In diesem Fall aber eindeutig eine Vorgabe des Herstellers!
Siehe auch Bedienerhandbuch.
Ok, wenns im Handbuch steht wirds wohl auch jemand gerechnet haben. 
Heißt das, die lügen in dem Buch?
Habe ich nicht gesagt, aber falls du dies zwischen den Zeilen lesen möchtest, ist dies natürlich dein gutes Recht. 
Aber grundsätzlich gilt, wenn Gewinde gefettet werden wird die innere Gewindereibung reduziert, was das Festdrehen erleichtert, aber auch das Losdrehen --> kann Grund für gelöste Radmutter sein. (Ist natürlich beim Pkw oder bei allen anderen Schraubverbindungen nix anderes)
Hinzu kommt, dass bei einer gefetteten Gewindepaarung das maximale Anzugsdrehmoment reduziert werden muss, ansonsten wird die Streckgrenze überschritten und die Schraube überdehnt--> Schraubverbindung hält nix mehr.
Bei einem M50x1,5 Gewinde wie an der Achsmutter sind die Ursprünglichen 200Nm vermutlich lange nicht an der Streckgrenze des Gewindes (je nach verwendetem Material), aber völlig ausreichen für diese Anforderung, solange das Gewinde nicht gefettet ist (oder mit dem richtigen Fett und der richtigen Menge)
Ich weiß nicht was im Handbuch steht, oder was vor der Änderung drin stand. Aber sollte das Fetten vor Montage nicht drin gestanden sein, war der Grund für die Erhöhung vermutlich, dass es trotzdem einige gemacht haben (manche Müten halten sich einfach ewig in den Köpfen der Hobbyschrauber), und sich dadurch Radmuttern gelöst haben. Durch die Drehmomenterhöhung und dem vorgeschriebenen Fetten, geht KTM wohl auf Nummer sicher. 