Hallo,
bin im Sommer-Katalog aus 2005 fündig geworden. War schön, den mal wieder aufzuschlagen - alte Tuningzeiten waren nicht die Schlechtesten...
Hakim
Hallo,
bin im Sommer-Katalog aus 2005 fündig geworden. War schön, den mal wieder aufzuschlagen - alte Tuningzeiten waren nicht die Schlechtesten...
Hakim
Passt ein 21er VR einer @1090/1190/1290auf eine SAT?
Was wäre zu beachten, umzubauen und anzupassen?
Hallo,
wissen solltest Du, daß die Gabelfäuste Deiner 1290SA (für das 19"-Rad) einen um rund anderthalb Zentimeter(!) geringeren Achsversatz aufweisen als diejenigen z.B. der 1190ADV-R (für das 21"-Rad). Der Wechsel von 19" zu 21" führt zu einem größeren Nachlauf, was geometrisch bei den R-Modellen durch den größeren Vorderachsversatz kompensiert wird. Diese Kompensation würde bei Deiner 1290SA fehlen. Folgen: längerer Nachlauf und wohl Verlust an Handlichkeit. Du brauchst einen anderen Frontfender, z.B. den der 1190R. Als schwarzes, unlackiertes Modell bei KTM recht preisgünstig. Diesen verschraubst Du vorne an den Gabelfäusten wie gehabt, dann passen die Radien von Rad und Fender zusammen. Für die hintere Befestigung des 21"-Fenders mußt Du Dir Adapter einfallen lassen, denn diese sitzen jetzt rund 1,5cm zu weit hinter den entsprechenden Gewindebohrungen. Das ist alles machbar - ich hatte mal kurzzeitig diesen 21"-Fender an meiner 1290SA (2016) montiert für mehr Freigängigkeit zwischen dem 19"-Reifen und dem Fender. Nachteil des höher und - im Vergleich zur 1190R - weiter hinten sitzenden 21"-Fenders: bei vollem Durchfedern schlägt dieser oben an den Tankschutzbügel der 1290SA. Deshalb bin ich vom 21"-Fender wieder abgekommen und habe lediglich den 19"-Fender um 15mm höher gesetzt über mein 19"-Rad.
Der Umbau auf 21" ist sicherlich machbar, bringt aber in meinen Augen die genannten Nachteile mit sich. Nötig wäre genau genommen eine Versatzkorrektur, für eine 100%-ige Konversion von 19" auf 21". Und ich gebe V2lover Recht, daß Du dann auch passend hinten von 17" auf 18" konvertieren solltest. Stichwort nochmal: Fahrwerksgeometrie, insbesondere Nachlauf am Vorderrad. Ein 150/70R18 bringt (rechnerisch) gut anderthalb Zentimeter mehr Höhe am Heck als der serienmäßge 170/60R17. Immer die elektrische Federbeinvorspannung ohne die passende Last ein oder zwei Stufen zu hoch zu fahren nur für eine Nachlaufkorrektur kann ja nicht zufriedenstellend sein...Stichwort geringerer Negativfederweg.
Ich finde übrigens wie Du, daß rein optisch unsere "Eisberge" durch gröbere Reifen viel gewinnen. Ich selbst fahre allerdings den TKC70, das reicht mir, denn ehrlich gesagt ist mir der Eisberg sowieso zu schwer für´s Gemüse.
Hakim
Hallo Marie,
die mit Abstand größte Problemquelle bei der Benzinpumpe der 990er Adventure ist ein verstopfter Filter und/oder Vorsieb - gerne auch nach längerer Stillegung ohne Fuel Stabilizer im Tank. Es hat mir für die Reise immer gereicht, einen Filtersatz inklusive der beiden O-Ringe für die Pumpenmontage mitzuführen. Zweite Problemquelle sind Montagefehler beim Filtertausch, die zu einer Undichtheit am Filtergehäuse führen können. Durch starke Verschmutzung kann es auch zu einer Beeinträchtigung des Druckregelventils an der Pumpe kommen, das wäre dann die dritte Problemquelle. Aber man kann ja vorbeugen, um beim Tanken zu verhindern, daß Sand/Schmutz in den Tank gelangt. Nebenbei: an der gezeigten, gebrauchten Pumpe ist das Vorsieb schon recht dunkel, und die O-Ringe haben durch die offene Lagerung sicher auch gelitten. Bei einem Kauf stünde also als Erstes die Montage eines neuen Filterkits inklusive der O-Ringe an, wenn Du die Pumpe auf Reisen mitnehmen willst. Im KTM-Kit Nr.61007090000 ist alles dabei, aber nicht gerade preisgünstig.
An Alex: Sei gegrüßt - ich hoffe, Dir macht das Motorradfahren wieder unbeschwert Spaß!![]()
Hakim
Hallo,
ich kann als Offroad-Stiefelhose grundsätzlich sehr empfehlen die KLIM DAKAR ITB (in the boot). Extrem robust, gut belüftbar und vor allem mit zwei Cargotaschen auf den Oberschenkeln versehen. Ich habe das Modell 2016, das hatte eingearbeitete Taschen für Standard-Knieprotektoren. Für rund 20 Euro SAS-Tec-Protektoren von POLO eingeschoben und die Fummelei mit Umschnallprotektoren hatte ein Ende. Leider weiß ich nicht, ob es bei den aktuellen KLIM DAKAR ITB PANTS diese integrierten Protektorentaschen noch gibt - in der Produktbeschreibung jedenfalls steht nichts dazu. Eventuell einfach mal z.B. bei FC-MOTO anfragen, daß jemand konkret nachsieht.
Hakim
Hallo,
wer will, bekommt den Transaver hier, wie auch sonst alles, was ROTTWEILER heißt:
https://www.rally-motor.nl/epa…796/Products/ROTTTS790ADV
Was nicht im Shop gelistet ist, kann meiner Erfahrung nach mit der nächsten Lieferung aus USA besorgt werden.
Hakim
Hallo Gerry,
stimmt, ich habe aus dem Gedächtnis heraus die Seiten verwechselt... Der Arrettierzapfen für welchen ich eine 5mm-Bohrung in den Lenker setzen mußte, ist - zumindest bei der 1290SA ´16 - an der rechten Armatur mit dem Gasdrehgriff.
Hakim
Mich stört wohl eher die zur Seite abgeknickten Handgelenke. D.H. der Lenker darf wohl nicht so stark abgewinkelt sein.
Bei meiner 990iger passte das noch wie Arsch auf Eimer.
Hallo,
ich hatte genau den gleichen Eindruck bei meiner 1290 Superadventure (2016). Ich habe das erfolgreich kuriert mit dem deutlich weniger gekröpften Lenker der 690 DUKE-R (2013). Das "R" ist wichtig, denn der Lenker der normalen Duke ist anders geformt. Der R-Lenker ist schwarz und trägt den KTM-Schriftzug, ist also an meiner 1290SA absolut unauffällig. Eine spezifische ABE hat er natürlich nicht - mir reicht aber, daß es ein KTM-Serienteil eines anderen Modells ist. Links musste ich den Lenker für die Aufnahme des Arretierzapfens der Schalterarmatur mit einer kleinen Bohrung versehen, was man auch bei jedem Zubehörlenker wird machen müssen. Dazu eine Lenkererhöhung um 25mm (Touratech) und es paßt für mich wie bei meiner 950S, vor allem habe ich auch nach einer Tagestour keine schmerzenden Handgelenke mehr.
Hakim
Hallo,
danke für Eure Rückmeldungen zu meiner vorschnellen Theorie, ich werde nochmal drüber nachdenken.![]()
Hakim
Hallo,
interessante Beobachtung! Im Ruhezustand ist die Bremsflüssigkeit immer drucklos im Vergleich zum umgebenden Luftdruck. Im Vorratsbehälter der Bremsarmatur ist ja eine flexible Membran, welche die Bremsflüssigkeit von der Luft trennt. In diese obere Luftkammer strömt Umgebungsluft ein in dem Maße, wie beim Abnutzen der Bremsbeläge der Flüssigkeitsspiegel sinkt. Ebenso kann aber auch Luft nach außen austreten, bei sinkendem Umgebungsluftdruck. Die Belüftungsöffnung - meist in der Dichtfuge angebracht - ist i.d.R. sehr klein gehalten, daher dauert der Luftdruckausgleich eine Weile. Im Ergebnis dehnt sich beim Fahren in große Höhen die Bremsflüssigkeit aus, ihr "Ruhedruck" sinkt. Nun setzt so ein Bremssystem ja Hebelweg in Druck um. Es braucht jetzt einen längeren Hebelweg, um die Bremsflüssigkeit mit dem Betriebsdruck zu beaufschlagen, der für eine gute Bremsleistung nötig ist. Oder so ausgedrückt: das hydraulisch-mechanische Übersetzungsverhältnis des Bremssystems ist fix, weniger hydraulischer Ausgangsdruck führt zu längerem, mechanischem Betätigungsweg.
So jedenfalls erkläre ich mir das - liege ich damit richtig?
Hakim
Hallo,
beim Offroad-Kontor:
https://www.offroad-kontor.de/search?sSearch=altrider
...oder direkt bei der Altrider-Europavertretung:
https://www.altrider.com/de/pr…s+and+Accessories+for+KTM
Hakim
Hallo,
bei Vorverlegung um 15mm hätte ich die Befürchtung, daß speziell für´s Stehendfahren die Körperbalance nicht mehr stimmt. Für schnelles Offroad im Stehen geht man doch eher bis 20mm zurück mit den Fußrasten, oder nicht?
Hakim
Hallo,
habe vor Kurzem in Tschechien einen kleinen Hersteller von VA-Fußrasten entdeckt namens BOSLEY´s PEGS. Er fertigt auch für KTMs, nur auf Bestellung, aber mit sehr kurzer Lieferzeit und auch auf Maß, wenn man es will. Standardmäßig hat er zur Wahl bis 30mm tiefer, bis 20mm zurück, 3 verschiedene Auflagengrößen, Oberflächen unbehandelt, poliert oder pulverbeschichtet. Aber auch 50mm tiefer ist kein Problem. Das alles zu einem günstigen Preis. Habe gerade Fußrasten für meine Tenere bestellt, für rund 105 Euro, gepulvert und inklusive Versand, Lieferzeit eine Woche. Kontakt über seine Facebookseite "Bosley´s pegs" oder Email an bosley@centrum.cz.
Hakim
Hallo,
hier einige weitere Infos zum "richtigen" KTM-Orange:
http://www.gaebel-berlin.de/index.php/ktm-orange
Hakim
Hallo,
warum nicht? Das Band dichtet nach meinem Verständnis zu den Seiten ab, da wo es bei seiner Montage ins Profil des Felgenbetts reingedrückt wird. Dazu gibt es dann noch das Loch im Dichtband, das durch korrekte Montage des Schlauchlosventils abgedichtet wird. Ich denke, man sollte für Schlauchreifen einfach das Dichtband entfernen (und weglassen), und in die Hinterradfelge mittig ein Loch bohren. Leider scheint es ja keine Schläuche mit seitlich versetztem Ventil für die Dimension 140/80R18 zu geben - zumindest bei Heidenau nicht. Ggfls. eine zweite, mittige Bohrung anbringen für einen Reifenhalter. Dann normal aufbauen mit Felgenband, ggfls. Reifenhalter, Schlauch und Reifen. Für den eventuellen Rückbau auf schlauchlos: Seriendichtband wieder montieren, dann das seitlich versetzte Schlauchlosventil. So wie ich das KTM-Schlauchlossystem bei meinen Reifenmontagen (an 1290SA) gesehen habe und verstehe, sollte trotz der beiden, unverschlossenen Zusatzbohrungen in der Felge alles dicht werden. Schließlich sind die Bohrungen für die Speichen ja auch nicht zusätzlich abgedichtet. Vorausgesetzt, die Dichtgegenflächen an beiden Seiten des Felgenbetts wurden inzwischen nicht beschädigt - durch bei walkendem Reifen eingedrungenen Dreck oder die Reifenmontage mit Handhebeln unterwegs.
Es steht jetzt halt der Praxisnachweis aus - einen Versuch wäre es m.E. wert und ich bin gespannt, ob ich das System richtig eingeschätzt habe.
Hakim
Hallo,
sehr zufrieden war ich mit dem Service dieses niederländischen ROTTWEILER-Importeurs: https://www.rally-motor.nl
Hakim
Hallo,
die Neopren-Socken zieht man von oben über die ausgebauten Gabelholme. Es gibt auch welche, die ohne Ausbau angelegt und per Klett verschlossen werden. Aber die Klettschiene ist m.E. zu steif und läßt außerdem feinen Staub durch.
Hakim
Selber habe ich das Thema nun mit dem Seal Doctor lösen können. Es war doch wirklich ein wenig Schmutz im Ring und es ist alles wieder dicht.
Hallo,
dagegen helfen zuverlässig Neopren-Gabelschützer, und zwar die langen für die 48mm-Gleitrohre aus den Powerparts (Teilenr. 59501095000). Ich rüste damit immer gleich meine Neumotorräder aus und hatte noch keinen einzigen, undichten Gabelsimmerring zu beklagen - auch nicht bei intensivem Offroadgebrauch.
Hakim
Hallo,
meines Wissens bestehen die Tanks der 950Adventure aus Nylon. Schau mal an den Innenseiten, da sollte irgendwo "PA" für Polyamid/Nylon im Herstellerstempel zu lesen sein, wenn ich Recht habe. Ob es viel bringen wird, bereits mit Benzol gesättigte Tanks nachträglich von innen zu beschichten? Nicht daß die Beschichtung sich löst und die Stücke dann die Siebe der kleinen Tankhähne verstopfen. Bei meiner 950S aus 2003 hatte ich Blasen lediglich am rechten Tank, im Bereich des "KTM"-Schriftzugs. Ich habe einfach den Sticker ausgeschnitten und einen neuen, nachgefertigten reingeklebt. Nach Originalvorlage gefertigte Sticker gibt es bei Decalmoto, nicht ganz 100%-ig passgenau, aber brauchbar.
Hakim
hakim: du schreibst "die Blinker sitzen an vom Werk vorgesehenen Positionen" - woanders hab ich aber gelesen, daß man hier selber Löcher Bohren muß. Oder sind diese schon im US Heck vorhanden ?
Gruß
Rainer
Hallo Rainer,
am US-Heck sind seitlich zwei runde, flache Stellen, welche für die Blinkermontage vorgesehen sind. Die Bohrungen muß man selbst machen. Einen Stahlkennzeichenträger hatte ich auch mal, würde aber bei einer Enduro klar davon abraten. Der Dreck bleibt drin hängen, dann wird das Teil recht schwer und alles schwingt doch wieder. Steinschlag zerstört die Beschichtung und es rostet vor sich hin.
Hakim
Hallo,
warum so kompliziert? Die beste Lösung ist, das Heckunterteil der US-Version zu montieren, wie oben bereits vorgeschlagen. Die Artikelnummer ist 76508116100. Etwas Arbeit bleibt dennoch. Zum einen mußt Du am serienmäßig verbleibenden Heckoberteil an den werksseitig vorgesehenen Montagepositionen aufbohren, um die Blinker dorthin zu versetzen. Zum anderen ist es so, daß die US-Version des Hecks vorgesehen ist für die Montage des konventionellen Rücklichts der älteren EXCs. Wenn Du aber mit einem Cutter oben etwas Plastik im Heckoberteil wegnimmst, kann man problemlos auch das vorhandene EU-LED-Rücklicht montieren. Das Kennzeichen montierst Du am besten mit einer Aluplatte als Verstärkung gegen Steinschlag und Vibrationsrisse. Den Reifen berühren wird das US-Heck nicht mehr. Oberhalb des Kennzeichens montierst Du eine LED-Kennzeichenbeleuchtung, wie es sie z.B. von POLO mit e-Prüfzeichen gibt. Den Reflektor von KTM an seinem kleinen Gummilappen verschraubst Du direkt ins Kennzeichenblech, bei der Unterkante.
Ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört. Und es ist die einzige saubere, haltbare Lösung. Mit den TÜV hatte ich nie Probleme. Das Heckunterteil ist original KTM, da fragt niemand nach einer speziellen "EU-Zulassung". Das Rücklicht ist Serie, die Kennzeichenleuchte hat ein e-Prüfzeichen, die Blinker sitzen an vom Werk vorgesehenen Positionen. Und der Winkel des Kennzeichens ist nur minimal flacher als zuvor, alles noch im Rahmen der EU-Vorgaben.
Hakim