Beiträge von Martin...

    "Biofilm" durch E10 wäre seltsam, Ethanol ist eher antibakteriell, wenn man natürlich Biodiesel tankt, schauts anders aus. Da entsteht schon mal "Dieselpest", selbst in einem Oldtimertraktor, der länger stand, gefunden, ganz schön eklig. Aber wer kippt schon Biodiesel in die KTM...


    Grüne Ablagerungen kommen eher von den Messingteilen im Spritsystem, oder andere kupferhaltigen Materialien, die könnten eventuell mit Ethanol schneller korrodieren und bilden grüne (Kupfersalze) Ablagerungen.

    Interessant sind die "kleinen Unterschiede" :denk: .

    Ich habe in Bamberg (Bayern) im März 2022 für die "Bestätigung der ordnungsgemäßen Änderung gemäß §19 Abs. 3 StVZO" für eine HC1 Handbremspumpe an einer 1290 SAS 2019er genau 34,80€ gezahlt.

    ABER: Da steht der Satz mit drin:

    "Eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere ist bei nächster Befassung vorzunehmen" (wie auch immer das definiert ist, der Satz wurde jedenfalls im Formular extra hinzugefügt)


    Habs dann auch an der Zulassungsstelle ändern lassen (mit entsprechenden Gebühren)

    Je nach Regler, wenn ich mich recht entsinne, war der orig Regler ja am Kabelbaum, ebenso wie der Stator.

    Man müsste also eine Verlängerung dabei haben, die die 3 Leitungen vom Stator direkt in den Regler bringt. Habe aber auch den orig. Stecker (am Regler) nicht mehr in Erinnerung, evtl müsste man da sich schon was vorbereiten, wenn man sich das Tankabbauen sparen will.

    Mit meinen Nachrüstreglern, sowohl dem Thyristorenregler von Motek, als auch dem Webenergy 50 aus Italy war das nat. Kein Problem mehr, da die eh nur die 3 Eingänge vom Stator einzeln haben, da ist die Umgehung ohne Tankabbau leichter vorzubereiten, wobei es sogar eine Abkürzung ist, der Weg Stator <-> Regler wird ohne den Ktm-kabelbaum zu benutzen ja kürzer, unten links am Tank entlang nach hinten links (bei mir).


    Oder bei orig.:

    Falls man das Kabel unter dem Tank weit genug nach unten ziehen kann, dann klar, abknipsen, einigermaßen ordentlich verbinden und den orig. Kabelbaum weiter nutzen.

    Aus den unterschiedliche Energiedichten von E10 zu „E0“ (z.B. aral102 oder Shell v Zeug usw.) kann man einen geringen Minderverbrauch, in der Theorie max. 5%, ableiten.

    Ich tank möglichst nur das Premiumszeugs besonders weil es halt langzeitstabiler ist und meine Kisten auch mal für längere Zeit nicht benutzt werden.

    Ich war mal bei nem Hobbyschrauber, der verschiedene Spritsorten in Glasbehältern über mehrere Jahre aufbewahrt hat. Was sich da im E10-Glas über die Zeit befand :staun: hat mich zum Entschluss gebracht für pausierende Benziner möglichst nur den ethanolfreien Sprit zu tanken.

    Hat schonmal jemand die 1390er ziemlich leer gefahren, also schon noch ohne Probleme zur Tanke und dann voll, zwecks "nutzbarem Tankvolumen"? Ist das der gleiche Tank wie der ab 2021? evtl. könnten dann auch die neueren 1290er was zum nutzbarem Tankvolumen sagen....

    (wie gesagt, mich interessiert hier besonders die Reichweite und ja, ich weiß, dass es in Mitteleuropa eine recht hohe Tankstellendichte gibt...)

    Würde Verbrauch und Reichweite nicht korrelieren, vermutlich gibst sogar nen Kausalzusammenhang :zwinker: , wärs mir auch sxxxegal. Wenn man aber nun deutlich weniger weit käme, interessierts mich schon, also wegen mir: Bitte gerne „Verbrauchserfahrungen“, am besten 1290er (2019) zu 1390er :winke:

    Den Umbau "rückwärts" prüfen ist sicher gut, nicht das da was nicht richtig verbunden/zusammengesteckt etc. wurde.

    Zusätzlich (falls nicht eh schon berücksichtigt):

    Der Längsregler steigt ja bei hoher Temperatur aus und die nimmt bauartbedingt beim Längsregler mit anliegender Last zu (eigentlich unbedenklich), aber wenn die Batterie einen Schaden hat, evtl. "viel zieht" und der Regler thermisch "ungünstig" liegt, vielleicht liegts daran....

    Ich vermute stark, dass Stecker und Schuhe schlechten Kontakt haben/hatten, evtl. Durch Korrosion, wahrscheinlich ist der Schuh einfach zu locker und der Stecker hat zu wenig Kontakt. An der höheren Übergangswiderständen wird Leistung in Wärme umgesetzt, wie man sieht.

    Vielleicht reicht Reinigen und „Nachbiegen“ der Schuhe….

    Den Spannungsabfall müsste man im „Leistungsfall“ messen, also unter Last, son fällt das vielleicht gar nicht auf….

    (Wie immer nur eine Vermutung, aber eine ziemlich starke diesmal:).

    Ständer "rutscht" ziemlich

    Das würde ich auch nochmal prüfen, nicht dass die Halteschrauben des „Bockes“ zum Motorgehäuse locker sind oder die Schraube, die den Ständer zur Halterung verbindet, am Besten mit dem vorgesehenen Drehmoment nachziehen (lassen).

    Nicht dass was am Motorgehäuse ausbricht, weil Spiel in der Halterung ist.

    Ich hab ne 2019er (Also baugleich zu deiner bzgl. Seitenständer) und konnte von Anfang an das Gleiche beobachten. Beim Abstellen auf nichtwaagerechtem Boden wirds kippelig und meine war neu. Mit der Unterlage wirds etwas besser, da breiter, wenn mans übertreibt, kippt sie allerdings schnell nach rechts und außerdem streift die Auflage beim flotteren Fahren zu zweit mit Gepäck auch leichter in Linkskurven auf.

    Meiner Meinung nach "ungünstig" konstruiert. Der Auflagepunkt des Seitenständers ist (zu) nahe an der Line der Räder. In Verbindung mit dem großen Federweg wirds schnell kippelig in die eine oder andere Richtung, das haben die BMWler besser gemacht, siehe Bild, da bereits mit Auflage an der KTM.

    Es gab mal einen "Versetzungskit" von einem umtriebigen Forumsmitglied "Heizköpermodi..." Habs vergessen wie er heißt, um den Ständer etwas nach rechts zu versetzen und vom Motorgehäuse zu entkoppeln (war wohl die Hauptidee dabei), aber den Kit gibt nimmer, zumindest hab ich keinen mehr damals von ihm bekommen ( 2 Jahre ists wohl her). Das wäre sicher die beste Lösung, da der Ständer weiter rauskommt, Schräglagenfreiheit kann ich aber nicht beurteilen, habe den Kit ja nicht)


    Das: https://www.heizkorp.com/ müsste er sein, aber ob er die Verlegeplatten neu aufgelegt hat?



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    Grundsätzlich ist ein Wärmeleitpad zum Überbrücken von den Luftspalten sicher gut. Ich habe die Unterseite Alu mit einem 2mm Kupferblech möglichst „flächig“ verschraubt um die Wärme abzuleiten. Alu und nat. Kupfer haben ja Wärmeleitwerte, die kein Pad oder Paste auch nur ansatzweise erreicht. Aber bei zwei rauen Oberflächen, oder gar Luftspalt ist ein gutes Pad hilfreich. :Daumen hoch:

    Die Kontaktfläche zum „Kühlkörper“ muss groß sein, schade, das der „Italoregler“ von Haus aus so wenig Oberfläche hat, der alte Thyristorenregler, den ich mal ausprobiert hatte ist viel größer, wurde auch kaum handwarm, aber halt schon ein“Trumm“.

    Das ist die Frage… bei einer „normal gealterten“ Batterie würde man wohl eher von einem höheren Innenwiderstand ausgehen, aber da fehlen mir die Erfahrungen, was da alles kaputt gehen kann :kapituliere:

    Ob der Regler + KTM steuergeräte über ein intelligentes Batteriemanagement verfügen und bei einer gealterten Batterie, die schneller voll ist, in die Erhaltungsspannung fallen, weiß ich auch nicht, könnte aber auch sein.