Beiträge von Chris 990

    Mit Starterinterlock ist das Wegfahrsperrenmodul gemeint?

    Wie Du schon geschrieben hast ist der Weg über KTM vermutlich am besten und wohl notwendig.

    Das Spendermoped läuft über Kleinanzeigen und ist weit weg, also Postversand.

    Würde mich trotzdem interessieren ob ich um die Wegfahrsperre zum Laufen zu bringen nur noch das Zündschloß/ Ringantenne des Spendermopeds bräuchte

    oder auch das Wegfahrsperrenmodul.

    Sollte da auch noch das KI dazukommen wird`s uninteressant.


    Mit Mappings hab ich noch nie was gemacht aber ab und an mitgelesen. War mit der SMT so zufrieden dass ich da nichts ändern wollte.

    Aber jetzt bin ich schon so tief drin dass ich`s auch gerne mal mit Mapping einspielen versuchen würde.

    Danke für Deine Info.

    Der Weg über KTM ist eine Möglichkeit, wahrscheinlich muß ich das schon wegen des Mappings machen da das Spendermoped eine Adventure ist.

    Oder würde es auch funktionieren wenn ich von dem Spendermoped weitere Bauteile beziehe?


    Wenn ja, was brauchts`s?

    - Die Ringantenne oder Zündschloß komplett? Wenn es nur das wäre ist es eine Alternative.

    Oder braucht es auch

    - das Wegfahrsperrenmodul?

    - und etwa auch das KI?

    Hallo Kollegen,


    möchte mal den Stand der Dinge rückmelden und auch eine Frage aufwerfen.

    Was muß noch gemacht werden wenn eine andere ECU verwendet werden soll?

    Ich beziehe die Frage auf die Wegfahrsperre meiner SMT aus 2010 ohne ABS.

    Tune ECU meldet Fehlercode P1650 „Verbindung zur RCU unterbrochen oder Fehlfunktion der Wegfahrsperre“. Wegfahrsperrenleuchte im KI blinkt 3 x kurz und 1 x lang.

    Ich habe beide schwarze und den roten originalen Schlüssel zum Fahrzeug.


    Der ursprüngliche Fehler P201 „Fehler im Stromkreis Injektor 1“ liegt mit der originalen ECU noch immer vor.


    In der Zwischenzeit gemacht:

    - Kabelstrang insgesamt und besonders vom Injektor 1 zum Trennstecker Airbox und zur ECU mittels Widerstandsmessung und unter Last/ 55 W geprüft.

    - Hab mich mit Tune ECU (Windows) vertraut gemacht was ich bisher nicht verwendet hatte.

    - TPS im Gaszugmode auf 0,59 V eingestellt. Wert bei Zündung ein ist 0,71 V.

    - Steuerketten incl. Führungen erneuert, Ventilspiel eingestellt.

    - Ein paar gebrauchter Injektoren incl. Kraftstoffrohr gekauft. Gruß an Schlussi samt Vergasermopeds.

    Fehlerbild wandert mit, egal welchen Injektor ich am Kabelstrang Zyl. 1 anstecke.
    - Mit der Zeit und ständigem Prüfen hat sich folgendes Fehlerbild gezeigt:
    Injektorentest mittels TuneECU fehlt Injektor 1, aber nur in den ersten Minuten, etwa 2 bis 5 Testdurchläufe.
    Heute z.B. nur bei den ersten zwei Testdurchläufen. Danach werden beide Injektoren zuverlässig angesteuert.

    Die ECU erwärmt sich dabei an einer Stelle bis auf 42°C bei ca. 18° C Umgebung. Fehler liegt nur kalt vor.

    - Starversuche gelingen nur mit angehobener Drehzahl bei furchtbarem Motorlauf – ein Zylinder fehlt.
      Aber es ist der vordere Krümmer/ Zyl. 2 der kalt bleibt!


    - Das Fehlerbild ist so verwirrend dass ich wiederholt Steuerzeiten und die Nockenwellen auf richtigen Verbauort geprüft habe. Incl. Prüfung nach WHB nach Ventilspieleinstellung (Position der Nocken Zyl. 2 im OT
    Zyl. 1). Nach dieser Prüfung und reinigen der (neuen) Zündkerzen sprang sie genau einmal wie gewohnt an und lief wie am Schnürchen. Kurz mit erhöhter, und nach wenigen Sekunden mit normaler Drehzahl.
    Nach etwa 60 Sekunden ging sie leider aus und das Fehlerbild war wieder da. Immerhin bewies das dass mechanisch alles i.O. ist.
    - Hab dem Gedanken an eine fehlerhafte ECU nachgegeben (auch wenn sie es in aller Regel nicht ist) und eine gebrauchte ECU mit gleicher Teilenummer gekauft.

    Damit liegt der Fehler nicht mehr vor, mehrfach im Kaltzustand getestet. Zurückgewechselt auf original ECU – Fehler liegt vor.


    So komme ich auf die Frage vom Anfang zurück. TuneECU läßt zwar die Testläufe zu aber ein Motorstart ist nicht möglich wegen Fehlercode P1650.
    Ich nehme an die Wegfahrsperre muß der ECU angelernt/ programmiert werden. TuneECU zeigt den Prüfpunkt Sicherheit zwar an, er kann aber nicht angewählt werden.

    Danke Bernhard. Es hätte auffallen müssen wenn ein weiblicher Pin geweitet ist,

    hatte beim durchohmen der Kabel mit einem dünnen Meßspitzenadapter der etwas mehr als saugend paßte an allen Steckern geprüft.

    Behalte ich aber im Hinterkopf.


    Inzwischen bin ich mit den Inspektionsarbeiten soweit durch (Ventilspiel, Lufi und Kerzen erneuern und Kühler gereinigt).

    Die Injektoren habe ich vertauscht (Injektor 1 ist nun zum Zyl. 2 montiert).

    Nun käme Ini-Lauf, Kraftstoffdruck prüfen und Synchronisieren dran, warte noch auf einen Leitungsfilter und ein Zeitfenster.


    Bin gespannt und werd´ berichten.

    Grüße,

    Chris

    Inzwischen Drosselklappenkörper aue und zerlegt, Einspritzventile ausgebaut und gleich markiert. Beide haben 11,3 Ohm.

    Verkabelung nochmals durchgeohmt, wie schon vor Ort unauffällig. Hatte dazu auch den Massepin Stecker Injektor 1 ausgepinnt.

    Dann Vergleich Arbeitsgeräusch mittels antakten von Hand an 12 V Batterie.

    Injektor 1 klingt deutlich lauter, hartes metallisches Geräusch.

    Injektor 2 ist leiser, das Geräusch wirkt gedämpfter.

    Dann gründliches rückspülen der Injektoren mit Vergaßer-/ Injektorreiniger über ein sauberes weises Tuch.

    Es waren Fremdkörper din, aber genug um eine Fehlfunktion zu verursachen? Über Nacht trocknen lassen und erneuter Vergleich Arbeitsgeräusch.

    Beide Injektoren klingen nun nahezu gleich, interessanterweise klingt nun Injektor 2 wie Injektor 1 (?).

    Hätte Bilder und Video dazu.


    Tja, wie geht`s weiter? Nachdem ich soweit zerlegt habe kommt jetzt Ventilspiel dran, eine große Durchsicht war eh vorgesehen.

    Hoffentlich halten die Temperaturen noch einige Tage (Ventilspiel), meine Garage ist nicht beheizt.

    Wegen der Fremdkörper überlege ich mir schon einen zusätzlichen Kraftstoffilter zu verbauen was vom Platz her nicht ganz einfach ist und andere Fehlerquellen schafft.

    Hallo Zusammen,

    nach ein paar Widrigkeiten zuhause konnte ich jetzt erstmals wieder an die SMT.

    Zuletzt war ja Fehlersuche auf dem Campingplatz über 3-4 Tage in denen sie nicht mehr oder nur kurz auf einem Zylinder starten wollte.

    Zuerst ein Probestart in unverändertem Zustand - sprang sofort an und lief rund (?).

    Also für nächsten Tag eine Proberunde vorgesehen, davor aber noch sicherheitshalber die Zündkerze Zyl. 1 durch eine Alte von der letzten Inspektion ersetzt.


    Zur Proberunde startete sie verhalten, für 1-2 Sekunden auf einem Zyl. und lief dann rund.

    Im Bummeltempo durch den Ort, kurz vor Ortsende ausgegangen - Fehlercode 33.

    Nach kurzer Wartezeit normal gestartet und zurückgefahren und die SMT nackig gemacht.

    Wie Schimmel und Ring18 nachfragten, Widerstandswerte beider Einspritzventile gemessen, beide 11,3 Ohm.

    Mit Diodenprüflampe die Massetaktung der Injektoren geprüft, dazu beide Stecker an den Injektoren getrennt.

    Nach Zündung ein liegt Masse an Beiden an. Dabei Stecker/ Kabel zum Injektor kräftig bewegt, gestaucht und gezogen -kein Wackler.

    Eine Taktung konnte ich aber nicht erkennen, auch nicht während des Startversuchs (?).


    Als nächstes steht das Vertauschen der Injektoren an um zu sehen ob der Fehler mitwandert,

    davor werde ich nochmal dem Hinweis von v2lover nachgehen und das Lambdasondenkabel Zyl. 1 genau ansehen/messen.


    Falls jemand diesen Fehler kennt freue ich mich über jede Info,

    Grüße,

    Chris

    Ja, muß man auch checken.

    Andererseits läuft die Pumpe wie gewohnt nach Zündung ein und die Fehlermeldung bleibt stur bei Stromkreis Einspritzventil Zyl. 1. Egal was ich gemacht habe.

    Sie startet auch ohne orgeln,

    aber nur auf einem Zyl..


    Hole mal weiter aus, das Problem kam nicht von heut auf morgen, es hat sich über drei Fahrtage verstärkt.

    Zuerst erster Start am Tag anlaufen auf einem Zyl.. Nur kurz, nach weniger als 1 Sek. iO. Dachte da nur an Z-Kerzen erneuern bei der Winterdurchsicht.

    Am nächsten Tag während der Fahrt plötzlich Motor aus (Zündung bleibt an).

    Das wiederholte sich zunehmend ohne das eine Regelmäßigkeit erkennbar war (aus dem Schiebebetrieb, unter leichter Last bergauf, kalt, warm, unmittelbar nach einem Stop oder erst nach 100 km Fahrt.

    Niemals unter Vollast, das ist die einzige Feststellung).


    Zwei mal Ini-Lauf gemacht, inkl. stromlos machen für 1 h.

    Beide Male hatte ich mich gewundert dass sie dafür sofort ansprang und gleichmäßig die 15 Min. durchlief.

    Beim 2. Mal wollte ich eigentlich weiterfahren, sie ging aber nach 10 m aus.

    Die Startprobleme hatten sich bis dahin so gehäuft dass ich umkehrte.

    Ein Stop noch gemacht, danach wollte sie kaum mehr angehen.

    Hab's zurück geschafft, seither kein Motorstart kalt mehr möglich.


    Ideen zu diesem Fehlerverlauf?

    Werde ich auf jeden Fall, kann aber bis ins Frühjahr dauern bei dem was sich zuhause so alles anstaut.


    Wenn die Masseantaktung von der ECU kommt vermute ich den Injektor selbst als Ursache.

    Diodenprüflampe ließe sich sicherlich hier besorgen, aber was dann? Sind noch 3 Tage bis zur Abreise.


    Erstmal Danke an Alle,

    und falls doch jemand mal einen Injektorfehler hatte bitte ich um Info.

    Scheint ja kein bekanntes Fehlerbild zu sein.

    Chris

    @ Ring 18

    Ja, im Zuge der Kabel durchohmen.

    Es waren beide gleich, Wert weis ich leider nicht mehr.


    @ Schimmel

    Leider nur eine normale Prüflampe dabei, wollte ich nicht riskieren.


    Werde zuhause die Injektoren ausbauen, nochmal prüfen und gegeneinander tauschen.

    Dazu müßte wohl der Drosselklapenkörper raus was ich hier nicht machen möchte (verletzte Ansauggummies, Dichtring unter Injektoren ...).

    Zuhause gibt's eh eine große Durchsicht mit Ventilspiel.


    Hab die Hoffnung für hier aber noch nicht aufgegeben.

    @ v2lover


    Der Argumentation kann ich folgen.

    Mußte jetzt zusammenbauen.

    Kabelstrang Sonde Zyl.1 hatte ich zum Startversuch getrennt.

    Probestart, lief auf einem Zyl. sofort an und ging nach 2 Sek. aus. Also unverändert.


    Steckerverbindung tauschen ist schwierig, da ich den Tank zum Probestart montieren und danach wieder ab und anbauen müßte.


    Reicht die Kabellänge von re. neben der Airbox nach li. unter Lima?

    Merke es mir für zuhause aber vor.

    Und weiter geht's.

    Kabel von Stecker rechts außerhalb durchgeohmt, alle 3 0,1 Ohm, iO.


    Von den Injektoren wird zur Steckverbindung außerhalb die beiden orangenen Kabel zu einem zusammengeführt. Die beiden anderen sind blau-schwarz und lila.

    Ab der Steckverbing zur ECU ändern sich die Farben zu orange, orange-gelb und schwarz-weis.

    Alle 0,1 Ohm.


    Gibt's noch Ideen?

    @ Schimmel

    Ja, das wäre der nächste Schritt, auch das durchohmen vom Stecker außerhalb der Airbox zur ECU.

    Wenn sich hierbei ein Fehler feststellen läßt müßte Kabelstrang auf, löten und isolieren folgen. Kabelstrang ist sehr eng gestrickt.

    Schraube hier unter freiem Himmel, vereinzelt Regenschauer, müßte das auf zuhause verschieben.


    Falls jemand Erfahrung mit Fehlercode 33 hatte bin ich für jeden Tip dankbar.

    So, 4 polige Steckverbindung getrennt und zur Lambasonde gegeneinander gemessen.

    Beide weise Kabel 14 Ohm.

    Zu hellgrau und schwarz kein Durchgang.

    Ein Kurzschluss liegt nicht vor, optisch keine Verschmorungen, kein Kontakt zu Krümmer. Steckerkontakte blank.


    Zusammenhang von Lambdasonde zu Fehler im Stromkreis Einspritzventil ist mir nicht ganz klar,

    gehe aber jeden Hinweis dankbar nach.

    Hallo Zusammen,


    hat jemand Erfahrung mit dem Fehler?

    Startet auf einem Zyl. und geht kalt dann aus.

    Auf der letzten Fahrt trat das warm auf, dann lief sie wieder auf beiden Zylindern.

    Umgedreht, hatte noch einen Stop,

    sehr schwer zu starten, wollte schon aufgeben. War froh zurück zu sein.

    Nun startet sie auf einem Zyl. und geht nach 2 Sekunden aus.

    Bitter, weil noch 5 Tage in Sardinien!


    Motor und Elektronik im Originalzustand, kein Tuning, Gangsensor modifiziert.

    72000 problemlose Km.

    Stecker und Massepunkte geprüft/ gereinigt.

    Stecker Injektoren bis Stecker außerhalb Airbox gemessen, alle 0,3 Ohm.


    Bin für jeden Tip dankbar,

    Chris

    Hi,

    logo, ist einfach eine große offene Spritze.

    Hatte zuvor meinen externen Kraftstoffbehälter zum Synchronisieren dran,

    daran liegt es nicht.

    Gestern noch den Ansauggummi ausgebaut und mit Lichtquelle geprüft.

    Danach noch ohne den Schaum des Luftfilters probiert - keine Änderung.


    Mir gehen echt die Ideen aus,

    kann mir auch nicht vorstellen dass ich der erste mit so einem Symptom bin.

    Hoffe mal auf die Forengemeinde ... :winke: