Beiträge von WhitePoint

    Abschlussbericht:


    Am Freitag hab ich auf Arbeit die Schwinge ausgebohrt, auf beiden Seiten.

    Hab zuerst die Stellschrauben mit dem Dremel bündig an der Schwinge entfernt und mittig gekörnt.


    Dann habe ich mir eine Bohrverlängerung angefertigt.

    Dazu auf der Drehmaschine ein 120mm langes Stück 12mm Sechskantstahl mittig auf 6,5mm aufbohren lassen.

    Dann noch eine kleines M4 Gewinde seitlich gebohrt, um dort später mit einer Stiftschraube den extra gehärteten 6,5mm Bohrer (den mir unseres Zerspaner gab) klemmen zu können.



    Den Bohrer habe ich am Schaft seitlich leicht flach angeschliffen damit die Stiftschraube den Bohrer verklemmen konnte.

    Den Sechskant samt Bohrer dann in den Akkuschrauber und ziemlich lange gebohrt:-) bis ich durch war.

    Dann noch mit einem 8,4mm Bohrer die Verlängerung aufgebohrt und dann die Schwinge gebohrt.

    Als nächstes noch das M10x1,25mm Feingewinde mit dem entsprechenden Schneider und ebenfalls einer Verlängerung nachgeschnitten.

    Nun sieht es wieder gut aus,

    Muss mal sehen mit was ich die Schrauben einsetzen werde, wenn sie kommen....Kupferpaste?


    Fazit: lohnt es sich?

    Ja es spart 300Euro für ne neue Schwinge oder 100Euro für ne gebrauchte

    Man sollte aber die nötigen Werkzeuge und Möglichkeiten haben.


    20Euro zwei Bohrer verschlissen(kann man sicherlich nachschleifen)
    20Euro neue Stellschrauben

    20Euro Gewindeschneider+ Verlängerung

    2h Arbeit(Freizeit) unbezahlbar:-)

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich hab heute die Schwinge ausgebaut und ebenfalls verwundert festgestellt das Wasser drin ist...wie kommt das da rein, ist doch alles verschlossen gewesen?

    @Bulli67 wie bist du denn rangekommen zum ausbohren? zwischen Schwinge und Schraube ist kaum Platz, so das ein Bohrfutter praktisch nicht an der Schwinge vorbei kommt!

    Hattest du Bohrer mit überlänge?

    :wheelie:Hallo bei mir haben beide Schrauben zur Achsverstellung(Kettenspannung einstellen) gefressen, so das ich sie nicht mehr geöst bekomme. Hat jemand sowas schonmal ausgebohrt, ist ja ziemlich schwierig ran zu kommen.

    Würde als Ersatzteil sonst auch die Schwinge der 950er gehen sieht zumindest gleich aus?


    Danke beste Grüße

    Kupplung hab ich noch nicht gezogen,

    Seitenständer probiere ich noch,

    Gang ist draußen, Neutral-Position wird im Display angezeigt


    Anlasserrelays klackt nicht!

    Mit der ECU konnte ich noch keine Verbindung aufbauen, hab zwar die Hardware angesteckt aber alles blieb grau


    Meine Frage wäre wie verhält sich das Programm überhaupt?

    Kann ich herausbekommen ob meine Software mit dem OPD2 Adapter funktioniert, ohne mich an die Maschine anzuschließen?

    Hab sie kontrolliert. 2x mal je 2x30 Amper sind alle drin und ganz.


    Ich habe einen Schaltplan gefunden und würde mich ans durchmessen machen, oder hast du noch eine Idee?

    Ich verstehe eben nicht wieso auf einmal der Anlasser nicht mehr gehen soll....

    guter Hinweis, gibt es da eine Schutzabschaltung um die Batterie vor Entladung zu schützen?


    Update

    hab grad nochmal geprüft, Batterie hat 12,7V und ist erst 1Jahr alt. Lade sie trotzdem über Nacht nochmal

    Hallo Gemeinde, nun war endlich das Wetter wieder so das man ohne Erfrierungen ein paar Handgriffe im freien machen konnte. Hab also die Drosselklappe mit neuem Sensor wieder drauf gebaut und meinen OPD2 Adapter angesteckt an meinen Laptop, sowie die Maschine. Erste Auffälligkeit, ich konnte mich nicht verbinden.


    -> Frage zwischen drin: kann ich meinen Rechner mit dem OPD2 Leser verbinden auch ohne an der Maschine angeschlossen zu sein?

    Würde gern schon Daheim probieren ob die Software mit dem Teil harmoniert und nicht erst an der Maschine.


    Zweites Problem, die Maschine lässt sich nicht mehr starten....Anlasser leiert noch nicht mal müde los. Ich fürchte auch das Anlasserrelays zuckt nicht....ich denke man würde das doch hören?

    Verändert habe ich seit dem ersten Ausbau nichts und auch alle Kabel sowie Leitungen wieder angesteckt.

    Ich bilde mir vielleicht ein das die Drosselklappe nach der Initialisierung noch weiter fiebt... also der Motor gegen etwas Arbeit und eine Position nicht erreicht vielleicht?

    ´Kann das mit den Bowdenzügen zusammen hängen? Hab sie auch mal abgelassen und Probiert.


    Beste Grüße Peter

    jetzt nochmal ne Frage zu dem OPD Adapter, muss ich mir für meine KTM einen OPTlink MX/LX Adapter holen, oder reicht auch ein einfacher aus? Die Dinger sind zum einen schwierig in Europa zu bekommen wie mir scheint, zum anderen sind sie auch sehr Teuer.

    In der Anleitung von Tune ECU steht das nur explizit für Triumph Motorräder ein solcher gebraucht wird.


    Könnt Ihr mir einen empfehlen...ggf. gleich mit link?

    Ein Mitarbeiter von der KTM Werkstatt, den ich mein Problem geschildert habe, meinte zu mir " wenn im Display kein Fehler angezeigt wird, liegt auch keiner vor den man zurück setzen könnte". Hat er eigentlich recht. Er sagt das auf jeden Fall der Stellmotor der Leerlaufdrosselklappe erledigt ist, der schafft es nicht mehr die Klappe zu Bewegen. Ist ein wirklich häufiges Problem, da die Drosselklappenmechanik mit der Zeit schwergängiger wird und der Motor einfach unterdimensioniert ist.

    Den gibt es natürlich nicht einzeln zu kaufen und die gebrauchten im Netz dürften wahrscheinlich alles Defekt sein.


    Ich hab die Klappe heute ausgebaut und mir nochmal angeschaut....der Motor(SHP-35D1004) scheint ebenfalls in einer Suzuki GSXR750 verbaut zu sein.

    Der Mechanismus als solcher sieht einwandfrei aus und fühlt sich in der Beweglichkeit auch nicht schwergängig an....allerdings habe ich natürlich keinen vergleich.


    Habt ihr noch Ideen?

    Guten Abend, hab mich die Wochen nun mal mit der Drosselklappeneinheit beschäftigt und den oberen Drosselklappensensor als defekt identifiziert. Das habe ich dank einer Rauschprüfung mittels eines Oszilloskops ermittelt. Hab den Sensor daraufhin ausgesägt und ein vertrautes Schadbild gesehen, welches ich bereits hier im Forum bei einem anderen User gesehen hatte. Den Sensor hab ich ersetzt, der Fehler mit der zu hohen Drehzahl bleibt aber weiter unverändert bestehen. Muss ich noch irgendwas beachten, Software neu aufspielen oder so?

    Beste Grüße Peter

    Hallo, ich würde das Thema gern wieder aufwärmen.

    Ich besitze ebenfalls seit einigen Jahren ein KTM 990 Smt, welche mir viel Spass macht.

    Allerdings ist nun bei mir nach ca. 28000km Laufleistung ebenfalls ein Leerlaufdrehzahlproblem wiederholt aufgetreten. Es fing nach dem Winterschlaf vor zwei Jahren an, daß das Standgas auf einmal höher lief.

    (im Kalten Zustand bei 2200-2500 U/min wenn war dann bei 3000-3200 u/min) Somit habe ich keine keine Motorbremse mehr und die Maschine läuft z schnell heiß.

    Das Problem trag zu Anfang für 1 Woche auf, und verschwand dann für 500km.

    Das Problem kam regelmäßig wieder und lies mir allerdings jetzt eine ganze Saison Ruhe...bis jetzt.


    Ich möchte natürlich ungern eine neue Komplette Drosselklappe für 1000Euro+ kaufen wenn ich vielleicht nur einen der Sensoren tauschen muss.


    Kann mir bitte einer von euch bei der systematischen Fehlersuche behilflich sein.

    Wie kann ich in welcher Reihenfolge vorgehen?


    Ich habe das OPD Kabel für KTM so wie einen OPD2 mit Bluetooth und dank des Users duccud, auf die Tune ECU Software für Windows.

    Der Tank ist Demontiert und die Drosselklappe Sichtbar


    Im voraus schon einmal vielen Dank


    Beste Grüße Peter