Beiträge von Martin...

    Könnte die Batterie vielleicht einen Knacks haben, höherer Innenwiderstand oder solche Späße, weshalb die Bordspannung "gedämpft" ist?

    Der Reglerausgang ist bei um die 14…V die Spannungsquelle und die bricht ein, je mehr Leistung abgegeben werden muss. Die Innenwiderstände sinken also von allen angeschlossenen Verbrauchern, dazu gehört auch die Batterie (12,..V)


    Ist die Bordspannung dauerhaft niedriger (etwas) als vorher, 14V->13,6V und an der Lima und Regler ist noch alles wie vorher, so müsste ein „Verbraucher“ dazugekommen sein, oder die Batterie hat einen seltsamen Knacks mit gesunkenem Innenwiderstand.

    ODER: An den Leitungen Stator-> Stecker->Regler-> wurde der Innenwiderstand erhöht (schlechte Verbindung) oder so, Spannungsquelle und Rest sind ja in Reihe zueinander.

    Das kann ich so nicht unterschreiben.

    Gemeint war, dass der Regler „nicht weiß“, wie heiß es im Stator/Motor(öl) ist und daher nichts mehr durchlässt. Dass er selbst zu heiß werden kann und dann aussteigt, um seine Bauteile zu schützen ist ja sehr gut, gerade der Längsregler sollte ja nicht defekt werden, um die Limaspannung nicht ins Bordnetz durchzulassen.

    Den Stator „schont“ er durch seine Regelart, aber von dessen Temperatur (im Motor) weiß er nix.


    (Den Regler habe ich auch sehr luftig, gleich im Freien, angebracht)


    Wenn die Spannung unter Batteriespannung einbricht, ist wohl der Regler zu heiß geworden.

    Falls die Spannung einbricht, aber noch über Batteriespannung liegt, laufen die Lüfter etc. (Motor ist halt heiß), aber der Regler arbeitet noch.

    Oder es ist halt was hin, aber dann kehrt das System nicht mehr zur Ladespannung um die 14,xx V zurück.

    Einmal bei großer Hitze an einer Baustellenampel, als der Regler ziemlich offensichtlich "dicht" gemacht hat um den Stator zu schonen.

    Da ist die Bordspannung mal unter 12V gefallen, aber nach Weiterfahrt mit kühlendem Wind sofort wieder auf Normalwert gestiegen

    Ich würde da etwas anderes vermuten, ist aber auch nur meine Einschätzung, ohne das genau belegen zu können:

    Bei großer Hitze laufen die Lüfter an und die haben ordentlich Leistung, je nach (Lade)zustand der Batterie bricht dann die Bordspannung mehr oder weniger auf knapp über 12V (Batteriespannung) ein. Der Regler ist „dumm“, er weiß nichts von der Temperatur im Stator/Öl/Motor.


    Auch bei meinem Längsregler bricht die Spannung nur ein, wenn die Lüfter laufen, also bei hoher Hitze, aber Ursache sind die Lüfter, nicht die Temperatur.

    Wenn die Spannung so stark

    schwankt die Anzeige zwischen 13,6 und 11.3 V.

    ohne Lüfter an und Batterie einigermaßen gut (geladen), dann ist das echt nicht normal, seltsam….


    Wie immer: Nur meine Meinung, mit nicht Anspruch auf Stein der Weisen :winke: :winke: :winke:

    Der alte Querregler sorgt für mehr Temperatur durch höhere Ströme, macht den Lack weich bis zum Durchbrennen =>Windungsschluss.

    Der Längsregler erzeugt höhere Spannungen bei niedrigerer bleibender Temperatur, es fließen geringere Stromstärken (eigentlich wohl weniger Ladungen).

    Wenn der Stator aber am Lack schon Risse durch den alten Regler hatte oder der neu gewickelte einen Lack hat, der weniger durchschlagsfest ist, geht er auch mit dem Längsregler hopps, wie von sh775.. auch beschrieben.

    Also: Quer/Shunt-regler: Hier muss der Stator mit hoher Temp fertig werden. Längsregler: Hier mit Spannungsspitzen.

    Und: Falls der seltene Fall eintritt, dass der Regler defekt geht, greifen beim Webenergyregler (längs) hoffentlich die Schutzmechanismen, die da drin sein sollen, sonst schlägt die LimaSpannung ins Bordnetz und in die Steuergeräte.

    Beim orig. Quer/shunt ist das Bordnetz sicher, aber der Stator halt hin.

    Wenn einer was besser weiß, bitte verbessern :winke:

    uwe b :Mit einem Multimeter wirst du nur sehr schwer den Schaden (vermutlich Windungsschluss einiger Spulen in heißem Zustand) feststellen können. Die Widerstandsmessung ist zu ungenau, 0,3Ohm sind vermutlich eh die Grenze für die meisten Multimeter. Die Spannung müsstest du messen, wenn die 12,4V im Display anliegen und dann am besten ohne den Regler abzustecken von hinten mit den Prüfspitzen in den Stecker Lima-> Kabelbaum, aber eben dann, wenn der Motor schon heiß ist (vorher trats ja nicht auf??).

    Dabei wirst du dann vermutlich feststellen, dass eine der drei Phasen weniger Spannung liefert. Nutzt dir jetzt aber nichts, ist ja offen und du willst ja eine Lösung….:)

    Wenn ich deine Zeilen richtig gelesen habe, bereitet dir der Statorausbau nicht die „reinste Freude“ und du willst, dass die Lima einfach wieder läuft?

    Neuer Stator und Längsregler sind wohl das momentane Maximum, was man machen kann. Nur neu gewickelte wurden zumindest bei den 1290ern (19-20) auch schnell wieder schwarz, andererseits hielt bei deiner 1090er ?? der erste ja auch gute 75000km.

    Den alten würde ich keinesfalls wieder einbauen, außer du stehst auf Schrauben, Ausprobieren, Schrauben, Ausprobieren….

    Neuer /neu gewickelter wird wohl das Minimum sein, damit die nächsten 10000km + ….. einigermaßen „save“ sind. (Meiner Meinung nach)

    nehmt ihr nicht einfach Sägekettenöl? Hat doch eine viel höhere Haftung und für die Anhänger der Grünen gibt's das Zeugs sogar biologisch abbaubar :grins: (Verharzt aber dafür schneller, zumindest im Fichtenmoped)

    Ich nehm das:

    !Sägen!öl

    seit einigen Jahren (im Fichtenmopped) und das ist nach einem Jahr Nichtgebrauch in der Säge immer noch wie „frisch“ eingefüllt, auch in der Förderpumpe und der Düse war nie was verstopft. Daher dachte ich, ich nehms, sobald mein orig. Öl im Straßenmopped verbraucht ist auch dafür her.

    Die früheren Bio-SÄGE!-Öle verharzten aber tatsächlich, da hab ich mir mal ne Stihl lahmgelegt:(.

    Mit welchen hattest du Verharzungen?

    Wie geschrieben, wollte eigentlich obiges demnächst auch im MotorradÖler nehmen.

    33Tkm sind ja schon mal ok. Die Spulen auf 10-11Uhr scheinen aber schon dunkler geworden zu sein, zumindest auf dem Foto. Du baust so wieder ein? Wann hast du vor wieder nachzusehen?

    Kann natürlich auch "ewig" halten, die Farben deuten aber schon auf etwas Hitzestress hin (auf dem Foto..)

    Jedenfalls :Daumen hoch: :Daumen hoch: :Daumen hoch: für die Rückmeldung und "Daumendrück" bei weiterer Nutzung.

    Apropos „Schwarzmalerei“, gibt es eigentlich bei der neuen die Lackteile/Verkleidungsteile auch unlackiert?


    Bei meiner 2019er gabs die in schwarz durchgefärbt (auch weis, glaub ich) für annehmbaren Kurs, da konnte man sich farblich selbst etwas austoben.

    Muss die Teileversender mal durchgehen, evtl. findet sich da was….

    Damals waren die auch nicht gleich zu finden, wenn ich mich recht entsinne…..

    Dann noch das Windschild weg und das dazugehörige Geweih ab, die Spiegel der GT dran und den Endtopf in schwarz, dann taugst mir schon :ja: :ja:


    Wenn die Technik noch einigermaßen hält, steh ich kommenden Herbst beim Freundlichen auf der Matte :grins:

    Aus dem Superdukethema:

    Um einer eventuellen Fehlfunktion vorzubeugen, weist die KTM AG den Austausch des verbauten #A60036084000 - Doppelpinaktuator auf das verbesserte Bauteil #A60036084100 - Doppelpinaktuator an


    Hoffentlich ist das bei den neuen SAS 1390 schon erledigt.

    Die Ersatzteillisten geben es jedenfalls her, wäre sonst kein sooo toller Start….

    Bei "Autokontakt" hilft nur eine Karosserie eines grösseren/massereicheren Autos als das gegnerische...

    Vor über 30 Jahren lernte ich einen Motorradler kennen, der mit Turnschuhen nur „mal kurz“ durch die Stadt fahren wollte. Er hatte einen (vermutlich sehr ähnlichen) Unfall, wie hier beschrieben, mit Kontakt einer Autoheckstoßstange, leider leider war der Wagen aus der guten alten Zeit mit leicht abstehender, Metall-Chrom-Stange, da hat er seinen Fuß eingefädelt, beim Abbiegen (sicher max. 30km/h).

    Seitdem kann er sich beim Schuhkauf einen Schuh sparen……..

    Mit einigermaßen dicken Stiefeln wäre genau das wohl kaum passiert.

    Ich jedenfalls fahre keinen Meter mit „Schlappen“, gerade auch in der Stadt nicht….


    Darf natürlich jeder für sich entscheiden, der Typ von damals hätte die Zeit aber gerne zurückgedreht..

    Stator sieht nach 34 tkm einwandfrei aus, nur zwei Wicklungen sind leicht dunkler

    Da scheinst Du eine erwischt zu haben, bei der es einigermaßen läuft.


    Welches Bj. hast du?


    Es scheinen die 2019er und 2020er besonders betroffen zu sein.

    Die leicht dunklen Wicklungen könne aber auch schnell durchgehen, sobald der Lack nicht mehr isoliert, besonders gegen den Kern (Masse). Muss aber auch nicht sein evtl. hältst auch „ewig“.

    Das ganze System ist eben grenzwertig ausgelegt und sobald einwas nicht so gut klappt (schlechte Bauteilcharge, irgendwo ein Übergangswiderstand zu hoch, oder oder…..) gehts dahin…


    Das mit den höheren Lasten hat bei mir leider nicht geholfen, der Stator wurde wieder dunkel, bis ich auf den Längsregler von SH775.it getauscht habe.


    Grundsätzlich sind mehr Verbraucher, bessere Ölkühlung durch andere Deckel etc. höhere Drehzahl…. gut bei der Art von Lima, aber ausreichen muss es noch lange nicht, leider….

    Diesbezüglich besteht kein Handlungsbedarf beim eventuellen Einbau einer Lithiumbatterie

    Aus grundsätzlichem Interesse:

    Was wäre das Problem bei Lithium-Ionen-Akkus?

    Ich hatte einige Zeit einen Thyristoren-Regler im Betrieb, allerdings mit der originalen AGM Yuasa Batterie. Siehst Du Probleme bei Li-Akkus und Reglern älterer Bauart, solange die die Leistung bringen /bzw. aushalten?

    Hallo Leo,

    ist der alte hinüber?

    Der ist ja schon ein Mosfet, du meinst ja den Spannungsregler?

    Beginnt mit FH 022 oder FH 0... jedenfalls sind alle FH Shindengen-Regler schon Mosfets (soweit meine Recherche)


    Wenn du vieeel Zeit hast :grins: :


    Gruß Martin

    Mal kleines Update:

    Heute Lima aufgemacht, nach 5000km mit dem Webenergy Längsregler und ordentlich Temperaturschinderei auf Schotterpassagen im Friaul/Venetien:

    Stator zeigt keinerlei Verfärbungen, scheint also zu klappen. Er war übrigens nicht neu, sondern schon ein gebrauchter mit gut 20000km (aus ner 1190er glaub ich).

    Das scheint also zu klappen.

    ABER:

    Scheinbar hatte ich mir den Stator beim letzten Einbau etwas beschädigt, an zwei Wicklungen war der Lack abgekratzt, genau da wo beim Einbau der Stator mit dem Deckel in den Rotor flutscht.

    Es ist sicher eine mechanische Beschädigung, da keinerlei Verfärbungen zu sehen sind, auch ist keine elektrische Verbindung zum Kern oder zu den beiden Wicklungen untereinander feststellbar.

    Mist ists trotzdem, hab bei letzten Einbau scheinbar nicht gerade genug aufgesetzt und den Stator beschädigt.

    Zum Glück hab ich noch einen gebrauchten als Reserve, den habe ich heute dann eingebaut und beim Einbau besonders aufgepasst.

    Irgendeiner hats schonmal gepostet, ich habe ein paar m6 Gewindestangen bzw, recht lange M6er Schrauben genommen, in die Schraubenlöcher gesteckt und den Deckel beim Einbau vorsichtig darauf gegen den Motor geschoben, so verkantet sich nix und der Stator kann auch nicht am Rotor anstoßen.

    Evtl. ein Tipp für den nächsten Wechsel, wie geschrieben, nicht von mir, wurde schonmal erwähnt, leider von mir zu spät befolgt........naja, aus Schaden wird man klug...


    Aber der Regler scheint zu funktionieren bzw. den Stator zu schützen.