Ehrlichgesagt kann ich dir die Entscheidung nicht abnehmen, da ich dazu auch nicht so viel Wissen habe. Der Grundtenor betr. Entsulfatierung in Verbindung mit einer LiIon- oder LiFePo-Batterie ist jedenfalls eindeutig. *schulterzuck*
Beiträge von dualadventure
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Einen Appell habe ich aber noch, bitte fahrt nicht mit dem PP-Deckel rum und auch nicht ohne db-Killer, das ist derart laut und asozial, dass man uns ansonsten all die schönen Strecken sperren wird.
Zur Info, ich konnts selbst kaum betr. des lauten Ansauggeräusches glauben:
Aus der Erinnerung heraus nacherzählt, daher können auch die Werte etwas varieren: Meine Enduro darf 88Db bei bei einer Nenndrehzahl von rund 3600U/min haben. Im Zuge einer Schwerpunktkontrolle durch die Polizei mit Prüfwagen der Landesregierung wurde meine Enduro im Frühling 2018 auf einer bekannten Motorradstrecke in OstÖ einer Kontrolle unterzogen. Bei der Lärmpegelmessung wurde dann ein DB Wert von 91DB festgestellt. Dies war in Ordnung da +3 Db anscheinend noch im Toleranzbereich liegen. Obs jetzt der Remus war (hatte damals schon rund 45000 runter) der das Bike etwas lauter machte oder der PP Deckel an sich weiß ich nicht. Jedenfalls hieß es (nach einer mündlichen Beanstandung meiner etwas geringen Kettenspannung und der obligaten Sägezahnbildung am bestollten Vorderreifen) nach Aushändigung des Prüfberichts durch den Prüfer der Niederösterreichischen Landesregierung: "Freie Fahrt". Also diesbezüglich anscheinend alles rechtens. Die Rallyumbauten wie etwas der nicht eintragungsfähige große Tank hat keinen interessiert.
Ansonsten stimme ich dir aber zu Siciliano. DBKiller raus ist ein absolutes No-Go.
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Und warum hat das Laden mit meinem alten Ladegerät dann trotzdem problemlos funktioniert?

Das kann ich dir nicht sagen. Vielleicht hat das Ladegerät nie in die Entsulfatierung geschaltet. Dadurch auch kein Schaden. Normales Laden ohne diese Bleibatterienpflege tut ja nix. Oder musst du händisch diese Entsulfatierung zuschalten?
Hier ein sehr aufschlussreicher Artikel zum Laden. Die letzten Absätze sind die für uns wichtigen:
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Alles okay, kann man mit leben. Aber kein Überstarten möglich? :O
Das Problem ist, dass man zumeist nicht weiß wie weit das zu startende Teil tiefentladen ist.
Hier ein Einblick (wenn auch nicht vollständig) in die entstehenden Problematiken solcher Batterien bei Tiefentladung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefentladung
Mir wärs zu gefährlich.
EDIT: Detaillierte Informationen zu den beiden beim Motorrad gängigen Batterietypen auf Lithiumbasis:
und
EDIT2: @Weity1980 : Sorry wegen dem OT. Wiedermal. *kopfeinzieh*
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Noch ein paar Wörter zum Batterieladegerät: Grundsätzlich braucht eine LiIon oder LiPo über den Winter nur ausgebaut werden. Bei vollgeladener und ausgebauter LiIon oder LiFePo reicht deren nutzbarerer Einsatzbereich vollkommen aus um die vollgeladene Batterie über den Winter zu bringen, im Frühjahr anzuhängen und einfach durchzustarten. Nachladen ist bei einer solchen Batterie imo im Winter unnötig. Allenvoran auch deswegen: Idealer Lagerzustand dieser Batterien liegt irgendwo bei 60-80%. Mit dem Ladezustand werden sie auch verkauft.
Ein Batterieladegerät mit normaler Wellenladung/Erhaltungsladung bis ca. 14,5 Volt hoch ist kein Problem zum Laden einer LiIon oder LiFePO Batterie. Ein Generator am Mopped macht ja auch nix anderes. ABER ein Ladegerät mit Entsulfatierungsfunktion schickt Spannungsspitzen rein, die bei einer herkömmlichen Bleibatterie Sulfatkristalle auflösen, welche die Oberfläche der Bleiplatten belegen und somit die Leistung der Batterie durch Zuwachs der Kristalle langsam schmälern. Eine LiIon oder LiFePo Batterie verträgt das GAR NICHT bzw. kann auch die Ausgleichsfunktion (verbauter Balancer) da nicht mithalten und das Ladeniveau der Zellen aufeinander angleichen. Sobald die LiIon oder LiFePo Zellen zu unausbalanciert sind droht eine Überladung, da sich der Ladecontroller denkt: "He! Da fehlt noch was! Nachladen" Folge daraus ist das eine Zelle irgendwann überladen wird und thermisch durchgeht. Früher explodierten die Teile oder brannten sogar bei einer solchen Überlastung. Vor allem die LiIonenbatterien. LiFePOs waren da schon sicherer. Heutzutage gasen soweit ich das mitbekommen habe beide Typen zumeist mit hohem Druck aus ohne aber wie fürher zu explodieren oder zu brennen zu beginnen. Zumeist schmiltz dann nur das Gehäuse in sich zusammen. Jedoch ist auch dieses Ausgasen gefährlich, da die Gase sehr heiß sind. In Fahrt zwischen den Beinen oder Zuhause sicher kein Spaß. Auch sollte man die Dinger nicht mit Starthilfe und überdimensionierten Autobatterien im Falle der Totalentleerung anstarten. Eine thermische Überlastung kann die Folge sein. Betr. Tiefentleerung sei auch noch erwähnt dass es in dem Fall notwendig ist ein spezielles LiIon/LiFePo Ladegerät zu verwenden die eine spezielle Wiederherstellungsfunktion besitzen. An und für sich sollte aber die integrierte Ladelektronik eine Tiefladung unter 4Volt ohnehin verhindern.
Im Zweifelsfall auf jedenfall einlesen!
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Kannst du das Video verlinken? Ich meine auch, dass er nur vom Lochdeckel gesprochen hat und nicht vom PP-Deckel. Ist aber schon eine Weile her, darum kann ich es nicht mehr mit Bestimmtheit sagen.
Das ist für den Eingag sehr aufschlussreich:
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Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Abschließend muss ich der Vollständigkeit halber noch angeben, dass ich den dicken Remustitankrümmer MIT EINGESCHWEIßTEN KATALYSATOR fahre. Nicht die katlose Variante! Das habe ich oben vergessen zu erwähnen.
Btw.: Siciliano: Dein FETT-geschriebener Nickname ist einfach eine Pracht!


Cheers,
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Im Gelände wird das durchaus problemlos sein, denn da gibt´s keine langen Vollgas-Passagen
Oh sag das nicht. Ich wage mal zu behaupten eher herrschen solche von dir angeführten Bedingungen im Gelände vor oder auch vielleicht noch auf der Rennstrecke. Aber auf der legalen Straße?
Ich sage nur: Schwerer Lehmboden bei niedrigem Reifendruck oder wie zuletzt in Polen: Dort hatte ich im äußersten Nordosten über 100km feinste Sandpiste zu bestreiten. Da fährt man schon mal Geraden von 2-3km Länge im 3en oder 4en Gang bei vollem Gasanschlag in einem Bereich von 4000-5500 Touren aufgrund des Widerstandes vom Sand ohne schneller zu werden. Hochschalten in den 5ten spielts nicht, da es dann die Maschine runterwürgt, runter in den 2ten oder auch 3ten ist je nach Sandbeschaffenheit nur ein hochtouriges Gejodle. Dass der Kühlerlüfter auf solchen Stücken auch permanent läuft brauche wohl nicht erwähnen da sowohl die Brennraumtemperatur, als auch die Wassertemperatur am oberen Limit liegt. Auch haben mir schon länger andauernde Steilstücke bis in eine Höhe von rund 3000m gezeigt, das bei Vollgas im 3ten oder 4ten Gang die Maschine einfach nicht mehr dazu im Stande ist mehr Leistung zu bringen und langsam langsamer wird, da einfach weniger Leistung mangels Sauerstoff anliegt.
ZitatPotentiell gefährlich wird´s, wenn du mit mittlerer Drehzahl längere Zeit viel Gas gibst,
Siehe Absatz oberhalb. Wo hast du auf der normale Straße solche Bedingungen?
ZitatDas ist doch die Spende in die Kaffeekasse beim KTM-Händler wert, nicht?
Naja, was soll ich sagen. Seit dem 1000er Service hat mein Motorrad keine Händlerwerkstätte mehr gesehen (maximal beim daran Vorbeifahren). Sollte es mal der Fall sein, wärs vermutlich zum Überlegen wobei die Zeiten hier im Osten sind ohnehin vorbei wo der Händler noch was für die Kaffeekasse gemacht hat. Zumindest wenn man hier im Forum so ließt was die teilweise aufführen und für kleine Arbeiten abrufen ... .
ZitatEine Enduro/SMCR haben wir leider nicht mehr im Fuhrpark,
Merkt man an deinen obigen Aussagen.
Zitataber du kannst gerne mal mit meiner Duke probieren!
Nö. Schon aus Haftungsfragen gegenüber einem Fremden nicht. Zudem bin ich wie du schon gemerkt hast NICHT für deine Werbung affin.

Auch ist, wie bereits erwähnt, mir die Laufkultur absolut egal. Die so oft prophezeite Unfahrbarkeit der 690er ist doch nur ein Marketinggag. Sicher geht es mit Optimierungen glaubhaft besser, aber ist es so verwerflich wenn man mit der ruppigen Laufkultur des LC4 kein Problem hat? Zumindest hat es oft hier den Eindruck als würde das so propagiert. :(
ZitatP.S.: Der EVO1-Airboxdeckel ENSPRICHT einer Racing-Airbox,
Nicht böse sein aber bitte hör mir auf damit. Als die Umbedüsung als auch die genannten Ansaugveränderungen (Box, Ansaugtrichter, andere Vergaser, etc.) bei den KTMs noch usus war, war ich persönlich froh dass ohne diese Modifikationen meine 250er 2 Takter KTM als auch die spätere 450er EXC mir nicht schon so im Originalzustand um die Ohren geflogen sind. Die mitlerweile erreichte Standhaftigkeit des LC4 scheint das aber gut zu vertragen. Zumindest verbrennungstechnisch. Das hat ja auch der Pirat in einem Video wie bereits mehrfach angeführt gut dargestellt und belegt.
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Das glaube ich dir gerne - oben verzichtet man leichter auf die PS als unten! -,
aber ich rate dir dennoch, das EVO1-Mapping aufspielen zu lassen:Das passt gerade für dein Setup ziemlich gut!
Nicht unbedingt, weil´s mehr Leistung bringt,
sondern wegen der Laufkultur und der Motorgesundheit.
Danke für den Rat. Es geht offensichtlich auch ohne. Laufkultur ist schön, für mich persönlich aber irrelevant und meine schwarze Schönheit läuft seit genannter km Leistung auch unter härtesten Bedingungen wie ein Uhrwerk (abgesehen von einem provisorischen Kipphebeltausch und einer Kupplung).
ZitatHättest du früher den zur Auspuffanlage und der Racing-Airbox empfohlenen Jet-Kit auch nicht montiert?
Weder noch.
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Kann mich dem auch anschließen. Ich fahre seit über 60000km den original erhältlichen offenen Deckel mit dickem Remuskrümmer/ bzw. Komplettanlage. Nur habe ich das Mapping nie anpassen lassen. Eine Maschine mit Serienairbox wirkt dagegen unten rum etwas mager. Obenraus fehlen mir die PS wirklich nur dann, wenn ich im asphaltierten Geschlänge auf Dickschiffjagd gehe. Da fehlt es dann etwas am Durchzug. Da das aber eher die Ausnahme mit der Enduro darstellt, bin ich mit dem Mehr an Drehmoment unten rum sehr zufrieden.
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Zitat
Als Ersatz für:
orig. Teilenummer: 26632067000 O-Ring 23,52x1,78 EPDM
Der passt jetzt auch nicht? Schön langsam wirds lächerlich.
550er: Ich nehme an dass der kantige U-Profilring im Vordergrund des 2. Bildes den Dichtring an sich darstellt? Ist das korrekt?
EDIT: @500er: Wie sieht es mit dem Dichtring aus:
https://www.ir-dichtungstechni…-1-78-mm-bs016-viton.html
Er hat denselben Durchmesser/Schnurstärke nur würde er in gepresster Form wohl am ehesten auf deinen KNZ Kolben passen? Der O Ring ist ja bei selbiger Schnurstärke offensichtlich zu dünn. Dieser Quadring (Viton) schaut mir da eigentlich sehr gut passend aus.
Wir sollten mal ein paar defekte KNZ auftreiben und vermessen anfangen. Hat schon mal wer bei Magura nachgehakt?
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Nene, ich will dich auch nicht beirren oder so wie hier angedeutet wird. Ich finde es toll dass sich Leute über so Sachen nen Kopf machen. Am Ende läuft es wohl darauf raus, dass das Abblendlich bei Motorrädern mittlerweile schon seit ein paar Jahren gesetztlich vorgeschrieben ist. (In Ö wars das auch mal für Autos vorgeschrieben, wurde dann aber von der EU EUweit wieder abgeschaft, damit es nun vor schon einigen Jahren als Tagfahrlicht wieder gesetztlich vorgeschrieben wurde!?!). Kranke Welt. Naja, am Ende läufts darauf raus, dass sich der Motorradhersteller wohl einfach ein paar wenige Euro sparen möchte oder es eben auch nicht als notwendig erachtet dieses Spannungsspitzen welche auch an die anderen Verbraucher gehen zu glätten.
Mir persönlich wäre die von Dir beabischtigte Einschaltverzögerung von 30 Sekunden zu lange. Ich denke mit so 5-10 Sekunden ist optimal. Die Batterie hat ja genug Reserven und die Ladespannung ist auch so gut wie sofort (bei mir zumindest) über jener der Batterieruhespannung. Zudem: Man fährt ja doch zumeist recht schnell vom Standort weg und besonders bei Dämmerung können einen die Dosenfahrer übersehen. Und in in 30 Sekunden kommt man weit!
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Ohne Dir jetzt ins Topic pfuschen zu wollen:
Mit der Batterie hast du Startprobleme? Dann stimmt aber definitiv was nicht mit der Batterie oder dein Starter hat eine zu hohe Stromaufnahme ergo beschädigte Wicklung. Die Kleinverbraucher die du genannt hast ziehen doch nie so viel Strom dass es sich auswirken würde wenn der Starter voll abruft.
Ich fahr seit 45000km einen Shido-Billignachbau von IONI (---> KLICK ) welcher zudem noch um etwa 1/6 (6Wh) weniger Leistung hat. Damit bekomme ich meine Schwarze auch um den Gefrierpunkt (zuletzt heuer im Feber) aufs erste Mal ohne bewusstes "Vorheizen" der Lithiumbatterie angeworfen (Zündungsspannung lt. Bordinstrument bei ca. 12,4V und fällt zumeist beim Starten ab bis Untergrenze rund 9 Volt).
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Zitat
Das der original KNZ von Magura Kernschrott ist da gebe ich dir vollkommen Recht.
Aktuell bei 66000km. So what?
^^
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Ich finde die Idee sehr gut bei Verwendung von Bleibatterien.
Bei LiPO oder LiFePo Akkus aber imo nicht mehr notwendig, da diese ein viel grösseres Startvolumen ( ich glaube bis hinunter unter 6V ) haben.
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Ich finde diesen Post leider ums verrecken nicht. Ich werde die Maße des Dichtsatzes dann hier einstellen.
@ Turbotom: Die Maße die du für den X-ring angegeben hast: Für welche SMC genau bzw auch für wellchen KNZ sind die?
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Das können auch Rückstände vom Schweißen sein. Um Sicht-Edelstahl ordentlich zu putzen verwenden Metallbauer Salz-oder Schwefelsäure zur Reinigung der durchs Schweißen oxidierten Oberfläche. Danach glänzt er wieder wie frisch aus der Fabrik. Fürs Mopped wird ein kleines Fläschchen reichen. Entsprechende Handschuhe und einhergehende Vorsicht brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
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Wahnsinn. Dann war ich einfach noch nicht ausdauernd genug, wenn sie bei dir auch so fest war.
Mit der richtigen Technik beim Hebeln gehts ganz leicht. Wie halt alles was man schon ein paar mal gemacht hat. Wobei: Wenn ich an den Ausbau von eingerotteten Injektoren so manches Mittelklassediesels zuückdenke und mit was für Schlagwerkzeugen und roher Gewalt man da hantiert hat, wird mir, nach nun schon vielen Jahren, auch noch ganz anders. Vor allem wenn man weis was so ein Teil kostet. ^^
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Zur Not zerlege die Fühlerlehre. Mit nur den jeweilig notwendigen "Lehrplättchen" in der Hand arbeitet es sich bei Weitem leichter.
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1. Mit nem starken Magnet vorsichtig das Shim herausnehmen/einsetzen und den Magneten dann zu Seite wegziehen. Das Shimplättchen bleibt so sicher im Ventilteller.
2. Die Zündspulen bekommt man ab indem man vorsichtig mit nem großen Schlitzschraubendreher hebelt. Ich setze den Schraubendreher auf den markanten Ecken der Spule an (nicht am Stecker) und heble entweder über den Rahmen des Motorrades (mit entsprechender Unterlage) oder verwende ein Holzscheit entsrpechend positioniert als Hebelauflage. Ebenfalls wieder mit etnsprechender Unterlage als Schutz. Es gäbe auch ne entsprechende Zange dafür die so, oder so ähnlich aussieht:
