Beiträge von Martin...

    Genau das kann leider passieren. Da ich aber auch kein Freund von „endfest“ eingeklebten Verbindungen bin (was wenn der Bolzen auch wieder abschert etc.?), habe ich (an anderen Motoren, aber auch Alu) gerne Gewindestifte mit Schlitz oder Innensechskant verwendet. Die kann man 1. gut mit Drehmomentschlüsseln einschrauben

    UND:

    Beim Lösen der Muttern kann man Gegenhalten, in Idealfall erfährt der Bolzen beim Lösen der Mutter gar kein Drehmoment.

    Ist evtl. auch hier eine Idee……

    pasted-from-clipboard.png

    Ich hab mich vertan, denk ich :Daumen runter: . Vorspannkraft ist größer....

    Die einschlägigen Tabellen/Onlinerechner nennen bei M5 und 6Nm etwa 6-7KN Vorspannkraft.

    Bei 19N/mm² und 155mm² + 19mm² am Sacklochboden hält der Kleber nur 19*174N=3,3KN.

    Ich befürchte, der kommt raus, trotzdem: !Experiment geht vor Theorie!

    (Jetzt: "Daumendrück" hoch 3 :Daumen hoch: :Daumen hoch: :Daumen hoch: )

    Ich schätze mal grob ab, ohne Gewähr!!

    Bohrdurchmesser waren 5,5mm, also 2,75mm Radius. Macht bei 6Nm: 6N*1000mm/2,75mm=2181,8N an der Wand des Lochs.

    Die Wandfläche hammer mit 9*5,5*3,14mm² = 155,4 mm².

    Macht: 2181,8N/155,4mm²=14 N/mm²

    Autsch! Das könnte knapp werden, damit kommst Du in den Bereich der 19N/mm² und die sind nach Norm gemessen (ebene Flächen). Dein Bolzen ist ja auch noch dünner als 5,5mm. da werden die Krafte wohl größer sein und die Fläche wird auch kleiner.

    Ich würde mich vorsichtig rantasten....

    ABER nochmal: Obiges ist nur meine laienhafte Einschätzung.

    Wenn einer mehr weiß, ich lern gern dazu.....

    Wär halt schad um die Arbeit (von Dirk), wenns mit 6Nm rauskommt, mit 4-5 aber auch dicht gewesen wäre.

    Wie tief ist denn die Bohrung bzw. wie weit hat der Stehbolzen sicher verklebten Kontakt zum Alu?

    Dann könnte man ja abschätzen, ob du mit den 6Nm in den Bereich der Zugfestigkeit, besser in den Bereich der Zugscherfestigkeit kommst, ist ja angegeben. Oder besser mit etwas weniger anfängt, bevor der Stehbolzen rauskommt, vielleicht ists ja z.B.; auch schon bei 4Nm dicht.

    (Der Bolzen ist nur geklebt, ohne restliche Gewindegänge etc. zu nutzen?)

    Jedenfalls: Daumendrück!!! von mir.

    willycoyote :

    Ich verfolge interessiert dein Upgrade (2019->2023), habe selbst eine 2019er.

    Wie ists mit dem Knieschluss, man hört, dass die 2023 die Haxen etwas mehr spreizt, der Tank etwas breiter baut oder das durch die tiefere Sitzposition kommt?

    Merkt man/du da einen (unangenehmen) Unterschied zur 2019er auf längere Sicht, längeren Fahrten? (Ich: 182cm, 86kg) habe also grob ähnliche Beinlängen, vermutlich, wie du.....


    Gruß Martin

    Du hast dir mit der Materialwahl sicher was gedacht, trotzdem frage ich mal vorsichtig nach:


    Warum soll Edelstahl verwendet werden?


    Eine 8.8er ist dem A2-70 doch in Zugfestigkeit und 0.2% Dehnung überlegen (wenn auch nur leicht)


    Und: Kontaktkorrosion zwischen Alu und Edelstahl könnte evtl. auftreten. Reißt ein festgefressenes Edelstahlgewinde im Alublock ab, bleibt es auch da.

    (Selbst getestet: In eine hochfeste Aluplatte, 15mm dick, ein frisches m12 Gewinde geschnitten (Durchgang kein Sackloch!). Beim Eindrehen einer Standard A2-70-Schraube hat sich das Gewinde gefressen, da war die Schraube noch nicht mal ganz durch. Weiter Drehmoment drauf und die Schraube riss bündig ab, wohlgemerkt ohne Vorspannung oder Gewinde zu Ende oder so, nur durchs Festfressen.

    War nur ein Test, weil ichs nicht glauben wollte, aber seitdem meide ich Edelstahl in Alu und wenns nicht anders geht, nur mit entsprechender Schmierung /Paste.)

    Mal wieder was zum Thema:

    Da der Teilekatalog für die 1390 sas/r bei einigen Versendern schon zu sehen ist, hab ich mal etwas gestöbert und Nummern verglichen (eigentlich weil ich bei der 1390, wie auch schon bei meiner 1290er, ganz ohne Windschild fahren wollte, wenns die werden würde, ist aber OT)

    von Stator, Rotor, Deckel, Rotorschraube und Regler über die Modelle bis 20, bis 25 und eben die neue 1390er und:

    Stator ist durchgehend gleich (60339004000)

    Rotor bei jedem Modell anders

    Deckel auch bei jedem anders

    Rotorschraube ab 21er anders und gleich zu der 1390

    Regler auch ab 21er anders (50A), aber gleichbleibend bei der 1390er


    Längsregler wurde also wieder nicht verbaut, aber vielleicht reicht das Ändern der anderen Komponenten (außer Stator) um den ausfallsicherer zu machen, bei der neuen.

    Die alten, bis 20, auf neuere KTM teile umzurüsten erscheint mir viel zu teuer und obs was bringt und überhaupt geht oder gar schadet?

    Ich hoffe, mit dem Längsregler aus 775.it hält sie durch, bis ich die 1390 SAS einschätzen kann........

    Weil dann der Bezug klar ist.

    Mir ist es schon oft passiert, dass ich einfach zu langsam war, ein Anderer/mehrere antwortet/antworten und ich dann meinen Beitrag mehrfach editieren musste, bis klar wurde auf was ich mich beziehe.

    Daher gehe ich jetzt auch wieder auf Nr. "Sicher" :grins: :grins: :grins: :


    Warum wird jeder Beitrag unmittelbar zitiert wenn direkt geantwortet wird?

    War als Antwort für meinen Teil auf obiges Zitat gemeint :winke: :winke: :winke:

    Da war der Ausgang der alten "Schwingkofferhalter", der kleine Werkzeugkasten war drunter, da passt der Regler gut, dacht ich. Kabel kommen aus der Verkleidungsöffnung, die Sozia kann sich immer noch festhalten (ohne heiße Finger), ich kann schnell hinlangen, obs heiß wird und der ganze Kübel ist eh schwarz, da fällt das nicht auf, machts eher noch "madmäxiger" :grins: .

    Der Regler sitzt unter der Verkleidung?

    Bei mir nicht. Hatte schon den Vorgänger (Thyristorenregler) am Rohrkofferträger meiner Heavy Duties Koffer befestigt. Da sitzt jetzt auch der Längsregler (Italo). Funktioniert bei einigen aber wohl auch unter der Verkleidung, gibt ja auch ein extra Halteblech von 775.it .

    Ich wollte halt Temperaturprobleme am Regler von vornherein minimieren, optisch störts mich nicht, obs wirklich nötig ist, keine Ahnung...


    Bild ist noch mit Thyristorenregler, aber da ist jetzt auch der Längsregler


    pasted-from-clipboard.png

    Vielen Dank für eure Hilfe. Dann muss ich da ran. Werde erstmal versuchen ein Gewinde reinzudrehen. Wenn das nicht geht, dann kann ich immer noch auseinandernehmen

    Habs erst jetzt gesehen, dein Gewinde ist ja schon ab und du willst reparieren?

    Aber ob du da ein Außengewinde drauf bekommst?

    Evtl. ein Innengewinde? Eine Zentrierung scheint ja schon da zu sein, der Abriss hat auf dem Foto eine "schöne" Mulde hinterlassen?

    Wenn ein vorsichtiges Bohren axial möglich wäre, eine M4 Schraube würde sicher zum Fixieren der Höhenverstellung reichen ...

    Oder war eh ein Innengewinde gemeint?

    Nachdem mir im Spätsommer (#361) ja schon zwei in Ö über den Weg fuhren, war ich, zumindest optisch, schonmal positiv überrascht. Ich bin jedenfalls auf erste Erfahrungen/Tests gespannt. Sehe für mich kaum Alternativen, solange die Dinger einigermaßen halten....

    Eine andere Möglichkeit gibt es nicht?

    Wollte ich auch ausbauen (1290SAS2019).

    Aber leider kann auch ich bestätigen:


    Die bekommst Du so nicht raus.

    Da musst Du den kpl. Vorbau zerlegen.


    OT: Ich hätte sie nicht mehr gebraucht, da ich ohne (verstellbares) Windschild fahre. Habe mir ein paar schwarze Buchsen gedreht in "Lenkerstärke" und drauf gebaut, fällt kaum auf und an einer hab ich eine Lenkerschelle für mein "Navi-handy", da hats sogar noch Sinn.

    Aber falls man Buchsen festschrauben will:

    Und Vorsicht bei der Montage und dem Festziehen der selbstsichernden Muttern. Nicht über das angegebene Drehmoment gehen. Soweit ich das noch in Erinnerung hab sind die Verstellstangen aus einer Messinglegierung hergestellt. Da schert man recht schnell den Bereich des Gewindes ab.

    Wenn man das macht, vorsichtig und von beiden Seiten gleichmäßig (die Stange wird sonst auf eine Seite gezogen, das ist ja orig. nicht vorgesehen) anziehen, sonst :kotz:

    Ich finde es eher krass, dass die beiden wicklungen schon so aberaucht sind, Krümel im Öl existent sind und dennoch die Bordspannung wie festgenagelt bei 13,8 laut Cockpit sind

    Ich vermute: Bei 18 Spulen, also 6 pro Phase, machen 2, falls sie überhaupt zur gleichen Phase gehören, wenig aus.

    Solange: Kein Masseschluss und wenige Windungsschlüsse, vermutlich waren selbst die schwarzen Spulen nicht komplett ein Batzen, sondern immer noch die meisten ok.


    Folglich: Vorwarnung ist echt „von außen“ kaum möglich, leider……


    Ob der Längsregler durch die (vermutlich) unter Last etwas unterschiedlich hohen Betriebsspannungen der 3 Phasen (2x war ja schwarz) das „Spinnen“ anfängt???? (Aussetzer mit dem alten Stator)


    Er unterbricht ja ab 14,…V zigmal pro Sekunde im Betrieb…


    Jedenfalls: Hoffentlich hälts mit dem Chinastator :Daumen hoch: :Daumen hoch: :Daumen hoch:

    War auch bei bis 105°C (Öl) (auch im Friaul, aber daran liegts wohl nicht :grins: ) unterwegs (1. 2. Gang): Ähnliche Beobachtung bei der Spannung, tippe aber eher auf Einsetzen der Lüfter, da nie bis auf Batteriespannung eingebrochen und mein Längsregler komplett frei liegt (war auch nicht wirklich heiß).

    Im Winter wird nachgesehen, bin gespannt, hatte gebrauchten, aber gut aussehenden Stator (KTM) eingebaut.