Beiträge von Tector

    260 Taler nur um ein Gelpad einbauen zu lassen (ori Bezug runter, ein bisschen was rausgeschnitten, ori Bezug wiedr drauf)? Ganz schön happig!

    Für das, was der Ergo-Sitz und der Gelumbau gekostet hat (420 Taler), hättest du dir direkt den ori Sitz mit hochwertigerem Schaumstoff,

    perfekt auf deine Maße umpolstern lassen (inkl. einem schönen individuellen Bezug).


    Ich persönlich bin ja gar kein Freund von Gel in Sitzbänken - ja mehr Wärme/Sonne, desto weicher wird das Gel und man

    sinkt mit den "Arschknochen" regelrecht durch das Gel durch. Und dem "Poppometer" ist das Gel auch nicht gerade zuträglich.


    Aber hey, jeder Jeck ist anders - drück dir die Daumen, dass dir der Umbau passt. Vielleicht kommt ja noch ein ehrliches Feedback.

    Ich bin mir nicht sicher, aber denke, dass auch bei den 1390 SA´s die gleiche Batterie verbaut wird, wie bei den 1290 SA´s. Und das ist oft ein Problem!

    Die originalen Batterien sind meiner Meinung nach schlichtweg etwas zu schwach, für die ganze Elektronik die dieser Bikes. Da ich das ganze Jahr durch fahre, eben auch

    im Winter, kann ich da ein Lied davon singen (mit mehreren Strophen).


    Ich habe es mit allen möglichen "normalen" Batterien versucht und hatte damit nur mäßigen bis total unbefriedigenden Erfolg. Spätestens im Winter haben alle versagt bzw. nicht so

    zuverlässig funktioniert wie ich mir das vorstelle.

    Ein großes Problem ist bauartgedingt - es ist einfach zu wenig Platz, damit einfach ein richtiges Pfund von Batterie einbauen kann. Somit beschränkt das auch noch sehr die Auswahl an stärkeren Batterien.

    Letztes Jahr habe ich dann einen Tipp von einem Bekannten für eine Batterie bekommen, für die ich etwas tiefer in meine Tasche greifen musste - eine "Skyrich HJTZ14S-FPI". Seit ich die verbaut habe,

    hatte ich kein einziges mal mehr Probleme beim Starten des Motors. Selbst bei Minus 5 Grad ist der Motor sofort gestartet - selbst ohne das "Vorglühen lassen" einer solchen LiFePO4-Batterie.

    Die Skyrich HJTZ14S-FPI ist mit 8 Ah die stärkste Batterie dieser Art, die es in der noch passende Größe für das winziges Batteriefach meiner 21er SAS passte.


    Mich nervt es total, wenn ich ständig im Hinterkopf die Frage habe "Spring die Karre jetzt an oder nicht?".


    Spezialtipp: Achtet beim Kauf einer neuen Batterie UNBEDINGT darauf, dass sie auch wirklich neu ist und ihre volle Leistung hat. Viele Firmen die Batterien verkaufen, verfolgen keine gewissenhaften Ladehaltung.

    Somit passiert es sehr oft und ganz schnell, dass man neue Batterien kauft, die genaugenommen alt, schon beschädigt oder schlichtweg defekt (tiefenentladen). Habe ich alles schon erlebt.

    Mit einem echt guten Batterietester von TOPDON "bewaffnet", habe ich diverse Batterieverkäufer in meiner Umgebung (Louis, Polo, einige KFZ-Werkstätten) entlarvt. Ich dachte ich falle von meinem Glauben ab,

    wieviele schlechte und defekte Batterien in diesen Läden zum Verkauf angeobten werden. In einem Laden waren 5 von 6 getesteten Batterien schlichtweg schrott, weil sie schon total tiefenentladen waren - neue Batterien wohlgemerkt. Der eine Verkäufer meinte dann ganz lapidar "Oh, die müssen wir wohl wieder mal aufladen."

    Also passt auf beim Batteriekauf!


    Sorry, ist etwas länger geworden - habe aber schon echt viel Mist mit Batterien erlebt.

    Ich habe mir gerade mal die Bedienungsanleitung der "1390 Super Adventure S Evo" angesehen. Laut dieser soll es möglich sein 1 Handy (8.8.2.8) + 1 Fahrer Headset (8.8.2.9)

    + 1 Sozius Headset (8.8.2.10) zu koppeln.

    Allerdings steht an verschiedenen Stellen auch, dass nicht jedes Mobiltelefon und nicht jedes Kommunikationssystem für die Kopplung mit dem Kombiinstrument geeignet ist.

    Welche Geräte aber definitiv geeignet oder nicht geeignet sind, wird natürlich nicht erwähnt.


    Meiner Erfahrung nach haben die Kopplungen bei KTM Bikes, egal ob Handy oder Headsets, bisher noch nie wirklich richtig gut und zuverlässig funktioniert. Von der On-Board-Navigation

    ganz zu schweigen.

    Aber wer weiß, vielleicht wird mit den neuen Modellen alles super.

    Das habe ich mir ehrlich gesagt gleich gedacht, dass auch der Ein- bzw. Ausschnitt im neuen Windschild nichts bringen wird. "Russka" gehört mit 1,78m ja nicht mal zu dem wirklich Großgewachsenen, hat mit dem Neotec 2 ja auch einen Helm der schon zu den leiseren zählt und dennoch sind die Windgeräusche kaum zu ertragen.


    Meiner Erfahrung nach, und ich habe wirklich schon EXTREM viel mit verschiedenen Windschilden experimentiert, liegt das Problem der lauten Windgeräusche bei den Super Adventures einfach am sehr großen Abstand zwischen Windschild und Fahrer.

    Wenn man es wirklich leiser haben will, bleibt nur ein Windschild bzw. "Windfenster", bei dem die Oberkante mindestens auf Augenhöhe ist oder eben Ohrenstöpsel.


    Wenn dann Testfahrer von diversen Zeitschriften behaupten das das Windschild der Super Adventure super effektiv und leise ist, sind sie entweder recht kleinwüchsig (Stichwort: Oberkante Windschild auf Augenhöhe) oder erzählen schlichtweg Bullshit, weil sie sonst vielleicht nicht mehr zu Testfahrten eingeladen werden.

    Solchen Berichten stehe ich persönlich sowieso recht kritisch gegenüber - es wurde und wird auch immer wieder viel Käse erzählt.

    Ich hatte beide - sowohl eine Tuono als auch ein SDR 2.0. Eines gleich vorneweg, beides sind extrem geile und sehr emotionale Bikes. Die SDR "schmalzt aus Kehren raus wie kein anderes Bike auf dem Markt, dafür hat eine Tuono ab Werk das eindeutig bessere Fahrwerk (schon in der normalen Version - und als Factory sowieso).

    Allerdings hat die Tuono auch 120 NM Drehmoment, was sie auch auf Passstraßen zu einem sehr ernstzunehmenden Gegner für die SDR macht - man benutzt dann aus Kehren raus halt nicht den 2. oder 3. Gang, sondern einfach den 1. oder 2. und schon bleibt man an der SDR dran.


    Dann möchte bzw. muss ich auch noch den Quickshifter/Blipper der Tuono erwähnen - der war vom Allerfeinsten (seamless). Selbst der von MCE Performance optimierte QS meiner SDR, ging nicht annährend so geschmeidig wie der ori QS der Tuono.

    Ich habe meine Tuono damals von Aprilia Vierzigmann noch auf dem Prüfstand optimieren lassen - was das Fahrvergnügen noch mal um einiges gesteigert hat.


    Vom Klang her geht für mich nichts über den der Aprilia V4 Motoren - vor allem noch die mit Euro 3 oder Euro 4.


    Meine SDR 2.0 habe ich, wie oben schon angedeutet, bei MCE Performance optimieren lassen - und die zu weiche Gabel mit Andreani Cartridges optimiert, was für mich dann sehr gut gepasst hat.


    Was für mich persönlich aber den Hauptausschlag gemacht hatte, meine Tuono zu verkaufen, war schlichtweg die Sitzposition bzw. meine Beinposition. Mit 1,87m Größe und sehr langen Beinen, war mein Kniewinkel sehr spitzt und das trotz um 4 cm aufgepolstertem Sitz. Das wurde dann selbst schon auf mittelgroßen Tagestouren zum Ende hin zur Belastungsprobe für meinen Leib.

    Wenn man allerdings nur so 1,7m groß ist, sitzt man auch auf einer Tuono super entspannt und kann damit sicher auch größerer Touren in Angriff nehmen.


    Es ist wie es "TomE" bereits erwähnt hat, die Gene der Tuono sind von einem Supersportler - die der SDR dagegen von einer Supermoto/Enduro. Für großgewachsene Leute, ist die SDR DEUTLICH angenehmer zu fahren.


    Ehrlich gesagt vermisse ich beide Bikes. Eine Wahl zwischen den beiden ist echt nicht leicht - wobei ich ehrlich gesagt die Tuono vor die SDR stellen würde (wenn die Fahrergröße passt).

    Vor 2 Jahren auf Sardinien, hatte ich auch ein undichte Gabel (zum Glück am letzten Urlaubstag). Habe mir direkt von Sardinien aus einen Satz SKF Dual Compound Simmerringe und Gabelöl bestellt, die eine

    deutlich bessere Qualität haben, wie die originalen von KTM. Zuhause angekommen, waren die Sirris und das Öl schon da. Für solche Kleinigkeiten, wäre mir der ganze Aufwand über meinen KTM-Händler viel

    zu groß. Ich habe die Sirris auf die Schnelle selbst gewechselt und fertig.

    Alternativ einfach zu einer freien Motorradwerkstatt gehen, und die Gabelsimmerringe wechseln lassen. Das ist wirklich eine Kleinigkeit für einen eine Motorradwerkstatt.

    Quitschende Bremsen lassen sich vermeiden, wenn man die Kanten der Bremsbeläge anfast - also die Kanten mittels Schleifpapier oder einer Feile bricht.

    Was auch zum Quietschen führen kann, ist wenn man neue Bremsbeläge anfangs nicht etwas einbremst, sondern gleich Vollbremsungen bis zum Stillstand macht. Dadurch können

    die Beläge verglasen - was zum Quietschen führen kann. Verglaste Beläge müssen dann ausgebaut und wieder aufgeraut oder ersetzt werden.


    "Antiquitschfolie" von Louis braucht man nicht.

    Unsere Touren haben durch die Com´s eine ganz neue Qualität bekommen - als Roadcaptain kann ich meinen nachfolgenden Kumpels ganz schnell Sicherheitsinfos geben (Vorsicht Splitt, Schlagloch, Blitzer, Bus etc.), Pausen-, Tank- und Pinkelstopps kommunizieren und natürlich kann man sich auch, wenn man möchte, prima unterhalten.

    Auch kann man schöne und lustige Eindrücke so direkt miteinander teilen, was die Touren noch mal deutlich aufwertet. "Gefährliche" Situationen hatte ich wegen des Com´s schon, aber nicht weil mich das "Gequatsche" abgelenkt hat, sondern weil ich vor lachen fast in den Graben gefahren wäre - Tränen in den Augen habe meine Sicht getrübt. ;)


    Ich höre während der Fahr auch meistens Musik, was mein persönliches Erlebnis noch weiter verbessert. Wenn man mit dem Auto fährt, ist auch meistens Musik oder der Radio an und wenn Freunde dabei sind, unterhält man sich während der Fahrt. Mich lenkt das überhaupt nicht ab. Es soll aber Leute geben, die einfach nicht Multitasking fähig sind - dann gilt "den Fahrer während der Fahrt nicht ansprechen". Jeder Jeck ist halt anders. ;)


    Und Naviansagen benutze ich schon ewig nicht mehr, genauso wie normale Navigeräte ala TomTom oder Garmin - meiner Meinung nach ist das Technik von vorgestern. Ich habe 4 Jahre mit meinem Handy navigiert und seit knapp 2 Jahren verwende ein Tablet von DMD2 inkl. deren Software und Lenkerfernbedienung und folge nur noch Tracks, die ich mir zuhause am PC erstelllt habe. Das fahren auf Sicht mit dem Tablet und auch der DMD2 Software funktioniert einfach perfekt.

    Mal abgesehen vom Preis der "Bluebike" Headsets (mindestens 550 Taler inkl. Einbau), funktioniert eine Gruppenunterhaltung nur, wenn alle Teilnehmer "Bluebike"-Systeme in ihren Helmen haben (nennt sich "TeamTalk", wenn ich mich recht erinnere - eine Anbindung anderer System, wie Cardo oder Sena, funktioniert nicht.

    Das einzige was mir an Bluebike gefällt, ist die kleine Bedienleiste seitlich am Helm und dass alles andere im inneren der Helms verbaut ist. Mehr aber nicht.


    Ich bzw. wir benutzen "Cardo Edge" und waren gerade wieder auf einer 10-Tage-Reise total begeistert wie gut die Kommunikation per MESH funktioniert.

    Ich würde zuerst das Aufpolstern des Sitzes in Angriff nehmen. So wird der Kniewinkel entspannter, aber die Schräglagenfreiheit bleibt gleich. Allerdings sitzt man dann aber halt auch mehr im

    Wind, wodurch sich die Windgeräusche erhöhen.

    Ich benutze jetzt seit mittlerweile seit über einem Jahr das DMD2 865 Tablet und bin nach wie vor begeistert.

    In Verbindung mit der Remote2 Fernbedienung für den Lenker, ist die Bedienung einfach super.


    Ich planen meine Touren mit MyRoute-app oder Kurviger (funktioniert beides super mit DMD2) und folge dann meinen Tracks. Das funktioniert für mich super - sprachgeführte Routennavigation (TOMTOM oder Garmin) will und brauch ich nie wieder.

    Und nötigenfalls kannst du das Windschild auch mittels Abstandshülsen (o.ä.) etwas weiter weg vom Navi bringen oder damit auch den Winkel des Windschilds verändern, um etwas

    mehr Abstand zu generieren.

    Ich werfe mal "Protector" von "Mipa" in den Raum (alternativ auch "Raptor" von "U-Pol"). Das ist hochbelastbarer 2K-Polyurethan-Acryllack - oft verwendet für Ladeflächen

    von Pickups oder auch im Offroadbereich.

    Bei meiner SAS habe mit Mipa Protector die Crashbars, die Gepäckbrücke, die kleinen Halter für meine Satteltaschen und die Aluteile der Barkbusters, damit beschichtet.

    Es ist wirklich extrem haltbar, schlag- und kratzfest.

    Und mir gefällt die Optik auch sehr gut - die je nach dem wie man die Lackierung macht (Abstand und Geschwindigkeit

    beim lackieren), feiner oder gröber zeigt.


    Ich habe leider gerade keine Detailbilder, wo man die Beschichtung besser sieht.20240915_120502.jpg

    Also ich habe die "Gebäckträger Brücke" und auch die "Haltegriffe" für die 20er SAS in nichtmal 1 Minuten gefunden - über

    die Internetseite zum KTM-Verand, die Karsten dir verlinkt hat.


    Ein bisschen Eigeninitiative solltest du schon mit einbringen.

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    ktm-versand.de

    Da sich bei meiner 21er SAS schon nach 6 Monaten die originale Batterie verabschiedet hatte und die nächste, eine GEL Batterie von INTACT, im Sommer geradeso und im Winter oftmals geradeso nicht funktioniert hat, habe ich mir jetzt diese Lithium-Ionen Batterie zugelegt: Skyrich HJTZ14S-FPI (8AH)

    Batterie Motorrad HJTZ14S-FPI Lithium-Ionen | Motorradteile Service
    Batterie Motorrad HJTZ14S-FPI Lithium-Ionen: Lithium-Ionen Batterie mit Überladungsschutz von Skyrich Skyrich ist ein Premiumhersteller und ...
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    Bei knapp 200 Talern habe ich auch erst gezögert - aber seit ich diese Batterie jetzt benutze (4 Wochen), bin ich vollkommen zufrieden. Selbst bei 3 Grad startet der Motor jetzt auf den ersten Schlag (sogar noch ohne irgendwelches "Vorglühen").

    Selbst im Sommer ist mein Motor mit den vorangegangenen Batterien nicht so kraftvoll gestartet wie jetzt, bei 3 Grad, mit der Skyrich.


    Ich fahre täglich, auch jetzt im Winter - und ich hasse es total, wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass mein Bike in der Früh zuverlässig anspringt und ich schon immer den Jumpstarter griffbereit haben muss (und den deshalb auch immer in meine Urlaube mitgeschleppt habe, weil ich immer Angst hatte wegen der lahmen Batterie irgendwo im nirgendwo liegen zu bleiben).

    Die 200 Taler habe ich deshalb gerne investiert - dafür muss ich mir jetzt keine Gedanken mehr darüber machen, ob der Bock vielleicht morgens nicht startet.

    Ich habe schon wesentlich mehr Geld, für deutlich sinnlosere Teile verbrannt, als die 200 Euro für eine richtig gute Batterie. Also was solls! ;)