Beiträge von Wolfermann

    In der aktuellen PS-Zeitschrift ist ein Vergleich zwischen der Superduke und Superduke R.
    So wie es klingt kritisiert man bei beiden die schlecht ansprechende Gabel und bei der R das von der Zugstufe unterdämpfte Federbein. Beide Modelle wurden sehr vergleichbar bewertet. Die Empfehlung für die Landstraßenhatz geht jedoch zur normalen.


    Ps
    Persönlich war ich sehr nahe dran mit wieder eine Superduke (ich war derjenige, der vor Jahren die Idee mit den querliegenden Leos der R1 auf der SD hatte und diese hier im Forum publik gemacht hat) zu kaufen. Diesmal wäre es die R geworden. Nach langen Überlegungen habe ich mich jetzt doch für die Ducati Hypermotard 1100S entschieden.

    Zitat

    Original von Kayer85
    Gut, falscher Teil des Forums, aber ist ja nur ne Zwischenfrage... in dem Artikel s. Link wurde geschrieben, dass nach 400km durch die Schräglage der Bremshebel abgeschliffen ist und einer will das gleiche Problem mit der 950er von KTM haben. Also ich weiß ja nicht wie die das machen, aber mit der 690er kommt das schonmal absolut nicht vor und ich hab die Reifen schon bis zum Rand gefahren. Eure Erfahrungen?


    Mein hinterer Metzeler war bei der 690 nach 100 km bis zum äußersten Rand angefahren. Ist doch absolut kein Problem. die Schuhe schleifen selbst wenn ich auf den Fußspitzen auf den Rasten stehe auch häufig auf der Straße.

    Nachdem ich seit kurzem Besitzer einer Hypermotard 1100S bin kann ich zu diesem Vergleich auch etwas sagen. Die KTM 690 SM ist handlicher, im direkten Vergleich schon fast kippelig. Alles Weitere kann man beim besten Willen nicht vergleichen. Die Ducati spielt in einer ganz anderen Liga. Wer die Duc als Supermoto einsetzen möchte hat mit Sicherheit die ganz falsche Wahl getroffen.
    Meiner Erfahrung nach kann ihr auch die SM950 von KTM nicht im Ansatz das Wasser reichen. Hierzu ist diese wiederum zu träge, zu klobig und im direkten Fahrvergleich zu unpräzise.
    Ich würde die Hypermotard als perfektes Landstraßenbike mit einem Weltkasse-Fahrwerk und einem sehr geschmeidigen und extrem druckvollen Motor bezeichnen. Die Bremsen sind genial dosierbar und in deren Wirkung schon fast brutal. Die SM950 bremst im direkten Vergleich sehr zahm und selbst die leichte 690 SM Prestige ist im direkten Vergleich auf der Bremse fast schon eine Enttäuschung.


    Achja, wer hat an meiner KTM 690 SM Prestige Interesse? Sie steht zum Verkauf!

    Oute mich oder meinen :arsch: hiermit als Weichei, denn habe vorhin meine Ergo-Sitzbank abgeholt. Da gibt es eine niedrige und eine hohe. Habe mich für die hohe entschieden. Die Sitzhöhe wächst vom Gefühl um ca. 3-4 cm an (KTM sagt was von 2 cm). Kleinste noch sinnvoll fahrbare Körpergröße würde ich auf über 180 cm beziffern. Die Sitzbank sorgt von der Form für eine leicht nach vorne geneigte Sitzposition, ist straffer und vermittelt dennoch mehr Komfort.

    Ich habe die Prestige und somit den M3. Finde den Reifen optimal für die 690er. Super Grip bei sehr sanften Übergang zum driften. Nur geringes Aufstellmoment beim bremsen in Schräglage und nach 1200 scharf gefahrenen Straßenkilometer noch kaum sichtbaren Verschleiß.

    Ich komme zwar aus der Supersportecke und dürfte da schon ziemlich alles Mehrzylindrige gefahren haben, kann jedoch deinen Aussagen nur zustimmen. Seit ich mir die 690 gekauft habe möchte ich mit nichts mehr Anderem fahren. Ein derart perfektes Fahrwerk kannte ich bisher noch nicht. Selbst das komplett Öhlins bestückte der Aprilia Tuono Factory kommt an diese Perfektion und Harmonie nicht ran.

    So, weitere Erfahrungen liegen vor. Nach dem Motto "wo mehr raus kann, muss auch mehr rein" habe ich mir den Luftfilterkasten vorgenommen.


    Bei angenommener Sitzbank sieht man hinter dem Sitzbankverschluss ein Gummiteil aus dem Luftfilterkasten ragen. Ich habe es nach demontieren des Filterelements rausgenommen und die Öffnung wo es nach außen ragte nach oben bis zum Rand aufgesägt. Der Querschnitt ist jetzt ca. 3x so groß wie vorher.


    Das Ergebnis: Besserer Sound - so langsam klingt sie nach was und wieder subjektiv etwas freieres Ausdrehen und eine größere Wheelieneigung im 2. Gang.


    :daumen hoch:


    Ja, mir ist klar das dies verboten ist und das ich den Luftfilterkasten beschädigt habe…… :ja:

    Könnte mich vor Lachen kugeln. Sehr viele in diesem Forum fahren die 950 SM oder 990 SD mit Alternativschalldämpfern ohne Kat, obwohl die Originalen auch einen Kat hatten. Da macht niemand so eine Welle und hebt den Zeigefinger. :nein:


    Werde mich zukünftig mit weiteren, nicht zulassungskonformen Tips in diesem Forum sehr zurückhalten. Man könnte ja denken in einem Umweltforum zu sein. :zwinker:


    Aber ACHTUNG bitte dann kein kleineres Ritzel fahren. Auch hiermit erlöscht die Betriebserlaubnis, der Schadstoffausstoß steigt wegen des höheren Drehzahlniveaus an und der Verbraucht steigt gegebenenfalls auch. :grins:


    Da bin ich absolut entspannt :ja:

    Wo ist das Problem zur nächsten AU einen anderen Topf mit Kat (Zubehör) oder einen Originalen draufschrauben? Wie günstig glaubst du, dass es die Originalen in der Bucht nach dem Erscheinen von Zubehörtöpfen oder Anlagen auftauchen werden? Sehr günstig :ja:
    Jetzt mach bitte nicht auf Umweltengel :nein: Möchte nicht wissen wie viele die Möglichkeit eines entnehmbaren Kats bei Zubehöranlagen bis zur nächsten AU nutzen werden :zwinker:

    Ich habe noch einen Hackenschlüssel in der richtigen Größe zuhause. Du musst auf der rechten Seite den Bremsflüssigkeitsausgleichsbehälter abbauen und die obere Nutmutter mal von links, mal von rechts durch das sehr kleine Rahmendreieck nach oben lösen. Anschließend das gleiche Spiel mit der unteren Nutmutter nach unten. Hat bei mir ohne sichtbare Beschädigungen funktioniert, jedoch ne Stunde gedauert.


    Vergiss bitte nicht den Hackenschlüssel und Rahmen mit etwas weichem zu schützen, so dass im Falle eines Abrutschens nichts zerkratzt wird.

    Entgegen meines letzten Threads konnte ich nicht wiederstehen und habe mich der beiden Katalysatoren der Serientöpfe entledigt. Irgendwie beginnt mir die Originalanlage zu gefallen. So langsam hat sich deren Farbe in Richtung der Farbe meiner Prestige entwickelt und harmoniert gut. Aus diesem Grund wird ich wohl die Originalen behalten.


    Direkt im Eingang sitzt ein ca. 10 cm langer und um Durchmesser ca. 50 mm messender sehr zäher Ganzmetallkat. Mit einer Bohrmaschine und einem ca. 20 cm langem Bohrer des Durchmessers 20 mm war das innerhalb von 30 Minuten problemlos erledigt. :ja:


    Nach dem riesigen Katalysator sitzt im hinteren Auspuffbereich ein ca. 10 cm langer normaler Reflektionsdämpfer mit großen Rohrdurchmessern. Die einzige Engstelle ist jetzt noch das dünne Endröhrchen.


    Der Klang hat sich etwas verbessert, ohne jedoch so richtig gut zu klingen. Die Lautstärke wurde etwas höher, ohne jedoch nur im Ansatz laut zu wirken. Wer es nur aus diesem Grund vor hat, kann sich die Arbeit sparen.
    Die anschließende Fahrt brachte jedoch ein Grinsen in mein Gesicht. Schon mit dem Serienmapping dreht der Motor freier hoch und hat subjektiv etwas mehr Leistung. :daumen hoch:


    Warte jetzt noch sehnsüchtig auf das Akrapovicmapping.

    Ich bin mit meinen 196 cm Körpergröße und 105 kg weder klein noch leicht. Ein echter Mann eben :ja:
    Wie viel Negativfederweg habt ihr bei eurer 690er hinten? Bei mir waren es hinten satte 12 cm (gemessen an der Hinterachse - entlastet bis im Ruhezustand darauf sitzend) = in meinen Augen für den Straßenbetrieb viel zu viel. Laut Handbuch schreibt KTM bei allen Modellen immer, dass man die Feder nicht mal für den 2-Personenbetrieb mehr vorspannen soll. In meinen Augen absoluter Blödsinn. KTM regelt laut Handbuch alles nur über die Dämpfung. :staun:


    Habe gestern mein Federbein um ca. 6 mm auf 18 mm vorgespannt. Jetzt liegt der Negativfederweg hinten bei ca. 8 cm. Den Rest werde ich über die Dämpfereinstellung erledigen.


    Was ist eure Meinung dazu?


    Bin noch am finden der richtigen Länge der Platte. Der Federweg der SM ist hinten mit 210 mm nicht zu unterschätzen. Glaubte gestern auf der sicheren Seite zu sein und habe versucht den gesetzlich vorgeschriebenen Winkel des Kennzeichens von max. 30° einzuhalten. Tja, was soll ich sagen. Fand beim Abstellen des Motorrads das gesamte Heck nach vorne gewurschtelt vor. Gestern Abend gings wieder ans Bauen. Die fotografierte Adapterplatte ist bereits die um 4 cm nach hinten verlängerte Version und gibt hoffentlich genügend Platz für den Hinterreifen beim vollen einfedern. Wenn weitere Erfahrungen vorliegen kann ich eine Skizze ins Forum stellen. Den Hersteller des Hecks muss ich bei meinen Händler hinterfragen.