Beiträge von Bazille

    Ich fahre 2.0/2.0 bar. Allerdings kein Solobetrieb.


    KTM und vor allen Dingen Metzeler geben in den Freigaben 2,0/2,2 bar mit Sozius an. Warum fahrt ihr dann noch mehr Druck?
    1. ist die Duke nicht so schnell und weit von den 270/300km/h entfernt, wo der Reifen zusätzlichen Druck zur Stabilisierung und Temperaturlimitierung benötigt
    2. ist die Duke 40-50kg leichter als andere Motorräder.


    Beide Faktoren sprechen gegen einen erhöhten Luftdruck. Die Metzeler-Angaben sind eh mit einem Sicherheitswert versehen. Durch zuviel Luft hat der Reifen nicht die optimale Auflagefläche, was den Verscheiss oder gar lokale Überbelastung verursachen kann (auch und gerade bei zuviel Luftdruck).


    Klar, zuwenig Druck ist unbedingt zu vermeiden ...

    Klingt für mich auch nach falschem Luftdruck oder Fahrwerk.
    Selbst auf meiner 1000er, die mal locker deutlich über 100PS mehr ans Hinterrad schickt und ich einige Vollgasfahrten mit Tacho auf Anschlag (299km/h) sowie Ausflüge auf Rennstrecke und NoS hatte, hielt er locker 4500km und war noch nicht mal illegal. Also noch knapp mehr als 1,6mm Restprofil.
    Auf der Duke 5 mit der relativ kleinen Leistung sieht der M7RR nach 2400km kaum benutzt aus. Ich muss mal das Restprofil messen ...

    Ich mag meinen M7RR.
    Hatte ich auch auf meiner Fireblade und war sehr zufrieden. Reicht auch für ein paar Runden auf dem Track.
    Ist erstaunlich haltbar.Fahre ich auf beiden 690er Dukes und bin sehr zufrieden. Grip bei knapp 10°C und nasser Fahrbahn ist OK. Allerdings fahre ich nicht bei Regen. Liegt satt in der Kurve, ist stabil und trotzdem sehr handlich.


    Ist eigentlich ein unauffälliger Reifen, da ich noch keine Schwächen gefunden habe.

    Ich hab mal wegen den VTrec für die 690Duke Bj2016 ohne R gefragt und als Antwort erhalten dass es wohl öfters Probleme beim Anbau gab und deshalb gerade neue Halter gebaut werden......hab auch meinen Händler naxh unterschieden befragt und er meinte die Bremse müsste von 2015 auf 2016 passen aber bei der Kupplung gibt es wohl nen kleinen Unterschied (glaub er meinte den Bolzen).
    Ich warte halt noch paar Wochen und dann gibts hoffentlich passende von VTrec



    Also, ich habe die beiden Hebel (VTrec von Bj 14-15) an meiner Duke 5 (Bj 16-17) - Bremse ist problemlos!


    Bei der Kupplung gibt es ein kleines (teilweises) Problem. Der Verstellmechanismus bei kleinen Hebelabständen kann mit dem Gehüse der linken Lenkerschalter kollidieren uns man kann den Hebel nicht bis zum Griff ziehen. Die Kupplung trennt zwar zu 95% aber eben nicht so wie bei einer mittleren Griffentfernung, wo man den Hebel wirklich fast bis zum Griff ziehen kann. Das Trennen der Kupplung fällt so nicht auf aber wenn man z.B. den ersten Gang eingelegt hat und dann in den Leerlaufschaltet und gleich wieder in den ersten Gang, mehr man einen Unterschied bei betriebswarmen Motor. In der Griffeinstellung mit minimaler Kollision mit dem Schaltergehäuse gibt es garkein Klacken. Bei deutlicherer Kollision, also wo die Kupplung nicht so weit ausrücken kann, klackt es hingegen deutlich. Die Kupplung kann eben nicht soweit ausrücken.


    Das kann man etwas 'Tunen' indem mal die Spiegel-Kupplungsarmatur gegenüber der Schalterarmatur so verdreht, daß die Kollision minimiert oder vielleicht verhindert wird. Ich habe die Hebel rel. weit nach unten gedreht, weil ich etwas länger als der Durchschnittsindianer bin.

    Abweichung ...
    wähle einfach den nächstkleineren Widerstandswert aus der Widerstandsreihe. Es geht hier weniger um exakt 3W als darum, dass die Elektronik eine Fehlermessung macht. wenn dort etwas mehr als 3W gezogen werden, sollte es der Messelektronik genügen.


    Wenn man einen Widerstand mit höherer Leistungsklasse wählt, hat es den Vorteil, dass er weniger warm wird und so auch weniger Probleme bei der Befestigung verursacht. Er sollte auf alle Fälle gut belüftet montiert werden, denn er muss ja irgendwie die Wärme abführen können.
    Ist ja alles keine Rocketscience.


    Widerstände gibt es im Fachhandel auch einzeln für kleines Geld - also keine 1000er Abnahme notwendig.

    Bei mir haben die Ketten immer mind. 30tkm gehalten. Ich habe sie lediglich konventionell eingesprüht - nie gereinigt oder so. Bin auch im Winter und bei Dreck gefahren (reine Strassennutzung).
    Da frage ich mich, warum ich für ixs 100 Euros so einen Kettenöler verbauen soll? Rentiert sich doch nicht.


    Das ist eine kleine Duckausgleichsbohrung!

    Sieht wirklich nach mehr als nur Wasser aus - mind. Salz muss da mit im Spiel gewesen sein.


    Meine beiden 690er Duke V haben absolut keine solche Probleme. Auch meine 390er Duke hatte keine Rostprobleme, obwohl ich sie letztes Jahr im Winter bei Salz auf der Strasse 1000km gefahren war. Aber auch meine zuvor gefahrenen Honda Supersportler kannten keine verrosteten Schrauben. Die Qualität war gut, wenn auch die Zugestigkeit der Schrauben manchmal nicht besonders gut war.

    Ich hatte auch die Ersatzteilnummern bei KTM für die 2014er und 2016er Dukes verglichen und festgestellt, daß die Nummern identisch sind.


    Habe mir die Hebel von MOTEA für die 2014/2015er Duke bestellt und an meine Duke 5 geschraubt. Funktioniert einwandfrei.
    BTW, Motea hat innerhalb eines Tages geliefert. Also, "heute bestellt, morgen da".

    Hast Du denn auch mit der Hinterradbremse gebremst?


    Wenn nicht, kann manchmal das ABS nicht erkennen, daß es in einen Stoppie übergeht. Wenn man beide Räder bremst, dann erkennt das ABS anhand der schlagartig abfallenden Hinterraddrehzahl beim Mitbremsen, daß hier wohl das HInterrad in die Luft geht.
    Das habe ich schon bei mehreren Motorrädern mit ABS festgestellt. Ich bin auch zig Jahre nur auf der Vorderradbremse unterwegs gewesen - beim ABS, was ich seit ca. 3 Jahren an 4 verschiedenen Motorrädern besaß, habe ich eben gelernt, daß es hier besser ist,
    auch hinten zu bremsen, weil dann die Bremsung stabiler und eben mit frühzeitiger Stoppieerkennung erfolgt. Ohne hintere Bremse habe ich auch schon Stoppies mit ABS hinbekommen.

    Da ich damals meinen Motorradführerschein zu spät gemacht hatte, musste ich sogar extrem langweilige 2 Jahre auf 27PS rumreiten. Dagegen sind die 48PS schon eine Spaßaktion!
    Aber vielleicht auch ganz gut, denn der damalige Direkteinstieg mit 18 auf die offene Klasse (was seinerzeit 100PS hiess) wäre auch nicht so gut gewesen.


    Nee, die gedrosselte 690 Duke ist schon sehr gut für die erste Zeit - glaubt's mir! (mit der Erfahrung von ca. 250-300tkm auf 23 Motorrädern, 1 Strassenabstieg und 4 Rennstreckenstürzen)
    Gerade mit ABS und den Track-Pack ist das Ding perfekt für den Einstieg, weshalb ich die Duke meinem Sohn hingestellt habe, damit er die ersten 2 Jahre vernünftig fahren kann - neben meiner offenen.

    Ich habe eine offene 690 Duke 5 und eine gedrosselte 690 Duke 5 in der Garage stehen.
    Ich kann sagen, dass die Drosselung bei der Duke 5 sehr unauffällig ist und die Drosselung im flotten Landstrassentempo überhaupt nicht auffällt. Bis ca. 5000 rpm merkt man keinen Unterschied. Darüber zieht sie konstant weiter. Die offene legt bei 6000 noch eine Schippe drauf und rennt halt locker den 9000 entgegen. Aber selbst bei flotter Fahrt braucht man diese Plus nicht wirklich. Überholen auf der Landstrasse und Geschwindigkeiten bis 130km/h erstaunlich easy auf der Drossel-Duke. Ich hatte vorher eine 390er Duke (neue 2015er), die sich deutlich schwächer anfühlte.


    Wer also nicht geschwindigkeitsschmerzbefreit auf der Landstrasse unterwegs ist, der lasse einfach die Drossel drin. Wenn man sich mit den Superbikes bolzt und auch 190km/h auf der Landstr. fährt, der sollte offen fahren.


    Ich musste erst auf die Autobahn gehen, um wirklich zu prüfen, ob sie Drossel programmiert wurde. Wenn ich mich flach auf den Tank lege, dann geht die Drossel-Duke mit mir (ein paar cm über 190, Textilkombi) 175 Tacho-km/h. Die offene Duke 5 mit Akra-Slip-on und enger Leder-Kombi geht bei mir nach Tacho 208km/h (Ebene, kein Wind).


    Die Drossel-Duke 5 geht für ein Drosselmotorrad wirklich sehr gut im Vergleich zu vielen anderen 48PS-Motorrädern.

    hier kann man nicht die R-Modelle mit der normalen Duke vergleichen. Die normale Duke hat eine andere Bremspumpe und einen anderen Hebel. :-(
    Ausserdem scheint die 5er Duke wiederum einen andere Bremspumpe zu haben, als die 4er Duke.
    Bis auf Mizu habe ich noch keinen Hersteller gesehen, der was für die Duke 5 anbietet.

    10 Jahre nach einer 640 LC4 SM war ich sehr überrascht, wie wenig die Duke 5 vibriert. Kam mir bei den ersten Probefahrten vor, wie ein V2.
    Auch jetzt nach 2.000km bin ich immernoch erstaunt, wie wenig die Duke5 vibriert, wenn man bedenkt, daß sie ein 693ccm grosser Eintopf ist.

    Die Duke V rennt auch mit mir rel. langem Kerl locker 208km/h ohne da im Begrenzer zu kratzen. Allerdings, ich wiederhole die Aussagen, dreht sie auch höher und kann so einige km/h mehr Luft zum Begrenzer verzeichnen.

    Patl: wenn Du von 10-12l Verbrauch sprichst, dann liegst Du bei einem 6-Zylinder BMW M135/M235 bzw. M140/M240. Diese verbrauchen auf der Landstrasse im Normalfahrmodus auch nur 8-9l/100km. Sportlicher unterwegs eben gut 10l.
    Ein Golf VII GTI ist sparsamer. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sparsam die neuen GTIs wirklich sind. Auch die genannsten 3l 6-Zyl von BMW, also M135i etc. (und auch akt. M3) mit denen ich unterwegs bin, verbrauchen echt wenig bezogen auf Gewicht und Motorleistung


    Und, zurück zum Thema, ein Turbo läuft heute noch nicht so gut, wie ein Sauger, wenn es um Kontrolierbarkeit und Präzision bei der Gasannahme geht.
    Vergleiche ich die Reaktion und Umsetzung aus Gaspedaländerungen bei ähnlich starken 6 Zylindermotoren, also zb. M135i und Porsche Caymay oder 911 (991) und akt. M3, so ist auf der Rennstrecke der Sauger meine erste Wahl. Nur hier ist die Unmitteldarkeit der Leistungsanfoderung zur Leistungsabgabe dran, dass man sich feinfühlig aus der Kurve zimmern kann. Der Turbo kommt immer noch wie der Holzhammer, macht seine Meter eher auf der Geraden im Anschluß. Eine Kurve zu sezieren, ist das Metier des Saugers.
    Sicherlich ist man im Alltag nicht auf der letzten Rille in der Stadtkurve unterwegs ...


    Beim Motorrad bin ich aber viel mehr engagiert in Kurven am Fahren als ich dies mit dem Auto bin und insofern bevorzuge ich auch aktuell noch ganz deutlich den Sauger beim Motorrad. Auch wenn ich beim Auto vom Saugboxer 6er auf einen Turboreihen 6er umgestiegen bin.

    Warum keine Turbos in Motorrädern?


    Naja - einfach, weil die Technik unterm Strich im Motorrad nichts bringt!
    Beim Motorrad kannst Du ausreichend Leistung aus einem Saugermotor holen, um schnell zu fahren. Turbotechnik ist zu schwer und der Leistungsvorteil kann ausser auf dem Dragstrip. Auch Kawa ist mit seinen beiden Turbomodellen viel zu schwer (240kg), um auf dem Ring überhaupt die Chance auf einen Blumentopf zu haben.
    Gute 200 Sauger-PS überfordern 99% aller Fahrer allemal! Ich bekomme ja kaum 75PS gebändigt.


    Also, zu teuer, nicht konkurrenzfähig und für viele nicht handhabbar.


    Die Modelle in den 80ern (in den 90ern gab es keine Turbos mehr) - von Honda und Kawa - waren zudem damals schwer zu fahren, weil die Turbotechnik nicht so ausgereift war. Die Turbos setzten erst spät und dann zu brachial ein, weshalb sich viele Fahrer in der Kurve aussortierten. Auch die Reifen waren ja bei Weitem nicht vergleichbar mit heutigen Pneus.


    Wenn man aber geradeaus weit über 300km/h erreichen will, dann wird immer zum Turbo gegriffen (s. Hayabusa etc.).


    Und was soll man jetzt einen leichten 1-Topf viel Masse dranklatschen, wenn er dann nicht annäherungsweise die Leistung liefert, den
    ein 1000ccm Saugermotorrad erreicht - bei ähnlichem Gewicht in Summe?

    Nach GSX-R1000/CBR1000RR/ZX/CBR600 etc. ist die Duke 5 für die Landstrasse einfach unterhaltsam.
    Ja, die 1000er haben gute 100PS mehr, sind aber nicht wirklich schneller - ausser auf der AB.
    Und die Art und Weise, wie die Duke 5 lospowert, macht nur Spaß.


    Ich finde die Duke auch überhaupt nicht 'schwachbrüstig' untenrum. Sie zieht doch stramm los. Und wenn ich mehr Power brauche, dann habe ich eh den richtigen Gang drin. Einzig die Sitzposition sagt mir erst vollends zu, seit ich die R-Fußrastenanlage und den R-Lenker angebaut habe. Jetzt stimmt's.
    Der Sound ist klasse mit dem Akra-Endtopf und das Trackpack habe ich auch, wie ein 42 Kettenrad.


    Und wenn man die Kettenspannung penibel einstellt, dann schlägt sie auch unter 3000 nicht mit der Kette. Gut, im 6. Gang sollte man gut 3000 nicht unterschreiten. Das ist aber bei einem 1 Topf nicht anders. Ausser vielleicht bei einem Lanz Bulldog. :kotz: