Beiträge von Basi

    So und was aus der Praxis über meine Theorie und dem leichteren Drehen des Bolzen als ziehen oder Pressen. Den aufgeschrumpften Bolzenkopf konnte ich heute mit dem zweischneidigen Senker herausbohren obwohl der Senker zu kurz war und das Futter am Rahmenauge anstieß. Mit einer Mutter als Abstandshalter konnte ich tiefer senken und mit einem Knall war der Kopf weg. So dachte ich alles wird gut..... Auf der Schraubenseite mit einer Unterlegscheiben die Schraube bis zum Anschlag eingeschraubt. Mein Plan dann, wenn kein Anschlag auf der anderen Seite ist dass sich dann der Bolzen so drehen lässt. Nachdem der Schlagschrauber mit seinen 120Nm beim zudrehen schnell am Ende war mit einem 1 m Hebel und ca 80kg Zugkraft weiter gemacht..... Kling....ah endlich ist der Bolzen los.... Nee nee muss euch enttäuschen habe kurzerhand mit dem Hebel den Bolzen abgedreht und um sein Gewinde beraubt. Jetzt geht nur noch bohren. Ich werde mit 18mm anfangen mit 19mm weiter machen und dann das Finale mit dem 20mm Bohrer. Doch bis die tauglichen Bohrer eintrudeln muss ich wohl bis Sa oder noch länger warten. Wenn ich mir diesen Mist so anschaue reichen hier bei weitem keine Kräfte unter 5 to aus um hier etwas zu bewirken. Es stellt sich mir die Frage ob die Kombination aus Alugehäuse und Edelstahl wirklich geistreich ist. Ich habe mich mit Kontakt- Korrosion und der Wertigkeit der Metalle noch nicht so eingehend beschäftigt. Aber mein Problem ist bestimmt nicht das Erste. Wenn ich den neuen Bolzen einbaue lasse ich mir diesen im Innenbereich des Motorhalters um einen halben mm abdrehen. Dazwischen passt Fett und alles ist gut.

    Ich will hier keinem zu nahe treten, aber wenn sich das bei einigen als so tricky und schwierig erweist, wäre es dann nicht sinnvoller sich den Freundlichen, muss ja nicht, da du wahrscheinlich aus der Garantie bist, der KTM Fachhändler sein, damit abplagen zu lassen? Wenn der dabei was kaputt macht,

    Habe einen sehr guten Draht zum Chefmechaniker meiner Werkstatt und mit ihm die Demontage besprochen. Er wollte ähnlich wie ich mit dem Schlagschrauber und viel Caramba ran......Das hätte wie man nun weiß auch nicht funktioniert. Am Ende hätte der Mechaniker ähnlich viel Zeit benötigt wie ich und wäre unabdingbar zu dem Schluß gekommen zu bohren. Nach meiner Einschätzung hätte er für die Rep. 2000€ verlangen müssen und hätte mir da schon entgegen kommen müssen weil er mehr eigentlich nach Zeitaufwand abrechnen müsste. Selbst wenn ich am Ende die Schwinge in Stücken herausflexse ist die Rep dann mit einer gebrauchten Schwinge um bis zu 1500€ günstiger. Gebrauchte Schwingen mit der ges Radlagergeschichte inkl Kette habe ich für 500€ gefunden eine Schwinge blank 250€. Den Bolzen habe ich schon gebraucht für 25€ gekauft. Werkzeugkosten bis jetzt für Wagenheber zum Umbau zu einer Presse, Bohrer, Brenner und Heißluftföhn alles zusammenca 250€. Da die Werkstätten derzeit Hochsaison haben hätte vermutlich das Motorrad auch 2 bis 3Wochen in der Werkstatt gestanden. Da ich seit über 40 Jahren an verschiedensten Motorräder schraube.... immer noch als Laie.... traue ich mir solche Arbeiten zu. Und weil ich was auf Anhieb nicht hinbekomme und dafür Lehrgeld bezahle gebe ich diese Arbeit nicht ab damit andere damit sich plagen und ihr Lehrgeld dafür bezahlen. Das finde ich unredlich.

    Gestern stolz kam ich gestern mit meine 20 mm Bohrer an, guter Hoffnung ...alles gelingt.... Aber seht ihr wenn man nicht genau hinschaut der Bolzen ist aus gehärtetem Stahl/ Edelstahl. Nix war es mit dem einfachen Bohrer. Also heute in ein Werkzeuggeschäft ... ???? kamen mir entgegen bei der Frage nach einem höherwertigen 20 mm Bohrer .... den haben wir nicht. Aber einen Kegelbohrer bis 20 mm. Das Dumme der Kegelbohrer ist nicht so lang das er den Bolzenkopf ganz weg bekommt weil das Bohrfutter am Rahmenauge hängen bleibt. Zum nächsten Fachgeschäft... das Gleiche..... also auf zum Internet und dort fündig geworden und das auch noch für weit aus weniger Geld. Hier habe ich jetzt von 18 bis 20 mm in mm Stufen die Bohrer bestellt um ggf in Stufen bohren zu können. Mit Versand für HSSE Bohrer 100€ bezahlt als abgesetzter Bohrer der in mein Bohrfutter passt. So wird es erst am Samstag weiter gehen können wenn die Lieferung eingetrudelt ist. Wenn ich schon derart an meinem Moped herum-fuhrwerke kam mir die Idee die beiden Anschläge aus dem Schwingenauge zu entfernen damit sich in Zukunft der Bolzen frei drehen kann. Da der Bolzen ja auf dieser Seite einen Innensechskant hat ist die Montage kein Problem. Später lässt sich aber hier ein Schlagschrauber ansetzten. Also ihr müsst euch noch gedulden ich werde berichten.

    Na den Scheinwerfer baue ich aus und ersetze diesen durch eine Dummy ( alter defekter Scheinwerfer) was auch geht wenn man keine Dummy hat die Schale mit Tape zu kleben. Son Scheinwerfer koste über 500€ wenn es den zerrappelt. Den Brems- und Kupplungshebel habe ich durch bewegliche ersetzt damit diese einen leichten Sturz überleben. Das Rücklicht und die ges Nummernschildhalterung, wie hier schon beschrieben, auch alles demontiert. Bein Starten leuchtet dann erst einmal ein Fehlerlwust auf, einfach wegdrücken und gut ist. Für den Seitenständer gibt es eine Adapter. Ich habe den Seitenständer belassen, vorher sind die Fußrasten im Weg. Um die Fuhre richtig fahren zu können habe ich mir Slicks von Michelin besorgt mit einem breiten Temperaturband. Die hinteren Fußrasten hatte ich noch demontiert und für das Endrohr schnell eine kleine Halterung gebaut. Alles andere habe ich belassen.

    Heute habe ich mir eine 20 mm Bohrer besorgt. Das mit dem Erhitzen war ja ein Flop wegen der enormen Wärmeleitung des Gehäuse. Nun hoffe ich mit der Idee den Bolzen Kopf herauszubohren und von der anderen Seite zu drehen zum Erfolg zu kommen. Ein kleiner Versuch zeigt auch sehr vielversprechend das das besser geht. Der Bolzen ist womöglich auf seiner ges. Länge mit Rost so versaut das die Mantelfläche sowie die ges. Länge des Bolzen mit seiner Haftreibung überwunden werden muss. Beim drehen des Bolzen ist nur der Umfang des Bolzen maßgeblich. Wenn man ein Rohr in der Hand fest hält kann es ein anderer nicht herausziehen. Dreht man dieses Rohr aber in der Hand geht das recht leicht und man kann es nicht mehr fest halten. Also soweit die Theorie. Bolzenkopf muss weg und auf der anderen Seite unterfüttere ich die Schraube mit einer Unterlegscheibe um mehr Gewindedrehungen zu erhalten und gehe anschließend mit dem Schlagschrauber dran. Hoffe dass die 120 Nm rechts rum ausreichend sind, sonst packe ich den Hebel aus. Ich berichte natürlich, zudem würde der Erfolg dieser Lösung auch den Bolzen weitest gehend erhalten um zu sehen wo der überall fest gerostet ist.

    Nein Zweiteilig. Bolzen mit aufgeschrumpften Kopf und Mutter links. Den Bolzen kann man nicht drehen, wie geschrieben ist dagegen gesichert In Bildern von Saudepp #24 gut sehen, vor allem Bild 1. Auf den Bildern zeigt sich auch schön das sich nach kurzer Zeit Rost bildet. Mein Bolzen ist 6 Jahre alt 144500km gelaufen bei Wind und Wetter ganzjährig. Dieser Bolzen ist wahrscheinlich schon mit dem Motorblock verwachsen

    Auf der rechten Seite ist ein Innensechskant der zum Ansetzen verführt. Der Bolzen Kopf auf dieser Seite hat zwei Abflachungen die im Rahmen den Bolzen gegen Drehen sperren. Hatte ich anfänglich auch nicht gesehen und mit dem Schlagschrauben munter probiert. Danach hatHier schon einer darauf aufmerksam gemacht dass das nicht gehen kann. Und ja er hat Recht habe mittlerweile einen gebrauchten Bolzen erhalten. Neu sind vor 12.01.2021nicht zu bekommen. Also den Bolzen kann man nicht drehen. Daher will ich ja den Kopf rausbohren um von der anderen Seite dann drehen zu können. Drücken mit 2 To hat ja schon nicht geholfen.

    Die Bilder von Saudepp sind sehr hilfreich. Das sind genau die Rostpositionen neben dem Lager die ich schon vermutet hatte. Das sich Rost in der Mitte des Bolzen zeigt erschreckt etwas. Lässt also an meinem Fall totalen Rost auf dem ganzen Bolzen vermuten. Gestern habe ich versucht die Motordurchführung auf die besagte T zu erhitzen von 150 Grad . Keine Chance, auch nicht mit zwei 650Grad Föhn und einem Bunsenbrenner zusammen. Das Gehäuse führt dermaßen schnell die Energie ab das am Ende der ges Motor bei ca 60 Grad lag einschließlich Öl. Meine gebaute 2 To Presse hat ebenso versagt. Am Ende haben sich die Verlängerungsstangen bis zur jeweiligen Garagenwand verbogen obwohl alles unterbaut war. Wenn ich mit der Presse nochmals ran gehe muß ich die umbauen und so verstärken das nichts mehr an Kräften durch verbiegen verloren geht. Jetzt werde ich mir ein dicken Bohrer besorgen und von der Kopfseite rechte Seite den Bolzen soweit aufbohren bis der Kopf rausfällt. Dann Versuche ich von der Gewindeseite her mit dem Schlagschrauben mit Unterlegscheiben unter der Bolzenmutter. Wenn das nicht hilft bohre ich von beiden Seiten bis hinter die Lager. Dann hoffe ich die Schwinge ausbauen zu können und habe besser Möglichkeiten den Restbolzen zu beseitigen. Gut ist das der Bolzen hohl ist so richtet sich Bohrer selbst aus.

    Der Bolzen ist def nicht gestaucht. Beim versuchten Ausschlagen hatte ich zum Einen die Mutter auf dem Gewinde nur um eine Umdrehung gelockert und zum Zweiten einen Schlagbolzen in die Holzachse gesteckt. Der Schlagbolzen hat einen Schlagkopf mit Unterlegscheiben die bündig mit dem Bolzen und der Mutter abschliessen. Hier ist eine Stauchung unmöglich. Die Mutter lässt sich nach Belieben mit der Hand ein und ausdrehen. Da die Mutter nur um eine Umdrehung gelockert ist lassen sich auch schön Erfolg oder Misserfolg der Demontage prüfen.

    ja das mit dem Festziehen habe ich sogar mit dem Schlagschrauber probiert mit dem gleichen Gedanken..... Nach den Zeichnungen hat der Bolzen einen Kopf Fahrtrichtung rechts und ein Gewindeende Fahrtrichtung links mit Mutter.... in den Zeichnungen und auch auf Fotos ist kein Einschraubgewinde zu sehen. Das gibt im Grunde auch nicht die Rahmenaufnahme her. Da ich mit dem Schlagschrauber anfänglich versucht hatte den Bolzen aus zu drehen und dies mit 530 Nm schließt sich diese Befürchtung auch aus.

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    neuer Reifen vorne drauf.jpg

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    ich habe mir letztes Jahr das Gerät selbst gebaut. Nach einer kleinen Änderung mit der Länge auf der Seite des Demon-/Montierkopfes und der Möglichkeit die Stabverlängerung auch auf der anderen Seite zu montieren gehen die Reifen aller Größe ganz leicht ab und wieder drauf. Es gibt auch keine Probleme bei Crossreifen. Den Reifenabdrücker hatte ich noch verstärkt. Wichtig natürlich beim demontieren und montieren reichlich Reifenfett/ Schmiermittel benutzen. Wuchten lasse ich nur noch dem Vorderrad angedeihen. Am Hinterrad ist die absolut unnötig.

    so nun war ich gestern Grundlagen kaufen 1 Wagenheber hydr. mit 2 to Druckkraft, ein Eisspray, und einen zweiten und besseren Heißluftföhn.

    Den Wagenheber habe ich zerlegt und den waagerecht funktionierenden Zylinder in ein eigenes passendes Gestell verpflanzt und auf zum Geschehen. Mit Stangen, Druckbolzen und Spanngurten alles so in der Garage fixiert, nach mehreren kleinen Versuchen, bis die Schubkraft aus dem Hydraulikzylinder dort hingeht wo sie auch hin soll. Nun, ganz stolz da drücken 2 to.... (wie hier schon einer schrieb mit Kanonen auf Spatzen) mit den vollen 2 to gedrückt...... und was glaubt ihr.... ja nichts, nicht einmal 1 mm. Also werde ich heute den Plan um den Heißluftföhn erweitern. Ich werde den Schwingenbolzen wieder mit 2 to unter Druck setzen und dann versuchen die 150 C° am Motorblock zu erreichen, dort wo ich den Rostfrass vermute. Und es wird mir eine Leere sein. Entweder baue ich den Hohlbolzen so um das dieser mit Fett gefüllt werden kann und über kleine Bohrungen die wichtigen Stellen immer wieder mit Fett versorgt oder min alle 2 Jahre alles raus und neu fetten.

    hi,

    wenn du kein wagenheber findes , dann nimm ein alten bremssattel vom schrott auto, ( schwimmsattel ), ein nippel von einer fettpresse einschrauben. dann ne fettpresse und fett in den sattel drücken, der kolben von der bremse ist dann die presse. und ja es lassen sich da drücke ausüben die echt kraft

    geile Idee ist auf jeden Fall zu merken wenn gar nichts mehr geht

    die Idee hatte ich gestern genau so und habe zu Hause so einen Waagenheber. Nur In der Waagerechten geht der nicht. Muss mir heute eine andere Hydraulikpresse suchen. Einspannen werde ich das in meiner Betongarage. Zusätzlich werde ich den Motorblock auf 150 Grad aufheizen, nur dann Dehnt sich das Alu stärker aus als der Bolzen. Dieser Bolzen ist so eingerostet ,wohl nach derzeitiger meiner Meinung Inden Motorblock das er sich keinen mm bewegt. Er löst sich auch nicht wenn man die Schwinge seitlich bewegt und mit leichten Schlägen mit einem Gummihammer die Querkraft erhöht. Also derzeit liegt meine Hoffnung im Pressen in Verbindung mit Hitze.... Ich werde berichten wenn ich mir das Gerät besorgt habe und probiert habe und danke an alle für eure Tips