Heute habe ich eine weitere Tour mit meiner neuen KTM 1290 SD-R 3.0 EVO gemacht und dabei die 1000km überschritten. Am Tagesende bin ich bei 1111km zuhause gewesen 
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Die Tour habe ich mit meiner Frau unternommen und führte uns an den Rhein, hier am Pfalzblick.
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An der Stelle hatte ich die 1000km fast erreicht und kaum losgefahren in Richtung Oberwesel überschritt ich die 1000km Marke 
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Zuhause angekommen, bei 1111km, hat mich interessiert wie der Bridgestone S22 in den letzten 400km abgenutzt wurde.
Ich habe versucht an ähnlichen Stellen zu messen, wie bei 700km Stand. Hinten mittig sind ca. 0,5mm abgefahren worden und der Reifen hat noch ca. 4,2mm Profiltiefe.
Seitlich, nicht ganz außen, sind es 3,8mm und hat damit 0,2mm abgebaut. Im Prinzip entspricht das der Streckencharakteristik die wir bei uns vorfinden und meinen Fahrstil.
Vorne hat er recht wenig Abnutzung erfahren und liegt mittig, wie auch etwas außen, bei 3,7mm, davor waren es 3,8mm.
Die Mitte als Referenz am Hinterreifen, dann sind das ca. 0,5mm / 400km, womit dieser rechnerisch noch 2000km halten sollte, also ca. 3100 km insgesamt 
Das sind Laufleistungen wie ich sie schon von den Metzeler M7RR oder andere Sportreifen her kenne.
Heute bin ich etwas moderater gefahren, weil ich mit meiner Frau unterwegs war, aber die Reserve meldet sich unbeeindruckt von geringerer Durchschnittsgeschwindigkeit auch bei ca. 200km.
Somit bekräftigt sich das Verhalten, dass man sobald die Reserve aufkommt, spätestens nach 50km eine Tankstelle anfahren sollte. 200 - 250km mit einen Tank sind realistisch.
Nach den 1000km konnte ich die Maschine das erste Mal etwas mehr aufdrehen und einige Streckenpassagen, die ich gut kenne, in gewohnter Manier fahren.
Mit dieser neuen Erkenntnis kann ich ein für mich entgültiges Fazit nach 1111km ziehen:
- Die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO ist agiler, flinker und handlicher als die KTM 1290 SD-R 2.0
- Das Fahrwerk bietet mehr Sicherheit und Vertrauen, insbesondere in Kurven
- Der Motor zeigt sich ruhiger im Lauf und das Ansprechverhalten beim Gasgeben ist geschmeidiger.
Dies verleiht Kurvenfahrten ein sichereres Fahrverhalten, insbesondere beim Herausbeschleuningen. - Der Motor ist gefühlt drehfreudiger und williger nach oben heraus. Subjektiv gesehen,
glaubt man die Gänge weiter ausfahren zu können, ohne das Gefühl zu haben, den Motor zu quälen.
Kraft hat er, wie bereits vorher schon, ohne Ende, dass ich froh bin, dass es ein Anti-Wheelie gibt ...
Das soll es von mir im Moment gewesen sein, Alles in Allen, eine Entscheidung, die ich nicht bereue. Das Biest lebt weiter
