Beiträge von Tribendum

    Aus Zeitmangel gestern die erste längere Ausfahrt mit der "R" gemacht, Wispertal, Mosel Nürburgring etc. Ist richtig gut geworden, das Ding! Der Motor ist im Vergleich zu den 990er wesentlich laufruhiger und praktisch lastwechselfrei, und nochmal eine Stück einfacher zu fahren wie der Motor der 11er RC8R. Handling ist top, engste Spitzkehr gehen locker im 2. Gang, weitere im 3., ohne das am Kehrenausgang der Schub fehlt. Selbst unter 3000 1/min mit Gefül sehr gut fahrbar (Tempo 30 im 2. Gang, kein ruckeln). Hervorragendes Getriebe, Leerlaufsuche problemlos, Kupplung sehr leicht zu dosieren bzw. zu bedienen. Hört sich alles etwas muschihaft an, aber: bei Bedarf reisst das Ding richtig an und macht auf Kommando Männchen. In Summe der perfekte Allrounder - mehr als ausreichend Potential auf der Strasse, im Gelände vermutlich auf dem Niveau einer F800GS, wird noch getestet. Ach ja, im Landstrassenmodus ein lächerlicher Verbrauch von 5,6l. Erstbereifung ist wahrscheinlich sogar rennstreckentauglich, natürlich nichts für Offroad. Freue mich auf die Alpen im Sommer!
    Mal schauen, was noch an KTM-typischen Nickeligkeiten kommt, bis jetzt ganz klare Kaufempfehlung! Chapeau nach Mattighofen! :Daumen hoch: Auf dieser Basis sollte der 1300er in der Superduke R der perfekte Knaller werden.
    Nur an der Verfügbarkeit der PowerParts / Offroad-Bereifung sollte noch gearbeitet werden... :motzki:

    Jetz wirst du aber sehr genau. Eigentlich geht darum ob die SMT ein Ueberschlagsschutz hat oder nicht. Sie hat keinen, darum ist ein Ueberschlag auch möglich.


    Woher willst Du das wissen? Vielleicht ist die Abhebeerkennung sehr sportlich ausgelegt. Oder einfach nicht in der Lage, jeden Überschlag zu vermeiden.


    Einfach mal lesen:


    Klick


    komischerweise ist da eine SMT abgebildet...

    Klar gibts das, BMW hat diese Scheisse ob es Sinn macht oder nicht weiss ich nicht. Die SMT regelt das ABS über den Schlupf wie du selber sagst. Wenn dein Vorderrad rutscht regelt das ABS. Wenn der Reifen sich aber so in den Asphalt beisst, dass das Hinterrad hochkommt rutscht nichts und das ABS regelt nicht ab.


    Eine Hinterradabhebeerkennung gibt es, allerdings keinen Sensor, der dieses Abheben direkt misst. Und Du hast von einem Sensor gesprochen.

    Ein Ueberschlagsschutz ist ein Sensor welcher die Neigung Höhe oder wie auch immer überwacht. Dies hat die SMT nicht, aber wenn das Vorderrad zum Stillstand kommt lässt das ABS die Bremse natürlich los. Im Extremfall ist das Vorderrad noch in Bewegung und Heck kommt schon hoch. Wird wie gesagt nur in einem Extremfall passieren.
    Gruss TOMD


    Sorry, aber das ist nicht richtig. Es gibt keinen "Überschlagschutz"-Sensor - die Software-Logik erkennt anhand der gemessenen Radgeschwindigkeiten und ggf. den gemessenen Raddrücken einen drohenden Überschlag und reagiert dementsprechend. Da steckt einiges an Logikentwicklung bzw. Modellbildung dahinter, aber mit Sicherheit kein Überschlagssensor...


    Die Bremshydraulik in der Adventure ist mehr als nur ein ABS-System - es kann in Abhängigkeit vom Fahrervordruck an der Vorderradbremse selbstätig aktiv Druck am Hinterrad aufbauen, d.h. betätigt der Fahrer die Vorderradbremse wird hinten mit Druck aufgebaut. Hierzu wird die Rückförderpumpe im ABS-Modul angesteuert. Der Bremsdruck am Hinterrad ist abhängig von diversen Modellen/Parametern, i.d.R ist hier eine "ideale" Bremskraftverteilung hinterlegt. Diese Funktion hat erstmal nichts mit der ABS-Funktion zu tun. Der Fahrer kann jedoch jederzeit zusätzlich Bremsdruck über die Hinterradbremse aufbauen, quasi als Add-on zum vom System bereits aufgebauten Druck. Wird bei hoher Verzögerung hinten vom Fahrer mitgebremst, führt dies zu einem schnellen ABS-Regelungseintritt am Hinterrad, da sich das HR schon sehr nahe am Blockierdruck bewegt. Wird nur hinten gebremst bleibt alles wie gewohnt, der Fahrer muss deftig reintreten, um das Hinterrad zum Blockieren zu bekommen.


    Sinn dieses Systems ist eine bessere Bremsstabilität durch Absenkung des Schwerpunkts sowie damit einhergehend eine reduzierte Überschlagneigung in Verbindung mit optimierter Bremsleistung (=Bremsweg).


    Nettes Goodie am Rande: Bleibt man an einer heftigen Steigung stehen, benötigt man nur die Vorderrad-Bremse, um das Mopped zu halten, da am Hinterrad Druck anliegt. Ist jedenfalls bei der GS so, vermutlich auch bei der Adventure. Bei einer "normalen" Bremse kann man in dieser Situation mit blockiertem Vorderrad den Hang rückwärts herunterrutschen, so man nicht die Hinterradbremse betätigt und auf einem Bein balanciert...

    Schau mal in die Bedienungsanleitung, bei dem von dir beschriebenen Verschluß handelt es sich um die Absperrventile für den Tank, diese werden zugedreht, wenn der Tank abgenommen werden soll, z.B. für einen Service. Sollte für den Ausgleich zwischen linker und rechter Tankhälfte immer geöffnet sein. Wenn diese undicht sind, sollte Benzin austreten :staun:


    Ein "schräglagentaugliches" ABS wird in Kürze auf den Markt kommen, evt. schon bei der 1290er Superduke. Veröffentlichungen von BOSCH gibt es hierzu schon - prinzipiell wird bei der Kurvenbremsung mit der Bremsdruckverteilung vorne zu hinten gespielt, Vorraussetzung ist ein "Combined-ABS".


    Bedenklich wirds, wenn der Schräglagensensor "Kurve" sagt, es aber aufrecht geradeaus geht...

    Naja, ein bisschen vereinfacht dargestellt, applizieren muss KTM schon auch
    Mit dem Schräglagesensor kann man bei der KTM halt bei der TC in größeren Schräglagen mehr an die physikalischen Grenzen gehen. Ohne bleibst etwas weiter weg. Was für die GS-Kundschaft aber vermutlich wurst ist


    Na ja, die TC der KTM läuft zum ersten mal überhaupt bei einem Motorrad Hersteller im Steuergerät des ABS, bei BMW haben sie jede Codezeile selber geschrieben. Ob KTM da selber Parameter gedreht hat weiss ich nicht, solange es funktioniert isses auch egal :Daumen hoch: Und wie eine TC zu funktionieren hat weiss BMW seit der S1000RR schon ziemlich gut.

    Aber die 1290er SD bekommt ja auch eine (und alle warten drauf)


    Die Einarmschwinge kommt nicht dran, weils geiler aussieht - der "gewonnene" Platz wird für für den Vorschalldämpfer benötigt. Ein einzelnes Riesenrohr wie an der 1190 Adventure wäre ja nun bei der 1290er SD etwas daneben.
    Eine Einarmschwinge bietet ansonsten keinerlei technische Vorteile, mit Ausnahme evt. der Handhabung. Ich behaupte mal, daß ein Reifenwechsel bei der RC8(R) nicht wesentlich länger dauert.
    Btw. habe schon Leute mit Schweißperlen auf der Stirn gesehen, die mit einer 2m Verlängerung die Zentralmutter an ihrer 1198 nicht aufbekommen haben... :lautlach: Und den Kabelbinder für den Sicherungsring nicht vergessen :zwinker:


    Aber geile Arbeit!

    Der TKC 80 in "TL" d.h. tubeless ist noch in der Entwicklung und sollte in den nächsten 4 Wochen fertig werden. Problem bei der Adventure ist das aussermittig liegende Ventil am Hinterrad, daß die Verwendung eines Schlauches etwas schwierig macht...

    Eine RC8R mit mehr Schmalz obenraus, einer leichten,haltbaren bei Bedarf leisen und leistbaren Racing-Auspuffanlage und Schaltautomat. GGf noch eine einstellbare TC.
    Weil Traktion und Feedback hat die 11er wie die Sau, bitte konservieren :teuflisch: . Und dann den 4 Zyl.- speziell dem bayerischen auch auf der Geraden den Arsch hochbinden! :teuflisch::Daumen hoch: ehh und etwas bessere Bremstabilität wäre noch super :Daumen hoch:


    Machen!


    Der Lenkungsdämpfer befindet sich an der unteren Gabelbrücke und ist wegen der Plastikabdeckung nicht direkt zu sehen. Auch auf Fotos nur schwer zu erkennen.