Beiträge von Rainerxxx

    Na ja - streiten wir mal nicht welcher Kunststoff welche Vorteile wo bietet und was er wie leisten kann (die Kennzeichnung habe ich übrigens wirklich übersehen).

    De fakto würd ich als Laie trotzdem nicht versuchen einen Tank dichtend zu schweißen - egal ob PA, HDPE, usw.


    Bleibe bei meiner Empfehlung in dem speziellen Fall besser eine Temperaturisolierung aufzukleben für den Fall dass der betroffene Endtopf sehr heiß wird. Daß es jedoch an so einer lokalen Stelle zum durchschmelzen kann ist schon etwas verwunderlich. Schaut wirklich so aus, als ob dort punktuell heiße Gase ausgetreten sind oder aber ein Anbeuteil extrem nahe am Tank war (was aber auf dem Foto nicht erkennbar ist. Etwas seltsam das Ganze sofern der Endtopf an der Stelle dicht ist...


    Rainer

    Komme vom Fach (Herstellung Kunststofftanks für Autos): vergiß das mit dem flicken

    Ja, man kann natürlich hier theoretisch einen HDPE Stopfen aufschweißen (denke der Tank ist aus HDPE) wenn man ein passendes Bauteil verfügbar hat und weiß worauf man beim Schweißen achten muß (Temperatur, Druck, Dauer, …) - aber ich würde das nicht riskieren, schon dreimal nicht an dieser Stelle.... wenn das undicht wird, dann bekommt deine KTM evt. eine ungeplante Extra-Beschleunigung (zumindest einmalig) ….

    Wenn du dir einen neuen Tank drangebaut hast würde ich dringend eine Hitzeschutzmaßnahme empfehlen - könnte ja sein, daß der Remus Topf heißer wird als Serie.


    Es gibt selbstklebende Aluminiumfolie (ein oder mehrschichtig) die genau für so etwas auf KFZ Kunststoff-Tanks lokal geklebt werden. Ob oder wo man diese Folien jetzt im nicht industriellen Bereich herbekommt müßte man mal googeln. Aber das hilft / schützt wirklich vor nochmaligem Durchschmoren


    Rainer

    Hab jetzt auch vorne auf 14 Zähne gewechselt bei meiner 690er Enduro Baujahr 2010 - hinten wie Serie 45 Kettenrad.

    Wahnsinn - hätte nicht gedacht, daß das soviel ausmacht was die Fahrbarkeit im Gelände ausmacht. Endlich auch mal im 2. Gang fahren können an schwierigen Stellen und nicht nur im 1. mit schleifender Kupplung.

    Hab auf der Landstrasse noch nicht viel gefahren damit - aber wenn sie 140 läuft ohne brutal zu überdrehen dann paßt das für mich. Mit den Grobstöllern bin ich ihnehin kaum schneller als 120 unterwegs.

    Ach ja: biss hat die Kati jetzt im vollen Leistungsmodus - 1. und 2. Gang geht das Vorderrad recht leicht hoch. Im Gelände reichen mir die 40 PS in Mappingstufe 1 - mit der kürzeren Übersetzung bekommt man da auch Drifts mit hin

    Soweit mal mein erster Eindruck

    Rainer

    Gleicher Scheiß bei mir ! Kurz vor dem Endtopf wie auf dem Bild von Crazy Horse

    2010er Enduro mit jetzt 19.000 km - mein Händler hat es entdeckt und erstmal geschweißt. Denke aber darüber nach ein VA Blech drübersetzen zu lassen von einem Fachmann, da es ja eine neuralgische Stelle zu sein scheint.

    Ersatzteil kostet 320 EUR !!!! also dafür kann ich mir viele bleche draufbraten lassen.

    Was für ein Mist - sowas hab ich in meiner 35 jährigen Motorradlaufbahn noch nie gesehen


    Rainer

    richtig …. finde die Meßkurven übrigens sehr gut.

    Weiter vorne in diesem Chat hatte ich mehr Details zu meinen Messungen (Geräusch und subjektive Durchzugswerte) geschrieben. Der Lochdeckel ist für mich der beste Kompromiß.

    Lautstärke wirklich noch sozialverträglich (eigentlich hört man das Geräusch nur beim Beschleunigen über 4000 1/min - und das macht man i.d.R nicht im Wohngebiet) - aber deutlich besseres Drehmoment unten herrum wo man es auch im Gelände braucht. Die Kurven zeigen ja zwischen 3000-4000 Umdrehungen das um 10% höhere Drehmomentniveau.

    Der PP Deckel bring ab 3800 Umdrehungen dann offensichtlich nochmal knapp 10% mehr Drehmoment - ich konnte es bei meinen Durchzugsversuchen (ganz ohne Deckel) nicht nachvollziehen - aber wie gesagt das war eher subjektiv.

    Ich hatte auch Bilder eingestellt - bei den Löchern habe ich von der Innenseite her Fliegennetz mit Sekundenkleber befestigt. Dadurch sieht man die Löcher nicht sofort und es vermeidet dass Grobdreck da reinkommt.


    Habe gerade letzte Woche die Übersetzung noch geändert - vorne auf 14er Ritzel - jetzt hab ich in Verbindung mit dem Lochdeckel definitiv kein Drehmoment- oder Durchzugsproblem mehr bei niedrigen Drehzahlen :Daumen hoch:


    Heieieiei was schärft die Kati da die Krallen ….:knie nieder: …. und gerade in schwierigem Gelände (oder mangels Fahrtechnik des Fahrers) funktioniert das ganze bestens im leistungsreduzierten Regenmapping Stufe 1


    Gruß


    Rainer

    Wurden bei mir vom Motorradhändler montiert ohne jegliche Anmerkung / Einschränkung....


    Fahre den Anakee Wild immer noch vorne drauf - Verschleiß ist wirklich minimal. Neben dem zeitglich montierten Anakee Wild Hinterreifen überlebt er wohl auch den danach montierten neuen Mitas MC23 Rockrider Hinterreifen.

    Auf der Landstrasse fahre ich aber eher vorderreifen schonend - als keine massiven Bremsmanöver oder in die Kurve reinbremsen ….


    Wie gesagt, toller Reifen, wenn nur derr Verschleiß hinten nicht wäre. Der Mitas hinten ist ca. 1/3 billiger und hält nach aktuellem Stand genauso lange. D.h. 2x Anakee Wild hinten = 1x Mitas umsonst von den Kosten her


    Rainer

    Bzgl. des Mitas Rockrider gibt es gerade ein Angebot von Giga Reifen: Hinterreifen für die 690er Enduro (Geschwindigkeitsindex R - hab ich bei meinem 2010 er Modell eingetragen bekommen :grins:) für 65 € inkl. Versand.

    Da mußte ich zuschlagen ….

    Der Reifen hat jetzt knapp 1500 km runter (gemischte Fahrweise inkl. Landstrassen) und in der Mitte noch 5-6 mm Restprofil. D.h. er wird wohl die gleiche Laufleistung haben bei mir wie der Michelin Anakee Wild - nur eben 35 € billiger das Stück.

    Vorderreifen ist noch der Anakee Wild drauf: nach 3200 km noch immer gute 5 mm in der Mitte ohne auffällige Sägezahnbildung. OK ich versuche aber auch auf der Landstrasse schon ein wenig reifenschonend zu fahren. Mal schauen was da als Ersatz dann drauf kommt. Den MC23 Vorderreifen gibt es für 50-60 € das Stück (je nach aktuellem Angebot).

    Gruß

    Rainer

    Ich hatte mich dabei auf den Post Nr. 303 bezogen, daß Siciliano angeboten hatte die Erkenntnisse / Erfahrungen der einzelnen Reifen in einer Tabelle zusammenzufassen. Fänd ich gut als Übersicht …..


    Rainer

    Würde mich freuen wenn hier weitere Infos / Bewertungen von verschiedenen Reifen reinkämen - wir hatten weiter vorne ja schon mal damit angefangen bis dieses "leidige E12 Thema aufkam" - bei Bedarf dies bitte irgendwo separat diskutieren.

    Ich glaube für viele wäre es interessanter eine breite Einschätzung von Nutzern zu den verschiedenen Reifen zu bekommen, sodaß sich jeder hier seinen "Favoriten" heraussuchen kann.


    Danke

    Rainer

    Ich kenne ja jetzt nicht den Verschleiß des CRA3 beim Driften oder ähnlichem - aber auf meiner Tiger war er mit Abstand der Reifen mit der höchsten Laufleistung ! Und laß dich nicht von der aufgerauten Oberfläche täuschen (ich war am Anfang etwas erschrocken) - das hat keinen negativen Einfluß auf erhöhten Verschleiß.

    Und ja: der M7RR ist deutlich kippeliger. Manche nennen es sportlicher - ich fand es eher nervös und anstrengender eine saubere Linie zu fahren. Der CRA3 braucht einen stärkeren Einlenkimpuls, aber zieht dann die Kurve ganz sauber durch.

    Wünsch dir viel Spaß damit


    Rainer

    Über den CRA3 kann ich nur gutes berichten - fahre ihn auf meiner Tiger 1050 (also quasi der "bequemen" Speed Triple - aber trotzdem sportlich bewegt).

    Sicherlich nur bedingt mit der Duke vergleichbar - aber für mich der beste Reifen den ich bis jetzt drauf hatte (Neben PAST, PAGT, M7RR)…. für mich die eierlegende Wollmilchsau für alle Wetterbedingungen, Verschleiß, Haftung …..


    OK - wahrscheinlich sind hier auch ein paar "Quertreiber" :grins: dabei mit anderen Maßstäben - aber für den "normalen" Fahrer mit sportlichen Ambitionen ist der Reifen für den Strassenverkehr m.E. völlig ausreichend. M.E. hat er sogar Vorteile ggü. dem M7RR da er sich völlig unbeeindruckt gibt was das Thema einfahren, auf Temperatur bringen oder auch niedrige Umgebungstemperaturen angeht. Da hatte ich mit dem M7RR z.T. schon mal Probleme wenn die Bedingungen für ihn nicht im Idealbereich waren ….


    Rainer

    Alles klar - dann geb ich auch mal meinen Senf dazu:


    Heidenau K60 Scout:

    Straße trocken: ++ / +++

    Straße nass: ++

    Schotter/Sand/Geröll (trocken): +/++

    Gras nass: -

    Schlamm / feuchte Erde: - / --

    Haltbarkeit: + (>3500 km, Reifen waren schon drauf aber noch recht neu)

    Preis: +


    Michelin Anakee Wild:

    Straße trocken: ++

    Straße nass: +

    Schotter/Sand/Geröll (trocken): ++

    Gras nass: +

    Schlamm / feuchte Erde: +

    Haltbarkeit: - (2000km)

    Preis: --


    Mitas MC23 Rockrider (Bewertung nur für Hinterreifen in Kombination mit Anakee Wild vorne):

    Straße trocken: 0/+ (fährt sich völlig unauffällig, neigt jedoch zum Wegschmieren bei grenzwertigen Schräglagen)

    Straße nass: 0

    Schotter/Sand/Geröll (trocken): +++

    Gras nass: ++

    Schlamm / feuchte Erde: ++

    Haltbarkeit: -/0 (Bewertung mit Vorbehalt: 7 mm Restprofil nach 1200 km … könnte sein, daß der Verschleiß jetzt zunimmt)

    Preis: +++


    Anmerkungen:

    Bzgl. Haltbarkeit beziehe ich mich auf den Hinterreifen, da die Vorderreifen m.E. deutlich länger halten und für die meisten in Bezug auf Laufleistung eher weniger relevant sind. KM-Angaben bei der Haltbarkeit (hinten) bis Restprofiltiefe 2-3 mm, da bei weniger Profil Offroadfahrten nicht mehr sinnvoll machbar sind. Für reine Strassenfahrten gehen sicher noch einige Kilometer mehr - das könnte die verschiedenen Laufleistungsergebnisse erklären. Hier sollten wir uns auf einen Wert einigen.

    Kategorie "Schlamm / feuchte Erde" habe ich noch ergänzt, da dies m.E. ein durchaus sehr wichtiges Kriterium ist - gerade auch im Hinblick auf die Selbstreinigung des Reifens.

    Habe auch noch Preis ergänzt - ggf. für den einen oder anderen auch interessant - dann kann jeder so ein wenig seine eigene Preis-Leistungsbewertung machen (je nachdem wo er von den Fahreigenschaften Schwerpunkte legt)

    Meine Bewertungen beziehen sich jeweils natürlich nur auf die Erfahrungen bzgl. der von mir bisher gefahrenen Reifen - insofern sind diese dann eher relativ zueinander zu sehen, nicht als Absolutbewertung (dazu müßte ich viel mehr Reifenmodelle gefahren sein).


    Bin auf weitere Bewertungen gespannt und dann natürlich die konsolidierte Tabelle !


    Gruß Rainer

    Den Michelin Anekee Adventure kann ich mir abschminken, passt auch nicht. :Tempo:


    Habt ihr Bock, Zeit und Lust die Reifen auf euren 690 Enduro zu posten? Ich würde sie dann im Post #1 in eine Tabelle schmeissen. Am besten gleich mit einer einfachen Bewertung von - bis --- und + bis +++

    Was genau brauchst du da von uns ?!

    Erstellt du eine Tabelle die wir befüllen können oder wie meinst du das ?

    Ich kopiere mal meinen Bericht aus dem anderen thread hier rein:


    So, bin mal zum Messen des Verschleißes vorne und hinten gekommen:


    Anakee Wild (vorne) nach 2800 km:

    - immer noch gute 5 mm (in der Mitte), am Rand mehr, kein deutlich erkennbares Sägezahnprofil. Hatte leider vergessen die Anfangsprofiltiefe im Neuzustand zu messen, denke aber die war wahrscheinlich nicht mehr als 7 mm

    - Fahrweise: zeitlich gesehen meistens Wald- / Feldwege / Übungsgelände usw. Kilometermäßig: die meisten km natürlich auf der Strasse

    - Fazit: super Reifen für alle Anwendungen. Hält auch auf nassem Untergrund im Gelände erstaunlich gut. Auf der Strasse völlig unkompliziert mit guter Haftung. Schräglagen durch die nicht soweit seitlich herumgezogenen Profilblöcke begrenzt. Letzte Stollenreihe außen aber durchaus vollständig nutzbar


    Mitas MC23 Rockrider (hinten) nach 1000km:

    - ca. 8 mm in der Mitte, am Rand mehr - im Neuzustand waren es m.W. 12 mm. Am Anfang sehr verschleißfest - ich habe den Eindruck, daß jetzt auf den letzten 200 Kilometern das Verschleißverhalten deutlich zunimmt.

    - keinerlei Einrisse o.ä. in den Profilblöcken erkennbar

    - Fahrweise: siehe oben

    - Fazit: sehr guter Reifen für alle Anwendungen, paßt gut zum Anakee Wild vorne, auch auf Landstrassenfahrten. Deutlich mehr Grip im Gelände (bei nassen Untergründen / Schlamm) ggü. Anakee Wild Hinterreifen - auf der Landstrasse auch in Schräglage gut zu fahren (äußerste Stollenreihe 50% angefahren - Vorderreifen kann auch nicht mehr Schräglage), jedoch kommt man dann schon in den Grenzbereich. Hier hat der Anakee Wild hinten dann doch mehr Vertrauen vermittelt.

    Werde das Verschleißverhalten jetzt einmal weiter beobachten, aber ich denke, daß der Mitas den Anakee Wild hier deutlich schlagen sollte. Prognose: Mitas mit 25% mehr Laufleistung - und wenn man die Preise vergleicht, dann natürlich dahingesehen unschlagbar (ca. 1/3 billiger).

    Mitas: ca. 60-65 €

    Anakee Wild: ca. 90-95€