Beiträge von Plattenduker

    ich habe exakt das gleiche von GL Suspension wie Flyingernst, nämlich das Tuning EVO 1 Road mit 180 er Feder hinten.

    Bei mir ist der Umbau schon fast 2 Jahre her. Das war von Anfang an feinstes anfedern mit komfortabler Dämpfung, bei starken Bremsungen ist die Front denoch stabiler geblieben, weniger eingetaucht als davor. Ich war von anfang an sehr zufrieden und bin es jetzt noch. Würde es sofort wieder machen!

    Warum sich das bei der Maschine von Flyingernst anders verhält, wissen wir nicht. Dürfte eigentlich nicht sein.

    ja, der altbekannte Feind "Innenwiderstand" läßt grüßen. Je oller und geschundener die Batterie, desto höher wird er.

    Motorräder sind aus Gewichtsgründen so ausgelegt, dass die Batterie nicht wirklich alt wird. Der Starterstrom eines 1300 er 2 Zylinder ist für eine 14 Ah Bleibatterie Stress.

    Wenn ich bei den gemessenen 0,6 mA den Taschenrechner bemühe: 14 Ah:0,0006 A =23333 h = 972 Tage.

    Die Batterie wird im Normalfall also mehr von der Selbstentladung (2- 5% ?) in die Knie gezwungen, als vom Ruhestrom.

    Ich habe jetzt am Ende der 3. Saison gemerkt, dass der Anlasser nach 2 Wochen Standzeit und kaltem Motor es gerade noch so durchgezogen kriegt. Ich tausch die jetzt im Frühjahr.


    Lars, hast jetzt mal gemessen? Deine Batterie ist doch erst 2 Jahre alt, die müsste mit den von dir genannten Standzeiten noch gut klar kommen. Nicht dass dir doch irgendwas die Elektronen klaut.


    Chili Red, wow, 80 mA im PKW, da würde ich einen Fehler vermuten. Hab ich so noch nicht gesehen.

    ich würde auf jeden Fall den Ruhestrom messen, um das ausschließen zu können.

    Grundsätzlich haben moderne Bikes aufgrund Zwang zum Leichtbau wenig Reserven in der Batteriekapazität. Sie haben aber auch deutlich weniger Elektronik (die Ruhestrom braucht) wie Autos.


    Hab deine Frage zum Anlass genommen, gerade eben meinen Ruhstrom zu messen. Hat mich auch schon mal selbst interessiert. Ich habe eine SDR aus 05/2015 im Origialzustand.


    --> 0,6 mA - das ist praktisch gar nichts:staun:


    Hab dabei im 200 mA Messbereich mit einem Multimeter gemessen, und darauf geachtet dass beim anklemmen der Messleitungen und Lösen des Pols keine Unterbrechung zw. Batteriepol und Bordnetz entsteht. Ich gehe davon aus, dass es eine ganze Weile braucht, bis der Wert entweder nach Ausschalten der Zündung oder auch Anklemmen der Batterie so weit wieder absinkt. Die gute steht seit ca. 4 Wochen in der Garage.


    Man sagt, dass als Faustformel bei Autos bis 20 mA okay ist. Nur so zum Vergleich.


    Grüße!

    Hab bei meiner 05/2015 SDR am Sonntag das erste mal bemerkt, dass die Batterie nach 2 Wochen Standzeit deutlich schwächelt. Sie hat den Anlasser zwar noch durchgezogen, aber mit deutlich mehr Anstrengung als gewohnt. Klar, es ist etwas kälter geworden, aber so kalt ja nun auch wieder nicht.
    Ich denke die hat das meiste gesehen und wird spätestens im Frühjahr ausgetauscht.


    Wie sieht das bei euch aus? Hat schon einer die originale Batterie deshalb getauscht? Bin kein Vielfahrer, hab bis jetzt 15tkm. Im Winter steht sie in der Garage, wird ab und zu mal nachgeladen oder sogar gefahren, wenn es das Wetter zulässt. Standzeiten bis 4 Wochen ohne laden sind bisher kein Problem gewesen.Grüße!

    zwischen Pin 1 und 2 misst du die Primärspule, kann schon sein dass die ziemlich niederohmig ist, womöglich auch unter 1 ohm. Die Sekundärspule misst du zwischen Pin 2 und dem Zündkerzenkontakt. Werte einfach vergleichen mit den "trockenen" Spulen.
    Wichtig : gegen den Massekontakt des Kerzensteckers messen- Widerstand muss unendlich sein. Sonst hast du einen Nebenschluß, der Zündenergie kostet.


    Aber ganz ehrlich, ich glaube nicht dass du hier mit dem Multimeter eine Veränderung feststellst. Die Zündspule selbst ist doch vergossen und gut gegen Wasser geschützt. Ein Wasserschaden führt höchstens zu einem erhöhten Übergangswiderstand an den Kontakten zur Kerze aufgrund Korrosion (ist ja auch sichtbar, wenn ich dich richtig verstanden habe), oder eben zu einem Nebenschluß im Stecker der Zündkerze. Und ist schwierig herauszumessen.
    Wenn du doch schon selbst sagst, dass hier bei dieser einen sichtbar Wasser eingedrungen ist, dann tausch diese auf jeden Fall aus- und die anderen nicht.
    Die Wahrscheinlichkeit ist hoch dass du dann Ruhe hast.


    Grüße & viel Erfolg!

    Andreas, danke für deine konstruktive Antwort. Das beherrschen leider nicht alle hier.


    Dann scheinen unsere Motorräder besonders empfindlich zu sein. Die Autos, die ich beruflich betreue, haben die zigfache Menge an Elektronik drin, und ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass ein loser Batteriepol bis zum nächsten mal starten überhaupt nicht auffällt.
    Mir leuchtet ein, dass das Wegfallen einer Last eine Spannungsspitze verursacht. Aber eine geladene Batterie nimmt vielleicht noch ein paar Hundert mA Strom vom Generator auf... wenn das zur Fehlfunktion von Steuergeräten führt, müßte doch beim hupen, blinken, Licht an- und ausschalten erst recht alles spinnen.

    die Idee mit den Batteriepolen kann man in so einem Fall getrost vergessen.
    Wenn der Motor läuft, wird das Bordnetz vom Generator versorgt und nicht von der Batterie. Die wird lediglich aufgeladen bzw. voll gehalten.
    Wenn dann während der Fahrt der Pol runterfällt, springt sie beim nächsten Startversuch dann halt nicht mehr an. Sonstige Fehlverhalten sind nicht zu befürchten.

    ich hab die Highsider nach oben montiert und nach außen gedreht. Damit hat man super Sicht, frei von irgendwelchen Arm- oder Jackenteilen. Rein von der Funktion des Spiegels glaub ich kaum dass das noch besser geht.
    ABER die Fuhre wird damit schon ganz schön breit. In der Garage ist das leicht lästig. Ich möchte sie jetzt deshalb probeweise nach unten/ innen drehen. Mal gespannt wie gewöhnungsbedürftig der Rückblick dann ist.


    Grüße,


    Andi

    Hey Kurt, super Sache, danke für deinen Bericht, nicht nur jetzt, sondern schon lange.


    Wo nimmst du nur die viele Zeit zum fahren her... ca 70 km im Tagesdurchschnitt?
    Willst du das Bike irgendwann mal wechseln, oder kriegt die gute 1.0 SDR bei dir 200.000 km?


    Schön zu lesen, dass das Bike im Prinzip bis auf paar Kinderkrankheiten solide gebaut ist.
    Weiter viel Spaß und keine Zwischenfälle beim Fahren!
    Grüße


    Andi

    Bei dem Baujahr bitte auch prüfen, ob der Rückruf Tankentlüftung durchgeführt wurde.
    Dabei wird ein Schlauch montiert, der neben den Einfüllstutzen geratenden Sprit nach unten führt, und die Brühe sich nicht oben verteilt.

    ich kann es an der Stelle gerne wiederholen.
    Auf meine Nachfrage im Januar 2018 bei Conti, ob der CRA3 für die SDR 1.0 freigegeben wird, hab ich von Conti folgende Antwort erhalten:


    "Sehr geehrter Herr xxx,leider können wir den RoadAtack 3 für die SuperDuke
    nicht freigeben, da diese mit 290 km/h eingetragen, der RoadAttack 3 aber nur
    für max. 280 km/h zugelassen ist. Tut uns leid.Mit freundlichen Grüßen,xxxTechnischer Produkt Service "



    Und ja, die SDR 1.0 hat 290 km/h eingetragen, und nicht 280, wie die 2.0. Die wir also nach der Aussage nie legal den CRA3 fahren können.

    Hab jetzt zum ersten mal nachgekuckt und echt gedacht, dass die 3 Aktionen seit dem genannten Datum anliegen... mein Fehler. Stand wohl auf der Leitung. Danke für die Antworten.


    Hab meinen Händler angemailt und werd mich um einen Termin bemühen. Sollte bevor die Saison richtig losgeht klappen.


    Sicher ist aber, dass ich mir jetzt nicht ins Hemd mach. Die bremst
    heute noch genau so gut als, davor, wo ich noch nichts von dem Rückruf
    wusste...