Da ich die Diskussion ja angestoßen hab:
Ich hab mich mit dem Verkehrsrecht und was so vor Gerichten passiert noch nie auseinander gesetzt. Aber in meinen Augen war es immer so, dass man bei unerlaubten Modifikationen keine Betriebserlaubnis mehr für dieses KFZ hat und somit das ganze Ding im Straßenverkehr nichts zu suchen hat. Fährt man jedoch trotzdem gibts ne Strafe und die Karre wird erstmal still gelegt.
Als Beispiel dient mir hier der entfernte DB. Damit kann ich niemanden umbringen, mein Mopped ist lauter und gut ist, trotzdem darf ich der Umwelt zuliebe stehen bleiben und Strafe zahlen.
Hab ich nun also ein Kastl drin was etwas an der Leistung modifziert bin ich grundsätzlich nicht mehr versichert.
Was ist denn beispielsweise mit Mofa Fahrern die statt 25, 45 fahren? Fahren ohne Versicherungsschutz und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Der zweite Punkt entfällt ja meinetwegen wenn man im Besitzt von Klasse A ist. Nur geht die Versicherung doch von diesem KFZ im Serienzustand aus. Und da es nicht mehr zugelassen ist, bekomm ich doch wenigstens eine Teilschuld?
Mein Problem ist halt, ich hab eben keinen Bock mir Gedanken machen zu müssen wenn ich im Krankenhaus zusammengeflickt werden weil irgendjemand nicht geguckt hat und ich mich korrekt verhalte, ihm aber trotzdem in die Seite fahre. Meinetwegen bei 70 km/h auf der Landstraße an einer Kreuzung....
Da wird mein Motorrad sich ja von allein zerlegen können... Und dann gibts da eben dieses Kastl was nicht dran darf und schon ist mein Gefährt gar nicht mehr zugelassen gewesen und die Versicherung hat nen Superpunkt um sich rauszureden...
In dem Beispiel zieht dann auch das Bremshebel ding. Ich geh voll in die Eisen es passt aber halt einfach nicht. Bremshebel nicht mit ABE->Kiste nicht zugelassen->Unfall wäre mit korrektem Hebel vermieden worden.
Läuft es in der Praxis nicht genau so? Die Versicherung zieht sich alles, was sie kriegen kann gegen einen zusammen und nur wenn sie mit dem Rücken zur Wand in der Höhle steht gibt sie auf?