe ich mich auch nie beklagt.


    Wenn die Duke weiter unter 0,5l auf 1000km verbraucht, bin ich sehr zufrieden.



    Gruß
    Rudolf

    Geht ja sofort wieder aus.. wenn die an bleiben würde.. da glaubst aber.. würd ich sofort danach schauen.. und die ist doch gerade erst vom Ölwechsel gekommen.. die hat 100% genug öl. Ansonsten würde es bedeuten das sie öl verliert.. ja ich muss mir das mal anschauen.. dachte vielleicht.. das ist so ein Bug..

    Die Leuchte zeigt mangelnden Öldruck und nicht etwa zu wenig Öl an. Wenn die Leuchte angeht, ist grundsätzlich und in jedem Fall höchste Alarmbereitschaft! Sofortige Kontrolle ist unabdingbar.



    In heissem Zustand und im Leerlauf könnte schon mal die Drehzahl sehr niedrig sein und ebenfalls einen nicht ausreichenden Öldruck aufbauen. Bei den modernen Rädern passiert das aber auch recht selten, bei meinem fast 40 Jahre alten Zweitmotorrad ist das aber die Regel. Aber auch da bitte die Drehzahl manuell etwas erhöhen, denn ausreichender Öldruck ist immer erforderlich.


    Und der Ölstand wird bei jedem Tankstopp bzw. nach jeder Tour kontrolliert, quasi als Regel beim Abstellen. Da kann man es auch nicht vergessen. Bei dem geringen Ölvorrat ist die Gefahr sonst viel zu groß.

    Ja wie jetzt, die Öllampe geht an und Du planst dann für nächstes "Weihnachten" mal bei Gelegenheit einen Blick auf das Schauglas zu werfen?
    Meinst Du das ernst?


    :Daumen hoch: Vielen Dank, Deine Antwort kann ich vollumfänglich unterschreiben!

    Mein 13er Maulschlüssel, den ich zum Verstellen der Kettenspannung nehme, ist ca. 5 mm dick. Ich stell die Kette dann so ein, dass ich den Schlüssel zwischen Kette und Schwinge einklemmen kann. Ist einfacher, als das Mass jedesmal zu peilen :Daumen hoch: .
    Und bei den 30 mm hinter dem Schwingenschutz hab ich mir eine Körnermarkierung in die Schwinge gemacht.

    Mit dem Schlüssel ist ein guter Tipp. Aber warum Du Dir eine Körnermarkierung gemacht hast, ist mir schleierhaft? Die Markierung gibt es doch überdeutlich in Form der senkrechten Verstärkungsrippe in der Schwinge. Das steht doch genau so im Handbuch drin:

    • "Im Bereich der senkrechten Rippe am Schwingarm die Kette nach oben drücken und
      Kettenspannung
      ermitteln. "


    Das Schaubild ist für mich eindeutig. Die 5mm beziehen sich auf Abstand Kettenoberseite zu Unterseite der Schwinge. :winke:

    .. nachdem ich es 5 mal vergrößert habe. :-) Aber der obere Pfeil zeigt so nicht einmal auf die Unterseite der Kette und der untere nicht auf die Oberkante der Kette.


    Denn aus irgendeinem Grund hatte ich mich auf diesen Teil der BA konzentriert und der impliziert eine ganz andere Sichtweise, nämlich dass die Kette 5mm Spiel haben soll. (was natürlich Schwachsinn ist)


    Aber egal ob man mich für blöd hält, zeigen doch die seit Jahren anhalten Nachfragen deutlich, dass die Beschreibung verbesserungswürdig sein könnte.

    Ich hatte mich -nach gefühlt 40 Jahren Kardan- auch zuerst zunächst im Handbuch nach diesem Thema umgesehen und kann im Nachinein kaum erklären, warum ich das bei erstem Lesen falsch verstanden hatte.


    Gott sei Dank habe ich dann beim ersten vermeintlich notwendigen Spannen noch einmal genau gelesen und da erst realisiert, dass es nicht um 5mm Spiel der Kette, die mir sowieso sehr "spanisch" vorkamen, sondern um 5mm Abstand von der Schwinge geht. Da gibt es wohl einige, die das Bildchen ebenso falsch interpretieren.


    Wenn man die Kette mit maximal rund 5mm Abstand zur Schwinge einstellt, ist sie bei Belastung nach meinem Gefühl immer noch sehr sehr stramm, ich meine sogar zu stramm. Also stelle ich sie so ein, dass ich sie ohne Belastung fast bis zur Schwinge drücken kann mit 1-2mm Abstand.


    Übrigens, wenn man das Bild aus dem Handbuch mal skaliert sieht man, wie nachlässig das Thema im Handbuch aufbereitet wurde. Ich würde KTM dringend empfehlen, das mal deutlicher und genauer zu skizzieren. Es sein denn, es geht darum mehr Getriebewellen, Ketten, Ritzel und Kettenräder zu verkaufen.

    Hallo,
    die armen Gebrauchtwagenhändler, jedes Jahr bei allen Fahrzeugen auf dem Hof eine Inspektion beim jeweiligen Hersteller, obwohl die Fahrzeuge abgemeldet sind.
    Das gleiche bei den Motorradhändlern.
    Auch die vielen Neufahrzeuge in den Ausstellunghallen........... :rolleyes:

    So lange die in Garantie sind, ist das aber so! KIA Händler können mit den sieben Jahren Garantie ein Lied davon singen. Besonders die, die feststellen mussten, dass KIAs Karenzzeiten bei Überziehungen gegen null tendieren.


    Warum Du Neufahrzeuge erwähnst interpretiere ich als Nachlässigkeit beim Lesen der Posts, denn Auslieferung/Garantieantragsstellung beim Hersteller zählt.


    PS Wartung beim jeweiligen Hersteller ist schon lange Geschichte. Da gilt schon ewig die EU-Antidiskriminationsregelung bei der jeder anerkannte Reparaturbetrieb mit gewissen, aber leicht einzuhaltenden Bedingungen, diese Wartungen ausführen darf. Manche Hersteller sind aber sehr tricky mit einer zentralen Wartungsdatenbank (bei KTM wohl auch), auf die nicht jeder so einfach Zugriff bekommt. Es laufen aber bereits Klagen und die sind allesamt zu Ungunsten der Hersteller entschieden worden. Fast nie aber gewinnt man die Schlacht bei Nichteinhaltung der Wartungszyklen.


    Welche Ölflaschen haben einen Schnorchel? Castrol? Motorex?

    Bei der 1000er wurde bei mir Motul 10W60 eingefüllt, was gut ist, denn die Pullen haben einen schönen Schnorchel. Unterwegs habe ich einen 0,5l Kanister dabei, der einen kleinen Schnochel eingesteckt hat und zwar ziemlich clever unter dem Schraubverschluss, um Sauerei beim Transport zu vermeiden. Das Teil ist wirklich klasse. Sucht mal nach FuelFriend bei Amazon.

    Ok jetzt sind es eindeutig verschiedene Aussagen, ich frage am Freitag einfach mal bei Gerstmann nach. :Daumen hoch:

    Ich sehe nur eine, immer wiederholte Aussage.
    -> Es ist jährlich eine Inspektion ab Auslieferung an den Kunden=Garantieantrag an den Hersteller zu machen, also rund 365 Tage nach diesem Datum. zugelassen oder nicht ist völlig irrelevant. Wenn innerhalb dieses Jahres 10000km erreicht sind, ist der Termin vorzuziehen, ebenfalls egal ob angemeldet oder nicht. Aus juristischer Sicht muss diese sogar genau am 365 Tag durchgeführt werden, was aber wohl diskutabel wäre.


    Die einzige Unklarheit ergibt sich wegen der 1000er und die löse ich (nur für mich und jeder kann das anders entscheiden) indem ich 10000km in toto einhalte. Ich habe aus Lieferantensicht eine Menge mit Gewährleistungsansprüchen zu tun und kann nicht verstehen, was (außer der 1000er Frage) so unklar an den Regelungen sein soll?


    Nochmal zurück zum ersten Post. Jawoll, die Jahresinspektion ist definitiv im November fällig! Wäre ich KTM würde ich jeden Prozess mit der simplen Argumentation gewinnen, dass eine Zulassung nicht Voraussetzung zum Betrieb des Fahrzeugs ist. Man könnte das Teil ja nur auf Privatgrund einsetzen, oder z.B. für Fahrtrainings auf Übungsplätzen oder mit Kurzzeitkennzeichen, oder oder oder.

    Was bedeutet das "in einem Jahr" und "nach 10 000" denn jetzt genau?


    Heißt es, dass die jährlich Inspektion IMMER höchstens 365 nach der vorherigen stattgefunden haben muss?
    Oder einfach, pro Kalenderjahr ein mal Inspektion?


    Heißt 10 000 km, dass man vor 10 000 unbedingt dagewesen sein MUSS?
    Um wie viel kann man das überschreiten?

    Nach Aussage meines Händlers ist es genau so:
    - maximal 365 Tage nach der letzten Inspektion, z.B. auch nach der 1000er
    - früher als 365 Tage wenn jeweils maximal 10000km nach der letzten Inspektion erreicht sind. Da dieser Fall wegen der 1000er etwas unklar formuliert ist, sagt mir mein juristischer Laienverstand, dass ich nach der 1000er nur maximal 9000km fahren werde und auch schon im April zur Jahresinspektion fahre, um allen Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

    Was für Schrauben musstet ihr denn bis jetzt nachziehen? Ich hab schon von vielen Loctite Orgien hier im Forum gelesen, weshalb ich mir auch ein kleines Fläschchen organisiert hab...ich hab nun 2600 km runter und musste allerdings noch nichts nachziehen, außer die Kettenspannung :ja:

    Spiegelfuß, Kennzeichen, Lampenmaske, diverse Verkleidungsschrauben, Sturzpads.


    Und woher kam das? Kann mir auf der rechten Seite keinen Reim drauf machen.

    Meine Vermutung ist, dass es sich um einen Schutzwachs oder ein Schutzöl handelt. Inzwischen bin ich mir sicher, denn auch aus anderer Quelle bestätigt man mir das Qualmen auf den ersten Touren. Bisher kannte ich das aber nur von Neuwagen.

    Schrauben fest, Dichtungen werden bei der 1000er dann kontrolliert. Macht jetzt keinen Sinn die raus zu drehen. Von außen ist alles ok. Und sauber (richtig ordentlich) habe ich unterwegs alles gemacht, da war danach nichts zu sehen. Wollen mal hoffen, dass es sich um das übliche Neuteilfett -wachs -wasweißichnicht handelt. Wenn nicht schmeiß ich den Hobel direkt aus der Garage. Kann er draußen rumsiffen und braucht die anderen braven Mobile nicht zu beölen.